Besuche von Krimis oder Musicals sind im Trend. Theater war schon immer ein wenig magisch und dieses Gefühl will der Jugendkulturring Stormarn (Kurz: JKR) mit Jugendichen teilen. Deshalb startet der JKR pünktlich zum neuen Schuljahr in die nächste Theatersaison und bietet auch diesmal ein spannendes Theaterprogramm – erstmalig wird auch ein Improvisations-Theater besucht, siehe Foto: “Steife Brise”

Das Abo für eine Saison umfasst fünf Theaterfahrten nach Hamburg und Lübeck. Im letzten Jahr nutzten gut 250 Jugendliche das Angebot. Das Besondere: Alle werden mit mehreren Bussen an ca. 20 Stationen in ganz Stormarn abgeholt und natürlich auch wieder zurückgebracht.

In Reinfeld geht die Fahrt jeweils an der Bushaltestelle “Heilsauring”, im Elschenbek / Stavenkamp los.

Zulassung, Gutschein, Zugeben, Karneval, Zirkus

Zu den vom Team des JKR ausgewählten Stücken zählen in diesem Jahr sowohl Musicals und Tragikomödien als auch ein Impro-Krimi: „Vincent will Meer“ im Harburger Theater, „Steife Brise: Morden im Norden“ im Imperial Theater, „Istanbul“ und „Die Dreigroschenoper“ im Theater Lübeck sowie „Coolhaze“ im Deutschen SchauSpielHaus.

Das Abo kostet € 45,- und beinhaltet alle fünf Theaterbesuche inkl. Busfahrt. Geschwisterkinder zahlen sogar nur € 40,-.

„Wie auch in den letzten Jahren fahren wir wieder ins Imperial Theater. Zum aller ersten Mal besuchen wir allerdings einen Krimi von “Steife Brise”. Die Theatergruppe hat sich auf Improvisationstheater spezialisiert, so dass die Jugendlichen aktiv auf das Stück Einfluss nehmen können “, so Alexandra Carsten und Jaqueline Malchau, die vor gut einem Jahr die Leitung des JKR übernommen haben. „Das wird sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis. Aber auch die anderen Stücke werden großartig. Wir konzentrieren uns auf Themen, die die Jugendlichen interessieren und bewegen.“

Wer dabei sein möchte bei Vincents turbulenter Reise ans Meer, wer erleben möchte, wie es sich anfühlt, wenn das Wirtschaftswunder in der Türkei und nicht in Deutschland stattgefunden hätte, oder einfach nur sehen möchte, wie man „Michael Koolhaas“ als Actionthriller auf die Bühne bringt, wer große und kleine Theaterbühnen kennen lernen möchte, für den ist das Programm des JKR dieses Jahr genau richtig.

Anmeldeschluss ist der 14. September 2019.

Nähere Infos sowie das Anmeldeformular findet man online unter www.jkr-stormarn.de. Bei Fragen ist der Jugendkulturring auch telefonisch unter 04102-6076797 oder per Mail unter info@jkr-stormarn.de erreichbar.

Helfer gesucht: Das Team des JKR arbeitet zu 100% ehrenamtlich und sucht noch Busbegleiter, da sich aufgrund der in den letzten Jahren gestiegenen Teilnehmerzahlen auch die Anzahl der Busse erhöht hat. Erwachsene, die Lust und Zeit haben, einen Bus zu begleiten und in diesem Rahmen kostenlos ins Theater zu fahren, sind herzlich eingeladen, sich beim JKR zu melden.

Quellen-Angabe: Das Foto ist ein Presse-Foto von “Steife Brise” und dem Impro-Krimi “Morden im Norden”

Nachdem “Stage Entertainment” ohne großen Erfolg versucht hat, “Fack Ju Göthe” in München als Musical auf die Bühne zu bringen, versucht sich nun eine unerschrockene Theaterregisseurin mit ihren Schülern aus Reinfeld an dem Stoff. Am 29. April ist die Premiere. 

