Plötzlich steht Lübeck als Stadt bei den Corona-Inzidenzen an 3. Stelle und Hamburg an 1. Stelle in puncto Fallzahlen. erKant sitzt ziemlich genau in der Mitte von den neuen Hotspots – im Kreis Stormarn. Mittlerweile soll es sich überwiegend um die Omikron-Variante handeln. Wie konnte das passieren, trotz der Impfungen und wie schlimm ist das?

Fallzahlen und 7-Tages-Inzidenz im Norden so hoch wie noch nie!

Corona-Zahlen Deutschland Stand: 12.1.2022

Auf dem Covid19-Dashboard des RKI gibt es drei Sortieroptionen. Es kann nach Inzidenz, nach Fallzahl und nach Name sortiert werden. Aktuelle Ergebnisse aus dem Umfeld:

  • Am 12. Januar hat Hamburg eine 7-Tages-Fallzahl von 10.539 (Inzidenz 568,9) und ist damit die Stadt in Deutschland mit den meisten neuen Infektionen (Screenshot rechts).
  • Lübeck hat eine 7-Tages-Inzidenz von 1072,1 auf 100.000 Einwohnern – das ist hoch (siehe Screenshot oben).
  • Im Landkreis Stormarn, der zwischen Hamburg und Lübeck liegt, gab es in den letzten Tagen 959 neue Fälle, bei einer 7 Tagesinzidenz von 391,4.

In ganz in Schleswig-Holstein liegt die 7Tages-Inzidenz heute bei 633.

Bei Schülern und Lehrkräften lag die Zahl der Positivmeldungen am 11. Januar bei 439, am 10. Jan. bei 1.799 sowie z.B. am 22. Dezember bei 552. Die Zahlen sind tagesaktuell auf dem Schuldashboard abrufbar.


Silvesterparties und Weihnachtsfeiern in Diskotheken sollen ursächlich sein. Doch was ist mit Dänemark?

Die Zeitungen und SocialMedia-Netzwerke waren voll davon: Diskotheken-Besucher sollen für die hohe Ausbreitung bei den 15- bis 37 Jährigen in Schleswig-Holstein gesorgt haben. Dabei ist die Zahl der Corona-Infizierten in der Altersgruppe der 35-59jährigen ähnlich hoch!

Aber ist das wirklich so? Sind die Diskogänger das Problem? Das Nachbarland Dänemark hat mitterweile eine 7-Tage-Inzidenz von 2.428,7 (Stand: 12.1.22) Grundsätzlich gilt Dänemark seit 19. Dezember 2021 als Hochrisikogebiet. Aber: Laut diverser Quellen (eine davon) galten Testpflichten und Quarantänezeiten nicht für Schleswig-Holsteiner! Das heißt: In den Weihnachtsferien konnten zwischen Deutschland und Dänemark viele Urlauber sowie die Berufstätigen, ungehindert und ungetestet hin-und-herreisen.

Von daher ist denkbar, dass es eher die Urlauber sowie Berufstätigen waren, die Omikron aus Dänemark nach SH verbreitet haben, und weniger die Diskobesucher.


Corona-Zahlen Deutschland Stand: 12.1.2022

Die gute Nachricht ist:

Omikron verläuft in der Regel mild und Krankenhaus-Aufenthalte sind selten.

Obwohl die Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen bundesweit so hoch ist, wie noch nie, wurden am 11. Januar 2022 auf Intensivstationen 31 behandelt (in ganz Deutschland). Vergleichsweise waren z.B. am 14. April 2021 – BEVOR mit dem Impfen von Jugendlichen begonnen wurde – 27 auf Intensivstationen. Also sind es aktuell 4 mehr, als zu dem Vergleichsdatum. Das ist ein Hinweis darauf, dass Corona-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen in der Regel mild, mit geringen Symptomen verlaufen.

Das Diagramm auf der Seite des Intensivregisters sieht dramatisch aus – siehe Grafik links. Die Redaktion hat das Diagramm in der Original-Exceldatei neu erstellt (das im Vergleich mit den Daten ALLER belegten Betten). Sie zeigt: die Situation auf den Kinder-Intensiv-Stationen hat sich im Laufe der Zeit wenig verändert und ist nicht massiv steigend, wie das Diagramm links vermittelt.


Hier ist eine Anleitung, wie so ein Diagramm erstellt werden kann:  https://media4teens.de/diagramm-erstellen-aus-externen-datenquellen/


Überraschend: Insbesondere die Bundesländer mit den höchsten Impfquoten sind aktuell am stärksten betroffen.

Bei uns in der Klasse kamen nach den Ferien drei gar nicht erst in die Schule. Sie sind infiziert, obwohl sie ALLE geimpft waren. Zweifach oder sogar geboostert!” sagte eine erKant-Redaktuerin gestern, die heute wegen Symptomen auch Zuhause ist und deshalb an diesem Artikel mitarbeiten kann. Trockener Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Fieber sowie Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen (bei Omikron) können u.a. Symptome sein. Geschmacksverlust gibt es bei Omikron wohl nicht.

Überall ist zu hören und zu lesen, dass auch 2fach-Geimpfte vor der Omikron-Variante nicht ausreichend geschützt sind. Insbesondere kommen wegen Bremen Zweifel auf: In dem Bundesland sind am meisten Menschen geimpft (84,6% sind 2fach-geimpft) und dennoch ist die Inzidenz dort aktuell (Jan. 22) am höchsten (1.296,8).

Das Diagramm rechts zeigt auch, dass der Impfstatus in Hamburg und Schleswig-Holstein im Deutschlandvergleich mit am höchsten ist. Dennoch gibt es hier aktuell extrem hohe Infektionszahlen. Warum das so ist? Nun: mRNA-Impfungen schützen nicht vor einer Corona-Infektion, obwohl das eigentlich das Ziel sein sollte, so wie bei anderen Impfungen auch. Nur der Verlauf soll milder dadurch werden und vor Krankenhausaufenthalten bewahren – die sind bei Kindern aber sowieso selten.

Ergänzung vom 13.1.: Laut Henrik Streeck (in STERN TV 12.1.22) konnten andere Infektionskrankheiten durch Impfungen ausgerottet werden – das wird laut ihm bei Covid19 mit aktuellen Impfstoffen niemals möglich sein, weswegen er u.a. gegen eine Impfpflicht ist.

