Das ganze Internet redet von ihr – der berühmtesten und erfolgreichsten Serie, die es auf Netflix je gab: Squid Game. Eine koreanische Serie, in der Erwachsene in Kinderspielen um einen Geldpreis kämpfen – wobei die Meisten sterben! Gekennzeichnet von niederen Charakteren, blutig, spannend und trotz vieler Toter, ist die Serie beliebter, als alle zuvor. Doch im echten Leben, in Schulen und auf Spielplätzen, wird Squid Game langsam ein Problem. Und Fehler gibt es auch …

Der koreanische Name ist Ojingeo Game und heißt ins Deutsche übersetzt: “Tintenfisch-Spiel”. Spiel? Darum geht es in der Serie, welche seit Mitte September läuft: um Kinderspiele. Aber lebensgefährliche! Diese Spiele werden von reichen älteren Männern organisiert und geplant. Die Mitarbeiter in der Spielanlage auf einer geheimen Insel sind stets vermummt – wer sein Gesicht zeigt, muss sterben. Die Teilnehmer sind Erwachsene aus der Unterschicht; jeder hat spezielle Probleme und eines gemeinsam: sie haben Geldprobleme, teilweise extrem hohe Schulden! Deshalb sind sie dabei.


“Als Zuschauer der Serie kann ich nur sagen: Sie ist spannend, aber sie macht mich auch extrem wütend – wie schlecht können Menschen sein? Vieles was darin passiert, entsetzt mich und ekelt mich an! Kinder sollten Squid Game nicht sehen!”, sagte eine Schülerin aus der Oberstufe zur Redaktion.


Albträume und Panikattacken treffen sogar Erwachsene und Teenager.

In Squid Game geht es um die tiefsten seelischen Abgründe von Menschen. Es ist eine Serie für 16+Jährige, in der Erwachsene mitspielen. Warum Squide-Game dennoch nicht nur Jugendliche  schauen, sondern auch Kinder? Unklar. Vielleicht weil TikTok voll davon ist?

Neulich im Schulbus spielten Grundschüler eins der Squid-Game-Spiele nach. Ich fragte, wieso sie sowas in ihrem Alter überhaupt gucken. Der eine Junge meinte, ich solle die Fresse halten und er hätte die Serie zusammen mit seiner Mutter gesehen!” Gemeinsam Gewalt sehen, schützt aber nicht vor seelischen Folgen oder Gewaltnachahmung!

Eltern und Lehrkräfte sind entsetzt, denn Grundschüler spielen die Serien wohl immer häufiger auf Schulhöfen nach. Sätze wie: “Ich töte dich!”, waren dort wohl zu hören. Kinder schlagen andere Kinder, grenzen einander aus, werden zu Feinden und Egoisten, die nur eins wollen: Gewinnen. Um jeden Preis!

Was ist an Squid Game trotz blutiger Gewalt so faszinierend?

“Wie in jeder guten Story gibt es einen Helden, einen Bösewicht, einen Sympathisanten, einen vermeintlich Harmlosen und solche, die Hürden überwinden um ihre Ziele zu erreichen. Einerseits ist Jeder gegen Jeden, aber es wird auch zusammengehalten. Und wie so oft in Filmen, sind Viele vom Bösen fasziniert. Außerdem geht es um den möglichen Aufstieg aus der Armut, was eins der ältesten Bedürfnisse der Menschheit ist”.


Die Serie wirkt teilweise wie ein Computerspiel, ist es aber nicht.

In Squid Game wird mit echten Menschen in einer überwiegend real wirkenden Welt gespielt. Nur das Spielgelände wirkt wie gemalt; die Gänge und Treppen sind knallbunt und auf den Computer-Bildschirmen der “Mitarbeiter” wirkt alles surreal.

Darum geht es: In der ersten Folge der 1. Staffel, wird vom glücksspielsüchtigen und hochverschuldeten Gi-hun erzählt, der ein Taugenichts ist und bei seiner alten Mutter lebt, anstatt zusammen mit seiner Tochter und Frau. Irgendwann erhält er eine mysteriöse Einladung per Visitenkarte. Er sagt zu, wird abgeholt, betäubt und an einen geheimen Ort gebracht.

Trailer auf Deutsch:


Angekommen am Spielort erfahren alle 465 Spieler worum es überhaupt geht: Durch eine Teilnahmen an verschiedenen Spielen, die sie aus ihrer Kindheit kennen, können sie einen Preis gewinnen, der ihre finanziellen Probleme lösen kann. Der Sieger der Spiele kann 45,6 Milliarden koreanische Won gewinnen. Das sind circa 33 Millionen Euro.

Der Haken bei dem Ganzen ist: alle, außer der Gewinner, werden sterben. Es geht wirklich um Alles oder Nichts, wie die Spieler bald entsetzt feststellen.

Das erste Spiel heißt “Rotes Licht, grünes Licht”.

Es spielt in einer Halle, die wie ein Dorfplatz aussieht, aus der es kein Entrinnen gibt. Die Teilnehmer stehen zunächst alle da und warten, was geschieht. Sie erfahren: Bei rotem Licht müssen sie stehen bleiben, bei Grünem dürfen sie laufen. Das Ziel ist eine Linie neben einer Puppe, die ansagt, wann rotes und wann grünes Licht ist. Jeder der bei “rotem Licht” noch läuft oder nur zuckt, wird von automatischen Schussvorrichtungen erschossen. Panik bricht aus und viele Spieler versuchen, zu den Türen zu rennen. Doch: sie alle werden auf dem Weg oder an den Türen erschossen. Ein riesiges Blutbad entsteht und die verbleibenden Spieler, knapp über 200, sind verzweifelt und bestürzt.

Die Truppe der Haupt-Charakteure hat nichts gemeinsam, außer ihrer Geld-Probleme!

Der glücksspielsüchtige und verschuldete Hauptcharakter Gi-Hun gewinnt das erste Spiel; dort lernt er die anderen Main-Charaktere kennen. Darunter Zuschauer-Liebling Kang Sae-Byeok (Foto), welche lieb aussieht, aber knallhart zu sein scheint.

Unter den Spielern ist auch ein älterer Mann namens Il-Nam, der später noch eine wichtige Rolle spielen wird. Sowie der unterwürfige, aber fürsorgliche Pakistaner Ali Abdul und überraschender Weise:

Gi-Hun´s ehemals engster Kindheitsfreund Cho Sang-woo, der laut seiner Mutter eigentlich ein erfolgreicher Unternehmer ist. Doch auch der hat Schulden. Extrem hohe!

Gi-Hun und Kang Sae-Beyeok wirken auf dem ersten Blick nicht besonders sympathisch, sondern wie Diebe und Egoisten, die sich von Anderen einfach nehmen, was sie haben wollen. Sie sind arme Mitglieder der untersten Schicht der Gesellschaft – aber das waren sie nicht immer. Ihre ehemals heile Welt ist zerstört worden. Ihr Ziel: ihre Familienmitglieder und sich retten.

Die Gruppe von Nebencharakteren mit ihrem gewissenlosen Anführer ist richtig schlimm und richtig unsympathisch. Tatsächlich sind diese das, was Viele als unsozial, billig und widerlich bezeichnen würden. Eine Frau “verkauft” sich an den Anführer und dieser ist höchst gewalttätig und bereit, Jeden umzubringen, der ihm im Weg steht. Über Leichen zu gehen, ist für diese Gruppe ganz normal …

Tatsächlich ist die Serie extrem brutal und die Charaktere eiskalt.

Nach dem Spiel: “Grünes Licht. Rotes Licht” der ersten Staffel folgen weitere Spiele: 2. Hölle · 3. Der Mann mit dem Schirm · 4. Zum Team halten · 5. Eine gerechte Welt · 6. Gganbu · 7. Die VIPs · 8. Frontmann. Und alle enden für viele, viele Menschen tödlich!

Es gibt kein Happy-End, keinen Retter in goldener Rüstung und kaum liebenswerte Charaktere in der Serie. Es ist kein Märchen, es gibt keine positive Magie – Squid Game erzählt keine schöne Geschichte, sondern zeigt die schlechtesten Seiten von Menschen. Sind Menschen wirklich so? Zeigt die Serie die blanke Wahrheit über die “normale” Gesellschaft des echten Lebens?

Noch ein Nebenschauplatz erschüttert. Die toten Spieler, die Leichen, werden verbrannt. Doch bevor das geschieht, greifen sich einige Mitarbeiter des Spielbetriebes im Krematorium die Leichen ab und entnehmen ihnen Organe, womit sie einen lukrativen Organhandel betreiben.

Nur einer wirkt heldenhaft: Der Polizist Hwang Jun-ho, der auf der Suche nach seinem Bruder ist und einer Spur nachgeht. Dabei gerät er selbst in Gefahr! Während er sich bemüht, herauszufinden was da läuft, amüsieren sich alte Männer in glitzernder Kleidung dabei, wie die Spieler sich gegenseitig töten oder von Maschinen getötet werden. Ist das das wahre Drama an der Geschichte? Das alte weiße Männer die Spiele inszenieren und sich daran ergötzen? An den Qualen und dem Leid der Spieler?


Die Serie kann auf Netflix gesehen werden – wenn ihr mindestens 16 Jahre alt seid. Für Kinder wirklich nicht zu empfehlen!


Tipps & Hinweise für Eltern:

Auf Netflix können Nutzerprofile mit einer bestimmten Altersfreigabe erstellt werden. Zuhause können Eltern also steuern, was ihre Kinder sehen.

Aber: vor Clips auf Tiktok, etc. geht das deutlich schwerer. Hier kann jeder “posten” was er will und: die Plattform ist offiziell ab 12 Jahren nutzbar, aber es gibt keine wirksame Alterskontrolle, weshalb jedes Kind Tiktok nutzen kann.

