Spätestens seit dem Plastikskandal in der Schlei wissen wir, dass Plastikmüll auch bei uns in Norddeutschland zu ernsthaften und langfristigen Umweltproblemen führt. Im Frühjahr 2018 wurden Millionen Plastikteilchen in dem Ostseearm entdeckt. Sie waren aus der Schleswiger Kläranlage dorthin gelangt. Daraufhin fasste der Bundesrat am 21. September einen Beschluss zur Vermeidung von Kunststoff-Verunreinigungen in der Umwelt bei der Entsorgung verpackter Lebensmittel (Pressemitteilung der Grünen).

Das Fraunhofer-Institut veröffentlichte erst im Juni 2018 eine Studie zum Thema „Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik“, die die Problematik „Mikroplastik“ nochmal in den Vordergrund gerückt hat.

Das Thema „Plastik“ ist allgegenwärtiger denn je. Darum finden die GRÜNEN des Ortsverbandes Reinfeld-Nordstormarn: „Es ist Zeit auch in unserem Wohnort über Vermeidung von Plastikmüll nachzudenken und Aufklärung über das Recycling zu schaffen.“ Doch was gibt es für Alternativen?

Um diese Frage zu diskutieren, lädt der Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Reinfeld-Nordstormarn alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Grünschnack in das Forsthaus Bolande ein. An einem spannenden Abend sollen die Bedeutung und die Möglichkeiten zu Thema „Plastik“ für uns als Mitbürger, Marktsteher des Wochenmarktes und Geschäftsführer eines Lebensmittelmarktes der Stadt Reinfeld beleuchtet und diskutiert werden. Wir freuen uns auf sehr interessante Experten, als auch Betroffene, aus unserer Stadt.

Datum: 23. Oktober
Zeit: 19:00  – 21:00
Veranstalter: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OV Reinfeld-Nordstormarn
Adresse: Bolande 43 23858 Reinfeld

Vom 23.11. bis zum 25.11.2018 findet erneut “Jugend im Landtag” statt, wo Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren eine Landtagssitzung unter fachkundiger Anleitung simulieren. Spannend ist: Die vor Ort gefassten Beschlüsse werden den Landtagsfraktionen, der Landesregierung, sowie den schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten vorgelegt.

“Jugend im Landtag” funktioniert exakt so, wie Politik gemacht wird. In Arbeitsgruppen werden Ideen und Anträge entwickelt, die im Plenarsaal diskutiert, wenn notwendig verändert, und schlussendlich beschlossen werden. Bei der Erarbeitung stehen Landtagsabgeordnete für Gespräche und Beratungen zur Verfügung.

Doch die Beschlüsse werden nach der Veranstaltung nicht entsorgt…

Sowohl die Landtagsfraktionen, wie die Landesregierung und die Fachausschüsse, als auch die Bundestagsabgeordneten erhalten diese zur Information, Beratung und/oder Stellungnahme. Das hat den positiven Effekt, dass sich die gewählten, “echten” Parlamentarier mit den Anliegen der Jugendlichen auseinandersetzen und ggf. die Themen weiterleiten und weiter verfolgen, sodass sie bis in die Plenarsitzungen des Landes, oder auch in die Bundestagssitzungen, mit einfließen können.

Interesse? Es sind noch Plätze frei!

Die Bewerbungsfrist endet Mitte Oktober. Reisekosten werden erstattet und Unterkunft und Verpflegung sind frei. Weitere Informationen erhaltet ihr beim Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement des Landtages bei Susanne Keller.

Siehe hier: http://www.landtag.ltsh.de/service/jugend-im-landtag/

Das WARUM lässt sich nicht so leicht erklären … Fakt ist aber: Nur die Schleswig-Holsteiner haben ganze drei Wochen Herbstferien! Vom 01.10. bis 19.10. – das Wochenende davor und danach nicht mitgerechnet.

Eigentlich sollen in allen Bundesländern gleichlang Ferien sein. Dazu stehen 75 Ferientage zur Verfügung, die sinnvoll auf das Schuljahr verteilt werden sollen. Und das ist wohl nicht immer einfach, weil FERIENtage nicht mit FEIERtagen verrechnet werden dürfen und mindestens 6 Wochen zwischen Pfingsten und den Sommerferien liegen sollen – wegen der Prüfungen, die in dem Zeitraum immer stattfinden.

Weihnachten ist wohl schuld, denn es fällt 2018 auf Montag, Dienstag und Mittwoch. In der Summe werden in den zwei Wochen Weihnachtsferien wohl nur fünf Ferientage verbraucht. Das heißt, es sind welche übrig und die sind wohl auf die Herbstferien umgebucht worden. Einen Feiertag (3. Oktober, Tag der deutschen Einheit) gibt es auch noch …

Fakt ist auf jeden Fall: Die Schüler aus SH können getrost die Füße hochlegen und mal laaange chillen.