Ob der milde Verlauf von Omikron gut oder schlecht ist? Darüber streiten die Experten noch. Er könnte für eine Durchseuchung der Bevölkerung mit milden Symptomen sorgen, wodurch eine Immunität gegen viele (schlimmere) Corona-Viren entstehen dürfte. Dadurch könnte die Pandemie einfach auslaufen …

Durch Kontaktbeschränkungen durften die Menschen Weihnachten nur im kleinen Kreis  feiern. “In unserem Bekannten- und Familienkreis sind vor Weihachten überraschend Viele Covid19-positiv (alles Geimpfte!) gewesen. Einige sind freiwillig in Quarantäne gegangen oder haben sich ständig getestet – auch wenn sie dafür stundenlang in der Kälte anstehen mussten,” erzählte eine erKant-Redakteurin. “Weihnachten war also relativ ruhig. Wie es wohl Silvester wird?”

Was dürfen wir an Silvester in Schleswig-Holstein?

Auf der Website der Bundesregierung. (www.bundesregierung.de) steht im Grunde genommen, dass Vieles verboten ist oder mindestens 2G gilt, aber: schlussendlich zählen die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes. Die von Schleswig-Holstein stehen hier (Link zur Quelle).

Private Treffen nur im kleinen Kreis mit Ausnahmen aus medizinischen Gründen.

  • Spätestens ab dem 28. Dezember 2021 sind private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt (weil dort Abstände und Hygienemaßnahmen nicht durchgeführt bzw. eingehalten werden können). Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen nicht mit.
  • Nehmen an einem Treffen Personen teil, die nicht geimpft oder genesen sind, gelten für alle Teilnehmer strengere Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich dann nur der eigene Haushalt mit zwei weiteren Personen eines anderen Haushalts treffen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen nicht mit.
  • Speziell in Schleswig-Holstein gibt es diverse Ausnahmen für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind. Zum Beispiel dürfen diese dennoch in allen Geschäften einkaufen, in Restaurants gehen, etc.

Viele Partys finden statt, nur dort wo mehr als 1.000 Leute zu erwarten sind und Abstände nicht eingehalten werden können, fallen sie aus.

Achte auf die Details in den Ankündigungen!

Das große Feuerwerk in Grömitz an der Ostsee fällt zum Beispiel aus. Aber die Party im Strandsalon in Lübeck findet beispielsweise statt.


Clubs und Diskotheken in SH dürfen öffnen, tun es aber oft nicht.

Spätestens ab dem 28. Dezember 2021 sollen bundesweit Clubs und Diskotheken geschlossen sein. Doch die genauen Regelungen vor Ort treffen die Bundesländer selbst. In Schleswig-Holstein steht  geschrieben (und das gilt bis mindestens 18. Januar 2022):

“Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauern sind unzulässig.” (siehe Ziffer 5.6).

Bedeutet: kleinere Veranstaltungen sind erlaubt. Laut Ziffer 4.7: Bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume, bei denen außerhalb von Darbietungen (z.B. in Musicals / Theateraufführung) getanzt wird (also z.B. auf Festen und in Diskotheken), ist die Zahl der Gäste auf die Hälfte der Kapazität beschränkt. Auch hier maximal 1.000.

  • Es dürfen nur Personen eingelassen werden, die im Sinne von § 2 Nummer 2 oder 4 SchAusnahmV geimpft oder genesen und zusätzlich im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind.
  • Eine zusätzliche Testung ist nicht erforderlich, wenn nach der vollständigen Schutzimpfung eine Auffrischungsimpfung erfolgt ist und seit dieser mindestens 14 Tage vergangen sind. Beim Tanzen außerhalb von Darbietungen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung nach Maßgabe von § 2a zu tragen.
  • Eine Ausnahme in SH für Ungeimpfte gibt es: Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind, dürfen auch eingelasssen werden (siehe Ziffer 5.2.4)
In Diskoteken und anderen Räumlichkeiten in Schleswig-Holsteing gilt 2G plus, ausser man ist minderjährig und wird regelmässig in der Schule getestet. Dann darf man doch rein, muss aber einen aktuellen Corona-Test vorlegen (3G plus). Beim Tanzen müssen ALLE einen Mund-Nasen-Schutz tragen!
Überraschend? Viele Diskotheken haben dennoch geschlossen! Zum Beispiel die in Bad Oldesloe.

Restaurants

In Restaurants gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Ergänzend kann ein aktueller Test vorgeschrieben sein (2Gplus). Die genauen Regelungen für Schleswig-Holstein sehen Ausnahmen vor wie oben bereits beschrieben, sowie:

… bei Bewirtungen aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, die innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft in Anspruch genommen werden, gilt 3G, also dürfen frisch gestestete Umimpfte dabei sein und bewirtet werden! (Ziff. 7.2.2)


Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk

Auch in diesem Jahr darf kein Silvesterfeuerwerk verkauft werden. Ziel der Regelung ist es, Verletzungen in der Silvesternacht zu verhindern, um die stark beanspruchten Krankenhäuser zu entlasten.

Keine Ansammlungen und Versammlungen an Silvester und Neujahr? Feuerwerksverbot an zentralen Orten.

Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Die Städte und Gemeinden definieren zentrale Plätze, auf denen das Abbrennen von Feuerwerk generell verboten ist. Für Schleswig-Holstein steht dazu geschrieben:

Besondere Schutzmaßnahmen insbesondere zu Silvester und Neujahr

Für Straßen, Wege und Plätze sowie für sonstige Flächen, auf denen insbesondere zu Silvester und Neujahr mit verstärktem Personenaufkommen zu rechnen ist, welches die Infektionsgefahr erhöht, können die zuständigen Behörden unter anderem anordnen, dass

  1. zwischen den Angehörigen unterschiedlicher Haushalte ein Mindestabstand einzuhalten ist,
  2. das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen erforderlich ist,
  3. Kontakte beschränkt werden.

Das bedeutet jetzt zum Beispiel, dass die Stadt Reinfeld in Absprach mit dem Kreis Stormarn bestimmen könnte, dass an der Promenade am Herrenteich keine Menschensammlung an Silvester stattfinden darf bzw. nur für eine bestimmte Personenanzahl. Aber wer sollt dort überhaupt hingehen wollen, wenn gar kein Feuerwerk stattfindet?

 

Seit langer Zeit wurde darauf gewartet, jetzt ist die Entscheidung gefallen. Am 9.12.21 tagte erneut die STIKO (die ständige Impfkommission, welche organisatorisch zum RKI gehört) und hat entschieden, einen Mittelweg zu gehen.