Seit einigen Monaten gibt es dort aber eine Kontrollmöglichkeit für Eltern. Diese müssen dazu auf ihrem Smartphone ebenfalls die TikTok-App installieren und dann den so genannten “begleitenden Modus” einstellen.


Texas des Jahres 1870: Der ehemalige Captain der Armee der Südstaaten, Jefferson Kyle Kidd, reist nach dem Bürgerkrieg durchs Land, um aktuelle Nachrichten aus Zeitungen vorzulesen und für sein, meist leseunkundiges Publikum, dramatisch aufzuarbeiten – So beginnt der Film “News Of The World”, welcher am 7. Januar 2021 in die deutschen Kinos kommen sollte. Bedingt durch die Corona-Pandemie und  geschlossenen Kinos, wurde der Film bereits im Februar auf Netflix veröffentlicht.

Die Story:

Jeder der bereit ist, einen kleinen Obolus zu zahlen, darf sich von Captain Jefferson Kyle Kidd (Hanks) über politische Entwicklungen, schlimmen Epidemien und Abenteuern in fernen Welten, aber auch von neuen Technologien, die ihr eigenes Leben verändern werden, informieren lassen.

Als der Captain auf dem Weg zu einer dieser Lesungen ist, trifft er auf eine Armeepatrouille, die ein Mädchen vorübergehend in seine Obhut gibt. Das Mädchen heißt Johanna Leonberger und wurde aufgrund des blonden Haares als Europäerin identifiziert. Ihre deutschstämmigen Eltern wurden vor einigen Jahren, von den Kiowa ermordet und Johanna als Kleinkind verschleppt.

Sie spricht nur ein paar Brocken Deutsch, ansonsten versteht und spricht sie nur Kiowa. Englisch spricht sie gar nicht. Auch Sitten und Gebräuche sind ihr gänzlich fremd. Die Behörde für Einwohner indigener Völker will Johanna an die nächsten lebenden Verwanten überführen – die wohnen aber 400 Meilen entfernt. Der zuständige Beamte kommt allerdings erst in drei Monaten aus dem Reservat zurück und so stimmt Captain Kidd zu, Johanna bei sich aufzunehmen.

Die Hauptdarsteller und die Drehorte

Die Hauptrollen übernahmen der zweifache Oscarpreisträger Tom Hanks als Captain Jefferson Kyle Kidd und die deutsche Nachwuchs-Schauspielerin Helena Zengel, die 2019 durch den Film “Systemsprenger” bekannt wurde. Der Film basiert auf dem gleichnamigem Buch der Amerikanischen Autorin Paulette Jiles.

Man nimmt Tom Hanks die Rolle des “Übergangsvaters” nach den ersten 10 Minuten direkt ab. Und auch Helena Zengel kann, obwohl sie nur Sätze in Kiowa spricht, schauspielerisch volkommen überzeugen. Helena Zengel wurde übrigens als beste Nebendarstellerin für einen Golden Globe nominiert.

Gedreht wurde ab Anfang September 2019 in New Mexico sowie im Umkreis vom 30 Meilen um Santa Fe auf dem Gelände der Camel Rock Studios, dem ersten Filmstudio, das von Mitgliedern eines indigenen Stammes in Nordamerika gegründet wurde. “News Of The World” war das erste Projekt, welches in den Studios realisiert wurde.

Über die Musik von James Newton Howard

Den Soundtrack komponierte James Newton Howard, welcher schon die Musik zu der “Tribute von Panem”-Reihe , “The Dark Knight”, oder auch den Harry Potter-Ablegern “Phantastische Tierwesen” gemacht hat. Die Stücke werden fast ausschließlich mit klassischen, aber alten Instrumenten, wie beispielsweise einem Englischhorn (Eine Art der Oboe) gespielt, die selten in Filmsoundtracks verwendet werden. Gemischt wird das ganze mit einigen Trommeln. Mit diesen Instrumenten und den Melodien passt der Soundrack so perfekt in den wilden Westen, dass er unter anderem für einen Golden Globe und für einen Oscar als bester Soundtrack nominiert war.

Kritik:

“Der Film hat unglaublich schöne Drohnenbilder von den weiten des Wilden Westens zu bieten und nimmt sich viel Zeit für lange Kamerafahrten, obwohl er nur eine Lauflänge von 120 Minuten hat. Der Soundtrack ist im allgemeinen, bis auf wenige Ausnahmen, sehr ruhig und passt sehr gut zum Film. Die Stücke “Arriving at Red River” und “Road to Dallas” haben es mir besonders angetan. Bei ihnen kann ich mir die Planwagentrecks, die durch die Prärie bzw. den wilden Westen ziehen richtig gut vorstellen. Für mich hätte der Soundtrack definitiv den Oscar verdient gehabt.” sagt  Redakteur Tobias.

 

 

 

Keine neue Story, aber aktuell: Wie leicht Menschen auf Ideologien reagieren und ihnen folgen, sehen wir durch den Aufstieg einer gewissen Partei*. Das Drama „Die Welle“ erschien erstmalig 1981 und wurde von dem amerikanischen Autor Morton Rhue geschrieben. In der Schule haben wir die deutsche Übersetzung von Hans-Georg Noack gelesen, welche 1997 vom Ravensburger Verlag veröffentlicht wurde. Verschiedene Regisseure verfilmten die Story.

Es geht in dem Buch um ein Experiment eines Lehrers, das zu weit ging. In seiner Geschichtsstunde redet Lehrer Ben Ross mit seinen Schülern über Nationalsozialismus. Er zeigt ihnen einen Film über die Verbrechen der Nazi´s in Deutschland. Seine Schüler sind nach der Vorführung verstört und fragen den Lehrer, wie es dazu kommen konnte. Sie möchten wissen, weshalb so viele Menschen einer Partei, beziehungsweise einem Mann, gefolgt sind.

„Ich glaube nicht, dass so etwas bei uns möglich wäre“, sagt Brian. „Nicht in Amerika. Nicht in unserer Zeit.“

Wirklich nicht? Geschichtslehrer Ben Ross sieht das anders und will seiner Klasse deshalb zeigen, welch Macht eine Gruppe entwickeln kann. Er beginnt sein Experiment, in dem er versucht, eine Diktatur zu gründen. „Die Welle“ entsteht. Alle machen begeistert mit. Nur eine Schülerzeitungs-Redakteurin macht sich Sorgen. Die anfangs harmlose Gruppe wird immer größer. Ben Ross wird zu einer Art Diktator, einem Herrscher, der Befehle erteilt – dem alle folgen. Doch irgendwann verliert er die Macht über seine Schüler:

„Die Welle“ entwickelt ein gefährliches Eigenleben!

Jeder, der gegen diese ist, wird ausgeschlossen. Manche Schüler werden bedroht – aber: jeder soll und kann ein Teil von ihr sein. Die Mitglieder lernen in einer Einheit zu agieren. Ihr Motto lautet:

Macht durch Disziplin!

Macht durch Gemeinschaft!

Macht durch Handeln!

Die Schüler handeln nach einiger Zeit selbstständig, organisieren Veranstaltungen nur für Mitglieder, nehmen den Leitruf viel zu ernst und begrüßen sich mit einem ausgedachten Handzeichen – ähnlich wie bei A. Hitler und den Nationalsozialisten.

Als Nicht-Mitglieder zusammengeschlagen werden, schreibt die Schülerzeitungs-Redakteurin einen Artikel über „Die Welle“ und veröffentlicht ihn. Lehrer Ross ist geschockt und beendet das Experiment mit einer Versammlung, in der er den Schülern erklärt was passiert ist und das das Experiment aus den Fugen geraten ist.

Die Schüler verstehen, dass sie sich wie die Hitlerjugend im „Dritten Reich“ verhalten haben.

Doch ein Schüler ist todtraurig über das Ende der „Welle“, weil er sich das erste Mal in seinem Leben zu einer Gruppe zugehörig gefühlt hat. „Die Welle“ war sein Leben. Kurz darauf begeht dieser, im Film, Selbstmord.


Buch-Kritik: Ich (erKant-Mitglied) fand die Geschichte sehr interessant.

Darin wird gezeigt, wie leicht wir uns von der Masse beeinflußen lassen!

Jeder wollte zu der Gemeinschaft „Die Welle“ dazugehören und ein Teil des großen Ganzen sein. Geschockt war ich darüber, dass sich kaum einer der Schüler gewehrt hat und im Laufe der Zeit fast alle Schüler der Schule mitmachen wollten.

Also es ist doch möglich, dass „es“ wieder passiert?

Dass wie zu Hitlers Zeiten, Menschen so leicht zu manipulieren und für eine Idee zu begeistern sind, dass sie andere Menschen diskriminieren und verprügeln? Vielleicht sogar Töten? Dass sie einem „Vorbild“ mit zweifelhaften Ideologien (Ideen und Gesinnungen) blind folgen, ohne nachzudenken?


* Die AFD, Alternative für Deutschland, ist laut Wikipedia eine rechtspopulistische, in Teilen rechtsextreme politische Partei in Deutschland. Sie selbst bezeichnet sich als “Demokratische Partei und Bürgerbewegung gegen die undemokratische und rechtswidrige Willkür der etablierten Altparteien.” (Untertitel der AFD-Website, Stand 13.12.2019)


Ist unsere Gesellschaft nicht längst bunt & weltoffen? Wie kann es sein, dass Ausgrenzung und Diskriminierung sich wieder ausbreiten?