Die Osterferien wurden schon um eine halbe Woche verlängert und die anderen Bundesländer haben das Problem alternativ durch eine Extrawoche um Pfingsten gelöst. Aber SH macht halt sein eigenes Ding …

Die Ferien von jetzt und die nächsten Jahre stehen übrigens hier:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/F/Ferien.html

Kannst du gut Geschichten erzählen und bist kreativ? Interessierst du dich für viele verschiedenen Sachen?

Wir, die beste Online-Schülerzeitung Deutschlands mit Sitz in Reinfeld, Kreis Stormarn, suchen weitere Redaktionsmitglieder im Alter von 14-20 Jahren.

Du brauchst außer ein wenig Schreibtalent, Lust auf Teamarbeit und Motivation nicht viel mitbringen – deine Deutsch-Noten sind uns z.B. total egal. Hauptsache, du kannst klare Sätze formulieren! PC-Erfahrung ist hilfreich, aber nicht Bedingung!

Langweilig wird dir mit uns selten – irgendwas erleben Journalisten immer 🙂

Direkt schreiben -> E-Mail

ErKant.de ist eine Online-Schülerzeitung und wird von Schülern für Schüler betrieben (pro bono, also Geld verdienen kannst du hier nicht). Redakteure sind überwiegend, aber nicht nur Schüler oder Ehemalige der Immanuel-Kant-Schule-Reinfeld.

Gastbeiträge von Lehrern und Eltern sind erlaubt, ebenso wie von Schülern anderer Schulen, sofern diese in/bei Reinfeld wohnen.

erKant“ ist ein modernes Wortspiel!

Der Zeitungs- bzw. Online-Magazinname stammt von dem Begriff „Erkenntnis“ und Immanuel Kant, dem deutschen Philosophen der Aufklärung und Namensgeber unserer Gesamtschule ab. Die Erkenntnis-Theorie (Link zu Wikipedia), die I. Kant unter Anderem entwickelt hatte, passt sinngemäß zum Thema „Zeitung“ …

Online ist zeitgemäß!

ErKant.de gibt es nicht gedruckt, sondern nur online im Internet. Da unsere Zielgruppe, Kinder & Jugendliche, sich nun einmal online / im Internet bewegt und „aufhält“ und immer seltener zu gedruckten Medien greift, bietet sich eine Online-Schülerzeitung geradezu an.

Guck mal hier – das sind wir und unsere Erlebnisse -> klick

(Ahrensburg/Bargteheide) Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) betreibt im Kreis Stormarn seit vielen Jahren Babysitter-Vermittlungen in Ahrensburg, Bargteheide und Bad Oldesloe. Eltern können dort eine qualifizierte Betreuung für ihre Kinder finden. Alle vermittelten Babysitter haben zuvor eine Ausbildung beim Kinderschutzbund durchlaufen, bei der sie mit den wichtigsten Dingen im Umgang mit kleinen Kindern vertraut gemacht wurden.

Ein neuer Ferienkurs der Babysitterausbildung für interessierte Jugendliche ab 15 Jahren findet von Dienstag, 9. bis Freitag, 12. Oktober 2018 im Kinderhaus Blauer Elefant in Bargteheide statt.

Im Ahrensburger Blauen Elefanten startet die gleiche Ausbildung am Dienstag, 16. Oktober im Hörnumweg 2. An den folgenden Ferientagen bis Freitag, 19. Oktober werden die zukünftigen Babysitter mit verschiedenen Ausbildungsinhalten vertraut gemacht.

Sie erfahren etwas über die Entwicklungsphasen von Kindern, über Beschäftigungsmöglichkeiten und über den Umgang mit Wut und Trotzverhalten. Ferner werden sie von einer erfahrenen Hebamme in der Säuglingspflege geschult und bekommen eine Einführung in die Erste Hilfe am Kleinkind. Ebenso sollen die angehenden Babysitter für einen Tag in einer Einrichtung für Kinder hospitieren.

Im Anschluss an die Ausbildung erhalten die Bargteheider Absolventen ihr Zertifikat am Freitag, den 19. Oktober; die Ahrensburger am Donnerstag, den 25. Oktober. Dann werden die Babysitter in die Vermittlungskartei des Kinderschutzbundes aufgenommen. Da sie Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund werden, ist die Haftpflichtversicherungsleistung während ihres Einsatzes in den Familien inbegriffen. Die Ausbildung ist kostenlos, der ermäßigte Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft im Deutschen Kinderschutzbund beträgt 12,50 Euro.

Kontakt / weitere Infos:

Die Mitarbeiter/innen des Blauen Elefanten Ahrensburg geben gerne unter der Telefonnummer 04102 – 455809 von montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr nähere Informationen und nehmen Anmeldungen entgegen. Für Bargteheide lautet die Telefonnummer 04532-5170. Auch die Babysittervermittlungen sind unter diesen Telefonnummern zu erreichen.