Die COVID-19-Impfung wird NICHT für alle Kinder von 5-11 Jahren empfohlen!

  • In Abwägung aller bisher vorhandenen Daten empfiehlt die STIKO die COVID-19-Impfung für Kinder im Alter von 5-11 Jahren mit verschiedenen Vorerkrankungen.
  • Zusätzlich wird die Impfung Kindern empfohlen, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können (z. B. Hochbetagte also Senioren 80+).
  • Darüber hinaus können auch 5- bis 11-jährige Kinder ohne Vorerkrankungen gegen COVID-19 nach entsprechender ärztlicher Aufklärung geimpft werden, sofern ein individueller Wunsch der Kinder und Eltern bzw. Sorgeberechtigten besteht.

Weiterhin ist empfohlen, die Impfung nur mit 2 Impfstoffdosen des mRNA-Impfstoffs Comirnaty (10µg) im Abstand von 3-6 Wochen durchzuführen (Quelle). Dass, weil der Impfstoff Spikevax® deutlich mehr schwerwiegende Nebenwirkungen bei unter 30-jährigen haben soll. Aber:

Das PEI (Paul-Ehrlich-Institut) veröffentlichte andere Zahlen, siehe Seite 23 und 24 im Sicherheitsbericht vom 26.10.21. Demnach haben 96 Ki/Ju (12-17 J) von Comirnaty® und 2 von Spikevax® eine Herzmuskel- u/o Herzbeutelentzündung bekommen. Comirnaty wurde aber auch 8x so oft verimpft.

In einer E-Mail erklärte das PEI auf Nachfrage der Redaktion, dass die Melderate für Comirnaty bei 0,51 Verdachtsfallmeldungen auf 1000 Impfdosen, für Spikevax bei 0,85 Verdachtsfallmeldungen auf 1000 Impfdosen, läge.

Jeder muss mindestens 2x geimpft werden (außer bereits schon mal CoVid19-Positive);. Entsprechend verdoppelt sich das Risiko und am Ende bekommt circa 1 Jugendlicher (Comirnaty) beziehungsweise 1,7  Jugendliche (Spikevax) von 1.000 2x-Geimpften eine Herzmuskel- u/o Herzbeutelentzündung. Diese können chronisch werden oder infolge immer wiederkehren.

Allergiker sollten VOR Impfung diese verlinkte Anlage vom RKI beachten.


Infektionen verlaufen bei Kindern & Jugendlichen meistens harmlos.

Auf Twitter schrieb die STIKO / RKI zur Impfempfehlung unter Anderem:

“Zwar ist die 7-Tages-Inzidenz in Altersgruppe sehr hoch, so dass man davon ausgehen kann, dass ohne #Impfung ein Großteil der 5- bis 11-Jährigen mittelfristig infiziert werden wird. Aber: Die meisten Infektionen verlaufen allerdings asymptomatisch.

Eine generelle Empfehlung spricht die STIKO derzeit nicht aus, da das Risiko für einen schweren Verlauf bei Kindern sehr gering ist & das Risiko seltener Nebenwirkung der Impfung derzeit nicht eingeschätzt werden kann.”


Offen gebliebene Fragen an die STIKO c/o RKI

Bevor diese Entscheidung gefällt wurde, hatte die erKant.de-Redaktion folgende Fragen an die Pressestelle des RKI, mit der Bitte um Weiterleitung an die STIKO  / Herrn Prof. Mertens gesendet. Wir fragten:

  • Ist die Impfung bei Kindern medizinisch notwendig? Oder sind die Verläufe so harmlos, dass man sagen kann, dass Kinder eine CoVid19-Infektion gut wegstecken, so wie viele andere Infektionen im Kindesalter?
  • Woraus bzw. wie wurde die Erkenntnis entwickelt, dass Impfungen auch bei Jugendlichen mehr nutzen als schaden?
  • Könnte die aktuell hohe Infektionsrate bei Kindern und Jugendlichen massgeblich dafür sorgen, dass eine natürliche Durchseuchung die Pandemie aufhält?
  • Warum ist bei Kindern das Impfen risikoreicher als bei Erwachsenen? Welche Auswirkungen hat das auf das Immunsystem?
  • Alle reden über unbekannte, eventuell mögliche langfristige Impfschäden. Was könnte das z.B. sein?
  • Mittlerweile wird klar, dass es immer wieder und wieder mutierte Corona-Viren geben wird. Viele sind davon harmlos und/oder unserem Körper bekannt, sodass es eine Immunabwehr gibt. Wie sinnvoll sind Corona-Impfungen dann überhaupt? Sind möglicherweise Medikamente in dem Zusammenhang besser?

Die Pressestelle antwortete:

“Die wissenschaftliche Begründung sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen wird voraussichtlich Mitte/Ende nächster Woche verfügbar sein. Die Empfehlung und wiss. Begründung für die Impfung von Kindern zwischen 12 und 17 Jahren sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen sind unter www.rki.de/covid-19-impfempfehlung bzw. www.rki.de/covid-19-faq-impfen zu finden.

Eine individuelle Beantwortung Ihrer Fragen durch den STIKO-Vorsitzenden ist aus Kapazitätsgründen nicht möglich.”


Indirekt, durch die Entscheidung und kurze Begründung, sind unsere Fragen aber dennoch teilweise beantwortet …

Übrigens gibt es eine große Liste von vielen möglichen Medikamenten, die bei Covid-19 Infektionen helfen könnten und derzeit erprobt werden. Auch ein deutscher Medikamenten-Hersteller befindet sich bereits in Testphase II und sucht Studienteilnehmer (volljährige), siehe: https://covid-tablette.de/

12. Nov. 2021: Corona und die Regeln. Nichts beschäftigt Deutschland und die Welt seit März 2020 mehr. Ob die aktuell diskutierten 2G-Regeln, die zu Nachteilen von Ungeimpften führen, gerecht und sinnvoll sind, ist umstritten. Wissenschaftler, Jugendliche, Politiker und viele mehr diskutieren aktuell Tag für Tag über diese Frage.

Am 11.11.21 verkündete Ministerpräsident Daniel Günther, auch in Schleswig-Holstein werde es ab Mitte/Ende November 2G-Regeln geben (Nachtrag: das Ergebnis vom 17.11.). Dabei weist SH bei den 12- bis 17-Jährigen mit 56% die höchste Impfquote unter allen Bundesländern aus, sagte er zum NDR. Insgesamt seien bereits 72% der Schleswig-Holsteiner geimpft. Grundsätzlich wäre bei uns im Norden die Situation relativ entspannt und die Infektionszahlen nicht besorgniserregend. Er betonte aber auch, dass der Schlüssel, um aus der Pandemie zu kommen, nach wie vor die Impfung sei.

