Nach zweijähriger Amtszeit wird im November 2021 der dreizehnte Kinder- und Jugendbeirat seit 1996 gewählt. Zum dritten Mal wählen dann Kommunen in Schleswig-Holstein ihre Kinder- und Jugendvertretungen im gleichen Zeitraum.

Die Auftaktveranstaltung zur #LaWa_SH, so der Arbeitstitel der landesweiten Wahlen, fand bereits am 20. August 2021 in Neumünster statt. Sozialminister Heiner Garg hat den aktuell amtierenden Beiratsmitgliedern für ihr aktives Engagement gedankt und ermuntert die Wahlberechtigen, sich als Kandidat*in zu bewerben, in jedem Fall aber, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Auch der Ministerpräsident Daniel Günther hat in seiner Videobotschaft die herzliche Bitte an die jungen Menschen in Schleswig-Holstein gerichtet, als Sprachrohr ihrer Generation in Kinder- und Jugendvertretungen mitzuwirken und so vor Ort in der eigenen Kommune die Interessen zu vertreten.

In der Stadt Reinfeld gibt es dieses Mal 1.151 wahlberechtigte Kinder und Jugendliche von 8- 23 Jahren. Sie alle erhalten in diesen Tagen Post. In jedem Umschlag liegt ein Flyer über die bevorstehende Wahl bei, ebenso eine Bewerbung zur Kandidatur, mit dem sich die Empfänger zur Wahl stellen können. Sowohl die Infos als auch das Kandidatenblatt stehen für Jugendliche, die den Zettel verlegt haben, demnächst auch zum Download auf der städtischen Homepage www.reinfeld.de bereit oder können bei der Wahlleiterin Katrin von Schmude-Göhlert angefordert werden.

Der amtierende Kinder- und Jugendbeirat wird sich noch in den Reinfelder Schulen den wahlberechtigten Schülern vorstellen und über die Kandidatur und den Ablauf der Wahl aufklären. Auf dem Foto: Cosima, Laura, Lucy, Elisabeth, Tammo; unten: Michail, Mara

Bis zum 22. September sollten mindestens 8 Bewerbungen ausgefüllt bei der Stadtverwaltung oder im Jugendtreff eingehen, damit eine Wahl stattfinden kann. Bei 7 oder weniger Bewerbungen würden die Bewerber automatisch als Mitglieder des Beirates benannt werden. Einen neuen KJB wird es also in jedem Fall geben.

Das Mitwirken lohnt sich!

Eine Mitwirkung in dem Gremium lohnt sich für Kinder und Jugendliche und auch für die Verwaltung und die Politik, denn so kann gemeinsam die Stadt noch kinderfreundlicher gestaltet werden. Der aktuelle Beirat wurde durch Corona in den Aktivitäten eingeschränkt, hat aber beispielsweise gleich zu Beginn des Lockdowns durch Aushänge an Spielplätzen ‚Tipps für Familien‘ angefertigt. Auch die Sitzungen haben weiterhin regelmäßig online stattgefunden. So wurde dort die Öffnung der Badestelle diskutiert, über Spielplätze beraten, eine neue Person für das Ehrenamt als Kinderbeauftrage/r gesucht und vorsichtig werden nun noch Veranstaltungen geplant und die bevorstehende Wahl vorbereitet.

Aktuell ist der KJB auch mit konzeptionellen Überlegungen zum Bürgerzentrum befasst, wie dort weitgehend unabhängige Jugendräume entstehen können und welche Kooperationen ein Gelingen ermöglichen.

Fragen an die KJB-Mitglieder können per E-Mail an kjb@reinfeld.de gestellt werden oder über deren Instagram-Account kjb_reinfeld. Zur Durchführung der Wahl ist Katrin von Schmude-Göhlert im Reinfelder Jugendtreff ansprechbar und steht telefonisch unter 04533-2001525 oder per E-Mail jugendpflege@stadt-reinfeld.de zur Verfügung.

Für weitere Informationen:

KJB_Kandidatur_2021

KJB_Flyer_Wahlinfos_2021_farbig

 

Die Stadt Reinfeld sucht immer noch einen neuen Kinder- und Jugendbeauftragten (m/w/d). Nach dem letzten Aufruf hat sich leider Niemand bei der Stadt Reinfeld beworben. Die Stellenausschreibung und Bewerbungsphase wurde nun verlängert, das bis zum 6.11.2020. Tätigkeitsbeginn soll der 1. Januar 2021 sein.

Der Kinder- und Jugendbeauftragte soll bei Planungen und Vorhaben der Gemeinde dazu beitragen, die Interessen von Kindern und Jugendlichen in angemessener Weise zu verwirklichen. Er ist dabei insbesondere in folgenden Aufgabenbereichen tätig:

  • Die Teilnahme an den monatlichen Sitzungen des Kinder- und JugendBeirates ist wünschenswert
  • Einbringung Kinder- und jugendspezifischer Belange in die Arbeit der Stadtverordneten-Versammlung und der von der Bürgermeisterin/dem Bürgermeister geleiteten Verwaltung,
  • Befähigen von Kindern und Jugendlichen, ihre Rechte in der Gesellschaft wahrzunehmen,
  • Vertretung der Interessen von Kindern und Jugendlichen der Stadt Reinfeld (Holstein),
  • Prüfung von Verwaltungsvorlagen auf ihre Auswirkungen für Kinder und Jugendliche, z. B. auch bei der Aufstellung eines Bebauungsplanes,
  • Initiierung und Begleitung von Projekten zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Reinfeld (Holstein).
Da die Amtsinhaberin Nicola Schneider-Wetsphal nach insgesamt zehnjähriger Tätigkeit nicht mehr verlängern möchte, muss die Stelle ab 01. Januar 2021 neu besetzt werden. Die oder der Kinder- und Jugendbeauftrage ist ehrenamtlich tätig und wird für die Dauer von zwei Jahren vor der Stadtverordneten-Versammlung bestellt. Dafür wird monatlich eine pauschale Aufwands-Entschädigung gewährt.