(Presse-Info des Kinderschutzbundes)

Den Schulsanitätern des Schulsanitätsdienstes (SSD) der Immanuel-Kant-Schule Reinfeld stand ein besonderes Wochenende bevor: Die Mitglieder des siebenköpfigen Teams waren alle zum ersten Mal bei einem Landeswettkampf dabei und wurden von der Jugendpflegerin der Stadt Reinfeld, Katrin Göhlert, begleitet. Unser Autor Marvin Ladwig verfolgte die Geschehnisse rund um das Team.

Kiel – Alle zwei Jahre findet er statt: Der Landeswettkampf der Johanniter-Unfall-Hilfe. Bei diesem Wettbewerb treten die verschiedensten Gruppen von Helfern aus dem Landesverband in fünf Kategorien gegeneinander an. Abends wird dann ein Sieger gekürt, der im Folgejahr als Repräsentant auf den Bundeswettkampf fährt. Die Teilnehmer sind Jugendgruppen der Johanniter oder Teams von Schulsanitätsdiensten. Auch die Reinfelder Schulsanitäter waren dieses Jahr mit von der Partie. Sie starteten in der Kategorie B, in der Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren antreten.

Die Konkurrenz war groß. Gegen 16 Teams galt es sich zu bewähren.

Doch von vorn: Die Anreise wurde zusammen mit den Teams der Lübecker Johanniter Dienststelle bewerkstelligt. Untergebracht wurden die Teilnehmer im Jugenddorf Falckenstein, das “etwas kühl, aber ganz in Ordnung ist” wie Nik Hüttmann, aktueller Leiter der Schulsanitäter, berichtete.  

Nach der Ersten der vier Disziplinen, einem schriftlichen Test in den Bereichen Allgemeinwissen, Erste-Hilfe- und Johanniter-Wissen, gab es eine etwas längere Pause. Danach folgte die zweite Disziplin, dem großen Fallbeispiel, bei dem eine Situation mit mehreren Verletzten simuliert wird. Beide Disziplinen empfand das Team als “einfach”, da “wir viel geübt haben” äußerte Leary Werner. Bei der Disziplin wurde eine Person mit einer Kopfplatzwunde und anschließender Bewusstlosigkeit sowie eine weitere Person mit geprelltem Handgelenk vorgefunden. Um Verletzungen zu simulieren, werden Mimen (Darsteller) sehr realistisch geschminkt.         

Auch Helfer brauchen Pause. Zeit zum Mittagessen.

Nach der Mittagspause ging es dann weiter zur nächsten Disziplin auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und dem botanischen Garten vor Ort. Der “Trageparcour” stand auf dem Plan. Vier Personen mussten möglichst schnell diesen Parcours absolvieren, bei dem sie eine beschwerte Trage hindurch bringen müssen. Doch nicht nur schnell, sondern auch vorsichtig! Denn: auf der Trage ist eine Wasserschale befestigt, welche möglichst wenig Wasser verlieren durfte, da dies Strafzeit brachte. Die Reinfelder passierten die Route mit einem groben Fehler.

Danach folgte die letzte Disziplin: das kleine Fallbeispiel. Beim kleinen Fallbeispiel behandeln je zwei SSDler* eine verletzte Person. Es gab drei Verletzte, also mussten sechs der Schulsanitäter antreten und diese Disziplin meistern. Alle machten einen sehr guten Job, wie der Schiedsrichter dem erKant-Journalisten berichtete.

Jetzt schnell fertig machen! Die Abendveranstaltung beginnt bald.

Das Highlight des Landeswettkampfes rückte immer näher. Die Abendveranstaltung, bei der die Siegerehrung und eine Party bis 1 Uhr nachts stattfinden würde.

Bei der Siegerehrung wurden zunächst die Teams der jüngsten Teilnehmer aus der Kategorie C, die zwischen 6 und 12 Jahre alt waren, aufgerufen. Nachdem der Sieger hier feststand, wurde das Reinfelder Team langsam nervös. In der Kategorie B bekam es nicht Platz 14, Platz 10 war es nicht, Platz 6 war es auch nicht… Sollte das Team etwa die Leistung ihrer Vorgänger bestätigen oder gar besser sein? Die Ehemaligen des SSD Reinfeld landeten bisher bei jedem Landeswettkampf auf Platz 3, hinter den Jugendgruppen der Lübecker Johanniter. 

Jetzt war es soweit…

Knapp am Podium vorbei, aber ein hart erkämpfter 4. Platz für den SSD Reinfeld!

Gegen 16 andere Teams schafften die Teammitglieder es, den vierten Platz zu sichern! Es waren nur wenige Punkte, die sie vom Podium trennten – schade, aber trotzdem eine hervorragende Leistung, zumal diese Reinfelder zum ersten Mal an einem Wettkampf teilgenommen hatten und keine Erfahrung mitbrachten.