Impfstoffe für Jugendliche:

Das RKI beabsichtigt, den Impfstoff Spikevax® (Vaccine von Moderna) auf die Anwendung für die Altersgruppe ab 30 Jahren zu beschränken. Dass, weil das Risiko für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen bei Jüngeren zu hoch ist. Sie sollen stattdessen mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer geimpft werden. (Quelle RKI).

Allerdings veröffentlichte das PEI (Paul-Ehrlich-Institut) andere Zahlen, siehe Seite 23 und 24 im Sicherheitsbericht vom 26.10.21. Demnach haben 96 Ki/Ju (12-17 J) von Comirnaty® und nur 2 von Spikevax® eine Herzmuskel- u/o Herzbeutelentzündung bekommen. Diese können chronisch werden oder infolge immer wiederkehren.


Fakt ist: CoVid19-Impfungen schützen nicht auf Dauer!

Je nach Impfstoff hält die Wirkung nur zwischen 2 und 7 Monaten an, danach liegt kein ausreichender Schutz mehr vor, wurde in einer schwedischen Studie festgestellt (Quelle Spectrum, siehe Tabelle darin). Nicht nur diese Studie, sondern auch die Praxis zeigt:

Viele der aktuell Infizierten sind bereits vollständig geimpft gewesen und können zudem andere Menschen mit CoVid19 anstecken. Beispiel aus dem Kreis Stormarn, Stand 3.11.2021: 114 von insgesamt 228 Neuinfektionen der letzten 7 Tage (27.10.-02.11) betreffen vollständig geimpfte Personen. Das entspricht 50% der Neuinfektionen!

Bei den 60+Jährigen lag der Anteil wahrscheinlicher Impfdurchbrüche in dieser Woche bei 60,9% und an hospitalisierten COVID19-Fällen (also Infizierten, die im Krankenhaus behandelt wurden) zuletzt bei 45,1% und von den Verstorbenen waren 36% ebenfalls geimpft – so ähnlich sind die Zahlen schon seit Wochen! (Quelle RKI Lagebericht, siehe Seite 22).

“Das bedeutet, unsere schon lange geimpften Großeltern fühlen sich sicher, sind es aber nicht?”, fragten uns Jugendliche.

Ja. Laut RKI sollen deshalb Personen, die 70 Jahre und älter sind, sowie die, die mit dem Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson geimpft wurden, als erstes die Dritt- / Booster-Impfung erhalten. Siehe RKI Infos zu Auffrischungsimpfungen.

Lies dazu gerne auch: So ansteckend sind Geimpfte und: Impfwirkung nimmt nach 3 Monaten ab Nachtrag vom 16.11.: auch RND berichtet jetzt von o.g. Impfdurchbrüchen

Wenn Impfungen weder vor Infektionen noch vor Übertragung des Virus schützen: Wie sollte 2G nutzen?

2G bedeutet, dass bereits vollständig geimpfte sowie genesene Personen zum Beispiel ohne Abstandhalten und ohne Masken zu Veranstaltungen gehen können, aber: frisch getestete Ungeimpfte nicht eingelassen werden. Damit werden Ungeimpfte ausgegrenzt, was viele Menschen als Diskriminierung wahrnehmen. 2G-Plus bedeutet: zusätzlich frisch getestet .3G bedeutet, Getestete, Geimpfte und Genese dürfen zum Beispiel ins Kino gehen. Tests dürfen in der Regel nicht älter als 24 Stunden sein. Neu im Gespräch ist 1G, womit Getestete gemeint sind.

Geimpfte, bei denen die Impfwirkung mit der Zeit verpufft, müssten eigentlich nach 2 bis 7 Monaten wieder als ungeimpft gelten?


Aussagen und Meinungen

Wäre 3G oder 1G besser? Findet Ihr 2G gerecht? Wir haben Euch befragt, das folgende sind einige Eurer Antworten. Außerdem haben wir uns umgeschaut, was Virologen dazu sagten.


“Das ist total ungerecht. Nicht jeder kann oder will sich impfen lassen! Und das ist total okay. Jeder sollte die Freiheit und das Recht über den eigenen Körper haben!” Schülerin Lia aus Oldesloe


Gegenüber dem Sender RTL sagte Virologe Streeck (Quelle): „Auf den ersten Blick wirkt es (2G) wie eine gute Regelung, aber ich halte es für gefährlich.“


“Ich finde z.B. die 2G Regel unfair, weil die Impfung oder eine Genesung kein Schutzschild sind. Jeder kann sich, ob genesen, geimpft oder nichts von beidem, anstecken, den Virus teilen und Andere anstecken. Die Regeln bringen dann doch garnix!” Schüler Mike aus Reinfeld


Virologe Drosten erklärte in einem WELT-Interview: „Wir haben eine Pandemie, zu der alle beitragen – auch die Geimpften, wenn auch etwas weniger“.


“Ungerecht ist das ganze schon. Das ist gegen die Grundrechte, das hab ich in der Schule gelernt und selber nochmals recherchiert!” Schüler*in Kim aus Oldesloe


Prof. Detlev Krüger ehemaliger Chef-Virologe der Berliner Charité meinte: “Im Endeffekt bedeutet 2G nur mehr Unfreiheit, ohne mehr Sicherheit zu bieten. Deshalb hat auch das Testen weiterhin Bedeutung.”


Beim ZDF wurde auch darüber diskutiert.

Welche Standpunkte aufgerufen wurden und zu welchem Ergebnis die Diskutierenden kamen, siehe Video:

 

 

Halloween, der Gruselspaß für Klein und Groß kann 2021 stattfinden! Für Veranstaltungen an der frischen Luft und private Treffen gibt es in Schleswig-Holstein keinerlei Corona-Einschränkungen mehr. Wer also am Sonntagabend, 31.10.21, losziehen und an Türen „Süßes sonst gibt’s Saures“ rufen möchte, kann es tun. Partys fanden schon am Samstag statt!