Interessenten müssen eine vollständige Bewerbung einreichen!

Die Stadt Reinfeld (Holstein) sucht für die Wahrnehmung dieser ehrenamtlichen Aufgabe eine engagierte und aufgeschlossene Persönlichkeit, die über Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen, sowie Eigeninitiative verfügt und zur kooperativen Zusammenarbeit bereit ist.
Interessierte Reinfelder oder Personen aus dem Umland, die jedoch mit den Verhältnissen in Reinfeld (Holstein) und den Sozialstrukturen vertraut sein sollten, richten Ihre vollständige Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf, Ausbildungs- / Tätigkeitsnachweis, sowie Zeugnissen bitte bis zum 06. November 2020 per E-Mail an bewerbung@stadt-reinfeld.de oder per Post an: Stadt Reinfeld (Holstein), Der Bürgermeister, Paul-von-Schoenaichstraße 7, 23858 Reinfeld (Holstein).

Die Reinfelderin Saskia Tietz startet lokale Nachhaltigkeits-Sammelaktion! Unterstützt wird sie vom Reformhaus, welches jetzt eine Annahmestelle für Althandys ist. Dort steht eine Sammelbox für alte Handys, um der Verschwendung wichtiger Ressourcen entgegenzuwirken und damit die Erhaltung der Lebenswelt von Menschenaffen & anderen Tieren zu unterstützen. Nebenbei können Fotos für den Fotowettbewerb zum Thema Nachhaltigkeit entstehen.

Persönliche Erfahrungen im Regenwald von Kamerun

Die Initiatorin dieser Aktion sah vor mehr als 20 Jahren, als 16jährige, eine Reportage über Palmölabbau und die Zerstörung der Lebensräume der Menschenaffen, der Orang-Utahs. Das berührte sie nachhaltig und führte zu einer immer weitreichenderen Auseinandersetzung mit dem Thema Regenwaldrodung und -zerstörung. Deshalb reiste sie 2007 nach Limbe in Kamerun zu einer Gorilla- und Schimpansen-Auffangstation.  Seitdem organisiert sie jährlich eine Handy-Sammelaktion, Freunde und Familienmitglieder haben schon alle gespendet, doch in Reinfelds Haushalten liegen vermutlich noch sehr viele!

In dem kleinen familiären Reformhaus am Kreisverkehr in der Reinfelder Innenstadt steht nun eine Handysammelbox der Telekom (mehr Infos dazu, siehe Website), wo alte Handys ohne SD Karte und befreit von persönlichen Daten abgegeben werden können. Die Telekom spendet dafür pro Handy einen Betrag an ausgewählte Projekte. Die Reinfelder Sammelbox kooperiert gezielt mit der Organisation Pro Wildlife, welche sich vor allem für Arten- und Lebensraumerhaltung einsetzt.

Gelegenheit nutzen und Fotos machen.

Wer sein Handy im Reformhaus spenden geht, kann die Gelegenheit nutzen, um Fotos für den Reinfelder Fotowettbewerb zu machen. Bei diesem gibt es u.a. ein nachhaltiges Handy zu gewinnen, bei dem bestmöglich auf ressourcenschonende Rohstoffe und Materalien, möglichst wenig Plastik, keine Kleber und damit Austauschbarkeit von Einzelbauteilen gesetzt wird.

Beispielsweise sind darin Akku sowie Display nicht festverklebt, sondern können mit wenigen Handgriffen selbst ausgewechselt werden. Dadurch kann so ein Handy möglicherweise ein Menschenleben lang halten und damit Natur und Umwelt schützen und erhalten helfen. Denn:

Elektronische Geräte enthalten diverse metallische Rohstoffe.

In Deutschland wird allein von 124 Millionen Schubladenhandys ausgegangen. Die darin enthaltenen Rohstoffe sollten wieder verwendet werden, um Natur und Umwelt zu entlasten, denn die metallischen Rohstoffe der Erde werden immer knapper, bei gleichzeitig steigender Nachfrage. Ein Mobiltelefon besteht zu rund 25% aus Metallen. Pro recyceltem Gerät können im Schnitt 150mg Silber, 25mg Gold und 9g Kupfer, sowie kleine Mengen von Palladium und Platin zurückgewonnen werden. Im Recyclingprozess wird die Leiterplatte eingeschmolzen und im nächsten Schritt wieder in die Kreislaufwirtschaft zurückgeführt.

Eine große Menge der metallischen Rohstoffe wird in Regenwaldgebieten abgebaut!

Dabei wird die Lebenswelt vieler, vieler Tierarten zerstört und die Artenvielfalt massiv minimiert. Vor allem die großen Menschenaffen sind vom Aussterben bedroht. Zudem sind betroffene Regionen oft sogenannte Konfliktregionen. Ein großer Teil Wolfram, Coltan/Tantal, Zinn und Gold werden beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen, welche von Bürgerkriegen geprägt ist. Darunter leiden insbesondere Kinder; viele werden auch zum Arbeiten gezwungen.

Mit dieser Sammelaktion und den daraus entstehenden Spenden soll dort etwas ankommen, wo es entnommen wurde, um den Kreis wenigstens wieder etwas zu schließen.