Diese Rezension spielt ein Stück weit auf die aktuelle politische Lage in Deutschland an, soll aber im Kern eine Buch- bzw. Filmkritik sein …  Zurück also zur Story: das Ende kam sehr abrupt: Plötzlich beschloss der Lehrer das Experiment zu beenden und alle akzeptierten das einfach. Im wahren Leben hätten die Schüler sicherlich nicht einfach damit aufgehört und ihre Gemeinschaft nicht aufgelöst.

Leider gab es keine Stelle mit besonders viel Spannung. Insgesamt war das Buch interessant und gut für Schulklassen / den Unterricht geeignet, weil es Schülern nahebringt, wie der Nationalsozialismus entstehen konnte, was auf den heutigen Fremdenhass übertragbar ist.

Ich würde „Die Welle“ Jugendlichen ab 12 Jahren empfehlen.

Den Film könnt ihr sehen und kaufen bei: Amazon.de. Das Buch findet ihr dort auch.


Quellen: Wikipedia, Buch; “die Welle” von Morton Rhue, Foto NS-Zeit: http://www.geschichte-lexikon.de/nationalsozialismus.php,

 

Hört sich flach an, ist sie aber nicht: Die neue deutsche Party-Komödie „Abikalypse“ im Stil von „Project X“ hat echt Tiefsinn – sie setzt sich auch mit den Schattenseiten der sozialen Online-Netzwerke auseinander. Die Hauptdarsteller feiern die Premiere ihres Films mit einer Tour durch Deutschland und waren beim Kinostart am 25.07. in Lübeck vor Ort!

Foto oben: erkant.de – Wir, die Redakteure von erKant.de, haben die Schauspieler im CineStar Filmpalast in der Stadthalle getroffen. Ein Interview-Mitschnitt steht als Video ganz unten auf dieser Seite; davor eine Audio-Aufnahme.

Eine Geschichte voller Botschaften über Beziehungen und soziale Medien.

Als die ABI-Party abgesagt wird, gibt es lange Gesichter. Und genau darin wittern die Freunde Musti, Hannah, Yannick und Tom – allesamt ziemliche Außenseiter – ihre große Chance: Sie versprechen, die heftigste Party des Jahres zu schmeißen und endlich allen zu zeigen, was in ihnen steckt!

Doch die Suche nach Anerkennung und Followern wirbelt die enge Freundschaft der vier gehörig durcheinander. Inmitten des Trubels erkennen Hannah und Tom zudem ihre wahren Gefühle füreinander. Die erste romantische Nacht zu zweit verkompliziert die Dinge nur noch mehr … Für die vier Freunde wird die Party ihres Lebens zur wichtigsten Prüfung ihrer Freundschaft!

Der Trailer zum Kinofilm:

“In ABIKALYPSE geht es um weit mehr, als eine Party! Es geht um echte Beziehungen versus Social-Media-Freundschaften; deren Wert bzw. Wertlosigkeit; es geht um Hatespeech sowie CyberMobbing und noch viel mehr! Ein höchst aktueller, zeitgemäßer Film und geeignet, um im Schulunterricht (Lehrerinfos) Probleme durch soziale Medien zu thematisieren!” ~ von Susanne (SuS)


Sympathische Stars mit Humor gaben Interviews & Autogramme, machten Selfies.

Die Stars (von links auf dem Foto oben) Reza Brojerdi, Lucas Reiber, Jerry Hoffmann und Lea van Acken, kamen nach dem Film in den Kinosaal und ließen sich vom Publikum Fragen stellen – siehe Video. Danach bat die Kino-Leiterin alle ins Foyer, wo die Besucher ein Selfie mit den Stars machen und Autogramme bekommen konnten. Das war spitze!

  • Stars, Sternachen und andere VIP
Frage des Tages von Reza Brojerdi an die erkant-Coachin: “WIEVIELE Kinder hast du denn?” “Ähm …”

Die Schauspieler mit Feedbacks einzelner erKant-Redakteure:

(in der Reihenfolge wie auf dem Hauptfoto oben)

Reza Brojerdi (36, auch bekannt aus „Schneeflöckchen“ u. „Das letzte Mahl“) spielt im Film den Abiturienten “Musti” mit reichem Vater, zu dem er eine schwierige Beziehung hat. Musti ist eine durchgeknallte Person, die offen auf alle zugeht, aber leider oft abblitzt und sich lächerlich macht. Es wirkt so, als wenn er nichts auf die Reihe bekommt, aber: Er ist ein Mensch, der für seine Freunde kämpft! Spontan will er die Abi-Party organisieren und zur Legende werden – obwohl er kaum Follower hat … Ob er es schafft und der Held der Geschichte wird? Guck den Film 🙂

“Die Rolle von Musti fand ich, als schauspielerische Herausforderung, besonders interessant! Eine spannende Stelle im Film war für mich, als das Feuerwerk im Auto explodierte, nachdem die Vier den Alkohol geklaut hatten. Eine andere Szene, die ich cool fand, war relativ weit am Anfang – die, als Musti im Body getanzt hat, um seine Prüfung absichtlich zu versauen. ~ von Minoka (MSB)

Lucas Reiber (25, bekannt aus “Fack Ju Göhte 2 und 3” und “Verrückt nach Fixi”) spielt die Rolle des “Tom”. Er ist im Film, genauso wie seine Freunde Musti, Hannah und Jannik, auch ein Außenseiter. Sein Grundproblem ist, dass er sich nie entscheiden kann – selbst nicht bei seinem Prüfungsthema und erst recht nicht, als er seine Gefühle für seine “beste Freundin” Hannah entdeckt – da ist er emotional total überfordert. Er hat regelrecht Angst vor einer Beziehung mit ihr, die möglicherweise so enden kann, wie die Ehe seiner Eltern … Deswegen weicht er einem klärenden Gespräch lange aus.

“Meine Lieblingsstelle war auch die mit dem Feuerwerk im Auto.”

Jerry Hoffman sagte zu der Szene später im Interview: „In der Szene ist wirklich Pyrotechnik ganz knapp neben dem Auto explodiert und die Schreie von mir waren nicht gespielt, sondern total echt. Ich hatte wirklich Angst.“

In der Fragerunde nach dem Film, berichteten die Darsteller, dass sie zur Rollenvorbereitung zusammen in den Heidepark gefahren waren, wo sie sich beim Improvisations-Theater kennenlernten – das fand ich es sehr interessant. Außerdem erzählte Jerry Hoffmann, dass sie in der Szene, in welcher sie auf dem Dach der Schule standen und ihre Party angeschaut haben, wirklich 25 Meter hoch über der Feier mit 300 Komparsen standen, und die Szene nicht mit einem “Greenscreen” gedreht wurde.   ~ von Tobias (ToN)

Jerry Hoffmann (25, auch bekannt aus „Amelie rennt“, “Shahada” und als Regisseur) spielt die Rolle von “Jannik”, der der einzige superschlaue Kopf im Film ist und schon mal glaubt, deswegen von Anderen ausgenutzt zu werden. Obwohl er ein Intelligenzbolzen ist, lässt er sich von der “Influencerin” Leonie (Lisa Marie Koroll) ganz schön verarschen und fällt immer wieder auf sie rein. Wegen ihr verändert er sich zum “Affen” und kündigt seiner Clique im Laufe des Films die Freundschaft – am Ende muss er der Wahrheit ins Gesicht sehen …

“Mir gefiel der Film gut! Doch am meisten habe ich mich darüber gefreut, dass ich Lea van Acken treffen konnte – von ihr bin ich ein totaler Fan!” ~ von Lilly (LNB)

Lea van Acken (20, bekannt aus “Das Tagebuch der Anne Frank”, “Bibbi und Tina” etc.) stellt im Film die Rolle Hannah dar. Hannah ist das Mädchen in der Clique und verliebt sich in ihren besten Freund Tom. Sie wirkt auf der einen Seite sehr schüchtern und in sich gekehrt, dadurch dass sie beispielsweise nicht ihr Hobby, das Zocken, gerne preisgibt und sich dort sogar als Jungen ausgibt. Andererseits macht sie einen starken Eindruck gegenüber Anderen… Besonders in der komplizierten Beziehung mit Tom steht sie für Ehrlichkeit und Freundlichkeit.

“Die schauspielerische Umsetzung ist den Schauspielern sehr gut gelungen. Besonders beeindruckend fand ich die Darstellung der inneren Gedanken, da diese nicht wie gewöhnlich einfach als “Voiceover” geschnitten wurden, sondern in eine Szene, die in einem schwarzen Raum spielte.” ~ von Mira (MML)

Im persönlichen Interview mit erKant.de gaben die Schauspieler preis, dass sie schauspielerische Vorbilder wie Morgan Freeman, Jessica Chastain, Denzel Washington, Louis Hofmann, Florian David Fitz u. v. m. haben. Dennoch sagten sie, würden sie auch immer selber etwas von sich in ihre Charaktere legen und teils auch neue Charakterzüge entwickeln.


Wie sie ihre Figuren finden, erfahrt ihr in der folgenden Aufnahme:


Mitschnitt vom Interview im Kinosaal:


Verleih:

Warner Bros. Pictures Germany

Rollen & Schauspieler:

  • MUSTI: Reza Brojerdi
  • HANNAH: Lea van Acken
  • TOM: Lucas Reiber
  • JANNIK: Jerry Hoffmann
  • LEONIE: Lisa Marie Koroll
  • Weitere Rollen: Mehmet Kurtulus, Leon Blaschke, Oliver Korritke u.v.m.

Crew:

  • Regie: Adolfo Kolmerer
  • Drehbuch: Tim Gondi
  • Kamera: Konstantin Freyer

Lehrer-Infos:

In dieser Serie ist jede Facette des Familienlebens zu finden: Die erste Liebe, Trauer, der erste Streit unter Freunden, Wünsche gegen den Willen des Vaters und noch vieles mehr. Der ganz normale Familienalltag eben. Serienstart ist am 5. Juni 2019.