Ausgehöhlte Kürbisköpfe, die in Fenstern und vor Türen stehen; ganz schrecklich geschminkte und verkleidete Kinder & Jugendliche; Erwachsene, die ihre Gärten zum Grusel-Park gestalten – all das wird jedes Jahr am 31. Oktober veranstaltet, um böse Geister zu vertreiben. All Hallows’ Eve, der Tag vor Allerheiligen am 1. November, ist eigentlich ein christlicher Feiertag, der aber seit vielen Jahren ein fürchterlicher Spaß ist! Sobald es dunkel wird, ziehen Kinder und Jugendliche durch die Straßen und klingeln an den Türen fremder Leute, um dort durch bedrohlichen Gesang, Süßigkeiten zu erpressen. Die meisten Leute sind vorbereitet und geben gerne Etwas raus.

Gruseligen Party-Spaß für Jugendliche gab es schon am Samstag!

Norddeutschlands größte Halloween Party fand in Lübeck in der Kultur-Werft Gollan (Link zu Insta) statt. Mit den besten zwei Halloween-Partys (am Freitag 16+ Jährige und am Samstag für 18+) warb der Fun-Parc in Trittau (Link zu Insta).

Aber auch in Bad Oldesloe wurde gefeiert – im IniHaus (Link zu Insta), gab es die “Trash in Hell”-Reinfeier-Party. Ein Empfang in der wahrhaftigen Hölle mit Musik aus den 80er, 90er und 2000er Jahren mit “spooky” Halloween Deko und coolen Drinks war angekündigt. Außerdem gab es dort, wie auch bei den anderen Partys, einen Kostümwettbewerb. Alle sollten verkleidet kommen, egal ob als Hexe, Zombie,Vampir oder Dunkelalben, Nachtmahre und Wiedergänger.

Ins IniHaus reinkommen, war allerdings nicht ganz so einfach, denn es galten die 2G-Corona-Regeln. Das heißt, es durften nur Geimpfte und Genese rein! Ansonsten gelten in Schleswig-Holstein die 3G-Regeln, sodass auch frisch Getestete an Events teilnehmen können.


Bekannte und beliebte Halloween-Sprüche für Kinder sind:

“Wir sind die kleinen Geister und essen gerne Kleister, und wenn wir jetzt nix kriegen, dann bleiben wir hier kleben!”

“Wir kamen auf den Besen her.
Für Hexen ist das gar nicht schwer.
Wenn wir was Süßes kriegen,
dann siehst du uns gleich fliegen!”

 

 

Viele, viele Kinder und Jugendliche haben Angst, an Corona zu erkranken. Muss das sein? Wie sind die Nebenwirkungen? Wer sollte sich impfen lassen? Und woran sterben Kinder und Jugendliche sonst und wie oft im Vergleich?

Für unter 12-jährige Kinder gibt es noch keinen CoVid-2 Impfstoff. Doch “Comirnaty” ist von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) nun auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren als Impfstoff zugelassen. Dieser wurde von der Firma BioNTech/Pfizer entwickelt. Doch: die “Ständige Impfkommission” (STIKO) rät aktuell (Juli 2021) davon ab, alle impfen zu lassen, stattdessen nur Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen. Welche Nebenwirkungen und welche Vorerkrankungen das sind, steht Unten. Zunächst geht es hier um Zahlen und Fakten:

Kurz: An einer Corona-Infektion starben bisher 4 Kinder und Jugendliche in Deutschland, vergleichsweise zum Beispiel 168 an Krebs. Mehr Zahlen folgen.


Wenn sich Kinder und Jugendliche OHNE Vorerkrankungen infizieren, ist der COVID-19-Krankheitsverlauf meist mild oder sogar asymptomatisch. Behandlungen im Krankenhaus sind selten nötig und Todesfälle treten nur vereinzelt auf. Warum zeigt eine Studie der Charité.

In einem akutellen Infoblatt des RKI (Download) für Kinder- und Jugendärzt:innen und Eltern steht dazu:

Von den rund 13,5 Millionen (13.500.000) Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren in Deutschland waren etwa 1200 mit einer SARSCoV2Infektion im Krankenhaus (< 0,01% also 1 von 100 der Erkrankten) und mussten dort behandelt werden. 4 verstarben an ihrer Infektion (< 0.001% der Erkrankten) – nicht mit. An Corona bedeutet, sie starben wirklich an dieser Infektion. Weitere 13 Ki/Ju starben an ihrer Vorerkrankung und hatten laut Labortest auch eine Corona-Infektion. (Stand: 4/2021)

In einer Stellungnahme der DGPI (Download) stehen u.a. solche Vergleiche:

Darin wurden zum Beispiel die Grippefälle 2018/19 zum Vergleich herangezogen, um Familien ein Stück weit die Angst zu nehmen. Damals erkrankten 7.461 Kinder unter 14 Jahren (15-18jährige nicht eingerechnet) mit Influenza so stark, dass sie ins Krankenhaus mussten, 9 davon verstarben. DGPI ist die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie.

Ein erweiterter Risikovergleich in Zahlen:

  • laut RKI starben 4 Ki/Ju an CoVid19 (von 3/2020 bis 4/2021)
  • 9 an Influenza/Grippe in 2018/19 (das war ein schlimmer Grippewinter)
  • nach Angaben der DLRG lag die Zahl der ertrunkenen Kinder und Jugendlichen im Jahr 2020 bei 49 (in 2019 bei 58)

    • hinzukommen Ertrinkungsunfälle in Badewannen und Schwimmhallen. Insgesamt ertranken z.B. allein 18 der 1-4 Jährigen.
  • 661 (0 bis 19 jährige) starben 2019 in Deutschland an tödlichen Verletzungen (Quelle: Statista), davon:
    • 44 Kinder und Jugendliche infolge eine tätlichen Angriffs (also durch Gewalt durch andere Personen)
    • 185 starben an Suizid
    • 400 an Unfällen (z.B. Autounfälle, sowie durch Stürze bei Sport und Spiel (oft durch Kopfverletzungen), sowie Ersticken/Strangulation, Rauch, Feuer und Flammen, Gift)
  • 168 Kinder und Jugendliche bis unter 20 Jahren starben 2019 an Krebs (Quelle: Statista)
  • in 2020 sind 2.373 Kinder im 1. Lebensjahr gestorben (Quelle: Destatis)

Fakt ist auch: Im Jahr 2019 wurden 194.042 Kinder bis 17 Jahren wegen einer Verletzung im Krankenhaus behandelt; 14 500 wegen Alkoholmissbrauch/-vergiftung (Destatis). Wegen Corona in 2020: 1.200. Siehe dazu: Link zum Bundesgesundheitsministerium sowie DESTATIS-Statistik


Aufgabe: Wie hoch ist nun das Risiko im Vergleich? Ist es nach oben genannten Zahlen wahrscheinlicher, durch Ertrinken oder eine tödliche Verletzung oder an Corona zu sterben? Müssen Kinder und Jugendliche wirklich so extreme Angst haben?