Die Sammelbox unterliegt dem Datenschutz und wird geschlossen an die Telekom versandt. Unterstützen kann man diese Aktion ganz einfach durch Weitersagen, sein altes Handy und vor allem auch, wenn man einen weiteren sicheren Standort für eine Sammelbox anbieten kann. Ansprechpartnerin: Saskia Tietz Email: saskiatietz11@gmail.com

Wie im vergangenen Jahr 2019 geht die Aktion “Jugend sammelt für Jugend” auch 2020 in eine neue Runde. Der neue Sammelzeitraum ist der 12.9. bis 24.10.2020. Eine Registrierung ist dafür, wie immer, notwendig. 

Ihr seid jung, dynamisch und voller Tatendrang? Euer Jugendverband oder Eure Jugendgruppe hat jede Menge Pläne und Wünsche, aber Eure Kasse ist leer? Dann solltet ihr unbedingt bei der Jugendsammlung mitmachen!” teilte der Kreisjugendring vor Kurzem erneut mit.

Warum eigentlich sammeln und wofür?

  • ganz klar: Mehr Geld in der Kasse! Unbürokratisch und ohne Anträge zu schreiben
  • Ihr könnt komplett selbst entscheiden, was mit dem Geld passiert
  • Ihr macht auf Eure Arbeit aufmerksam und findet neue Mitstreiter/innen

Und das Beste: 70% des gesammelten Geldes bleibt bei den Jugendgruppen selbst; 10% des gesammelten Geldes geht an den Kreis-  sowie 20% an den Landesjugendring.

Die 3 besten Gruppen (Ergebnis absolut, Ergebnis pro Einwohner, bester Newcomer) bekommt den Sammelbetrag verdoppelt (70%, max. je 1.000 €)

Wie läuft das ab? Und was gibt es zu beachten?

Jugendgruppen, die an der Jugendsammlung teilnehmen möchten, können sich im Internet über diesen Anmeldebogen anmelden. Redakteur Tobias erklärt weiter:

“Nicht zu vergessen ist, dass ihr einen Ausweis braucht, auf dem vermerkt ist, dass ihr berechtigt seid, Geld für euer Projekt zu sammeln. Diesen müsst ihr dann an jeder Tür, an der ihr klingelt vorzeigen, damit die Leute wissen, wofür sie Geld spenden. Euren Ausweis bekommt ihr in der Geschäftsstelle des KJR in der Grabauer Straße 19 in Bad Oldesloe.”

Außerdem braucht ihr Dosen zum Sammeln, die Sammlerlisten und Infoflyer des Landesjugendrings. Auch diese Sachen bekommt ihr in der Geschäftsstelle. Diese ist an jedem Montag, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr, sowie am Dienstag von 9 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

Weitere Infos sind auf der Website des KJR Storman zu finden.

Für weitere Fragen kann telefonisch unter der Nummer 04531/8881010  angerufen, oder eine E-Mail an jaqueline.malchau@kjr-stormarn.de geschrieben werden.

Seit wann gibt es die Aktion “Jugend sammelt für Jugend”?

Seit 1950 sammeln Jugendliche bei der landesweiten Jugendsammlung unter dem Motto „Jugend sammelt für Jugend“, organisiert vom Landesjugendring Schleswig-Holstein in Kooperation mit den Kreisjugendringen. Dabei bitten die Jugendgruppen in Haus- und Straßensammlungen um Ihre Unterstützung. Die Jugendsammlung ist eine wichtige Finanzierungsquelle für die Jugendarbeit, sie können so ihre knappen Kassen füllen, um z.B. Material zu kaufen, Ferienfreizeiten zu finanzieren oder Ausflüge zu organisieren.

„Nur wenn es auch in Zukunft genügend Menschen gibt, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen,wird das Ehrenamt in unserem Land weiter stark sein. Jede Spende – egal in welcher Höhe – ist herzlich willkommen. “, so Klaus Schlie, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages und Schirmherr der Jugendsammlung.

Der Kreisjugendring Stormarn bittet alle Haushalte und Firmen die Jugendarbeit auch 2020 tatkräftig zu unterstützen.

Der Kreisjugendring Stormarn e.V. ist die Arbeitsgemeinschaft Stormarner Jugendverbände. Er vertritt die Interessen von 183 Mitgliedsorganisationen denen zur Zeit mehr als 36.000 Kinder und Jugendliche angehören. Zu den wesentlichen Aktivitäten der Jugendverbände gehören Jugendbildungs-, Freizeit- und Erholungsmaßnahmen. Die Arbeit der Jugend­verbände in Stormarn wird vor allem durch die mehr als 1.200 ehrenamtlichen Jugendgruppenleiter/innen getragen.

 

Gestern war in Lübeck eine Demo von der Black Lives Matter-Bewegung*. Auf dieser wurde gegen Rassismus und Polizei-Gewalt gegen dunkelhäutige Menschen demonstriert. Es waren nur 250 Teilnehmer angemeldet, circa 1650 sind erschienen. Mit Demo-Plakaten, Atemschutzmasken und Flaggen ausgestattet ging es am Bahnhof los – durch die halbe Innenstadt bis zum Rathausplatz.