Seit dem laufenden Schuljahr 2018/19 probten 45 Schüler/innen und Schüler, Regisseure und die Technik-AG im Rahmen der “Offenen Ganztagsschule Reinfeld” für das Theaterstück „Fack ju Göhte“.

Die Menschen hinter den Kulissen:

An der Matthias-Claudius-Schule in Reinfeld wurde das Manuskript für die Schülerinnen/Schüler der Klassenstufen 2 – 4 altersgerecht angepasst und heißt dort „Schole is duhm!“. Co-Regie übernahmen hier der „Bufti“ Tristan Bartels, sowie Jen Siemers, Vater eines Schülers. An der Immanuel-Kant-Schule Reinfeld spielen Jugendliche von der Klassenstufe 5 – 9 das Original aus dem Film. Co-Regie führen Nik Hüttmann und Florian Scholz, beide 15 Jahre alt, Schüler der KGS und Mitglieder der Jugendfeuerwehr Reinfeld, die seit Jahren selbst Theater spielen. Die Technik-AG der KGS, unter der Leitung von Yannick Wernicke, unterstützt beide Schulen/Aufführungen.

Stücke wurden umgeschrieben.

Das Stück wurde von Regisseurin Bettina Becker für die Theaterbühne, entsprechend dem Alter der beiden Gruppen umgeschrieben. “Insbesondere wegen des antisozialen gewünschten Genres von einer Schulklasse, die augenscheinlich einen Gesamt IQ von einem Toastbrot besitzt, sich jeder Schulregel widersetzt und gerne mit einfach strukturierten Schlagwörtern um sich haut, musste das Manuskript für die Grundschulkinder auf ein pädagogisch umsetzbares Niveau angepasst werden” erklärt die Regisseurin. Die Grundschüler spielen die Geschichte identisch zu den Großen, der Fokus liegt hier aber auf einer lustigen Begebenheit, die Mut, Courage und dem Umdenken seiner eigenen Fähigkeiten besitzt.

Schwierige Proben.

“Interessant war bei den Proben, im Vergleich beider Gruppen, dass die Älteren mehr Schwierigkeiten hatten, das antisoziale Verhalten zu schauspielern, während die Kleinen daran Spaß hatten, sich auch mal offiziell frech zu verhalten”, so Becker. Insgesamt wird Eltern wie auch Lehrkräften die Perspektive von Schüler/innen auf humorvolle, aber auch nachdenkliche Weise aufgezeigt.

Worum geht es in der Geschichte?

Diese beruht auf den gleichnamigen Film “Fack Ju Göthe”. Im Original geht es um den Bankräuber Zeki Müller, der sich als Lehrer an der „Göthe Gesamtschule“ bewirbt, damit er einen Tunnel zu seiner Beute hinter der Schule graben kann. Fälschlicherweise wird er als Aushilfslehrer eingestellt und erhält mit seiner neuen Kollegin Elisabeth „Lisi“ Schnabelstedt die Schreckensklasse 4b/7b, an der sich alle Lehrkräfte bereits die Zähne ausgebissen haben. Ein Abenteuer entsteht, als Zeki mit unkonventionellem Unterricht die Schüler/innen auf einem Level erreicht, durch den sie anfangen, ihren Kopf einzuschalten und ihre Fähigkeiten entdecken.

Die Kulissen:

In das Theaterstück wurden zwei spektakuläre Choreografien eingebaut, wozu Graffiti-Spraydosen ausgiebig verwendet wurden. Die Kulissen wurden eigenhändig von Jan Hohmeyer, Elternteil eines Kindes, bemalt und zusammengebaut, sodass ein rotzfreches Klassenzimmer entstand. Für eine Baustelle wurden 100 Kilogramm Sand angeschafft und jeder Schüler arbeitete fleißig daran mit.

Wo und Wann wird das Stück gespielt? Und: Wo gibt es Karten?

In der Immanuel-Kant-Schule kann die Aufführung nächste Woche, jeweils am 29. und 30.4. um 17 Uhr in der Aula besucht werden. Kostenlose Karten gibt es ab dem 23.4.19 im Sekretariat.

