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Cannabis – zurecht Illegal?

Herunterladen:: Cannabis - zurecht Illegal?

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Cannabis, auch als Hasch, Gras, Hanf oder Marihuana bekannt, wird immer beliebter – vor allem bei Jugendlichen. Es heißt, Cannabis sei eine gefährliche Droge, insbesondere gestreckte Ware, und zurecht illegal. Andererseits soll es ein Medikament sein und legalisiert werden – was davon stimmt?

Im unteren Bereich des Artikels findest Du auch eine Umfrage (mach gerne mit) sowie ein Video zum Thema.

Immer wieder aufs Neue kommt, ob in Politik oder innerhalb der Gesellschaft, die Diskussion über die Legalisierung von Cannabis auf. Oftmals werden dabei andere Drogen und deren dazugehörigen Statistiken als Vergleich für oder auch gegen eine Legalisierung herangezogen. Bei den Menschen in Deutschland ist Cannabis immer noch oft verpönt; in Holland / den Niederlanden dagegen legal und als Heilmittel anerkannt. Viele faktische und wichtige Informationen gehen dabei unter und enden in Vergessenheit.

Unterschiede:

Cannabis ist zwar der allgemein gebräuchlichere Begriff, aber eigentlich nur das lateinische Wort für Hanf. Marihuana und Gras werden die getrockneten bzw. weiblichen Hanf-Blüten genannt. Hasch bzw. Haschisch bezeichnet das gepresste Harz der Hanfpflanze. Hanf bezieht sich  auf die ganze Cannabis-Pflanze an sich. (Quelle 1)


Fakten über Cannabis und das Kiffen.

2018 haben fast 3,7 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 (7,1 Prozent) mindestens einmal im Jahr Cannabis konsumiert. Bekannte Todesfälle durch den Cannabis-Konsum gibt es KEINE. Im Vergleich dazu sterben jährlich 74.000 Menschen aufgrund von Alkohol!

Ungesünder ist Cannabis, wenn es mit Tabak zusammen geraucht wird. Dadurch lagert sich Teer in der Lunge ab. Am besten ist es, wenn das Gras in einem Vape verdampft wird. Abhängig wird der Konsument, wenn dann psychisch, körperliche jedoch ist es nicht möglich. Da Cannabis zum Beispiel bei Angststörungen und ähnlichem helfen kann, ist es schwer, wieder ohne zu leben. Der Konsum kann zur Verschlechterung des Kurzzeitedächtnisses führen.

Cannabis ist psychoaktiv und beeinflusst somit das Gehirn.

Gerüche, Farben und generell das Umfeld werden meist ein wenig anders empfunden und hinterlassen einen anderen Eindruck. Für die Einen vergeht die Zeit langsamer, für andere wiederum schneller, der Konsument ist dabei entspannt und kann sehr nachdenklich werden. Psychische Krankheiten wie zum Beispiel Depressionen können, wenn schon ein Risiko besteht, durch den Konsum auch gefördert werden, dies ist aber nicht zwanghaft der Fall. Besonders das Gehirn von Jugendlichen kann leichter Schäden davon tragen, da es sich noch in der entwicklung befindet. Körperliche Schäden, wie zum Beispiel durch Alkohol, sind dagegen nicht zu erwarten, jedoch kann das einatmen von Kohlenstoffmonoxid.

Cannabis-Pflanzen sind schon seit Jahrtausenden bekannt!

Die ersten Schriften über Cannabis stammen aus China und wurden circa vor 4700 Jahren verfasst; gefolgt von Indien. Der erste Fund einer Marihuana-Pflanze stammt allerdings aus einem Grab, aus dem Jahre 700 vor Christus. In der europäischen Volksmedizin tauchte es circa im Jahr 1.050 zunächst als Klostermedizin auf. Bis 1929 war Cannabis in Deutschland ein legales Produkt, seitdem dann aber verboten (Quelle). Hier ein Video zur Geschichte des Verbots auf Youtube.

Kiffen gegen Stress & Schmerzen

Konsumenten nehmen Cannabis meistens zu sich, als Mittel gegen Langeweile und/oder zum Stressabbau. Sie konsumieren es als Joint, in einer Bong oder auch als Edible. Tatsächlich ist es eine gesündere Alternative zu herkömmlichen Rauschmitteln, wie zum Beispiel Alkohol!

Für Cannabis als Heilmitteln gibt es das, im März 2017 in Kraft getretene, Gesetz „Cannabis als Medizin„. Das in Cannabis enthaltene CBD und THC wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und Verspannungs- sowie Krampflösend.

„Medizinisches Cannabis kann zur Behandlung einer großen Bandbreite von zum Teil schwerwiegenden Erkrankungen und Symptomen eingesetzt werden. Für rund 40 Erkrankungen mit jährlichen Therapiekosten in Milliardenhöhe wurden canabidiolbasierte Arzneimittel als Behandlungsoption identifiziert. Von chronischen Schmerzen über Angst- und Schlafstörungen bis hin zu den Begleiterscheinungen von HIV- oder Krebspatienten eröffnet medizinisches Marihuana eine kostengünstige und vergleichsweise risiko- und nebenwirkungsarme Alternative,“ steht auf Statista.org geschrieben.