Quelle, Screenshot: https://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=138707

Die Polizei musste nur einmal Einschreiten, jemand zündete Rauchfackeln. Ansonsten verlief die Demo friedlich. Übergriffe gab es nur solche:

“Meine Freunde wurden mit Eiern beworfen, als ich auf Toilette war … “, berichtete die erKant-Redakteurin, welche vor Ort war. Fotografiert wurde auch sie (mit Flagge) von Kollegen anderer Pressevertreter, Screenshot davon >

*Black Lives Matter (BLM, englisch für Schwarze Leben zählen) ist eine internationale Bewegung, die innerhalb der afroamerikanischen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten entstanden ist und sich gegen Gewalt gegen Schwarze bzw. People of color einsetzt. (Quelle: Wikipedia.org)

Das ist die offizielle Website dazu: https://blacklivesmatter.com/

Foto oben: erkant (MSB)

Was für ein Wochenende war das? Das vom 21. & 22. März? Eins voller Arbeit, toller Ideen und Inspirationen! Ausgehend von der Website wirvsvirushackathon.org  fand online, auf DevPost und Slack, der #WirVsVirus-Hackathon der Bundesregierung statt, woran 27.000 Menschen aus Deutschland aktiv teilnahmen. Dabei wurde unfassbar viel bewegt und höchst spannende Projekte zur Lösung verschiedenster Corona-Probleme entwickelt!

Im Live-Stream auf Youtube gab es gerade (30.3.20 um 20.20 Uhr) eine Diskussion und Beschwerden darüber, dass kein einziges Projekt im Bereich Digitaler Bildung / e-Learning dabei ist.

Das, obwohl es in Deutschland 8,3 Millionen Schüler (an allgemeinbildenden Schulen) plus 773.280 Lehrer gibt, die direkt betroffen sind. Argument: Es gibt schon genug Angebote am Markt. Hackathon-Bildungsprojekte sind (auf DevPost) zum Beispiel: Online Abiverwaltung, Bananasplit, Roomie und viele mehr. Insgesamt: 76 Stück.

In die Top 191-Liste (von 1.500 Projekten) des Auswahlgremiums haben es aber einige Bildungs-Projekte geschafft! Dabei ist auch das Projekt des sii-kids & -talents e.V., der auch erkant.de unterstützt. Das Video (siehe Projekt Nr. 157 auf Youtube) ist eigentlich nur ein Bilderslider und kein Erklärvideo. Aber natürlich kam es auf den Inhalt an – und der steht hier: Media4Teens & -Schools: so wird Bildung DIGITALgenial | Devpost


So war es und das kommt:

Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramts und Schirmherr des Hackathons, sagte es:

Das war der größte Hackathon Allerzeiten!

  • 7 gemeinnützige Institutionen organisierten ihn
  • es gab 42.968 Anmeldungen
  • 27.000 aktive Nutzer:innen auf der Plattform Slack
  • 2922 Mentor:innen
  • 1900 Pat:innen für Herausforderungen
  • 13.000 Profile bei DevPost
  • 1.500 eingereichte Projekte
  • davon 100 Projekte aus den Ministerien

Und: bisher gibt es 464.866 Slacknachrichten – weiter wachsend …

“Hackathon” ist eine Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“ und bezeichnet eine Soft- und Hardware-Entwicklungs-Veranstaltung, bei der kollaborativ zusammengearbeitet wird. Kollaborativ heißt, das Menschen oder Menschengruppen gemeinsam und zusammen arbeiten. Die Leute, die daran teilnehmen, kennen sich häufig vorher nicht und müssen sich online, in diesem Fall auf Slack, erst zusammenfinden. Außerdem können sie sich überall und nirgends befinden, das heißt an vielen verschiedenen Orten. Sie treffen sich nur online. Diskutiert und sich ausgetauscht wurde beim #WirVisVirus auf Slack. Das ist sowas wie eine Web-App zur Team-Kommunikation und eine Plattform für Zusammenarbeit.

Aufgabe des Hackathons #WirVsVirus: Lösungen für die Corona-Krise zu finden.

Ziel ist es, während eines Hackathons, gemeinsam nützliche, kreative oder auch unterhaltsame digitale Lösungen für gegebene Probleme zu finden. Bei diesem ging es um Lösungen, die durch die Corona-Krise entstanden sind oder noch entstehen können. Mit den Ergebnissen soll vielen Menschen Hoffnung gegeben werden und konkrete Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen in Zeiten der Corona-Krise auf den Weg gebracht werden.

Die erKant-Redaktion nahm an der heutigen Online-Pressekonferenz teil.

In dieser sagte Dorothee Bähr, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung:

“Die Bundesregierung unterstützt Projekte, als Pate und wird bei der Umsetzung von Projekten helfen. Es wird praktische und organisatorische, sowie finanzielle Unterstützung durch das Bundeskanzleramt und diverse Ministerien geben. Es gibt bereits ein Umsetzungprogramm für die nächsten Monate. Außerdem sind wir bereits mit der EU im Gespräch, damit Projekte über die Grenzen von Deutschland hinaus wirken können.

Dieser Hackathon ist ein Vorzeigeprojekt! Lösungen sollen nun schnell in die Fläche gelangen. Die Bundesregierung möchte zum Beispiel Lösungen für schnellere Antragstellung von finanziellen Hilfen, solche die Schutz vor Gewalt liefern oder die Organisation von medizinischen Ressourcen verbessern, unterstützen.”

Sandy Jahn von der Organisation berichtete:

“Es gab 850 Rückmeldungen zu unserer Umfrage zum Hackthon. 79% der Teilnehmer würden wieder einen mitmachen und Freunden empfehlen. Schöne Aussagen waren z.B. “Das war eine Sternstunde der Demokratie” und: “Was für eine Tsunami an Ideen!” Obwohl beim Hackerthon viele Programmierer teilnahmen, was es keine Männerveranstaltung. 36% identifizieren sich als Weiblich; 42% der Mentoren waren Frauen. Grundsätzlich entstanden sehr heterogene und interdisziplinäre Teams, deren Teilnehmer nur zu 42% aus der Internet- & Digitalisierungs-Branche kamen; ansonsten aus allen möglichen Berufsbereichen. Das war mein Woodstock 4.”!”

Nach dem Hackathon-Wochenende wurden alle 1.500 Projekte gesichtet und bewertet.