Wer sollte sich nun impfen lassen und wer nicht?

Impfungen haben auch unerwünschte Nebenwirkungen und können krank machen. Deshalb muss gut abgewogen werden, was schlimmer ist.

  • Covid19-Symptome bei Kindern und Jugendlichen treten eher selten oder in geringer Form auf. Mit Beeinträchtigen des Geschmackssinns, Fieber, Kopfschmerzen und Husten ist zu rechnen, treten oft aber auch gar nicht auf! Also völlig symptomfrei. Insbesondere Risikogruppen (Vorerkrankte, über 80jährige) können an Covid19 bzw. an einer Lungenentzündung dadurch aber auch sterben. (Quelle: RKI)
  • Die Long-Covid-Folgen sind zum Beispiel Erschöpfungszustände über längere Zeit (z.B. ein paar Wochen), Atembeschwerden, Konzentrations- und Schlafstörungen, depressive Verstimmungen und Herzrhythmus-Störungen und PIMS. In der Altersgruppe 12 – 17 Jahre hatten schätzungsweise 0,04 % der SARS-CoV-2-Infektionen ein PIMS zur Folge, welche aber gut heilbar ist. (Quelle: RKI)
  • Impffolgen sind zum Beispiel Erschöpfungszustände / Schwäche, Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Magen-Darm-Beschwerden über einige Tage sowie Herzmuskel-Entzündungen. (Quelle: RKI)

(Lockdown-Folgen bei Kindern und Jugendlichen sind vergleichsweise diverse seelische und körperliche Folgen wie Depressionen und Rücken-Erkrankungen, die ggf. ein Leben lang bleiben.)


Die Risiko-Nutzen-Analyse, also die Einschätzung dessen, was besser oder schlimmer ist, nimmt die STIKO vor.

STIKO ist die Abkürzung für “Ständige Impfkomission” und ist eine 18-köpfige Expertengruppe, die beim RKI angesiedelt ist. Sie gilt als unabhängig und empfiehlt, die COVID-19-Impfung mit Comirnaty derzeit NICHT für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 – 17 Jahren, sondern

nur für Kinder und Jugendliche mit einem besonderen Risiko, insbesondere denen mit Vorerkrankungen.


Vorerkrankungen (Quelle: RKI) sind zum Beispiel diese:

  • Adipositas / krankhaftes Übergewicht (> 97 Perzentile des BMI)
  • angeborene oder erworbene Immundefizienz oder relevante Immunsuppression
  • angeborene zyanotische Herzfehler (O2-Ruhesättigung < 80%)
  • schwere Herzinsuffizienz
  • schwere pulmonale Hypertonie
  • chronische Lungenerkrankungen mit einer anhaltenden Einschränkung der Lungenfunktion (ausgenommen ist ein gut eingestelltes Asthma bronchiale)
  • chronische Niereninsuffizienz
  • chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen
  • maligne Tumorerkrankungen
  • Trisomie 21
  • syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung
  • Diabetes mellitus (nicht gut eingestellt)

Du möchtest Dich impfen lassen?

Spreche am besten erst einmal mit deinen/r Haus- oder Kinderarzt/-ärztin darüber! Ab August gibt es übrigens an den Grund- & Gemeinschafts-Schulen sowie Gymnasien in Schleswig-Holstein Impfangebote. Berufsschulen können auf Wunsch selbst Kooperationen mit Ärzte u/o Impfanbieter dazu eingehen.

Die STIKO und das RKI sagen derzeit (Stand 7/2021):

  • Erst einmal sollen möglichst alle erwachsenen Personen um das Kind herum – die Eltern, Großeltern, Betreuer:innen, Lehrer:innen und Erzieher:innen – sich impfen lassen.
  • Die Sicherheit der Kinder steht für die STIKO an oberster Stelle, weshalb derzeit nach einer strengen Risiko-Nutzen-Abwä
    gung GEGEN eine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren entschieden wurde.

Am 31. Mai ist in Schleswig-Holstein die aktualisierte Corona-Bekämpfungs-Verordnung in Kraft getreten.Vieles wird gelockert, aber die bekannten AHAL-Regeln gibt es weiterhin. Wenigstens scheinen derzeit viele Freizeit- & Ferien-Aktivitäten wieder möglich zu sein. Die folgenden Infos dürften insbesondere Kinder und Jugendliche interessieren.

Grundsätzlich: In Innenräumen wie dem Einzelhandel, Bussen und Bahnen, etc muss weiterhin eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung (Maske) getragen werden.

Treffen mit bis zu 10 Personen erlaubt!

Ansammlungen und Zusammenkünfte im öffentlichen Raum und privaten Raum zu privaten Zwecken sind nur wie folgt zulässig (Kontakt-Beschränkungen): von Personen eines gemeinsamen Haushaltes unabhängig von der Personenzahl sowie einer weiteren Person, sowie mit bis zu zehn Personen. Eine Geburtsfeier im kleinen Rahmen ist also wieder möglich!

Freizeit- und Kultureinrichtungen können wieder öffnen.

  • Zum Beispiel Freizeitparks, Museen, Galerien, Zoos, Theater-, Opern- und Konzerthäuser und Kinos. Besucher müssen aber ein negatives Testergebnis vorlegen, sofern sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind.
  • Auch Freibäder und Außen-Schwimmbecken dürfen öffnen, allerdings NICHT Spaß- und Schwimm-Hallen, die geschlossen bleiben müssen. Das Bahnenschwimmen und die Schwimmausbildung sind im Innen- und Außenbereich aber möglich.

Ausschank und Verzehr von alkoholhaltigen Getränken untersagt.

Auf öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, sind der Ausschank und der Verzehr von alkoholhaltigen Getränken untersagt.

Urlaubmachen geht!

Hotels, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe dürfen unter Auflagen auch für touristische Übernachtungen wieder öffnen. Auch Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. auf Campingplätzen oder in Freibädern) dürfen öffnen.

Sportlich aktiv sein erlaubt!