Die MCS präsentiert das Stück am 24. und 25.5.19 um 17 Uhr in der Pausenhalle. Kostenlose Karten gibt es hier ab dem 13.5.19 im Sekretariat.

Wie immer ist jeweils für die KGS der Förderverein bei den Aufführungen anwesend und stellt kostenlos Getränke und Kekse zur Verfügung. In der MCS bietet der Schulverein ebenfalls Getränke und Kekse zur Verfügung.

Um kleine Spenden wird jeweils nach den Aufführungen gebeten.

Bilder vom Stück: (Zum Ansehen bitte draufklicken)

Alle Bilder © Bettina Becker

erkant.de führte bereits im September 2018 ein Interview mit Frau Becker, in dem es generell um die Theater AG, aber auch um das Stück ging. Für mehr Infos einfach hier klicken.

 

Am 23.10.18 besuchte ein Team der Radiosenders NDR Kultur die Klasse 7D der KGS und nahm mit den Schülern im Rahmen des Projektes “Hörspiel in der Schule” ein Hörspiel auf.

Schüler werden zu Hörspielsprechern

Das Projekt “Hörspiel in der Schule” wird seit 2013 von NDR Kultur, N-Joy und NDR Info in Zusammenarbeit mir der Stiftung Zuhören durchgeführt. Seit 2013 haben sich gut 2.100 Lehrkräfte mit ihren Klassen für das Projekt beworben. 300 Schulen aus allen Schulformen konnten sich bisher über den Besuch des NDR freuen. Am 23.10 war das Team von NDR Kultur auch in der KGS Reinfeld zu Gast und nahm zusammen mit der Klasse 7D das Hörspiel “Ausflug ins Grauen” auf. 

Ziel des Projektes sei es Kinder und Jugendliche gezielt für das Radiogenre Hörspiel zu begeistern, schreibt der NDR Programmdirektor für Hörfunk Joachim Knuth in der Informationsbroschüre zu Hörspiel in der Schule.

Zur Geschichte

In “Ausflug ins Grauen” geht es um Miss Wicked, eine mysteriöse Frau, die die Schüler Rosie, Harry, Tom, Anna, Paula, Emma und Lissi angeblich zu einer Nachtwanderung in ein Zeltlager bringen möchte. Doch es kommt anders… Als Rosie, Harry und Tom in der Nacht aufwachen bemerken sie, dass Anna, Paula und Emma nicht mehr in ihren Schlafsäcken stecken. Nur Lissi bekommt von all dem nichts mit da sie tief und fest schläft.

Paula Anna und Emma sind derweil in einer Höhle eingesperrt!

Um aus dem Zeltlager wieder lebend rauszukommen, müssen Anna, Paula und Emma, John Wicked (dem Sohn von Miss Wicked) an seinem zwölften Geburtstag “Happy Birthday”, so schräg wie nur möglich vorsingen.

Erst dann löst sich der Fluch, denn nur wenn ihm drei Menschenkinder, an seinem zwölften Geburtstag grausig schlecht “Happy Birthday” vorsingen, ist das Monster John aus dem Stamm der Wicked’s wieder frei. Wenn keiner für John singt, bleibt er für immer an magische Ketten gefesselt. 

Das Hörspiel “Ausflug ins Grauen” ist perfekt für die Einstimmung auf Halloween und Zuhörer können sich gut in die Personen hineinversetzen!

Wer sich das Ergebnis anhören möchte, kann das auf der Seite von NDR Kultur tun.

Weitere Tipps zu Thema Hörspiel:

  • Wer wissen will, wie ein Tag bei “Hörspiel in der Schule” abläuft, dem empfehle ich diese Bildergalerie.
  • Wer sich selbst im Produzieren von Hörspielen versuchen möchte, dem kann ich (Autor) die Seite Audiyou Kids empfehlen.