Darum geht es in der Serie:

Es geht um Sandra  und Kurt Fankhauser,  die mit ihren drei Kindern Philipp, Luna und Theo  eine turbulente Zeit durchleben. Der Kleinste, Theo, soll bald eingeschult werden, spricht aber von der einen auf die andere Sekunde nicht mehr. Luna ist mitten in der Pubertät und zum ersten Mal verliebt. Und Adoptivsohn Philipp, dem Ältesten der drei Geschwister, wird von seinem Vater, der ein mehr oder weniger erfolgreicher Basketballtrainer ist, eine große Basketballkarriere vorausgesagt. Allerdings ist Philipps Traum ein ganz anderer: Er möchte lieber professioneller Balletttänzer werden. Das gefällt dem Vater natürlich ganz und gar nicht, und so stößt Phillipp bei seiner Familie erst einmal auf großes Unverständnis. Als er aber dann am Frühstückstisch erzählt, dass er einen Soloauftritt in der Oper hat, unterstützt die Familie ihn bei seinem Auftritt.

Sandra Fankhauser erfüllt sich mit dem Café “Happy Times”einen Lebenstraum, der die Familie allerdings in finanzielle Schwierigkeiten bringt. Jedoch steht die Eröffnung des Cafés von Anfang an unter keinem guten Stern:  Denn einen Tag vor der geplanten Einweihungsparty stattet das Gesundheitsamt dem Café einen Besuch ab und bemängelt, dass Sandra keinen Spuckschutz an ihren Verkaufstresen angebracht hat.

Und als wäre es nicht schon schlimm genug, dass das Gesundheitsamt das “Happy Times” im Blick hat, kommt auch noch Onkel Stefan bei einem Motoradunfall ums Leben. Auf Stefans Beerdigung entdeckt Luna etwas, dass ihre Eltern ihr und ihren Brüdern die ganzen Jahre lang verschwiegen haben. Als Luna davon Tammy erzählt, ist sie direkt Feuer und Flamme und lüftet zusammen mit ihr das Familiengeheimnis.

Foto: RTL / Vox

Die Fankhausers, das sind…

  • Kurt, dreifacher Familienvater und der Ehemann von Sandra. Er liebt Kinder und glaubt, dass das Leben der Menschen immer noch formbar und nicht entschieden ist. Er lebt für den Basketball.
  • Sandra, die Mutter von Luna, Philipp und Theo. Sie ist Besitzerin eines mäßig gut laufenden Cafés und kocht für ihr Leben gern.
  • Luna, ist im Teenageralter und hat mit Skateboarder Joni ihre erste Liebe gefunden. Dumm nur, dass Joni der Stiefbruder von Lunas bester Freundin Tammy ist, und Tammy ihren Stiefbruder extrem hasst. Als Tammy mitbekommt, dass Luna sich in Joni verliebt hat, kann sie nicht anders und kündigt ihr die Freundschaft.
  • Phillipp, der älteste der drei Kinder und wurde nach dem Tod von Felix adoptiert, er kommt aus Afrika und will Balletttänzer werden.
  • Theo, der Jüngste in der drei Kinder. Theo ist ein absoluter Tierfreund und liebt seinen Hund Fredo über alles. Wenn er groß ist, möchte er Ranger werden. Er möchte unbedingt in die Schule, doch schafft den Schuleignungstest nicht. Deshalb nimmt er Unterricht bei seinem Opa um Lesen und Schreiben zu lernen.
  • Oma Christa hat den Wunsch nach einer intakten, funktionierenden Familie und stellt ihr eigenes Glück oft hinten an. Für sie ist es wichtiger, dass es ihren beiden Söhnen Kurt und Stefan (Kurts Tochter Luna ist seine Nichte. Er selbst hat keine Kinder) gut geht. Christa ist sehr schnell aus der Fassung zu bringen und ist mit den Erziehungsmethoden von Kurt und Stefan nicht immer ganz einverstanden. Sie macht meistens gute Miene zum bösen Spiel, auch wenn sie sich den einen oder anderen kritischen Kommentar nicht verkneifen kann.
  • Opa Hans, ist der Ehemann von Christa und der Vater von Kurt und Stefan. Von Beruf war er Lehrer und erklärt den Menschen heute noch gern die Welt, auch wenn das bei den Familientreffen der Fankhausers oft zu großen Diskussionen führt. Als er noch jung war, war er selbst Sportler im Ringen und wurde sogar zum deutschen Vizemeister. Phillipps Entscheidung, mit dem Basketball aufzuhören und Balletttänzer zu werden, kann er daher nicht nachvollziehen. In seinen Augen geht Phillipps große Chance gerade flöten
  • Phillipps Tanzlehrer Dinko ist Besitzer einer Ballettschule und hat hohe Erwartungen an seine Schüler. Respekt und Disziplin stehen für ihn an vorderster Stelle. Im Unterricht bringt Dinko seine Schüler an ihre Grenzen und darüber hinaus, um das beste aus ihnen rauszuholen. Wer bei ihm lernen will, muss sich an seine strenge, direkte und ehrlichen Art anpassen können. Wenn man seinen Job in Dinkos Augen gut macht merkt man, dass auch Dinko, trotz seines etwas schrofferen Tons, das Herz am rechten Fleck hat.

Quelle: https://www.vox.de/cms/sendungen/das-wichtigste-im-leben/darsteller.html

Wer spielt mit?

Schauspielveteran Jürgen Vogel ist in der Rolle des Vaters Kurt zu sehen. Vogel ist gebürtiger Hamburger und wirkte in Filmen wie “Die Welle”, oder “Winnetou der Mythos lebt” mit. 2019 wirkte er in dem Film “Die Drei !!!” mit, der am 25. Juli in die Kinos kommt.

Bettina Lamprecht beim Radio Eins Parkfest 2013 in Berlin.
© Frank Guschmann auf Wikipedia CC BY-SA 3.0

Die Gebürtige Thüringerin Bettina Lamprecht spielt die Rolle der Sandra Fankhauser. Sie spielte in vielen Comedy Serien, wie zum Beispiel “Ladykracher”, der “Heute Show” oder “Pastewka” mit.

Bianca Nawrath spielt Luna Fankhauser. Nawrath wurde 1997 in Berlin geboren und moderierte bereits im Alter von 14 Jahren die Jugendsendung “Bubblegum TV”. Ihr Schauspielerisches Talent entdeckte sie schon in der Schulzeit, denn sie war Teil der Theatergruppe und stand deshalb schon früh auf “den Brettern, die die Welt bedeuten”. 2016 machte sie ihr Abitur an einem Gymnasium in Berlin und begann dort im gleichen Jahr ein Journalismus-Studium. 2017 drehte sie ihren ersten Kinofilm “Papa hat keinen Plan”, auf den im gleichen Jahr der Film “Klassentreffen 1.0” folgte  Im letzten Jahr war sie an der Seite von Christian Ulmen und Fahri Yadim in der Comedyserie “Jerks”, sowie in der Serie “Soko Leipzig” zu sehen. 2019 ist die 21 jährige in “Abicalypse” oder “Klassentreffen 2.0” zu sehen.

Dass in der Serie so viel getanzt wird, kommt nicht von ungefähr. Das liegt auch mit daran, dass die Macher einen Profitänzer für die Serie gewinnen konnten: Und zwar den Hip-Hop-Tänzer und Model Sidney Lawrence Holtfreter.

Holtfreter (Bild oben, Mitte) ist Deutscher mit Wurzeln in Ghana und Großbritannien. Er ist fünffacher Europameister im Hip-Hop. Wer sich von Sidneys Tanzkünsten überzeugen will, kann das außer in der Serie auch in diesem Video tun:

Holtfreter spielt in “Das Wichtigste im Leben” die Rolle des Phillipp Fankhauser.

Eine weitere Tänzerin, die in “Das Wichtigste im Leben mitspielt, ist die Balletttänzerin Julia Strowski. Sie tanzt an der Deutschen Oper Berlin außerdem ist sie Violinistin in der Philharmonie Brandenburg. Sie ist Deutsch-Japanerin und hat schon in Filmen wie “Jim Knopf”, oder “Bibi und Tina” mitgespielt. In der Serie spielt sie die Angehende Profitänzerin Honoka, die sich mit Phillipp anfreundet.

Die Rolle des Theo Fankhauser wird verkörpert von dem zehnjährigen David Grüttner. Er lebt mit seiner Familie in Köln und hat 2017 eine Rolle in dem Krimi “Die Schattenfreundinnen” sowie 2018 eine Rolle in der fünften Staffel der ZDF-Serie “Bettys Diagnose” übernommen.

Die Oma Christa wird von Beatrice Richter gespielt. Sie spielte vorwiegend in Serien wie “Tatort” oder in verschiedenen “SOKO München”, “SOKO Köln” oder “SOKO Leipzig mit.

Oma Christas Ehemann Hans wird von Walter Kreye gespielt. Kreye stand schon im Hamburger Schauspielhaus und Im Thalia-Theater in Hamburg auf der Bühne. In den 1989 spielte er dann in der Serie “Reporter” mit, worauf ab 1979 auch Rollen in Sechs Tatort-Filmen folgten. Auf der Kinoleinwand erschien Kreye dann 2006 im Kinder-und Jugendfilm “Die Mondscheinkinder”. Und nach weiteren Abstechern in Seriengenre, kam er 2017 auch zu Netflix, indem er in der deutschen Thrillerserie “Dark” eine Rolle übernahm. Walter Kreye ist außerdem noch Hörbuchsprecher.

