Lies zuvor gerne folgende Seiten:

Berlin-Artikel Nr. 1 (Anreise & Empfang)Artikel 2 (Kongress) sowie 3 (Preisverleihung)

Wieder voll motiviert!

(Kommentar von Minoka)

“Berlin war zwar stressig, aber auch mega interessant! Der Schülerzeitungskongress und die ganzen tollen Leute haben mich voll motiviert. Auch der Workshop zum Thema “Recherchieren”, war weder langweilig noch theoretisch, sondern super! Ich konnte viel Neues mitnehmen und vor Ort auch gleich anwenden. Das neue Wissen wird mir sogar bei meiner diesjährigen wichtigen Projektarbeit in der Schule von Nutzen sein!”

Drei Tage voller Erlebnisse

(Kommentar von Tobias)

“Ich fand den Abend vom Donnerstag sehr schön, weil wir dann – mal alleine, ohne die anderen Preisträgerinnen und Preisträger – durch Berlin laufen konnten. Außerdem fand ich den Freitag toll, weil mir da erstmal die Tragweite unserer Auszeichnung bewusst wurde. Und weil ich mir gedacht habe „wer hat schon mal die Möglichkeit gehabt, in der EU Kommission für Deutschland, in der Friedrich-Ebert-Stiftung und im Bundesrat in nur drei Tagen zu sitzen, und dann noch zum Abschluss ins Deutsche Spionage Museum zu gehen? Ich habe die drei Tage wirklich sehr genossen, obwohl wir so früh Aufstehen mussten.”

Abweichende Regelungen der Länder & die Macher hinter den Kulissen

(Kommentar von Susanne)

Im Begleitprogramm für Erwachsene (soweit bekannt mindestens 4 Elternteile, ansonsten Lehrer) wurde z.B. klar, dass die einzelnen Bundesländer abweichende Regelungen haben: Während z.B. in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Meck-Pom, Sachsen (siehe Gesetzestext-Links) Pressefreiheit groß geschrieben wird und – laut Schulgesetz – die Schülerzeitungen absolute freie Hand haben und dem Landespressegesetz unterstehen, müssen sich Bayrische SZ in der Praxis von den Schulleitungen kontrollieren lassen. Eigentlich sind diese Schul- und keine Schülerzeitungen (rechtlich und praktisch ein großer Unterschied!).

Ein Mädchen aus Bayern erzählte zwei erKant-Redakteuren:

“Unsere Februar-Ausgabe muss im Grunde genommen jetzt schon fertig sein, weil erst eine Lehrerin und später der Schulleiter alles komplett kontrolliert – das dauert Wochen, ja fast Monate!” Auch die Themenauswahl kann nicht frei erfolgen, sagte die Jugendredakteurin, die von ihrer Mutter nach Berlin begleitet wurde.

Die Schüler aus den oben genannten Bundesländern können aber in ihren Zeitungen – dem Grundgesetz entsprechend – ihre Meinungs- und Pressefreiheit ausüben!

Journalisten bringen die Wahrheit ans Licht; sie beleuchten das Dunkle, sodass es sichtbar für Jedermann wird?!

Die Wahrheit in Sachen Schülerzeitungen ist auch:

Ohne die erwachsenen Lernbegleiter oder Coaches hinter den Kulissen der Schülerzeitungs-Redaktionen läuft es schwer und oft nicht auf Dauer. Selbst wenn die Schüler mit einem ausgeprägten, kreativen Schreibtalent auf die Welt gekommen sind und sich selbst organisieren können: zudem brauchen sie Technik-Knowhow und das muss gelernt werden.

Bei Print-Zeitungen kommt erst die journalistische Arbeit und dann die Technik (Gestaltung am PC und der Druckvorgang); bei Online-Zeitungen ist die Reihenfolge anders: Da kommt erst der Technikteil Nr 1 (Content-Management-System-Installation insofern vergleichsweise das, was bei Print eine Druckerei macht), dann die journalistische Arbeit und deren Online-Darstellung.

Klar ist auch: Wie könnte eine Grundschulklasse ohne Hilfe fehlerfreie Texte liefern? Oder 5.-Klässler perfekt PC-Gestaltungsprogramme wie Adobe InDesign beherrschen? On the top: Wenn ein ganzer Jahrgang einer Berufsschule eine Schülerzeitung herausgibt (Lernplan-Inhalt) dann ist wohl klar: Schülerzeitungen haben in den meisten Fällen einen oder mehrere Erwachsene als Chefredakteure oder Coaches bzw. Lernbegleiter im Team. Das sind wohl die Leute, denen im Impressum gedankt wird 🙂

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