Es gab ein Auswahlgremium von 600 Experten, die sich jeweils mindestens 10 Projekte ansahen und beurteilten. Jedes Projekt wurde von 5 verschiedenen Experten bewertet; das nach 5 Hauptkriterien:

  • gesellschaftlicher Mehrwert
  • Innovationsgrad
  • Skalierbarkeit
  • Fortschritt
  • Verständlichkeit

Durch diesen Auswahlprozess sind circa 10 % der Projekte als besonders gut bewertet worden; das aus allen 48 Handlungsfeldern / Kategorien (siehe Bilddatei).

00 sind bei der Jury in engere Wahl gekommen und werden am Abend, um 19 Uhr, live auf Youtube vorgestellt.

Infolge bekommen 100 bis 150 Projekte umfangreiche Unterstützung, um ihre Projekte realisieren zu können. Dazu gibt es ein Umsetzungsprogramm, wodurch die ausgewählte Projekte schnell und nachhaltig für die Menschen nutzbar gemacht werden sollen. Es besteht aus 4 Elementen beziehungsweise Bausteinen:

  1. Solution Enabler (Lösungshelfer)
  2. Solution Builder (Lösungsmacher)
  3. Community-Management (Austausch der Beteiligten, Unterstützer, etc)
  4. Matching-Fonds (eine Form der Finanzierung)

Mit dem Baustein “Solution Enabler” werden 100 bis 150 Projekte unterstützt. Dabei gibt es zwei große Ziele: 1. Schnell, in Hochgeschwindigkeit, sollen Projekte getestet und marktreif werden. 2. Ziel: Die Lösungen der Akteure sollen auf den Markt gebracht werden, um all den Menschen während der Corona-Krise zu helfen.Dafür gibt es programmatische Begleitung, enge Zusammenarbeit, wöchentliche Sprints; Teams mit ähnlichen Projekten werden zusammengeführt; es wird Themen-Cluster geben, unterstützt von Paten. Expertise dafür liefern über 1.000 Experten aus dem Kreis der Mentoren. Außerdem gibt es bedarfsgerechte Unterstützung durch ProBono-Leistungen; Unterstützung beim Ausrollen & der Implementierung; finanzielle Unterstützung soll es auch geben.

2. Baustein “Solution Builder” wird Projekte mit Dringlichkeit schnellstens möglich machen, Hands-On-Unterstützung liefern – das sogar Fulltime 24/7. Für den 3. Baustein: “Community Management” wird ein Team zusammengestellt, um das Hosting des Slack-Kanals weiter zu betreiben und allgemein die Community auszubauen.

Für die Projekt-Realisierungen werden 3-4 Millionen Euro zusammenkommen müssen!

Das Team des 4. Bausteins “Matching-Fonds” wird eine Finanzierung aufbauen und eine Crowdfunding-Kampagne aufsetzen. Damit wird am Freitag gestartet. Für die Finanzierung von Projekten soll eine starke Allianz aufgestellt werden. Dazu gehört die Bundesregierung, zeitgleich wird es Mittel von Stiftungen, etc geben. Die Vodafone- sowie die BMW-Stiftung haben schon zugesagt. Das Bewerbungsverfahren dafür beginnt nächste Woche.

Die Ergebnisse und Rechte an den Projekten sollen OpenSource sein, niemanden gehören und der Öffentlichkeit nutzen. Dies schnell und effektiv.


Zu den 20 Gewinner-Projekten gehören zum Beispiel:

IRIS, DeaLog, Colivery, SicherTest, digitales Wartezimmer, Print4Live (aus Lübeck), RemedyMatch, Jay, OpenLogistics, Wir bleiben Zuhause und weitere.

 

 

Berufsorientierung? Immer mehr Pflegekräfte werden gesucht, doch die Branche kämpft mit einem schlechten Ruf. Zu Unrecht, stellte eine erKant-Redakteurin fest, als sie im November ein Berufspraktikum bei TPR, einem Pflege- und Seniorenheim in Reinfeld, machte. Fragen entstanden: Können “Künstliche Intelligenzen” menschliche Betreuer und Pfleger ersetzen? Wie geht der Umgang mit dem Tod? Warum sind sogar relativ junge Menschen im Pflegeheim?

Unter “Pflege” wird die Betreuung von Menschen verstanden, die sich nur noch eingeschränkt selbst versorgen können.

Sterben dürfen oder herumliegen?

“Mama, gib mir um Gottes Willen so ein Papier! Wo draufsteht, dass ich die Apparate abstellen lassen kann, wenn es richtig schlimm um dich steht!” forderte ich sofort, als sie mich am ersten Praktikumstag mit dem Auto abholte.

Ich will niemals erleben, dass sie angeschlossen an Geräten irgendwo in einer Klinik oder Pflegezentrum liegen muss! Am Morgen hatte ich zwei Frauen gesehen, welche wie Leichen in ihren Betten lagen. Seit 20 Jahren ist eine der Frauen schon im Pflegeheim – 20 Jahre! Das einzige, was sie kann, ist ihre Augen öffnen und schließen sowie röchelnd “kommunizieren”. Das ist grausam. Das ist doch kein Leben … So etwas durchzumachen, muss schrecklich sein. Obwohl: Vielleicht bekommen diese Frauen das gar nicht mehr mit? Wieso dürfen die Menschen eigentlich nicht sterben, wenn sie es möchten?

Auf jeden Fall meinte ich mit “Papier” eine Patientenverfügung – meine Mutter und auch meine Großeltern haben so etwas schon vor vielen Jahren beim Notar unterschrieben, erhielt ich als Antwort.

