Sonst sind sie hinter den Kulissen als Journalisten tätig; jetzt standen sie selbst im Scheinwerferlicht: vier erKant-Redakteure und ihr Coach waren vom 12. bis 14.9.2018 in Berlin zum #szwdl2018. Sie besuchten die EU-Kommission, tagten in der Friedrich-Ebert-Stiftung, erhielten im Bundesrat zwei Auszeichnungen und: waren ziemlich viel unterwegs. Berlin? Ist eine Reise wert, aber  …

(Zur Info: Videos sind in Artikel 2 (Kongress) sowie Art. 3 (Preisverleihung) , aber nicht in Art. 4 (Kommentare) zu sehen)

Mittwoch, 12.9.18, Tag der Anreise & des Empfangs in der EU-Kommission

Gegensätze?!

Hostel: dirty, ugly and loud “vs” EU-Kommission: chic and classy

 

Morgens um 8.30 Uhr wurde dieser Artikel auf erkant.de angelegt, damit die teilnehmenden Redakteure live aus Berlin berichten können. Eigentlich … Nach ihrer 2,5 stündigen Anreise von Reinfeld nach Berlin ging ihr Abenteuer bei 27 Grad am Berliner Hauptbahnhof los. Vor den Toren tobte das Leben; mit einer oft haltenden Tram fuhr das Team ins “Hostel Generator Prenzlauer Berg” in Ostberlin.

Tram-Station am Berliner Hauptbahnhof, Foto & Copyright: SBS / erKant


Das Hostel, eine Billigunterkunft für Jugendliche und junge Erwachsene ähnlich einer Jugendherberge, ist grenzwertig … Sterne? -1? Die englischsprachigen Mitarbeiter am Empfang hatten keinen Plan, doch die erKant-Redakteure fanden das Jugendpresse-Team selbst. Im Frühstücksraum empfingen diese die Gewinner des Schülerzeitungs-Wettbewerbs der Länder 2018 ( #szwdl2018). Nach der Registrierung gab es Schlüsselkarten (die selten funktionierten), eine Tasche mit Geschenken und “Berliner” zum Essen. Das Jugendpresseteam und ausgelegte Zettel informierten die Teilnehmer über den weiteren Ablauf und deren Workshops an Folgetag.

Die Lobby des Hostels ist jugendlich gestylt und die Bar einigermaßen ansprechend, doch das WLAN und der ganze Rest ist “dirty, ugly and loud” (#du+l). Wohlfühl-Atmosphäre? Weit entfernt davon … WLAN? Laufende Online-Berichterstattung? Unmöglich. Das hier konnte die Redaktion also erst hinterher schreiben. Mira pflegte stattdessen Instagram-Stories, die leider nur 24 Stunden verfügbar sind.


Netter Empfang in der EU-Kommission beim Brandenburger Tor

Berlin – eine Stadt der Gegensätze? Während das Hostel in Ostberlin sowie die Tram-Strecke vom Bahnhof dorthin einen tristen, schmutzigen und übel riechenden Eindruck hinterließ (sogar in den Läden dort riecht es übel), wirkte der Empfang in der EU-Kommission direkt beim Brandenburger Tor schick und nobel. Dort fuhren alle 200 Teilnehmer in Shuttle-Gruppen aufgeteilt mit S- und U-Bahnen hin.

Die Europäische Kommission ist ein supranationales Organ der Europäischen Union. Im politischen System der EU nimmt sie vor allem Aufgaben der Exekutive („vollziehende Gewalt“) wahr und entspricht damit ungefähr der Regierung in einem staatlichen System. Adresse der deutschen Kommisionssitzes in Berlin: Unter den Linden 78 (beim Brandenburger Tor).

Der Abend wurde von kurzen, knackigen Reden, Musik und aktiven Kennlernspielen begleitet. Essen und Getränke gab es auch; Zeit für Gespräche und Überraschungen. Irgendwie schienen Viele das erKant-Team zu kennen … Hans Hendrik Falk vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (#bdzv) sprach z.B. mit den Reinfeldern (immerhin gehört er zur Jury, die erKant als beste Online-Zeitung ausgewählt hatte) und Rainald von der Jugendpresse “verhaftete” eine erKant-Redakteurin für einen Interviewtermin am Freitag.

Die Nacht danach im Hostel war kurz, laut und überwiegend schlaflos. Donnerstagmorgen um 8 Uhr fuhren alle Teilnehmer mit Bahnen und Bussen auf die andere Seite der Stadt, zum Kongress (Artikel 2 v 4 zu Berlin).

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