Mein Hörtipp: Der Radio Hamburg Hörspielkrimi “Hummel, Hummel – Mord, Mord!”, ist eine Hörspielreihe, in der John Ment (Moderator bei Radio Hamburg), als Hauptkommissar Mentenberg und Birgit Hahnsen zusammen mit ihrem Team lustige Kriminalfälle lösen. In jeder der bisher sieben Folgen ist immer auch ein prominenter Gast zu hören. Die Stars sprechen sich immer selbst. In der aktuellen Folge ist zum Beispiel Mario Barth zu hören. Weitere Infos zu “Hummel, Hummel – Mord, Mord!” findet ihr hier .

Beitragsbild von Pixabay, User florantevaldez

Die Theatersaison der Offenen Ganztagsschule (OGS) Reinfeld 2018/2019 ist gestartet. Dieses Mal studiert die Kinder- und Jugendgruppe um Theaterpädagogin Bettina Becker “Fack Ju Göhte” als Theaterstück ein. erKant.de interviewte sie.

“Ich mache das, damit die Kinder auch nach dem Unterricht noch Spaß haben und, weil ich Kinder sehr gern habe.”

Das antwortete Bettina Becker, auf die Frage, warum sie die Theater AG leitet.

Regisseurin Bettina Becker

Die Geschichte hinter “Fack Ju Göhte”

erkant.de: “Hallo Frau Becker, was wird denn hier gemacht?”

Becker: “Wir spielen dieses Jahr den Film “Fack ju Göhte”, in einer für die Theaterbühne umgeschriebenen Fassung. Wir werden es im April aufführen. Es ist ein sehr lustiges Stück, in dem es um eine Klasse geht, in der die Schüler alle einen bildungsfernen Horizont besitzen und eine dementsprechende Sprache haben. Diese Klasse hat kein Lehrer mehr im Griff und deshalb kann sie auch von niemandem richtig unterrichtet werden. Außerdem geht es um einen Bankräuber, der innerhalb eines Schulgebäudes auf der Suche nach seiner vergrabenen Beute ist. Diese hat er auf einer Baustelle vergraben, dort steht jetzt aber die Turnhalle dieser Schule. Um an das Geld heran zu kommen, muss er eine Stelle als Aushilfslehrer annehmen. Und obwohl er kein Lehrer ist, muss er dann diese Klasse unterrichten.”

Laut Becker lernen die Schüler durch diesen Bankräuber umzudenken, wie man auf ganz andere Art und Weise einen Schulabschluss bekommen kann. Die Lehrer lernen, wie sie diese Klasse unterrichten können. Und zwar nicht mit den normalen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern auf Umwegen.

“Im Grunde ist es eine Schulkomödie, in der die Lehrer eigentlich noch schlimmer sind als die Teenies”, sagt der Regisseur der Originalvorlage Bora Daktekin über Fack Ju Göthe (Quelle Making-of zu Fack Ju Goethe)

Wer macht mit und probt wann und wo?

erkant.de: “Wer kann hier mitmachen?”

Becker: “Hier machen Schüler aus den Jahrgangsstufen fünf bis neun mit. Das sind insgesamt zwanzig Mädchen und Jungen zu gleichen Teilen. Sowie ein Co-Regisseur und ich (lacht) als Regisseurin.”

erkant.de: “Wo und wann findet das Ganze statt?”

Becker: “Die Theater AG findet immer Donnerstags in der OGS-Zeit von 13:55 Uhr bis 15:25 Uhr in der Aula der KGS statt. In den Ferien findet keine Theaterprobe statt.”

erkant.de: “Was kostet es?”

Becker:   “Es kostet zwischen 14 und 15 € im Monat.”

Warum Frau Becker die Theater AG leitet.

“Ich mache das, damit die Kinder auch nach dem Unterricht noch Spaß, in der Schule haben. Ich möchte ihnen das Theaterspielen ein bisschen näher bringen, weil sie sich dann außerhalb des Unterrichtes ein bisschen austoben und ausprobieren können und weil ich Kinder ganz doll gern habe.”