Das heißt, im Ernstfall kann ich sie von ihrer Not erlösen und sterben lassen.


Doch der Umgang mit dem Tod ist auch nicht einfach!

Direkt am nächsten Mittag traf ich meine neuen Kollegen traurig an. Sie saßen alle in einem der Büros und berichteten, dass in der Nacht ein langjähriger Bewohner gestorben war und soeben der im Zimmer nebenan.

Dort lag jetzt ein Toter … In unmittelbarer Nähe. Der zweite Tote war schon abgeholt worden. Mein Unwohlsein und meine Betroffenheit lassen sich schwer beschreiben. Ich weiß nur, dass dieser Tag, diese Erfahrung mich veränderte, mich plötzlich ganz Vieles fühlen ließ, mir Angst machte, aber auch Freude – es war schön zu erleben, dass die Gestorbenen den Betreuern und Pflegern nicht egal waren.

Ich lernte, dass der Tod manchmal eine Gnade und damit besser ist, als lange pflegebedürftig und halbtot zu sein.


Wenn Erinnerungen vergehen …

Mit dem Ergotherapeuten, der mich, als Praktikantin betreute, ging ich meistens zusammen zum Mittagessen. An einem Tag fiel mir im Speisesaal besonders Herr L. auf. Er hing schräg in seinem Rollstuhl und war unruhig. “Alles okay bei ihnen?” fragte ich ihn. Er murmelte unverständliches Zeug. Irgendwas mit “Ich möchte aber nicht schon gehen” oder so ähnlich.

Mir wurde erklärt, dass er dement ist und “Alzheimer” hat. Das heißt kurz gesagt, dass er seine Denkkraft verliert. Er hat seine Erlebnisse der letzten Jahre vergessen, weiß gar nicht, dass es sie gab. Irgendwann kann er gar keine geistige Zeitreise mehr in seine Vergangenheit machen! Im Moment ist Herr L. 72 Jahre alt, doch er lebt – glaubt er – 10 Jahre früher. Damals ging er in Rente und beendete seine Karriere, wollte das aber nicht. Deswegen der oben genannte Satz von ihm.

Der Ergotherapeut erklärte mir auch, dass demente Menschen manchmal am Vergessen sterben – weil sie vergessen, wie man atmet und spricht. Die Infos werden einfach aus dem Gehirn “gelöscht”. Auch brauchen einige Demente Hilfe beim Essen, da sie nicht mehr wissen, wie sie eine Gabel benutzen sollen oder, wie man kaut.

Wie schrecklich ist denn bitte das Vergessen?


Warum sogar relativ junge Menschen im Pflegeheim sind?

An einem der Praktikumstage ging ich zum Geburtstag einer der jüngsten Bewohnerinnen mit. In dem Zimmer waren zwei Betten, eins davon leer, in dem anderen lag eine Frau. Ihr Rücken war gekrümmt. Sie war dünn, wirkte schwach und krank; sah aus, wie eine sehr alte Frau. Zusammen mit zwei Mitarbeitern und einer zweiten Praktikantin gingen wir zu ihr ans Bett. Die Frau wurde an dem Tag 60 Jahre alt – sie ist extrem jung für ein Pflegeheim!

Ein leichtes Zucken um ihren Mund war zu sehen; ihre Augen richteten sich langsam auf unsere kleine Gruppe. Sie hatte Geburtstag. Gemeinsam stimmten wir “Happy Birthday” an, doch – sie reagierte kaum. Als wir das Zimmer wieder verließen, fragte ich eine der Betreuerinnen: “Wieso hat sie keine Reaktion gezeigt? Warum ist sie hier – so jung?”

“Die Frau war lange Zeit alkoholabhängig – das hat sie körperlich und geistig sehr, sehr krank gemacht …”, lautete die Antwort. Ich war entsetzt. Dass Alkohol nicht gut für unseren Körper ist, war mir klar, aber dass es pures “Gift” für Menschen ist, war mir nicht bewusst. Die Frau ist schon seit 10 Jahren dort – als sie ins Pflegeheim kam, war sie so alt wie meine Mutter jetzt.


Auf Facebook diskutierten vor Kurzem zwei aus meinem Umfeld über das Thema, hier ein Ausschnitt ( klick darauf, dann vergrößert sich das Bild). Darin geht es um Pflege an sich und einen 20-jährigen Motorradfahrer, der einen Unfall hatte und zum Pflegefall wurde. Auf Dauer.

Das lehrt mich: Alkohol macht echt krank und: Es gibt auch junge Menschen, die Pflege brauchen!


Ist es schlimm, selbst gepflegt zu werden oder anders herum: Menschen zu pflegen?

Im Alten- und Pflegeheim wirkten viele Menschen geistig kaum anwesend – diese leben in einer Traumwelt. Ist das besser, als alles zu merken? Pfleger sind manchmal sehr herzlos und kalt zu den Patienten. Pullis werden brutal über deren Köpfe gezogen, Bitten werden ignoriert und manchen Helfern fehlt es an Empathie.

Ein Bewohner sprach mich zum Beispiel an, sagte mir, er würde seit einer Stunde fragen, ob er etwas zu Trinken bekommen könnte – doch alle haben ihn ignoriert. Schnell holte ich ihm einen Becher Apfelsaft. Der Herr war mir sehr dankbar. Sollte es nicht selbstverständlich sein, dass Pflegebedürftige die Hilfe bekommen, die sie brauchen? Ist Trinken, Wasser, kein Grundbedürfnis? Unfähig zum eigenen Handeln und Kommunizieren zu sein, ist offensichtlich nicht schön.


Die meiste Herzlichkeit beim Praktikum erlebte ich von den Patienten.