Aus eigener Erfahrung kann der Autor berichten: “Man macht viele tolle Erfahrungen bei so einem Wettkampf. Egal, ob als Teilnehmer oder “Schlachtenbummler” (Fan) – es gibt nur positive Effekte. Man kann viele Leute kennenlernen, die alle Helfer sind, hat einen wundervollen Tag mit Verpflegung, Unterkunft und seinem Team – ungeachtet dessen, welchen Platz man am Abend belegt. Es macht Spaß!”

Hier erfährst du mehr zu Reinfelder Schulsanitätern:  https://erkant.de/sanitaetsdienst/

Impressionen vom Landeswettkampf:

Schon vor Monaten hatte sich ein Transgender bei erKant gemeldet und wollte seine (ihre) Geschichte erzählen. Keine Gute, denn das Leben als Mensch im falschen Körper ist schwer! Beim Schülerzeitungskongress in Berlin wurde im Recherchieren-Workshop das Thema wieder aufgenommen.  

Was bedeutet das oft genannte Kürzel “trans”?

Trans ist die Abkürzung von Transgender und wird gleichermaßen für die Begriffe Transidentität (bezieht sich auf Gefühle) und Transsexualität (bezieht sich auf das Körperliche) genutzt. Ein Transgender oder -sexueller ist Jemand, der sich in seinem biologischen Geschlecht unwohl fühlt und emotional eigentlich vom anderen Geschlecht ist – er lebt im falschen Körper! Das heißt, dass die Person sich nicht mit seinem angeborenen Geschlecht identifizieren kann. Es gibt ftm (female to male) und mtf (male to female).

Das klingt kompliziert – und das ist es auch!

Laut der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität leben circa 250.000 Trans-Menschen in Deutschland. Wichtig, weil oft in verwechselt: Ein Transgender ist keine Dragqueen oder Travestit – das sind männliche Kunstdarsteller, die das Aussehen und Verhalten einer Frau show-artig imitieren. Eine der Bekanntesten ist Olivia Jones aus Hamburg gebürtig: Oliver Knöbel. Siehe Video ganz unten.

Wie fühlt sich das Leben im falschen Körper an?

Über Instagram nahmen die Redakteure mit dem 14-jährigen Louis (eigentlich Lisa) Kontakt auf, welcher in einem Interview erzählte, wie es als Transgender so ist.

“Hey, ich bin Louis. Zurzeit 14 Jahre jung und ein biologisches Mädchen. Ich bin transsexuell. Ich bin im Kopf ein Junge, muss aber in dem Körper eines Mädchen leben – in dem falschen Körper! Das klingt für viele absurd und merkwürdig, aber es ist für die Betroffenen die Hölle auf Erden.”

Es begann damit, dass er sich in typisch “mädchenhafter” Kleidung immer weniger wohl fühlte. Irgendwann kaufte er sich selbst ein Binder (zum Brust abbinden), sodass sein Busen kleiner also männlicher wirkte. Aus Selbsthass begann er, sich selbst zu verletzten. Dies bemerkten seine Eltern, welche die Transidentität erst nicht akzeptieren wollten.

“Innerer Schmerz, Selbsthass, es ist einfach alles falsch – so… so fühlt es sich an, im verkehrten Körper zu Leben!”

Es dauerte länger bis die Eltern verstanden und akzeptierten, dass er es ernst meinte und gingen mit ihm zum Psychiater. Doch bis es soweit war, setzen sie ihn (sie) massiv unter Druck und wollten erzwingen, dass er sich wie ein Mädchen verhält. Sie meldeten ihn z.B. extra bei typischen Mädchenkursen an und kauften ihm Mädchenkleider, etc. Louis litt darunter sehr!

Geschlechtsangleichung? Was ist möglich?

Am Anfang sollte die betroffene Person zu einem Psychologen gehen, da dieser eine klare Diagnose geben kann. Viele Eltern glauben nämlich, “es sei nur eine Phase”, die sich wieder geben würde. Der Psychologe kann aber auch das Gegenteil beweisen. Lautet die Diagnose “Transgender” kann über eine Hormontherapie und Operationen geredet werden, die schlussendlich dafür sorgen können, dass der Körper zum anderen Geschlecht gewandelt wird. Für eine Hormontherapie muss die betroffene Person mindestens 14 Jahre alt sein und braucht die Einwilligung der Eltern. Über eine Operation kann erst bei Volljährigkeit alleine entschieden werden.

Die Betroffenen können, nein müssen sogar, erst einmal abwarten und testweise so leben, wie das andere Geschlecht. Ein Junge kann sich zum Beispiel weiblich kleiden, lange Haare tragen und sich wie ein Mädchen schminken. Bevor tatsächlich eine Hormontherapie zwecks Geschlechtsumwandlung begonnen werden kann, muss 3 Jahre lange eine psychologische Beobachtung durchgeführt werden und ein Jugendarzt beteiligt sein.