So läuft eine Theaterprobe ab:

erkant.de: “Wie läuft eine Theaterprobe ab?”

Becker: “Ein Stundenablauf sieht so aus, dass durch den Stundenplan, nicht alle vollständig um fünf vor zwei hier sein können. Dann wird mit den Schülern, die schon da sind ersteinmal eine Textprobe gemacht, mit dem Text von ihren Rollen, oder auch mit dem Text von fremden Rollen, damit sie sich ausprobieren können. Oder die Kinder haben manchmal auch Sorgen (…), dann kümmern wir uns noch ein bisschen darum.

Dann kommt der Rest, und  wir spielen die Szenen nach einem Szenenplan durch. Der fängt bei Szene eins an und dann spielen wir meistens zwei Szenen, und die anderen proben, auch wenn sie nicht dran sind, die gleiche Szene ein, auch wenn sie den Text nicht können. Sie führen das auch vor, sodass wir nachher bei den Aufführungen, noch die Möglichkeit haben, dass jeder den Text vom anderen kann. Und dass vor allen Dingen auch bei jeder Probe, die wir hier haben, jeder immer gleichviel drankommt.”

erkant.de: “Danke für das Interview Frau Becker.”

Becker: “Bitteschön”

Bereits seit 1962 gibt es den Jugendkulturring Stormarn. Ziel ist es, Jugendliche ab 14 Jahren für das Theater zu begeistern. Pünktlich zum Start ins neue Schuljahr bietet er auch diese Saison ein spannendes Theaterprogramm.

Veranstaltet werden insgesamt fünf Theaterfahrten nach Hamburg und Lübeck.

Das Besondere: Die Jugendlichen werden mit Bussen an circa 20 Stationen in ganz Stormarn abgeholt und natürlich auch wieder zurückgebracht. Zu den mit Sorgfalt ausgewählten Stücken zählen in diesem Jahr sowohl Musicals und Komödien als auch ein Krimi: „Edgar Wallace: Der Frosch mit der Maske“ im Imperial Theater, „Adel verpflichtet“ im Ernst Deutsch Theater, „Catch me if you can“ im Altonaer Theater, „Soul Kitchen“ im Ohnsorg Theater und „West Side Story“ im Theater Lübeck.

Das Abo kostet € 45,- und beinhaltet alle fünf Theaterbesuche inkl. Busfahrt. Geschwisterkinder zahlen sogar nur € 40,-.

„Wie auch in den letzten Jahren fahren wir wieder ins Imperial Theater. Die Krimis von Edgar Wallace erfreuen sich großer Beliebtheit und sind ein absolutes Muss“, so Alexandra Carsten, die für die Betreuung der Abonnenten zuständig ist. „Besonders gespannt sind wir auf „Catch me if you can“. Die Gaunerkomödie wurde von den Burgfestspielen Jagsthausen als Musical umgesetzt und lief dort bereits unglaublich erfolgreich.“

Jaqueline Malchau, die für die Organisation der Busfahrten zuständig ist, ergänzt: „Wir sind letztes Jahr zum allerersten Mal ins Ohnsorg Theater gefahren und waren uns nicht sicher, ob Plattdeutsch bei den Jugendlichen ankommt. Aber der Theaterbesuch war ein so großer Erfolg, dass wir auch dieses Jahr ins Ohnsorg Theater fahren werden. Die Komödie „Soul Kitchen“ basiert auf dem Film von Fatih Akin“. Aber auch „Adel verpflichtet“ und natürlich „West Side Story“ werden bestimmt grandios.“

„Wir hoffen, dass die Jugendlichen von der Auswahl der Stücke wieder genauso begeistert sind wie wir“, so Karin Röckendorf.

Anmeldeschluss ist der 15. September 2018.

Nähere Infos sowie das Anmeldeformular stehen auf der Internetseite: www.jkr-stormarn.de

Infos gibt es auch telefonisch unter: 04102-6076797 oder per Mail unter: info@jkr-stormarn.de erreichbar.