Aleksandar Jovanovic mit seiner Frau Clelia Sarto bei der Premiere von The Lost City of Z © Maximilian Bühn Wikipedia CC BY-SA 4.0

Tanzlehrer Dinko wird gespielt von Alexandar Jovanovic. Er hat bis heute in über 80 Nationalen sowie Internationalen Produktionen mitgewirkt. Darunter sechs Tatort-Filme und viele andere Serien. Im Kino war er in der Literaturverfilmung “Die Schatzinsel” von 2007 zu sehen. Er machte eine Ausbildung an der “Stage School” in Hamburg mit dem Schwerpunkt auf die Schauspielerei. In den Folgejahren absolvierte er Weiterbildungen und New York, Toronto und Berlin. Jovanovic war aber nicht nur im Fernsehen zu sehen, sondern übernahm auch Rollen in den Musicals “Starlight Express”, “Grease” und der “Rocky Horror Picture Show”. Auf Internationaler Ebene übernahm er Rollen in “The lost City of Z” (2015), im US-Actionthriller “Collide” (2016) und in der Britischen Miniserie “Close to the enemy”. 2017 spielte er in der ersten und zweiten Staffel von Matthias Schweighöfers Thillerserie “You Are Wanted” mit, welche von Amazon Prime mitproduziert wurde.

 

Wo gibt es die Serie zu sehen?

Die Serie lief vom 5.6-3.7.2019 bei Vox und ist leider schon zu Ende aber es gibt die Serie ab dem 2.8.2019 auf DVD (19,50€ bei Amazon) Ich wollte aber trotzdem einen Artikel darüber schreiben, weil ich die Serie sehr gut gemacht finde. Als die Sendung noch lief konnte ich es gar nicht abwarten bis die neue Folge kam, weil ich so gespannt war, wie es weitergeht.

Ein paar Einblicke in die Serie könnt ihr aber auch über die Videos auf vox.de bekommen. Dort sind die wichtigsten Szenen der Serie in kurzen Clips zu finden und ein paar Einblicke hinter die Kulissen     

 

 

 

 

 

 

 

Am 24. April 2019 startete der 4. “Avengers-“Film in Deutschland. Er geht 3 Stunden und 15 Minuten. Schauspiel-Stars sind u.a. Robert Downey Jr., Chris Evans, Scarlett Johansson.

Die Story: Die Hälfte allen Lebens im Universum wurde ausgelöscht und es scheint nur eine mögliche Zukunft zu geben. Besitzen die “Avengers” und ihre verbündeten Superhelden was nötig ist, um die vernichtende Macht der Infinity-Steine aufzuheben? Die Zeit für das letzte Spiel ist gekommen und es müssen Opfer gebracht werden. (Quelle: Disney)

Spoiler-Warnung 🙂 So beginnt der Film:

Am Anfang des Filmes sieht man das Tony Stark mit “Nebula” auf einem Raumschiff im All ist. Tony ging zum Cockpit, um mit seinem zerstörten Helm ein Video aufzuzeichnen – für seine Frau. Als er fertig war, wollte er sich schlafen legen, das auf einem der Sitze im Cockpit. Auf einmal wurde es hell vor ihm. Keiner wusste, wer es ist, aber es war nur Capitan Marvel, die das Schiff von Tony und Nebula zum Avengers Hauptquartier flog.

Nach einer “Team-Konversation”:

Die übrig gebliebenen Avengers machten sich auf den Weg zu Thanos, um ihm die “Infinty-Steine” abzunehmen. Sie sind zu Thanos geflogen, überwältigten ihn und fragten ihn ab. „Ich habe die Steine bis aufs kleinste Atom zerlegt.“ sagte Thanos. Thor hatte keine Lust mehr auf sein Geschwätz und hackte ihm endgültig den Kopf ab. Er sagte:„Diesmal hab ich auf den Kopf gezielt.“

Rezension / meine Meinung zum Film:

“Der Film ist sehr spannend, aber es gibt natürlich auch langweilige Szenen. Für Leute, die den Vorgänger “Infinity War” nicht kennen: guckt euch erst den an und danach “Endgame”. Ich finde der Film ist echt gut gemacht, auch wenn der Erfinder von Marvel leider gestorben ist. Diesen Film darf kein Marvel-Fan verpassen. Und für Leute, die den Film schon gesehen haben, wird am 4. Juli 2019 ein toller Tag, weil der neue “Spider Man” Film rauskommt.”

Trailer dazu:

 

 

Neues Jahr neues Glück, das gilt in diesem Jahr sowohl für die deutsche als auch für die internationale Filmbranche, denn 2018 war filmisch gesehen kein so gutes Jahr. Dennnoch werden auch 2019 wieder die Oscars, der Bayerische Filmpreis und der Deutsche Fernsehpreis verliehen.

Den Anfang machte in diesem Jahr wieder der Bayerische Filmpreis. Er wurde bereits zum 40. Mal im Prinzregententheater in München von der Staatsministerin für Digitales des Staates Bayern, Judith Gerlach vergeben. Sie ist sich ihres Sieges sicher: “Was das Dolby Theatre für die Oscars ist, ist das Prinzregententheater für den Bayerischen Filmpreis”. Der Bayerische Filmpreis sei mit Preisgeldern von insgesamt 300.000 Euro dotiert, so Gerlach in einer Pressemitteilung.

Die Trailer zu den einzelnen Filmen befinden sich unterhalb dieses Textes. Stimmt hier gerne ab, welcher Trailer euch am meisten gefallen hat:

Welcher Trailer zu welchem Film hat dir am besten gefallen?

View Results

Loading ... Loading ...

Hier die Preisträger:

Der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder geht in diesem Jahr an den Regisseur Roland Emmerich, der unter anderem mit Filmen wie “The Day After Tomorrow”, “Independence Day” oder “2012” bekannt wurde.

Roland Emmerich Foto: Georges Biard, CC-BY-SA-3.t

Die Jury schreibt zum Ehrenpreis: “Roland Emmerich ist ein Deutscher, der den Amerikanischen Traum wahr gemacht hat und Menschen auf der ganzen Welt für das Kino begeistert. Geboren in Stuttgart-Obertürkheim hat er es über die Filmhochschule München und erfolgreiche Produktionen in Deutschland nach Hollywood geschafft wo er für seine epischen wegweisenden visuelle Standarts setzenden Katastrophenfilme als “Master of Desaster” verehrt wird Als Autor, Produzent und Regisseur ist er verantwortlich für einige der größten Blockbuster der Kino-Geschichte:”Stargate” (1994), “The Day After Tomorrow´” (2004, “2012” (2009) und natürlich “Independence Day” (1996; Teil 2 2016). Von Anfang an war es Roland Emmerichs Anrieb, mit seinen Filmen so viele Zuschauer zu erreichen wie möglich. Und von Anfang an faszinierte ihn das Visionäre, das Überlebensgroße, das Außer- und Überirdische. Seine Helden ,verkörpert von Superstars wie Kurt Russel, Will Smith oder Mel Gibson, haben mythologische Dimensionen – sie retten die Welt oder trotzen ihrem Untergang, indem sie auf ihre moralische Integrität kämpfen. Und sie gehen bis zum Äußersten, wenn ihre Familie bedroht ist. Der Einsatz für diese Werte, Loyalität und Teamwork, zeichnet nicht nur Roland Emmerichs Protagonisten aus, er bestimmt auch sein Leben. Er gibt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von den Schauspielern bis zu den kreativen Schöpfern der Spezialeffekte gerne und großzügig die Gelegenheit, Außerordentliches zu leisten. Er inspiriert und unterstützt seine Regie-Kollegen und den Kinonachwuchs mit Rat und Tat. Er setzt sich ein für die Gleichberechtigung von Homosexuellen, die er im Film “Stonewall” (2015) auch filmisch beeindruckend reflektiert hat, und engergiert sich aus tiefer Überzeugung für die Menschenrechte. So liebt und lebt Roland Emmerich ganz großes Kino! Ihm zu Ehren spielte das Münchener Rundfunkorchester eine Suite der Filmmusik aus den Filmen Independence Day, The Day After Tomorrow und Stargate aus den folgenden Stücken:

“End Titles” von David Arnold aus dem Film “Independence Day”

“The Day After Tomorrow” von Harald Klosner aus dem gleichnamigen Film

“Giza,1928” von David Arnold aus dem Film “Stargate”

“Closing Titles-Intro”  von David Arnord aus dem Film, “Stargate”

“The President’s Speech” von David Arnold aus dem Film “Independence Day”

Filmplakat “Sauerkrautkoma” © 2018 Constantin Film Verleih GmbH

Der Publikumspreis, der wie jedes Jahr wieder von den Zuschauern des Kinomagazins “kinokino” im BR Fernsehen und den Hörern vom Radiosender

Bayern 1 vergeben wurde, ging in diesem Jahr an den  Regisseur Ed Herzog, die Schauspieler Sebastian Bezzel und Lisa Marie Potthoff, die Produzentin Kerstin Schmidbauer,  die Krimiautorin Rita Falk, und den Drehbuchautoren Stefan Betz für ihren Film “Sauerkrautkoma”.

 

 

 

Der Preis für die besten Visual Effects (dotiert mit 10.000 Euro) geht an Frank Schlegel für den Film “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer”.

Die Jury schreibt:  “Wer kennt Michael Endes Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer nicht? Die Verfilmung durch die Augsburger Puppenkiste ist legendär. Sich an diesen Stoff zu wagen, ist mutig und visionär.