Hier entfallen die generellen Kontaktbeschränkungen. Folgende Regeln gelten: Sport ist mit höchstens 25 Personen innerhalb geschlossener Räume und 50 Personen außerhalb geschlossener Räume möglich. Mehr dazu siehe Ziffer 11.

Veranstaltungen mit Gruppenaktivität

Laut Ziffer 5a (1) sind Veranstaltungen mit Gruppenaktivität, bei denen feste Sitzplätze nicht vorhanden sind oder nicht nur kurzzeitig verlassen werden und bei denen der Teilnehmerkreis nicht wechselt, wie Feste, Feiern, Empfänge, Führungen und Exkursionen erlaubt. Es dürfen eine Teilnehmerzahl von 25 Personen innerhalb geschlossener Räume und 50 Personen außerhalb geschlossener Räume nicht überschritten werden.

Diskotheken etc müssen weiterhin geschlossen bleiben!


Möchtest Du mehr über die Corona-Regeln in Schleswig-Holstein wissen? Dann schau hier: aktualisierte Corona-Bekämpfungs-Verordnung des Landes

Während der Corona-Pandemie wurde das Leben von Kindern und Jugendlichen massiv beschnitten – das hat negative Folgen. Nun will ein bundesweit aufgestelltes Team rund um den Verein sii-kids & -talents e.V. mit seiner Initiative „Kijuaa.de“ dem Nachwuchs helfen. Erster Unterstützter ist das Deutsche Kinderhilfswerk (Berlin).

Raus aus der Krise, rein in die Aktivität! Kijuaa.de ist eine Online-Plattform und versteht sich als Motivationskanal, welcher Kindern & Jugendlichen dabei helfen möchte, aus der Lockdown-Mediensucht- & Depressionsfalle wieder herauszukommen. Dafür bieten viele verschiedene Akteure Corona-konforme Aktivitäten an – jetzt und auch in Zukunft. Kijuaa soll auf Dauer bleiben! Aktivitäten sind corona-konforme Freizeit- und Ferienangebote als (Online-) Kurse und (Live-) Events, Ausflüge, etc.

„Dieses Projekt hat uns total überzeugt, deshalb fördern wir den Verein sii-kids & -talents e.V. sehr gerne. Die Corona-Pandemie hat die Kinder und Jugendlichen besonders hart getroffen, jetzt hoffen wir, dass möglichst viele Kids bald wieder Licht am Ende des Tunnels sehen“, sagt Uwe Kamp, Sprecher des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Anbieter von Events, Workshops, Ausflügen, etc. werden jetzt gesucht.

Dies können jegliche Institutionen der Kinder- & Jugendarbeit sein, sowie Sportvereine, Tanzschulen, freie Referenten aus der Nachhaltigkeits-Branche, Action- & Abenteuer-Anbieter z.B. Kletterparks, Kanu-Center, etc., Künstler & Musiker, Therapeuten & Coaches, sowie Anbieter mit Schnupperkursen für Ki/Ju zum Beispiel ADAC Trainingsplätze und Golfclubs, und viele Weitere.

Neben dem guten Zweck, den sie leisten, profitieren Anbieter selbst durch den Werbeeffekt, der entsteht, wenn sie auf Kijuaa.de als Anbieter gelistet sind. Eventuell finden sie auch neue Mitglieder dadurch. Außerdem ist auf Kijuaa.de eine Corona-konforme Anmeldung von Teilnehmern möglich, ohne dass Anbieter selbst ihre Website dafür herrichten müssen.

„Möglicherweise haben die Lockdowns den  Kindern und Jugendlichen bereits nachhaltig geschadet …  Mit Kijuaa möchten wir ihnen Alternativen zu Computerspielen, etc. anbieten, um ihre psychische und körperliche Gesundheit zu stärken!“, sagt Susanne Braun-Speck, Kijuaa-Konzeptentwicklerin und Vorsitzende des sii-kids & -talents e.V.

Wie solche Akteure und Anbieter sich auf Kijuaa registrieren und wie sie dort Aktivitäten anlegen können, steht auf der Website unter FAQ / Anleitungen.

Link: https://kijuaa.de/faq/

Bald ist es soweit: Nach einer sehr langen Wartezeit öffnet der Hansapark (Sierksdorf, Ostsee) am 18. Juni wieder seine Türen. Ab diesem Tag darf wieder im “Schwur des KÄRNAN“ gekreischt, die “Schlange von Midgard” bezwungen und “Nessie” aus ihrem langen Lockdown-Schlaf erweckt werden.

Zwei neue Attraktionen in der neuen Saison

Während der Corona-bedingten Schließungen standen die Bauarbeiten im HANSA-PARK nicht still! Und seit dieser Woche ist das Mitarbeiter-Team an Bord und bereitet den Park auf die langersehnte Öffnung vor. Bei dieser können die beiden neuen Attraktionen “Awildas Abenteuerfahrt“, die sechste Wasserbahn im HANSA-PARK und “Awildas Ausguck“, ein 11 Meter hoher Freifallturm eingeweiht werden. Beide Fahrgeschäfte bilden die neue Themenwelt “Awildas Welt”.  Außerdem wird der achte Bauabschnitt von “Hanse in Europa” ebenfalls fertig sein. Dieser soll sich durch aufwendig gestaltete und liebevoll umgesetzte Details auszeichnen.

Konzeptzeichnung zu “Awildas Welt”, dem neuen Themenbereich im HANSA-PARK © HANSA-PARK Freizeit- und Familienpark GmbH & Co. KG

Da die jetzt gültige Corona-Landesverordnung am 06. Juni 2021 außer Kraft tritt, wisse man derzeit noch nicht, welche konkreten Auflagen zum Saisonstart gelten. Sowohl die Angebote im Themenpark als auch die am 18.06. zur Eröffnung gültigen Regelungen werde man fortlaufend auf die aktuellen Entwicklungen abstimmen, teilte der HANSA-PARK am Dienstag den Medien mit.

Die Gäste werden weiterhin gebeten, sich rechzeitig vor dem Besuch auf der Website www.hansapark.de, oder über die App über die aktuell geltenden Auflagen zu informieren.

Der Öffnungszeiten-Kalender mitsamt der Möglichkeit zur Terminbuchung ist in Kürze freigeschaltet.

 

 

 

Du arbeitest gerne mit Digitalen Medien und wolltest schon immer mal wissen, wie du deinen eigenen Fernsehsender, nur mit einem Handy bespielen kannst? Du möchtest noch mehr aus deinen Fotos herausholen und Grundlagen in Photoshop erlernen?  Du wolltest immer mal deinen eigenen kleinen Kurzfilm produzieren? Dann melde dich jetzt an für das Jugend-Medien-Festival 2021 und lerne das und noch viel mehr.