Foto: Jugendkulturring

Zu sehen von links: Karin Räckendorf, Thomas Kock, Jaqueline Malchau (Ansprechpartner für die Busse), Alexandra Carsten (Pressewart und Ansprechpartner für die Theater), Sascha Ludwig (2. Vorsitzender), Hedda Neidl, Dina Ketels-Grimm (Kassenwart). Nicht im Bild: Stefan Kolditz, Andrea Rie

Es war der 4.8.18, als ich mir im Schloss in Gleina (Sachsen-Anhalt), zusammen mit meinen Großeltern “Die Zauberflöte” anschauen wollte und dann plötzlich Schauspieler war … Von diesem Ereignis erzähle ich hier:

Ein kahler Saal mit Charme

Nachdem wir im Schloss Gleina angekommen waren, begaben wir uns in den Aufführungssaal. Weil das Schloss gerade von einem Niederländer neu aufgebaut wird, war der Raum etwas kahl. Es gab keine Bühne und auch keine richtigen gepolsterten Stühle wie in der Oper, sondern nur Holzstühle. Das tat aber der Stimmung im Saal keinen Abbruch. Auf dem Boden war ein Teppich ausgelegt, auf dem ein Baumstamm stand, außerdem gab es einige Stellwände und Requisiten.

Mitgehangen, mitgefangen: plötzlich Schauspieler

Ich wurde gefragt, ob ich denn nicht mitspielen wolle. Ich sagte “Klar, was soll ich denn spielen?” Man sagte mir, ich solle mit ein paar anderen Menschen, die Schlange spielen, welche Tamino am Anfang der Oper angreift, um ihn zu töten.

Hier einmal die Szene, in der die Schlange auftaucht (aus einer anderen Inszenierung):

 

“Der spielt jetzt die Schlange”

Während eines Gespräches über den Ablauf meines Auftritts, war meine Oma noch Getränke holen gegangen. Und sah nun, dass ich nicht mehr da war. Sie fragte meinen Opa, wo ich denn sei, er antwortete “Der spielt jetzt die Schlange”. Meine Oma konnte es gar nicht glauben.

Kurz bevor es los ging, kam noch ein Herr auf die “Bühne” und erzählte noch einmal grob die Geschichte der Zauberflöte. Als er fertig war, schlüpften wir unter das Kostüm, der andere Junge in den Kopf, ich dahinter und hinter mir die Erwachsenen. Unter dem Stoff waren 4 Bögen mit Holzgriffen angebracht, die den Körper der Schlange bewegten. Als wir von hinten in den Raum kamen, sang Tamino “Verschone mich, ach rettet, rettet, rettet mich. Ach schützet, schützet, schützet mich!” Dann kam die Königin der Nacht und schrie “Verschwinde”. Danach verließen wir den Raum und legten das Kostüm ab.

Applaus und Fazit

Am Schluss der Oper wurden wir nach vorne gebeten, standen neben den Profis und bekamen Applaus. Am Morgen habe ich mir noch nicht träumen lassen, dass ich mal mit echten Opernprofis auf einer Bühne stehen und die Zauberflöte spielen würde.

Bilder (Alle Bilder Copyright Thomas Lampe)

Am 07.03.2018 stellte der Gestaltenkurs des neunten Jahrgangs sein schon lange geplantes Theaterstück ,,Im Wartesaal” vor. Unter der Leitung von Frau Becker und der Kursleiterin Frau Chekili wurde ein Stück mit viel Spaß und Tanz dargestellt.

In dem Stück ,,Im Wartesaal” warten die Insassen nicht in einem Wartesaal beim Arzt, sondern im Wartesaal zum Jenseits. Die dort im Spiel verkörperten Figuren mit verschiedenen Charakteren warten darauf, dass ihr Name aufgerufen wird und sie dann durch die Tür zum Jenseits gehen können. Linn-Marie Kunau, die im Theaterspiel mitgespielt hat, erklärte: ,,Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, dieses Stück zu planen und aufzuführen. Alle kommen super miteinander aus und wir sind ein richtiges Team geworden.”