Dank des Produzenten Christian Becker, des Regisseurs Dennis Gansel und der beeindruckend realistischen und unglaublich detailreichen Umsetzung

Plakat zu ” Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” © 2018 Warner Bros. Entertainment

der phantastischen Entwürfe des Production Designers Matthias Müsse durch die in Deutschland beheimaten Studios für Visual Effects (VFX) entstand hier eine ganz neue, bisher nur in den Köpfen der Leser der Bücher existierenden Welt mit atemberaubenden Bildern: das vom Meer umtoste Inselchen Lummerland, die phantastische Stadt des Kaisers von Mandala, die düstere Drachenstadt, oder die wilden Landschaften und Wüsten dieser imaginären Weltreise.

Fast alles, was im deutschen VFX-Schaffen Rang und Namen hat daran mitgewirkt diese Welt zu erschaffen. (Trixter, ScanlineVFX, Mackevision, Chimney und RISE FX) Unter der Leitung und Koordination des VFX-Supervisors Frank Schlegel entstand dieser Film, der zeigt, dass nicht nur im Auftrag der US-Studios großes Kino und tolles Entertainment entstehen kann.” Der Drache Nepomuk wird übrigens vom Gastgeber der Bullyparade höchstpersönlich, Michael “Bully” Herbig gesprochen.

 

 

 

 

Der Produzentenpreis wurde in diesem Jahr zweigeteilt und geht mit jeweils 1000.000 an Robert Marciniak von der Lieblingsfilm für die Produktion des Films “Trautmann” und an Max Wiedemann, Quirin Berg und Jan Mojto von der Wiedemann & Berg Filmproduktion für “Werk ohne Autor”, welcher übrigens Deutschland bei den diesjährigen Oscars vertritt und vom Oscarpreisträger Florian Henckel von Donnersmark (“Das Leben der Anderen”) gedreht wurde. Der Englische Titel ist “Never Look Away”.

Filmplakat “Trautmann” © SquareOne Entertainment

Begründung der Jury für die Vergabe des Produzentenpreises an “Trautmann”:

“In einer Zeit als eine Annäherung zwischen England und Deutschland in weiter Ferne schien, schaffte es ausgerechnet ein ehemaliger Wehrmachtssoldat, die Herzen der Engländer zu erobern. Bernd Trautmann, von den Engländern “Bert” genannt, gilt bis heute als einer der besten Torhüter der Welt.”

“Der Film “Trautmann” beschreibt seinen steinigen Weg vom gehassten deutschen Nazi-Soldaten in britischer Kriegsgefangenschaft hin zum von allen geliebten Fußballstar bei Manchester City, der für den Sieg seiner Mannschaft seine Gesundheit und sogar sein Leben aufs Spiel setzt.”

“Dem Produzenten der Lieblingsfilm und dem Regisseur Marcus H. Rosenmüller gelingt mit “Trautmann” ein kluger und emotionsgeladener Film, der alles mitbringt, was großes Kino braucht und weit mehr ist als das Biopic eines Fußballers. Es ist ein Appell an das Menschliche in uns. Die vielen Jahre der kräftezehrenden Vorarbeit haben sich gelohnt, um den Film als internationale- sprich bayerisch-irisch-englische Koproduktion grandios in Szene zu setzten.”

 

Begründung der Jury für die Vergabe des Produzentenpreises an “Werk ohne Autor”(“Never Look Away”):

“”Werk ohne Autor” beginnt 1937 in Dresden mit dem fünfjährigen Kurt Barnert und wird die Stationen seiner Entwicklung zu einer künstlerischen Persönlichkeit bis in die sechziger Jahre in Düsseldorf  aufblättern.”

Filmplakat zu “Werk ohne Autor” © Buena Vista international

“Viele Jahre hat der Oscarpreisträger Florian Henkel von Donnersmark an dieser Geschichte recherchiert, geschrieben und schließlich den Film inszeniert. Solch einen langen künstlerischen Prozess mit  internationalem Anspruch von Deutschland aus zu finanzieren und durchzuführen, braucht starke und kluge Partner. Der Film erzählt Barnerts Geschichte nicht nur über drei völlig unterschiedliche Zeitbezüge, sondern auch über die darin verwobenen dramatischen Handlungen von Figuren, die ihm nahestehen. Aufwändig inszenierte und mit einem beeindruckenden Ensemble gedrehte Szenen vereinen historische Anspielungen mit emotionalen Wirkungen. Im großen Finale schließlich wird der Film selbst zum Zeugnis eines künstlerischen Schaffensprozesses. Die filmische Wucht von “Werk ohne Autor” hallt noch lange nach. Das deutsche Kino braucht solche Filme – und ihre mutigen und engagierten Produzenten!”

 

Der Preis für des besten Nachwuchsdarsteller wurde verliehen an Max Hubacher für seine Rolle in “Der Hauptmann”.

Die Jury schreibt: ” Max Hubacher verkörpert grandios in dem beeindruckenden Kinofilm “Der Hauptmann” den Wehrmachts-Gefreiten Willi Herold, der auf der Flucht vor der Front durch eine gefundene Uniform in die Rolle eines Hauptmannes schlüpft . Diese “Rolle in der Rolle” balanciert er auf schmalem Grat aus: zwischen nahezu jugendlicher Unschuld und der grausamen Härte eines Mannes, den die gewonnene Macht zum Mörder werden lässt. Max Hubacher schafft es, dass man sich als Zuschauer zunächst gut mit der Figur des Willi Herold identifizieren kann, doch mit jeder Lüge, jeder Straßenkontrolle, jeder Handlung der Gewalt wünscht man sich schon bald, sich mehr von ihm zu distanzieren.”

“Aber man kommt ihm nicht aus! Zu verstörend ist es, seine Veränderung vom Gejagten zum Jäger mitzuerleben. Es ist bemerkenswert, wie akribisch Hubacher sich auf diese Rolle eingelassen hat und diese mit jeder Faser verkörpert. Er gibt damit der Grausamkeit des Krieges ein Gesicht.”

Nachwuchsschauspieler Max Hubacher © Jensbest CC BY-SA 4.0

Plakat zu “Der Hauptmann” ©Weltkino Filmverleih

 

 

 

 

 

 

 

Den Preis als bester Darsteller erhält Alexander Scheer für seine Rolle in “Gundermann”. Die Jury schreibt:

Plakat zu “Gundermann” © Pandora Filmverleih

Bester Schauspieler Alexander Scheer © Superbass / CC BY-SA 4.0

“Gerhard “Gundi” Gundermann ist ein Poet, ein Idealist, ein Baggerfahrer und Weltverbesserer. Und ein Stasi-Spitzel.  “Ich spiel dir den mit allem was ich habe!” hat Alexander Scheer dem Regisseur Andreas Dresen versprochen. Und dieses Versprechen hat er gehalten! Alexander Scheer hat sich den Liedermacher Gundermann “übergezogen” wie eine zweite Haut: hochengagiert, sensibel, seltsam zerrissen und stark zugleich. Wie Alexander Scheer hier die Waage zwischen Drama und Komödie auslotet und dabei auchnoch musikalisch hundertprozentig überzeugt, ist beeindruckend und berührend. mit jeder Geste, jedem gesungenem Ton, jedem Nasenschniefer oder Zurrechtrücken der großen Brille, glaubt man als Zuschauer Gundermann persönlich kennengelernt zu haben. Das ist eine unglaubliche und großartige schauspielerische und auch musikalische Leistung: Wir gratulieren von Herzen  zu dieser gelungenen darstellerischen Leistung!”

 

 

 

 

 

Beste Schauspielerin Marie Bäumer © Harald Krichel CC BY-SA 4.0

Der Preis für die beste Schauspielerin geht an die durch “Schuh des Manitu”, als Uschi bekannt gewordene Marie Bäumer für ihre Rolle der Romy Schneider in “3 Tage in Quiberon”.

“Für jeden Künstler, jede Künstlerin kann der Vergleich mit einem prominenten Star, der vor ihr kam, belastend sein. Marie Bäumer wurde seit dem Beginn ihrer Schauspielkarriere immer wieder mit Romy Schneider verglichen. In „3 Tage in Quiberon“ schlüpft sie nun tatsächlich in die Rolle der Romy Schneider und beschert damit der Welt einen ebenso grandiosen wie berührenden Moment des großen Schauspielerkinos. Wie sie lächelt, wie sie weint, wie sie sich Feuer geben lässt, wie sie provoziert und doch oft schüchtern bleibt, wie sie flirtet und tanzt: Marie Bäumer ist dabei Romy Schneider, mit deren Manierismen, mit ihrer Durchlässigkeit, Klugheit und Schönheit. Marie Bäumer muss dabei den Vergleich nie scheuen. Dabei spielt sie Romy, eine Frau in einer tiefen Lebenskrise, so intensiv und authentisch, dass sich der Zuschauer noch einmal in sie verliebt. Vielen Dank Marie Bäumer!”

 

 

 

Der Preis für die beste Nachwuchsdarstellerin geht an Svenja Jung für ihre Rollen in “Die Geschichte der Liebe” (oder der bayerische Titel: “A Gschicht über d’ Lieb”).

 

Die Jury begründet den Preis folgendermaßen:

“Svenja Jung fällt auf, seit sie vor knapp vier Jahren zum ersten Mal auf der großen Leinwand zu sehen war. Und danach immer wieder, als exzessives Berliner Partygirl, als beste Freundin mit dem schönsten falschen Lächeln, als geistig behindertes Mädchen. Ihre Wandlungsfähigkeit ist dabei fast schon ihr Handicap.

Denn jetzt gilt es, sie in „A Gschicht über d´Lieb‘“ wiederzuerkennen.

In diesem historischen Drama spielt die 25-jährige eine schwäbische Bauerntochter. Als diese lebt sie Anfang der 1950er Jahre auf dem Lande, wo Härte und Rohheit dominieren.

Nur ein Mensch scheint sie zu verstehen, ihr Bruder, der fatalerweise mehr als nur geschwisterliche Liebe für sie empfindet. Svenja Jung zeigt die Leiden und die Leidenschaften dieser jungen Frau mit höchster Ausdruckskraft.