Das Jugendmedienfestival, oder ehemals der Jugendpressefrühling sollte eigentlich, wie in den vergangenen Jahren, wieder in der JugendAkademie in Bad Segeberg stattfinden. Coronabedingt  musste die Präsenzveranstaltung abgesagt werden und findet deshalb vom 13. bis 16. Mai 2021 online statt.

Das Event beginnt am 13 Mai um 14:00 Uhr an und endet am 16 Mai um 15:00 Uhr.

In einer Redaktion kannst du dich im Medium deiner Wahl ausprobieren. Das erfahrene Team der Jugendpresse vermittelt das notwendige Know-how in Workshops. Gäste aus Medien, Kultur und Zivilgesellschaft stehen dir zum Interview zur Verfügung. Die Teilnahme kostet 9 Euro für Mitglieder der Jugendpresse und JuLeiCa-Inhaber:innen. Alle anderen zahlen 15 Euro .

Du kannst inhaltlich zwischen drei Programmtypen wählen:

  • Redaktionworkshops
  • Interdisziplinäre Workshops
  • Interviews mit interessanten Gästen aus Medien, Kultur und Politik

Die möglichen Redaktionen, in die du eintreten kannst sind: Foto, Online, Mobile TV, Hörspiel, Film und Newsroom. Jede Redaktion bzw. jeder Workshop ist in drei Teile geteilt.

Direkt zur Anmeldung geht es hier: www.jm-festival.de/

Die Redaktionen im Einzelnen

Foto: Noemi Boehnke

Foto: Beginnt am 13. Mai um 15:00 auf Stage 1. In diesem Workshop lernst du, wie du mit der Kamera umgehst und wie du durch Perspektive, Bildaufteilung und Lichtführung dein Bild gestalten kannst. Dir werden  die Grundlagen der Belichtung erklärt und gezeigt, was hinter den Begriffen ISO, Blende und Belichtungszeit steckt. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern schaust du dir an, wie sich ein Bild und seine Wirkung ändert, wenn man mit verschiedenen Blickwinkeln arbeitet und das Motiv unterschiedlich in Szene setzt.

Online: Beginnt am 13. Mai um 16:00 Uhr auf Stage 1, Social Media ist aus der Welt der Medien nicht mehr wegzudenken und die Aufmerksamkeit der Nutzer und Nutzerinnen ist hart umkämpft. Umso wichtiger ist es, die Grundlagen der Netzwerke zu verstehen. In diesem Workshop lernst du, wie Accounts erfolgreich aufgebaut werden und wie du deine Inhalte richtig vermitteln kannst.

Mobile TV: Beginnt am 13. Mai um 15.00 Uhr auf Stage 2, Der Fernsehsender in der Hosentasche! Du lernst, was es mit Mobile Reporting auf sich hat und wie du mit dem Smartphone eigene, gelungene Aufnahmen erstellst.

Hörspiel: Beginnt am 14. Mai um 10:00 Uhr auf Stage 1 Dir wird mithilfe der kostenlosen Audioschnittsoftware “Audacity” gezeigt, wie du aus gesammelten Geräuschen und eingesprochenem Text ein fertiges Hörspiel oder ein Radiobeitrag erstellst.

Film: Beginnt am 14 Mai um 14:00 Uhr auf Stage 2, Was macht eine gute Idee aus und wie komme ich zu einem guten Drehbuch?
In diesem Workshop, werden dir dramaturgische Tools an die Hand gegeben, die dir dabei helfen, deine Geschichten zu erzählen.

Newsroom: Beginnt am 15. Mai un 11:45 Uhr auf Stage 2, Du möchtest einen Artikel schreiben, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Dieser Workshop hilft dir beim Ideen finden und erklärt, worauf du bei der Recherche achten musst. Das Ziel: verlässliche Informationen zwischen zahlreichen Fake News und alternativen Fakten finden.

Interdisziplinären Workshops

Zusätzlich zu den Redaktions-Workshops kannst du auch noch aus 5 interdisziplinären Workshops wählen. Diese Art von Workshop findet nur einmal statt. Dieinterdisziplinären Workshops sind:

  • Journalismus und die Tech-Giganten: Wie abhängig machen wir uns von Google, Facebook, TikTok und Co.?”; Beginn 14. Mai 11:45 auf Stage 1
  • Layout: Beginn 14. Mai um 11:45 auf Stage 2
  • Eventorganisation: Beginn 15.Mai um 10:00 Uhr auf Stage 1
  • “Sprechtraining: Moderationskoffer für die Praxis”; Beginn 15.Mai um 11:45 auf Stage 1
  • “Tatort soziale Netzwerke: Verschwörung-Mythen und Fake-News im Internet”; Beginn 15.Mai 10:00 Uhr auf Stage 2

Spannende Interviews sind ebenfalls mit dabei.

Auch einige Journalisten, Kulturschaffende und Politiker haben ihr Kommen zugesagt. Sie werden jeweils ein Interview auf einer der zwei Bühnen geben. Mit dabei sind:

  • Der Radiomoderator und Sportjournalist, sowie Leiter für Zentrale Programmaufgeben im NDR-Landesfunkhaus Schleswig-Holstein, Andreas Schmidt
  • Der Musiker Julian Pförtner
  • Der Satiriker, Journalist und Mitbegründer der Partei “DIE PARTEI”, Martin Sonneborn
  • Die Hörspielsprecherin und die Stimme von Bibi Blocksberg, Susanna Bonaséwicz
  • Die deutsche Indie-Folkband Fīn Dawson

Hier kannst du dich anmelden

Auf der Website www.jm-festival.de/ findest du noch einmal alle Infos, sowie ein ausführliches Programmm. Auf dieser Website  kannst du dich für das ganze Festival inklusive der Workshops und Interviews anmelden. Falls du dich nur für die Interviews interessierst kannst du dich hier anmelden. Das Ticket allein für die Interviews kostet 3€ für Mitglieder der Jugendpresse und JuLeiCa-Inhaberinnen und Inhaber und 5€ für alle anderen. Das Ticket für die Interviews ist nur vom 14.5 14:00 bis einschließlich 15.5 18:00 Uhr gültig.

Hauptveranstalter des Jugendmedienfestivals ist die Junge Presse Pinneberg.