Der Lehrer Christian Matthiesen, der sich das Stück ebenfalls angeguckt hat, fand: “Das Stück war sehr lustig anzusehen!”

An erkant.de gesendet von B. Becker (Theater-AG Leiterin) zwecks Veröffentlichung. Inhaltlich verantwortlich ist die Theater AG.

Das fängt ziemlig schaurig an … für Jüngere vielleicht nicht geeignet.

Auch in diesem Schuljahr haben die Theatergruppen der Immanuel-Kant-Schule (Gemeinschaftsschule mit Oberstufe) und Matthias-Claudius-Schule (Grundschule) in Reinfeld, sowie die Theodor-Mommsen-Schule Bad Oldesloe (Gymnasium) und dem Burckhart-Gymnasium Lübeck im Rahmen des OGS-Programms das Stück „Tintenherz“ einstudiert und möchten das Ergebnis im Juni auf der Bühne präsentieren.

Es gibt 3 Gruppen mit ca.17 Kindern. Die Technik-AG der KGS Reinfeld , unter der Leitung von Johannes Mundhenk, begleitet mit ihrem Fachwissen die Aufführungen. Er selbst wird in einer kleinen „Überraschungsrolle“ in dem Stück als Schauspieler übernehmen.

Eine Tintenherz-Version …

Das Stück wurde von Bettina Bekker umgeschrieben. Aber so, dass etwas eigenes mit neuen Figuren entstanden ist, jedoch nichts von der Tintenherzwelt verloren geht. Der Schlüssel der Geschichte besteht darin, dass Tintenherz in die die jeweilige Schule transferiert wird. Die Kinder selbst hatten beim Proben mit der leichten unbeschwerten Szenen ihren Spaß. An 2 Probe-Wochenenden wurde das Stück mit den Technikern durchgespielt. Die Jugendlichen haben nach den Proben auch noch eine Party veranstaltet.

Neue Technik…

Dank des Schulvereins der MCS, konnte der Kauf einer komplett neuen Beschallung mit Digitalpult in der Pausenhalle ermöglicht werden!

Aufführungs-Termine:

  • 15.6.17 um 17:00 h Aufführung/Dienstagsgruppe in der Aula KGS
  • 16.6.17 um 17:00 h Aufführung/Freitagsgruppe in der Aula KGS
  • 17.6.17 um 17:00 h Aufführung/Dienstagsgruppe in der Aula KGS
  • 18.6.17 um 15:00 h (!!!) Aufführung/Freitagsgruppe in der Aula KGS
  • 28.6.17 um 16:00 h Öffentliche Generalprobe MCS/Pausenhalle
  • 29.6.17 um 17:30 h Aufführung MCS/Pausenhalle
  • 30.6.17 um 17:30 h Aufführung MCS/Pausenhalle

Team:

  • Carmen Mosel – Requisite, Kostüme, Maske, Co-Regie (Freitagsgruppe)
  • Jakob Beth – Co-Regie (Freitagsgruppe)
  • Gesa Heuser – Co-Regie (Dienstagsgruppe)
  • Nik Hüttmann – Co-Regie/Technik (Kindergruppe/MCS)
  • Jo Akim Stoldt – Co-Regie/Technische Leitung (Kindergruppe/MCS)
  • Bettina Becker – Regie/Autorin/Projektleitung (alle Gruppen)
  • Techniker (Foto Pk 3, vor dem Immanuel-Kant-Schild, li.-re.):
  • Till Brozait – Technische Leitung KGS
  • Jo Akim Stoldt – Technik/Ton KGS
  • Nik Hüttmann – Technik/Ton KGS
  • Henri Otto – Technik/Licht KGS

Karten:

Kostenlose Eintrittskarten gibt es ab dem 31.5.17 im Sekretariat der KGS Reinfeld. Für die Kindergruppe ab dem 20.6.17 im Sekretariat der MCS Reinfeld.