Interessant für die Betroffenen und Eltern: die Krankenkasse bezahlt alles! Denn: Seit 1987 gilt in Deutschland im Sinne des Sozialrechtes der seelische Leidensdruck durch Transidentität als Krankheit. Heißt: Transidentität ist sowieso keine Krankheit, auch von Gesetzwegen nicht, sondern der seelische Leidendruck ist die Krankheit und der Aspekt, warum Krankenkassen die Behandlungen bezahlen.

Alles was Namensänderungen, etc betrifft regelt übrigens das TSG-Gesetz .

Outing? Wie soll ich das meinen Eltern sagen!? 

Die Jugendlichen, die sich outen wollen, haben meist Angst davor, da es eine große Umstellung sein kann und mit Gemeinheiten und Mobbing gerechnet werden muss. Meist denken sie, dass ihre Eltern sie nicht akzeptieren und fressen alles in sich hinein. Für die Transperson ist es jeden Tag eine Qual, in dem falschen Körper zu leben.

Auch wenn ein Transgender sehr befremdlich auf dich wirken sollte, sag nichts Unüberlegtes oder Verletzendes. Denn das schadet den Betroffenen noch mehr! Durch Kritik können sogar Suizidgedanken entstehen. Der größte Wunsch, den die geoueteten Transgender haben, ist auf Verständnis und Unterstützung zu treffen.

“Es ist schon merkwürdig, wenn dir eine Frau begegnet, die du 15 Jahre lang als männlicher Berater gekannt hast.” erzählte eine Bekannte. “Aber ich komme damit gut klar!”

Wie können Eltern erkennen, das ihr Kind im falschen Körper lebt?

Eltern können Transsexualität ihres Kindes an der Körpersprache sowie dem Verhalten erkennen. Beispielweise spielen Trans*-Kinder meist mehr mit dem Geschlecht, als das sie sich fühlen. Transjugendliche versuchen ihren biologischen Körper so gut es geht zu verstecken, und ihn wie das andere Geschlecht aussehen zu lassen! Dies kann sehr gefährlich sein! Z.B. beim Brustabbinden kann es zu starken Rippenschmerzen und Ähnlichem führen. Darauf sollten die Eltern achten! Die Kinder und Jugendlichen haben oft andere Interessen als ihre Mitmenschen und suchen Kontakt zu Gleichgesinnten und Leuten, die sie verstehen und akzeptieren. Wichtig ist für Transgender, von ihrer Familie akzeptiert zu werden, wie sie sind und Rückendeckung von ihnen zu erhalten.

Hamburg Pride, Martin Stiewe, Quelle: www.hamburg-pride.de/

 


Der Christopher Street Day ist ihr wichtigster Feiertag!

Der Christopher Street Day (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Co.. An diesem Tag wird für die Rechte dieser Gruppen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert. Die größten Umzüge anlässlich des CSD im deutschsprachigen Raum finden in Köln und Berlin statt.

Die Bezeichnung Christopher Street Day ist nur in Deutschland, Teilen Österreichs und der Schweiz üblich. In englischsprachigen und romanischen Ländern wird meist von Gay Pride und Pride Parades gesprochen. Quelle: Wikipedia.org

Gerichtsurteil 2017 beeinflusst auch den Arbeitsmarkt.

Ende 2017 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Eintragung eines dritten Geschlechts im Geburtenregister möglich sein muss. Damit Arbeitgeber niemanden diskriminieren, sollten sie in Stellenzeigen jetzt alle 3 “Geschlechter” angeben und z.B. einen Journalisten (m/w/d oder /i) suchen. Quelle: Hamburger Abendblatt

Informationen & Hilfen für Betroffene:

Binderkauf: gc2b , amazon

weitere Informationen:

Psychologen in der Nähe: Jugendpsychologie Lübeck, Jugendpsychologie Hamburg

Die Theatersaison der Offenen Ganztagsschule (OGS) Reinfeld 2018/2019 ist gestartet. Dieses Mal studiert die Kinder- und Jugendgruppe um Theaterpädagogin Bettina Becker “Fack Ju Goethe” als Theaterstück ein. erKant.de interviewte sie.

“Ich mache das, damit die Kinder auch nach dem Unterricht noch Spaß haben und: weil ich Kinder sehr gern habe.”

Das antwortete Bettina Becker, auf die Frage, warum sie die Theater AG leitet.

Regisseurin Bettina Becker

Die Geschichte hinter “Fack Ju Goethe”

erkant.de: “Hallo Frau Becker, was wird denn hier gemacht?”