Achtung: Gestreckte Ware kann gefährlich werden!

Auch wenn Cannabis keine körperlich abhängig machende Droge ist, kann der Konsum gefährlich werden. Denn: Einige Dealer versuchen, mit Tricks und Pfuscherei, mehr Profit für sich herauszuholen und strecken die Ware.

Schlechte oder gestreckte Ware ist schon mit bloßen Auge zu erkennen, wenn zum Beispiel Glassplitter oder Zucker zur Streckung verwendet wurden. Beim Anzünden der Knolle darf diese nur ein kurzes Stück weit brennen; wurde sie mit Haarspray gestreckt, brennt sie direkt weiter. Sollte die Ware mit Blei gestreckt worden sein, hinterlässt sie beim Streichen der Knolle über Papier eine gräulich schimmernde Spur. Diese Methoden werden verwendet, um dem Produkt mehr Gewicht hinzuzufügen! Somit kann der Verkäufer weniger Gras abgeben, bekommt allerdings immer noch die gleiche Menge Geld.

Da die meisten dieser untergepantschten Substanzen giftig und sogar tödlich sein können, ist der Cannabis-Konsum also doch nicht ungefährlich.


Sollte Gras in Deutschland nicht auch legalisiert werden?

Der Konsum an sich ist nicht strafbar, aber der Besitz, der Anbau und die Weitergabe von Cannabis-Produkte sind in den meisten Ländern verboten, auch in Deutschland. „Cannabis ist kein Brokkoli.“ Dies ist eins der wohl berühmtesten Zitate der deutschen Drogenbeauftragten Daniela Ludwig. Mit solchen und ähnlichen Aussagen hat sie recht schnell, wie schon ihre Vorgängerin Marlene Mortler, klar gemacht, dass Sie einer Legalisierung entgegensteht.

Hierbei weicht sie jedoch der Diskussion meist aus und kontert mit aussagelosen Argumenten; wie dem bereits genannten oder ihrem Standard-Schlagruf: „Es ist nicht cool zu Kiffen, es ist cool nicht zu Kiffen!“ Wie bereits erwähnt, sind die erbrachten Punkte oder Antworten auf Fragen der Presse zum Beispiel oftmals recht leer; es fehlen klare Argumente.

Hinweis: Das folgende spiegelt nicht die Meinung der Redaktion!

Kommentare von sowie Fragen an Schüler:

Doch welche Antworten gibt es denn auf diese Fragen? Wie antwortet die Gesellschaft darauf? Wie antwortest Du?

[poll id=“40″]

„Ich kann die garnicht nachvollziehen, weil sie in keinerlei Hinsicht Kompetenzen im Bereich Drogen aufbringt, da sie zuvor ja nicht einmal in diesem Bereich tätig war.“ – Schüler Nick

„Ich persönlich wiederspreche ihr auf so ziemlich jeder Ebene und halte sie für inkompetent“ – Schüler Lukas

[poll id=“39″]

„Ja, weil das Verbot gegen das deutsche Grundgesetz verstößt.“ – Schüler Nick

„Ja, da Alkohol auch sehr schädlich und nicht illegal ist. Wieso sollte Cannabis also nicht legalisiert werden obwohl es viel weniger schädlich ist?“- Schüler Lukas

[poll id=“41″]

„Ja, weil man allein für die Prohibition jährlich weit aus über 1 Milliarde Euro ausgibt.“ – Schüler Nick

„Ja, weil, wie auch bei allem anderen was es zu kaufen gibt in Deutschland, auch auf Cannabis Steuern erhoben werden können.“ – Schüler Lukas

Gibt es Altenativen?

„Gibt es nicht, Cannabis ist an konsumierbaren Substanzen (Drogen, etc) die gesündeste Art sich zu entspannen!“

Nun: diese Sicht teilen nicht alle. Allerdings gibt es einige Produkte, die eine gute Alternative bieten. Ob diese etwas taugen, muss jeder für sich selber herausfinden. Eine Alternative, nur für das „Rauch-Feeling“ ist es, mit einem Vape (E-Zigarette) oder normale Zigaretten zu rauchen. Dabei fällt aber die psychoaktive Wirkung weg, und: Tabak ist ungesünder.



Quellen:

  • https://www.careelite.de/cannabis-statistiken-fakten/
  • https://hanfverband.de/
  • https://cannabisfakten.de/fakten
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis_als_Rauschmittel
  • www.daniela-ludwig.de
  • https://de.statista.com/themen/4280/medizinisches-cannabis-in-den-usa/

 

 

10. Januar 2021/von AOXEN
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2 Kommentare
  1. Marcel Davis sagte:
    24. Januar 2021 um 22:51

    JA MAN KIFFEN IST COOOOOLLLL
    BESSER ALS BROKKOLI 🥦

    Antworten
    • Dominik sagte:
      10. April 2021 um 16:57

      ja

      Antworten

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