Sie nimmt den Zuschauer mit, macht ihm das Unverständliche erklärlich. Aus ihrem Gesicht will er immer neue Figuren, immer neue Facetten lesen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Svenja Jung in Zukunft in einer richtigen Hollywood-Produktion mitspielen würde, z.B. als junge Jedi-Schülerin. Dass sie das Zeug dazu hat, hat sie schon bewiesen.

 

Den Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm erhielt der Regisseur Aron Lehmann für den Film “Das schönste Mädchen der Welt”. Dazu die Jury:

” Der Film “Das schönste Mädchen der Welt” versetzt die bekannte Geschichte des Cyrano de Bergerac ins Hier und Jetzt und transformiert den Wettstreit der Wörter in das Milieu des Battle-Rap. Cyrano, der wegen seiner riesigen Nase gemobbt wird, versteckt sich dabei hinter einer goldenen Maske. Und wie auch in der Vorlage, verwechselt die schöne Roxanne den Klugen mit dem Schönen und die Wirrungen nehmen ihren Lauf.”

” Dass in dieser Geschichte Klugheit über Schönheit siegt, ist kein pädagogischer Appell, sondern schlicht einer der schönsten Liebesfilme der letzten Jahre.”

“Das schönste Mädchen der Welt”- Regisseur Aron Lehmann © Harald Bischoff CC BY-SA 3.0

” Seine Kraft und Ehrlichkeit zieht der Film aus dem so intelligenten und frechen Drehbuch, das Lars Kraume zusammen mit Aron Lehmann und Judy Horney geschrieben hat, hervorragenden Songtexten der Sängerin LEA, bezaubernden Darstellern und vor allem einer wunderbaren Regieleistung von Aron Lehmann.”

Filmplakat “Das schönste Mädchen der Welt” ho­no­rar­frei © obs/Tobis Film/Nadja Klier

Den Soundtrack zu Film findet ihr hier

 

 

 

 

 

 

Der Dokumentarfilmpreis geht an Markus Imhoof für seinen Film “Eldorado” Die Jury sagt zum Film “Eldorado”:

“Weit vor dem Spätsommer 2015 begann Markus Imhoof seine Arbeit zu “Eldorado”, einem Dokumentarfilm über das weltweite Phänomen der

Das Plakat zu “Eldorado” © Majestic Filverleih

Flüchtlingsströme. Inzwischen gibt es viele Filme zu diesem Thema, doch dieser hier ist etwas ganz Besonderes: Auf kluge Art und Weise verbindet der Filmemacher Beobachtungen auf dem Rettungskreuzer “Mare Nostrum”, in einem italienischen Auffanglager, einem Ghetto “illegaler” und einer Schweitzer Flücht

Der Regisseur von Eldorado, Markus Imhoof Foto: Mathias Bothor / Majestic Filmverlei

lingsunterkunft mit den globalen Handelsströmen. Dieses Kunststück gelingt Markus Imhoof durch hervorragend gewählte Protagonisten, deren Schicksale uns nicht nur emotional zutiefst berühren, sondern die darüber hinaus politische Missstände schonungslos offenlegen.”

 

“Dies alles durchwebt er mit einem poetischen Exkurs in die Vergangenheit: In der Schweiz des Jahres 1945, in der seine Familie “Giovanna”, ein hungerndes italienisches Mädchen, aufnimmt – Imhoofs erste Liebe. im imaginären Dialog mit ihr schafft er einen eindringlichen Appell an die Menschlichkeit. Denn wie sagt Giovanna zu ihm: “Wir leben alle unter den selben Sternen”.”

 

 

 

 

 

 

 

Der Preis für die Beste Regie ging in diesem Jahr an Caroline Link für ihre Ruhrpottkomödie “Der Junge muss an die Frische Luft”, nach Hape Kerkelings gleichnamigen Bestseller, über seine Kindheit. Die Jury schreibt:

“Die Verfilmung einer liebevollen Kindheit im Ruhrpott klingt nicht nach dem Kinoerlebnis, auf das die deutschen Zuschauer warten. Wenn die Geschichte aber ein Bestseller des großen Entertainers Hape Kerkeling ist, die preisgekrönte Autorin Ruth Toma das Drehbuch schreibt und die Oscarpreisträgerin Caroline Link Regie führt, dann wird man – zu Rech

Caroline Link  ©André Mischke / Warner Bros.

t!- neugierig.”

“Caroline Link erzählt tief berührend die Geschichte eines Jungen, der seinen eigenen Weg findet. Dabei führt sie gekonnt ein großartiges Schauspielerensemble – allen voran der witzige und sympathische Julius Weckauf als junger Hans-Peter. Die Regisseurin entfaltet meisterlich ihre Fähigkeiten, zwischenmenschliche Emotionen glaubhaft zu zeigen. Ob ein Schokomund oder ein roter Kussmund, detailgetreu inszeniert Caroline Link Kleinigkeiten des Alltags mit einer Perfektion, die dem Film seine Stimmigkeit in allen Facetten gibt. Dieser Film darf nicht aufhören, denkt man beim Zuschauen, denn hier pulsiert in jeder Einstellung die Liebe zum Leben.”

Plakat zu “Der Junge muss an die Frische Luft” © Warner Bros.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Drehbuchpreis erhält Christian Petzold für das Drehbuch zum Film “Transit”. Die Jury urteilt:

“Christian Petzolds Filme beschreiben Figuren, die am Rande der Gesellschaft stehen, Suchende sind, oder vom Schicksal Getroffene, die in Zwischenräumen existieren. In seinem Film “Transit”, nach Motiven des weltberühmten Romans von Anna Seghers, reist die Hauptfigur Georg (gespielt von Franz Rogonowski) als Flüchtling von Paris nach Marseille,

Christian Petzold © Schramm Film/ Marco Krüger

und zugleich zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Petzold gelingt es in seiner Adaption, losgelöst von genauen Zeitbezügen eine eigene Erzählebene zu schaffen, in der seine Figuren wortkarg und in wachsender Unsicherheit umeinanderkreisen. als Zuschauer verlieren wir uns mit und in diesen Geschichten und hören in  unseren Köpfen die Fragen die der Film “Transit” stellt, ohne dass sie ausgesprochen werden müssen: “Werde ich ankommen?”, “Werde ich wieder dazu gehören?”, “Wer werde ich sein?” In “Transit” hat Christian Petzold Etüden der Unsicherheit entworfen, die noch lange nachklingen.”

 

 

Transit Plakat © Piffi Medien

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Preis für die beste Bildgestaltung geht an Benedict Neufels und seinen Film “Styx”. Die Jury meint dazu:

“Bildgewaltig gelingt es den Filmemachern in “Styx” von einer starken Protagonistin zu erzählen, die auf einem Segelschiff unvermittelt aus ihrer Welt gerissen wird, als sie auf ein überfülltes Flüchtlingsboot trifft.”

“Benedict Neufels schafft es in kongenialen Kinobildern, das moralische Dilemma der Notärztin Rike glaubhaft und packend zu vermitteln. Der Schauplatz des Meeres ist auf das Wesentliche reduziert und wirkt archaisch. Gant dem Leitsatz: “Kino ist Körper in Bewegung” gelingt es den Bildgestaltern authentisch und in langen besonnenen Einstellungen die Notlage der Protagonisten zu veräußerlichen und den körperlichen Kraftakt spürbar zu machen. Durch seine kluge Bildgestaltung empfindet der Zuschauer hautnah die Beklemmung und den physischen und psychologischen Schwindel der Situation auf hoher See. Die Kamera unterstützt die beeindruckende schauspielerische Leistung von Susanne Wolff, die den Zuschauer vom ersten Moment an in ihren Bann zieht. “Styx” ist ein großes Stück Gegenwartskino, das uns dank dieser hervorragenden Bildgestaltung die brisanten Themen Flüchtlingskriese, Menschlichkeit und Verantwortung schmerzlich nahebringt.”

Plakat zu “Styx” © Zorro Film

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Sonderpreis erhält Oliver Haffner für “Wackersdorf” Die Meinung der Jury:

Ein Gesetzestreuer Oberpfälzer Lokalpolitiker wird zur Galionsfigur für den zivilen Ungehorsam und zum unfreiwilligen Helden seiner Zeit. In den politisch aufgeheizten 1980er Jahren lässt dich Landrat Hans Schuirer von keiner Seite vereinnehmen, steht aufrecht im Sturm, weil er an den Rechtsstaat glaubt. Bis er eines Besseren belehrt wird. Das ist der Stoff aus dem “Wackersdorf” ist: Ein zeitgeschichtliches Politdrama über den erfolgreichen Kampf gegen eine atomare Wiederaufbereitungsanlage gigantischen Ausmaßes und zugleich ein großer Heimatfilm.

Plakat zu “Wackersdorf” ©Alamode Filmverleih

“Wackersdorf” ist eine mutige Filmerzählung über Zivilcourage und den Sieg des gesundenden Menschenverstands, Regisseur Oliver Haffner und Produzent Ingo Fliess, haben über viele Jahre die politischen und Wirtschaftlichen Hintergründe der geplanten Wiederaufbereitungsanlage recherchiert, zahllose Interviews und Gespräche mit Zeitzeugen geführt. Die Begegnung mit dem Landrat und dessen Widersacher und späteren Mitstreiter Bössenecker hat die Filmemacher nachhaltig inspiriert und bis zur Fertigstellung des Films bestärkt, dass die Wirklichkeit immer noch die stärksten Geschichten bereithält.