Becker: “Wir spielen dieses Jahr den Film “Fack ju Goethe”, in einer für die Theaterbühne umgeschriebenen Fassung. Wir werden es im April aufführen. Es ist ein sehr lustiges Stück, in dem es um eine Klasse geht, in der die Schüler alle einen bildungsfernen Horizont besitzen und eine dementsprechende Sprache haben. Diese Klasse hat kein Lehrer mehr im Griff und deshalb kann sie auch von niemandem richtig unterrichtet werden. Außerdem geht es um einen Bankräuber, der innerhalb eines Schulgebäudes auf der Suche nach seiner vergrabenen Beute ist. Diese hat er auf einer Baustelle vergraben, dort steht jetzt aber die Turnhalle dieser Schule. Um an das Geld heran zu kommen, muss er eine Stelle als Aushilfslehrer annehmen. Und obwohl er kein Lehrer ist, muss er dann diese Klasse unterrichten.”

Laut Becker lernen die Schüler durch diesen Bankräuber umzudenken, wie man auf ganz andere Art und Weise einen Schulabschluss bekommen kann. Die Lehrer lernen, wie sie diese Klasse unterrichten können. Und zwar nicht mit den normalen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern auf Umwegen.

“Im Grunde ist es eine Schulkomödie, in der die Lehrer eigentlich noch schlimmer sind als die Teenies”, sagt der Regisseur der Originalvorlage Bora Daktekin über Fack Ju Göthe (Quelle Making-of zu Fack Ju Goethe)

Wer macht mit und probt wann und wo?

erkant.de: “Wer kann hier mitmachen?”

Becker: “Hier machen Schüler aus den Jahrgangsstufen fünf bis neun mit. Das sind insgesamt zwanzig Mädchen und Jungen zu gleichen Teilen. Sowie ein Co-Regisseur und ich (lacht) als Regisseurin.”

erkant.de: “Wo und wann findet das Ganze statt?”

Becker: “Die Theater AG findet immer Donnerstags in der OGS-Zeit von 13:55 Uhr bis 15:25 Uhr in der Aula der KGS statt. In den Ferien findet keine Theaterprobe statt.”

erkant.de: “Was kostet es?”

Becker:   “Es kostet zwischen 14 und 15 € im Monat.”

Warum Frau Becker die Theater AG leitet.

“Ich mache das, damit die Kinder auch nach dem Unterricht noch Spaß, in der Schule haben. Ich möchte ihnen das Theaterspielen ein bisschen näher bringen, weil sie sich dann außerhalb des Unterrichtes ein bisschen austoben und ausprobieren können und weil ich Kinder ganz doll gern habe.”

So läuft eine Theaterprobe ab:

erkant.de: “Wie läuft eine Theaterprobe ab?”

Becker: “Ein Stundenablauf sieht so aus, dass durch den Stundenplan, nicht alle vollständig um fünf vor zwei hier sein können. Dann wird mit den Schülern, die schon da sind ersteinmal eine Textprobe gemacht, mit dem Text von ihren Rollen, oder auch mit dem Text von fremden Rollen, damit sie sich ausprobieren können. Oder die Kinder haben manchmal auch Sorgen (…), dann kümmern wir uns noch ein bisschen darum.

Dann kommt der Rest, und  wir spielen die Szenen nach einem Szenenplan durch. Der fängt bei Szene eins an und dann spielen wir meistens zwei Szenen, und die anderen proben, auch wenn sie nicht dran sind, die gleiche Szene ein, auch wenn sie den Text nicht können. Sie führen das auch vor, sodass wir nachher bei den Aufführungen, noch die Möglichkeit haben, dass jeder den Text vom anderen kann. Und dass vor allen Dingen auch bei jeder Probe, die wir hier haben, jeder immer gleichviel drankommt.”

erkant.de: “Danke für das Interview Frau Becker.”

Becker: “Bitteschön”


Am Mittwoch, 19.9.2018 besuchte Bettina Hagedorn die Kant-Schule in Reinfeld (Kreis Stormarn), sprach mit den Schülern über ihre Arbeit, Europa, die AFD, Digitalisierung sowie Rente und: gratulierte erKant. Sie ist parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Finanzen und arbeitet ganz eng mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zusammen. Da die Stormarnerin 2017 auf den 1. Platz auf der SPD- Landesliste für Schleswig- Holstein gewählt wurde, ist sie in den Deutschen Bundestag eingezogen.

Bettina Hagedorn stand den Schülern Rede und Antwort. Sie berichtete ausführlich aus ihrem “Alltag”, sofern es ihn überhaupt gibt. Sie beschreibt ihr Leben des Öfteren auch mit den Worten “wenig Schlaf” und “viel Aufregendes”. Entgegengesetzt zu den Erwartungen der meisten Schüler kam es zu einem spannenden und regen Austausch.