Sie sind dankbar für jede Kleinigkeit, die man für sie tut, sie lachen oft und sind immer höflich. Wenn ich zum Beispiel mit ihnen gebastelt habe (was ich oft tat), sah ich die Freude in ihrem Gesicht! Jemanden glücklich zu machen, macht einen auch selber glücklich …

Menschen zu helfen, hilft Dir selbst!

Vor meinem Praktikum ging es mir nicht so gut. Ich fühlte mich manchmal wie in Trance, emotional abgeschaltet.

Nach meinem Praktikum war ich glücklicher. Andere Lachen zu sehen durch meine Taten, tat mir gut. Ich habe viele Gespräche geführt, ganz entspannt mit den Bewohnern geredet und dabei Spaß gehabt. Trotz Stress und Chaos machte es unglaublich viel Freude!


Welche Berufe gibt es in der Pflege-Branche?

Grundsätzlich: Die Chancen einen Arbeitsplatz zu finden, sind sehr gut! Es werden immer mehr Ergotherapeuten und Pfleger gesucht. Der Job kann in jedem Alter ausgeführt werden. Verdient kann in beiden Berufen zwischen 1.400€ und 2.500€ im Monat. Die Arbeitszeit liegt bei 8h am Tag (einer 40h-Woche), eventuell müssen auch Nachtschichten gemacht werden.

Typisch für den Beruf des Ergotherapeuten ist es, Gruppen- und Einzeltherapien zu planen und auszuführen. In der Einzeltherapie wird z.B. Gedächtnistraining gemacht oder einfach mal ein Gespräch geführt. Beschäftigung mit den Bewohnern (Spielen, Basteln, Spazierengehen) gehört zu den Aufgaben; Ausflüge werden geplant und ausgeführt, Dokumentationen und Berichte geschrieben.

Ein Pfleger hilft den Menschen im Pflegeheim dabei, ihren häuslichen Alltag zu bewältigen! Vor allem helfen sie aber auch bei der Selbsthilfe! Aufgaben wie Essen zubereiten und zu sich nehmen, beim WC-Gang helfen oder Duschen sind Aufgaben von Pflegern. Trotz Stress sollten alle Aufgaben liebevoll und ordentlich ausgeführt werden.

Besondere Anforderungen, um in diesen Berufen arbeiten zu können, sind unter anderem: Anleiten können, Geduld haben, konfliktfähig sein. Ein Pfleger/Ergo* sollte keine Angst vor „besonderen Menschen“ haben und sich nicht persönlich angegriffen fühlen, wenn dieser z.B. mal von einem Bewohnern angeschrien oder gehauen wird. Zuverlässigkeit, soziales und hilfsbereites Verhalten sind wichtige Grundlagen!

Zudem sollte ein Ergotherapeut, genauso wie ein Pfleger, emotional mit Not und Tod umgehen können.


Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und dem Statistischen Bundesamt könnten in Deutschland in der stationären Versorgung bis zum Jahr 2035 rund 307.000 Pflegekräfte fehlen.
Laut der zweijährlich aktualisierten Pflegestatistik belief sich die Zahl der Pflegebedürftigen 2017 deutschlandweit auf rund 3,4 Millionen Menschen, 70 % mehr als noch zu Beginn des Jahrtausends!
Auch für die Zukunft prognostiziert das Statistische Bundesamt eine weitere Zunahme von Pflegebedürftigkeit: bis zum Jahr 2060 erwarten die Experten einen Anstieg auf rund 4,53 Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland. (Quelle: Statista)

Sichere Jobs oder werden die durch KI bald ersetzt?

Wer in dieser Branche arbeitet, hat einen zukunftssicheren Job, außer, Pflegepersonal würde gänzlich von Künstlicher Intelligenz (KI), also zum Beispiel durch Pflegeroboter ersetzt werden.

Was kann “Künstliche Intelligenz” leisten und was nicht?

Mit Hilfe der KI könnten einfache Wünsche und Bedürfnisse der Patienten erfüllt werden. Jedoch nicht so, wie von einem Menschen. Roboter würden vermutlich ein “Guten Morgen, wie geht es Ihnen?” sagen, jedoch keine Emotionen zeigen – würden die Gefühle fehlen? Echte Zuwendung?

Können “Alexa” (siehe Amazon) und andere Sprachassistenten Informationen liefern, sodass eine betreuungswürdige Person zum Beispiel einfacher an Infos und Ratschläge kommt? Sich Medikamente und Pizza bestellen kann? Solange das Sprechen noch geht? Außerdem kann KI zwischen verschiedenen Kulturen und Sprachen übersetzen, denn: ein Roboter kann jede Sprache “lernen”!

Roboter könnten zudem durchaus für Senioren und Pflegepersonen einfache Arbeiten ausführen, z.B. Einkaufen gehen – dann könnten menschliche Betreuer ihre Zeit sinnvoller nutzen. Auch können diese z.B. Essen oder Trinken bringen und servieren. Wenn kein Mensch anwesend ist, könnte eine KI auch einen medizinischen Notfall erkennen und melden – und mehr.

Ein Roboter kann viel, Menschen werden aber dennoch gebraucht!


“Wie würdet ihr es finden, wenn Euch ein anderer Mensch oder ein Roboter duscht, füttert und Euch den Po abwischt”?

Fazit: Als Praktikant fand ich die Pflegebranche spannend, aber auch emotional belastend. Jeder, der gerne mit anderen Menschen zusammen arbeitet und sich sozial engagieren möchte, ist in der Pflege aber genau richtig!

Wirklich gerne würde ich dort jetzt ab und zu helfen, darf das aber nicht, da ich noch zu jung bin. Aber vielleicht Du?