 

 

 

 

 

 

 

 

Plakat zu “Wer hat eigentlich die Liebe erfunden” © Alamode Filmverleih

Kerstin Polte herhielt für ihren Film “Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?” den Preis für die beste Nachwuchsregie. Die Jury meint :

“Mit ihrem Debütfilm „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ gelingt Regisseurin und Drehbuchautorin Kerstin Polte ein besonderer Film mit außergewöhnlicher Tonalität: eine Komödie, reich an poetischen Klangfarben und philosophischen Obertönen. Mit großer Leichtigkeit lenkt die Regisseurin die Figuren durch eine phantasievolle Erzählung, die einen interpretatorischen Freiraum kreiert, der die Vorstellungskraft seiner Zuschauer inspiriert.”

“Kerstin Polte führt ihre durchweg wunderbaren Schauspieler mit großer Sensibilität durch Szenen und Stimmungen und lässt ihnen dabei jederzeit größtmögliche Freiheit, um in die tiefsten Seelenwinkel der Figuren einzutauchen und diese auf ihrer humorvollen wie zugleich tragischen Reise zu erkunden.”

“„Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ ist magischer Realismus, ein Film, der im Kopf weiterläuft, auch wenn er auf der Leinwand längst sein Ende gefunden hat.”

 

 

 

Die Dokumentation lief zwar schon 2017 im NDR, aber aufgrund der jährlichen Karl-May-Spiele in Bad Segeberg ist das Thema dennoch aktuell:

“Winnetou, mein Bruder!” Wer kennt diesen Satz nicht?

Welche Person aus dem Norden (Schleswig-Holstein) war noch nicht bei den Karl May Festspielen in Bad Segeberg? Wer schon als kleines Kind die Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand vor dem heimischen Fernseher- oder  am Kalkberg in Bad Segeberg verfolgt hat, wird sich über die Dokumentation “Als Winnetou in den Norden kam” vom NDR freuen.

Sie wurde im Ramen der Dokureihe “Unsere Geschichte” vor 2 Jahren in Bad Segeberg produziert. Sie begleitete die Hauptdarsteller sowie die Crew eine Saison lang  – von der ersten Probe bis zum großen Finale mit der 72. Aufführung von “Der Schatz im Silbersee”. Sie berichtet unter Anderem über das “Wirtschaftswunder Winnetou”, welches z.B. die Nah-und Fernverkehrsnetze in Schleswig-Holstein ankurbelt.

Außerdem werden in der Doku viele, bisher unveröffentlichte, Bilder und Aufnahmen gezeigt, sowie atemberaubende Luftaufnamen.

Alles fing in den fünfziger Jahren an. Eigentlich sollte auf der Freilichtbühne der Drachentöter Siegfried seine Abenteuer erleben. Aber die Kosten sprachen damals für Winnetou. Das Budget für die Produktion lag damals bei 25.000 DM. Heute stehen für eine Saison 4,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Wer sich noch mehr mit den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg beschäftigen möchte, dem lege ich die Minidoko-Serie “Karl May Spiele hinter den Kulissen” von Sat.1 Regional ans Herz:

Sie begleitet die Schauspieler vom Casting der Statisten, in die Maske, zum Tanztrainig, zu den Stuntproben, in die Falknerei bishin zur Aufführung von “Old Surehand” 2017.

Weitere Tipps:

  • Wer sich noch mehr mit der Geschichte von den Spielen beschäftigen will, sollte sich einmal diese Webseite anschauen.
  • Der NDR  sowie einige Fans haben von einigen Vorstellungen in der Vergangenheit eine Sendung produziert. Einfach mal “Karl May Festspiele Bad Segeberg” auf Youtube eingeben.

Saison 2018:

Dieses Jahr spielen Jan Sosniok und sein Team das Stück “Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg”. Die Komplette Ensembleliste findet ihr hier. Und wer mehr über die Darsteller erfahren möchte, der geht auf www.karl-may-spiele.de und klickt dann auf Ensemble.

Übrigens haben die Darsteller bei Karl-May am gleichen Tag Premiere wie die Theater AG der KGS mit “Der Schuh des Manitu”.

Beitragsbild: Description: Deutsch: Jan Sosniok, Date: 11. September 2017, Source: Own Work, Author: UK2001

Am 19.1.2018 wurde im Münchner Prinzregententheater der Bayerische Filmpreis verliehen. Ich möchte euch kurz die Preisträger vorstellen.

Die Trailer zu allen Filmen findet ihr in der Playlist unter diesem Artikel.

 

Den Preis für die beste Produktion gewannen Philipp Kreuzer und Jörg Schulze von Maze Pictures GmbH für ihr Drama “The Happy Prince”, sowie Kerstin Schmidbauer von der Constantin Film für ihren Regionalkrimi “Grießnockerlaffäre”.

Nach dem Golden Globe gibt es für Fatih Akin jetzt den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie “Beste Regie” für “Aus dem Nichts”.

“Aus dem Nichts” räumte noch ein weiteres Mal ab, denn Hauptdarstellerin Diane Kruger gewann den Preis für die beste Darstellerin.

Der Preis für den besten Darsteller wurde gleich zweimal verliehen. Einmal an David Kross und an Frederick Lau. Beide spielten im Film “Simpel” die Hauptrollen.

Den Preis für das beste Drehbuch gewann Sonja Maria Kröner für den Film “Sommerhäuser”.

Die beste Bildgestaltung gelang Matthias Fleischer im Kinderfilm “Die kleine Hexe”, indem “Fack Ju Göthe”-Star Karoline Herfurth die Hauptrolle übernahm.

Den besten Dokumentarfilm drehten die beiden Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli, in dem vier Liebespaare, die 55 Jahre oder länger zusammen sind, erzählen, was es heißt länger zusammen zu sein.

Jonas Dassler überzeugte die Jury mit seinen schauspielerischen Leistungen in “LOMO – The Language of many others” und in “Das schweigende Klassenzimmer”, sodass er den Preis als bester Nachwuchsdarsteller bekam.

Adrian Goiginger tritt in die Fußstapfen von Fatih Akin und bekam den Preis in der Kategorie “Beste Nachwuchsregie” für “Die Beste aller Welten”.

Kristine Knudsen, Tom Steuber und Emely Christians erhielten für die Europäisch-Amerikanische Co. Produktion “Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper”, den Preis für den besten Kinderfilm.

Die Komödie “Einmal bitte Alles” von Helena Hufnagel wurde von der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet.

Elias M’Barek schaffte es mit seinen Schauspielkollegen zum dritten mal in Folge über sechs Millionen Zuschauer in die Kinos zu locken. Die Zuschauer von “kinokino” und die Hörer von “Bayern 1” waren sich einig, dass “Fack Ju Göthe 3” den Publikumspreis bekommen sollte.

Für die Dokumentationen “Beuys” und “Peter Handke – Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte” wurde Stephan Krumbiegel der Bayerische Filmpreis in der Kategorie “Beste Montage” verliehen.

 

Wer sich die komplette Preisverleihung noch einmal als Video anschauen möchte, kann das hier, in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks, tun.

Hier findet ihr die Playlist mit allen Trailern:

 

Neu im ZDF ab Donnerstag, 7. September 2017, 20.15 Uhr:

Sechs TV-Folgen nach dem gleichnamigen Bestseller “Das Pubertier” von Autor Jan Weiler.

Pubertät ist, wenn aus netten Kindern plötzlich un­berechenbare Monster werden. Für Familien, die mittendrin stecken, ein echter Härtetest. Für “Außenstehende” ein großer Spaß – die haben gut Lachen, während der Haussegen der Familie schiefhängt.

Carla (Mia Kasalo) stürmt aus der Wohnung und telefoniert aufgeregt mit ihrer Freundin Lisa. © ZDF Britta Kehl

Quellen-Angaben: https://presseportal.zdf.de

Im Mittelpunkt der neuen Serie vom ZDF steht Jan, Mitte 40, eigentlich ziemlich netter Familienvater und Kolumnenschreiber. Mit seiner Frau Sara und den beiden Kindern hat er sich in einem angenehmen und überschaubaren Leben eingerichtet.

Alles könnte so schön sein, wenn bei seiner Tochter Carla (13) nicht die Pubertät ausgebrochen wäre. Von einem Tag auf den anderen hat sich das freundliche, aufgeschlossene und entzückende Mädchen in eine junge Dame verwandelt, die ein erstaunliches und bis dato unerkanntes Talent für Drama, schmerzhafte Wahrheiten, launisches Rumgezicke und totalen Widerstand gegen jedweden Zuspruch entwickelt hat.

Ein falsches Wort kann genügen, um die Familien­idylle in ihr Gegenteil zu verwandeln.

So erklärt Hauptdarstellerin Mia Kasalo (Tochter Carla) das Vorgehen der Pubertierenden – höre diese Mp3

Und das sind Chiara Schoras (Mutter Sara) Tipps für Eltern, die ein Pubertier zuhause haben – höre die mp3

Alles dazu auch online!

Am 17. August startet das ZDF seine Online-Begleitung zur neuen Primetime-Serie “Das Pubertier – Die Serie”. Unter der URL pubertier.zdf.de finden die Zuschauer jede Woche neue Informationen und exklusive Clips, darunter Porträts der Figuren, “Überlebenstipps für Eltern” von Autor Jan Weiler, Backstage-Videos vom Set und vieles mehr.

Sendetermine
7.9., 21.9., 28.9., 12.10, 19.10 und 26.10.2017
jeweils donnerstags, 20.15 Uhr

Mediathek
ab 24.8.: Folgen 1-3; ab 28.9.: F. 4; ab 12.10.: F. 5; ab 19.10.: F. 6

Die Komplette Serie , ist seit gestern auch als DVD erhältlich. Sie kostet 20;95 € Im ZDF Shop und 20 € bei Amazon

Zum ZDF Shop

Zu Amazon