Im Bundestag geht es nicht einfach ums Redenschwingen, das hat Bettina Hagedorn klar gezeigt, als sie auf Wunsch der Schüler mehrmals auf die AfD einging. Spannende Debatten laufen dort, wie zum Beispiel über den Haushalt von Deutschland. Bei solchen intensiven Themen kommt es des Öfteren zu Meinungsverschiedenheiten, sodass manche Personen sogar zu drastischen Worten greifen. Bei einer solchen Wortwahl und einem folglich “unparlamentarischen Verhalten” kann die Sitzungsleitung einen sogenannten “Ordnungsruf” verteilen.

Bettina Hagedorn berichtete zudem, dass es häufiger zu einer Ermahnung kommt. Wenn dies nicht ausreicht, könnte auch jederzeit das Mikrofon abgestellt werden oder sogar Politiker aus dem Bundestag verbannt werden. In Bezug auf die AfD und die Ordnungsrufe, die gegen die Partei erteilt worden sind, nahm die Politikerin in dem Sinne Stellung, dass sie der Meinung ist, dass die Reden insgesamt schlimmer geworden sind. Es kommt häufiger zu radikalen Ausdrücken und es wird sich häufig auf die Flüchtlinge bezogen. Sie wünscht sich, dass mehr aufgeklärt wird, für was einzelne Parteien stehen und, dass sich die jungen Menschen richtig informieren, indem sie vielleicht nicht nur ein Wahlprogramm lesen, sondern eine Partei richtig erkunden und sie hinterfragen.

Wie unterschiedlich Meinungen, besonders zwischen der AfD und den anderen Parteien, ausfallen, konnte man vor ein paar Wochen im Bundestag sehen.

Am 12.09.2018 passierte schon fast etwas Legendäres im Bundestag:

Die AfD verließ geschlossen die Debatte zum Bundeshaushalt, nachdem Johannes Kahrs (SPD) die Partei beschimpft hat mit Worten wie: “Hass macht Hässlich! Schauen Sie mal in den Spiegel!” Mittendrin war natürlich Bettina Hagedorn von der SPD. Sie erzählte den Schülerinnen und Schüler, dass sie so etwas auch sehr selten im Bundestag sieht. Sie hatte nicht nur eine Geschlossenheit der AfD feststellen können, als sie zusammen den Raum verlassen haben, sondern ebenfalls hat sie eine Geschlossenheit zwischen den anderen Parteien erlebt. Man muss dazu wissen, dass normalerweise ein Redner einer Partei meist nur von seiner jeweiligen Partei beklatscht und unterstützt wird. Bei dem Auftritt der AfD wäre es aber anders gewesen! Laut Bettina Hagedorn gab es einen geschlossenen Applaus, welcher in solch einer Form selten zu Tage kommt.

Natürlich ging es aber in den 2 Stunden, wo Bettina Hagedorn die Schule besucht hat, nicht nur um die AfD. Eine ganz andere Frage war, wie sie persönlich zu einer Einführung der Wehrpflicht steht. Die Politikerin sprach sich klipp und klar dagegen aus, wie auch ihre Partei. Sie verfolgt diese jahrelange Diskussion immer wieder und kann zwar auch gute Gründe für eine Einführung verstehen, hat aber selber viele Bedenken und findet unter anderem, dass das aufzubringende Geld für eine erneute Umstrukturierung für viel Unruhe sorgen würde. Vor allem könne es eventuell in andere Dinge gesteckt werden? Als Alternative dazu gibt es heute den Bundesfreiwilligendienst, den Bettina Hagedorn super findet, da sie die Motivation bei den Freiwilligen für größer empfindet und sie der Meinung ist, dass die Freiwilligen so auch bessere Arbeit erbringen.

Außerdem sprach sie über das Thema Europa. Bettina Hagedorn sprach die Wichtigkeit dieses Themas mehrmals an. Für Deutschland spielt Europa eine tragende Rolle, sagte sie, da Deutschland 60% der produzierten Güter nach Europa exportiert und somit einen hohen wirtschaftlichen Profit durch Exporte erzielt. Durch Rechtspopulisten zum Beispiel könnte Europa bereits auf der Kippe stehen und bevor es kippt, sollte man sich eventuell die möglichen Konsequenzen anschauen. Zum Beispiel würden ca. 100.000 Arbeitsplätze verloren gehen, welches drastische Folgen in der Arbeitswelt mit sich ziehen würde. Laut Bettina Hagedorn müssen alle zusammenhalten, um Europa zu “retten”.

Viele weitere Fragen wurden der Politikerin Bettina Hagedorn gestellt. Sie nahm sich die Zeit und ging auf jede Frage entsprechend ein. Für die Schülerinnen und Schüler erschien es als eine besondere Möglichkeit, in einen näheren Kontakt mit Politikern, wie Bettina Hagedorn, zu kommen und somit aus erster Hand Erfahrungen etc. aus dem Bundestag zu erlangen.

Nach dem ausführlichen Klassengespräch hatten die Redakteure die Möglichkeit, für ein paar Minuten nochmal mit Bettina Hagedorn persönlich zu sprechen.