Linktipps: Du möchtest mehr wissen?

Fotos: Die sind von Pixabay, denn fotografieren durfte ich vor Ort, während des Praktikums, nicht.

Der frisch gewählte Reinfelder KJB (Foto siehe unten) ist voller Tatendrang in die Amtszeit gestartet und hat am Nikolaustag das jährliche Plätzchenbacken veranstaltet.

Mit Kindern zwischen acht und zwölf Jahren backten sie in der Küche im Ganztagszentrum / Kant-Schule zwei Stunden lang Vanillekipferl, Haselnusskekse und Butterplätzchen. Die Bäcker waren fleißig, die Stimmung ausgelassen und die Gestaltungsmöglichkeiten vielfältig. Nach dem Verzieren mit Zuckerguss und vielen Extras, konnte jedes Kind seine persönliche Leckereien mitnehmen.

„Ich war schon mal dabei“, erzählte Natalia. „Aber sooo viele Kekse haben wir noch nie gebacken! Ich schenke meinem Vater morgen welche zum Geburtstag.“

Die neue KJB-Vorsitzende Elisabeth und ihre Stellvertreterin Lucy ziehen eine positive Bilanz, freuen sich über die glücklichen Kinder und wägen noch ab, ob es vielleicht auch mal eine sommerliche Backaktion geben kann. Nun wünschen sie, im Namen des gesamten KJB´s, allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.


Der aktuelle Reinfelder KBJ wurde im November 2019 für zwei Jahre gewählt!

Michail Schneider (11) , Tammo Hartwig (13) , Mara Koch (11) , Laura Mess (9) , Cosima Klauß (12) , Lucy Wenzel (17) , Elisabeth Göhlert (13) (Reihenfolge von li oben nach re unten)

Die Wahl des 12. Kinder- und Jugendbeirates Reinfeld hat begonnen! Am Freitag 01.11.19 könnt ihr alle Bewerber persönlich kennenlernen – beim Grillen.

Die Wahlunterlagen wurden mithilfe der KJB-Mitglieder, einiger Kandidaten und freiwilligen Helfern versendet. In der „Amtlichen Wahlsache“ fanden die Wähler: Wahlschein, Stimmzettel, Wahlumschlag, Wahlbrief, Informationen zum Ablauf der Wahl und Flyer, in welchem sich die 13 Kandidaten vorstellen.

Bis zum 13.11.2019, 12 Uhr sind nun mehr als 1.200 Reinfelder Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 23 Jahren aufgerufen, ihre Stimmen für die Bewerber per Briefwahl abzugeben. Die fertigen Briefe können im Rathaus, in den Reinfelder Schulen, im Jugendtreff oder einen öffentlichen Briefkasten kostenfrei eingeworfen werden.

Am Stichtag, dem 13. November 2019 werden ab 16.00 Uhr die Wahlbriefe und Stimmen ausgezählt. Am Ende verkündet die Wahlleiterin Katrin Göhlert den Kandidaten im Rathaus, wer für die nächsten zwei Jahre im Gremium mitarbeiten darf.

Am Freitag, den 01.11.2019, ab 16 Uhr haben Wahlberechtigte die Chance, die Kandidaten persönlich kennenzulernen. Interessierte und unentschlossene Wähler, werden nämlich zum Grillen eingeladen. Wo es stattfindet? An der Grillstelle im Neuhöfer Park!

 

 

Vom 25. bis 27. Oktober treffen sich die schleswig-holsteinischen Kinder- und Jugendvertretungen bei PartizipAction! in Lütjensee, das in diesem Jahr unter dem Motto “Halloween” steht.

Das Sozialministerium Schleswig-Holstein, der Kreisjugendring Stormarn e.V. sowie der Kinder- und Jugendbeirat Ahrensburg laden die Mitglieder der Beiräte und Parlamente wieder zu einem Wochenende mit vielen Diskussionsrunden und Workshops rund um die Themen Partizipation (Teilhaben an etwas..) und Beteiligungsarbeit ein.Event, Climate, Change, Revolution, Youth, Protest

Management-Tools, Projektmanagement, Moderationsmethoden und Pressearbeit in Social Media sind dieses Mal die Hauptthemen.  Schleswig-Holsteins Sozialminister Dr. Heiner Garg am 27. Oktober dazu, um mit den Jugendlichen über Themen wie Stimmrecht für kommunale Kinder- und Jugendvertretungen, Wahlrecht ab 14 oder den Zugang für Jugendliche zu Politik zu sprechen.


Laut der Gemeindeordnung haben Kinder und Jugendliche das Recht, aktiv an der Politik teilzunehmen und ihre Gemeinde mitzugestalten. Das landesweite Treffen ist dafür da, die engagierten Jugendlichen für ihre politische Arbeit zu stärken. Am Samstag können die Teilnehmer an verschiedenen Workshops Moderationstechniken teilnehmen, sich mit den Möglichkeiten von digitalen Medien in der Beteiligungsarbeit auseinandersetzen und weitere Fähigkeiten erlernen, welche sie in ihrer Arbeit in den Beiräten und Parlamenten einsetzen können. Daneben bietet das Wochenende wieder viel Platz für den Erfahrungsaustausch und die Entwicklung von gemeinsamen Projekten.

Die Beschreibung der Workshops und das Programm des Wochenendes findet Ihr hier:

https://www.partizipaction.de/workshops/ und hier: https://www.partizipaction.de/infos/

Der Kreisjugendring Stormarn e.V. ist die Arbeitsgemeinschaft Stormarner Jugendverbände. Die Arbeit der Jugendverbände in Stormarn wird vor allem durch die mehr als 1.200 ehrenamtlichen Jugendgruppenleitern getragen.