Unter Anderem gratulierte sie erKant zu den gewonnenen Preisen beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder

Lies zuvor gerne folgende Seiten:

Berlin-Artikel Nr. 1 (Anreise & Empfang)Artikel 2 (Kongress) sowie 3 (Preisverleihung)

Wieder voll motiviert!

(Kommentar von Minoka)

“Berlin war zwar stressig, aber auch mega interessant! Der Schülerzeitungskongress und die ganzen tollen Leute haben mich voll motiviert. Auch der Workshop zum Thema “Recherchieren”, war weder langweilig noch theoretisch, sondern super! Ich konnte viel Neues mitnehmen und vor Ort auch gleich anwenden. Das neue Wissen wird mir sogar bei meiner diesjährigen wichtigen Projektarbeit in der Schule von Nutzen sein!”

Drei Tage voller Erlebnisse

(Kommentar von Tobias)

“Ich fand den Abend vom Donnerstag sehr schön, weil wir dann – mal alleine, ohne die anderen Preisträgerinnen und Preisträger – durch Berlin laufen konnten. Außerdem fand ich den Freitag toll, weil mir da erstmal die Tragweite unserer Auszeichnung bewusst wurde. Und weil ich mir gedacht habe „wer hat schon mal die Möglichkeit gehabt, in der EU Kommission für Deutschland, in der Friedrich-Ebert-Stiftung und im Bundesrat in nur drei Tagen zu sitzen, und dann noch zum Abschluss ins Deutsche Spionage Museum zu gehen? Ich habe die drei Tage wirklich sehr genossen, obwohl wir so früh Aufstehen mussten.”

Abweichende Regelungen der Länder & die Macher hinter den Kulissen

(Kommentar von Susanne)

Im Begleitprogramm für Erwachsene (soweit bekannt mindestens 4 Elternteile, ansonsten Lehrer) wurde z.B. klar, dass die einzelnen Bundesländer abweichende Regelungen haben: Während z.B. in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Meck-Pom, Sachsen (siehe Gesetzestext-Links) Pressefreiheit groß geschrieben wird und – laut Schulgesetz – die Schülerzeitungen absolute freie Hand haben und dem Landespressegesetz unterstehen, müssen sich die Redaktionen in Bayern (siehe Gesetzestext) von den Schulleitungen kontrollieren lassen. Eigentlich sind diese Schul- und keine Schülerzeitungen (rechtlich und praktisch ein großer Unterschied!). Im Schulgesetz von BW ist sogar der Unterschied zwischen Schul- und Schülerzeitung genannt (siehe Ziff. 126. 2).

Ein Mädchen aus Bayern erzählte zwei erKant-Redakteuren:

“Unsere Februar-Ausgabe muss im Grunde genommen jetzt schon fertig sein, weil erst eine Lehrerin und später der Schulleiter alles komplett kontrolliert – das dauert Wochen, ja fast Monate!” Auch die Themenauswahl kann nicht frei erfolgen.

Die Schüler aus den oben genannten Bundesländern können aber in ihren Zeitungen – dem Grundgesetz entsprechend – ihre Meinungs- und Pressefreiheit ausüben!

Journalisten bringen die Wahrheit ans Licht; sie beleuchten das Dunkle, sodass es sichtbar für Jedermann wird?!

Die Wahrheit in Sachen Schülerzeitungen ist auch:

Ohne die erwachsenen Lernbegleiter oder Coaches hinter den Kulissen der Schülerzeitungs-Redaktionen läuft es schwer und oft nicht auf Dauer. Selbst wenn die Schüler mit einem ausgeprägten, kreativen Schreibtalent auf die Welt gekommen sind und sich selbst organisieren können: zudem brauchen sie Technik-Knowhow und das muss gelernt werden.

Bei Print-Zeitungen kommt erst die journalistische Arbeit und dann die Technik (Gestaltung am PC und der Druckvorgang); bei Online-Zeitungen ist die Reihenfolge anders: Da kommt erst der Technikteil Nr 1 (Content-Management-System-Installation insofern vergleichsweise das, was bei Print eine Druckerei macht), dann die journalistische Arbeit und deren Online-Darstellung.

Klar ist auch: Wie könnte eine Grundschulklasse ohne Hilfe fehlerfreie Texte liefern? Oder 5.-Klässler perfekt PC-Gestaltungsprogramme wie Adobe InDesign beherrschen? On the top: Wenn ein ganzer Jahrgang einer Berufsschule eine Schülerzeitung herausgibt (Lernplan-Inhalt) dann ist wohl klar: Schülerzeitungen haben in den meisten Fällen einen oder mehrere Erwachsene als Chefredakteure oder Coaches bzw. Lernbegleiter im Team. Das sind wohl die Leute, denen im Impressum gedankt wird 🙂