Durch Kontaktbeschränkungen durften die Menschen Weihnachten nur im kleinen Kreis  feiern. “In unserem Bekannten- und Familienkreis sind vor Weihachten überraschend Viele Covid19-positiv (alles Geimpfte!) gewesen. Einige sind freiwillig in Quarantäne gegangen oder haben sich ständig getestet – auch wenn sie dafür stundenlang in der Kälte anstehen mussten,” erzählte eine erKant-Redakteurin. “Weihnachten war also relativ ruhig. Wie es wohl Silvester wird?”

Was dürfen wir an Silvester in Schleswig-Holstein?

Auf der Website der Bundesregierung. (www.bundesregierung.de) steht im Grunde genommen, dass Vieles verboten ist oder mindestens 2G gilt, aber: schlussendlich zählen die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes. Die von Schleswig-Holstein stehen hier (Link zur Quelle).

Private Treffen nur im kleinen Kreis mit Ausnahmen aus medizinischen Gründen.

  • Spätestens ab dem 28. Dezember 2021 sind private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt (weil dort Abstände und Hygienemaßnahmen nicht durchgeführt bzw. eingehalten werden können). Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen nicht mit.
  • Nehmen an einem Treffen Personen teil, die nicht geimpft oder genesen sind, gelten für alle Teilnehmer strengere Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich dann nur der eigene Haushalt mit zwei weiteren Personen eines anderen Haushalts treffen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen nicht mit.
  • Speziell in Schleswig-Holstein gibt es diverse Ausnahmen für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind. Zum Beispiel dürfen diese dennoch in allen Geschäften einkaufen, in Restaurants gehen, etc.

Viele Partys finden statt, nur dort wo mehr als 1.000 Leute zu erwarten sind und Abstände nicht eingehalten werden können, fallen sie aus.

Achte auf die Details in den Ankündigungen!

Das große Feuerwerk in Grömitz an der Ostsee fällt zum Beispiel aus. Aber die Party im Strandsalon in Lübeck findet beispielsweise statt.


Clubs und Diskotheken in SH dürfen öffnen, tun es aber oft nicht.

Spätestens ab dem 28. Dezember 2021 sollen bundesweit Clubs und Diskotheken geschlossen sein. Doch die genauen Regelungen vor Ort treffen die Bundesländer selbst. In Schleswig-Holstein steht  geschrieben (und das gilt bis mindestens 18. Januar 2022):

“Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauern sind unzulässig.” (siehe Ziffer 5.6).

Bedeutet: kleinere Veranstaltungen sind erlaubt. Laut Ziffer 4.7: Bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume, bei denen außerhalb von Darbietungen (z.B. in Musicals / Theateraufführung) getanzt wird (also z.B. auf Festen und in Diskotheken), ist die Zahl der Gäste auf die Hälfte der Kapazität beschränkt. Auch hier maximal 1.000.

  • Es dürfen nur Personen eingelassen werden, die im Sinne von § 2 Nummer 2 oder 4 SchAusnahmV geimpft oder genesen und zusätzlich im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind.
  • Eine zusätzliche Testung ist nicht erforderlich, wenn nach der vollständigen Schutzimpfung eine Auffrischungsimpfung erfolgt ist und seit dieser mindestens 14 Tage vergangen sind. Beim Tanzen außerhalb von Darbietungen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung nach Maßgabe von § 2a zu tragen.
  • Eine Ausnahme in SH für Ungeimpfte gibt es: Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind, dürfen auch eingelasssen werden (siehe Ziffer 5.2.4)
In Diskoteken und anderen Räumlichkeiten in Schleswig-Holsteing gilt 2G plus, ausser man ist minderjährig und wird regelmässig in der Schule getestet. Dann darf man doch rein, muss aber einen aktuellen Corona-Test vorlegen (3G plus). Beim Tanzen müssen ALLE einen Mund-Nasen-Schutz tragen!
Überraschend? Viele Diskotheken haben dennoch geschlossen! Zum Beispiel die in Bad Oldesloe.

Restaurants

In Restaurants gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Ergänzend kann ein aktueller Test vorgeschrieben sein (2Gplus). Die genauen Regelungen für Schleswig-Holstein sehen Ausnahmen vor wie oben bereits beschrieben, sowie:

… bei Bewirtungen aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, die innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft in Anspruch genommen werden, gilt 3G, also dürfen frisch gestestete Umimpfte dabei sein und bewirtet werden! (Ziff. 7.2.2)


Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk

Auch in diesem Jahr darf kein Silvesterfeuerwerk verkauft werden. Ziel der Regelung ist es, Verletzungen in der Silvesternacht zu verhindern, um die stark beanspruchten Krankenhäuser zu entlasten.

Keine Ansammlungen und Versammlungen an Silvester und Neujahr? Feuerwerksverbot an zentralen Orten.

Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Die Städte und Gemeinden definieren zentrale Plätze, auf denen das Abbrennen von Feuerwerk generell verboten ist. Für Schleswig-Holstein steht dazu geschrieben:

Besondere Schutzmaßnahmen insbesondere zu Silvester und Neujahr

Für Straßen, Wege und Plätze sowie für sonstige Flächen, auf denen insbesondere zu Silvester und Neujahr mit verstärktem Personenaufkommen zu rechnen ist, welches die Infektionsgefahr erhöht, können die zuständigen Behörden unter anderem anordnen, dass

  1. zwischen den Angehörigen unterschiedlicher Haushalte ein Mindestabstand einzuhalten ist,
  2. das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen erforderlich ist,
  3. Kontakte beschränkt werden.

Das bedeutet jetzt zum Beispiel, dass die Stadt Reinfeld in Absprach mit dem Kreis Stormarn bestimmen könnte, dass an der Promenade am Herrenteich keine Menschensammlung an Silvester stattfinden darf bzw. nur für eine bestimmte Personenanzahl. Aber wer sollt dort überhaupt hingehen wollen, wenn gar kein Feuerwerk stattfindet?

 

“Was halten Sie von einer Cannabis-Legalisierung? Und haben Sie schon mal selbst gekifft?”, waren die ersten Fragen an Armin Laschet bei der ARD-Wahlarena am 15.9.2021. Diese stellte erkant-Redakteurin Minoka bei der letzten der drei Wahlarenen, welche wegen der Bundestagswahl am 26. September 2021, in der Kulturwerft-Gollan in Lübeck stattfanden. Weitere Fragen der Schülerzeitung beantwortete Armin Laschet im Nachgang!

Laschets Antwort auf die Cannabis-Fragen war zusammengefasst: Er ist eher dagegen, weil Cannabis ihn als Einstiegsdroge besorgt! Toll findet er dagegen Jugendpressearbeit; war selbst mal in einer Schülerzeitung (siehe Video unten, ab Minute 2:45).


Flutopfer und geschulte Aktivisten saßen auch im Publikum

Laschet antwortete während der ARD-Wahlarena oft auf zwischenmenschlichen Ebene; war recht emotional. Durch seine Berufserfahrungen als Politiker in verschiedenen Positionen von NRW konnte er auf einige Themen näher eingehen. Klar äusserte er sich zum Beispiel gegen jegliche Diskriminierung und ist für eine diverse Gesellschaft, ohne Ausgrenzungen.

Twitter-Posts dazu

Stellenweise wurde der Kanzlerkandidat krass provoziert und mit Unterstellungen konfrontiert. Zum Beispiel von der FFF-Klimaktivistin Maia Stimming, die von der linksradikalen Extremistin Emily Laquer für die ARD-Wahlarena trainiert wurde, um Laschet fertig zumachen. Das gelang ihr trotz der gezielten Vorbereitung nicht, da er relativ gelassen mit Gegendarstellungen reagierte. (siehe Sendungs-Video ab Minute 45.50)


So wohnt Luke Meyer aktuell (Foto: privat von ihm)

Auch das Flutopfer Luke Meyer erzählte seine Geschichte. Der 22jährige war bei der Flut-Katastrophe an der Ahr von den Wassermassen, in seiner Kellerwohnung im Haus seines Großvaters, schlafend überrascht worden und beinahe ertrunken. Aktuell wohnt er im Wohnwagen und hat bisher nur 1.000 Soforthilfe erhalten.

Zwar zeigte sich Laschet mitfühlend und erzählte, dass es in NRW 3.500 Euro Soforthilfen gab, aber fehlende Handwerker und die versprochenen Bundesmittel kann auch er nicht zu sofort beschaffen. Meyer wirkte sichtlich enttäuscht. Er wünschte sich umfangreiche, aktive Soforthilfe für alle Flutopfer. (siehe Sendungs-Video ab Minute 51)


Die LIVE-Sendung ging 75 Minuten lang; bis 21.30 Uhr. Anders als die Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und Annalena Baerbock verließ Laschet die Wahlarena in der Kulturwerft Gollan übrigens nicht sofort, sondern nahm sich noch etwas Zeit für Fotos und Gespräche mit den Bürgern und Gästen vor Ort. Danach fuhren er und sein Team in den “Strandsalon” zur CDU-Party.

Kurzer Video-Mitschnitt aus der Sendung, als die ErKant-Redakteurin die Cannabis-Frage stellte:

Laschet startete seine Karriere als Schulsprecher und Jugendredakteur!

Armin Laschet (60) ist Vater von drei – bereits erwachsenen – Kindern und kommt aus NRW, wo er seit 2017 Ministerpräsident ist. Bereits als Jugendlicher wollte er die Welt ein wenig besser machen und engagierte sich als Schülersprecher und Jugendredakteur einer Schülerzeitung, wie er in der TV-Sendung auch erzählte. Seit 1986 ist er mit seiner Frau Susanne verheiratet. Der Kanzlerkandidat der CDU ist Mitglied der katholischen Kirche. Ob dazu passt, dass sein ältester Sohn Johannes “Joe” Laschet ein Mode-Influencer ist?

Auf jeden Fall hat Laschet ein Abi und studierte Jury. Als junger Erwachsener war er Assistenz eines Abgeordneten und wurde mit 28 Jahren bereits Stadtratsmitglied in Aachen. 1999 wurde er Europa-Abgeordneter; 2005 Minister für Generationen, Familien, Frauen und Integration und steht seitdem für Zuwanderung; machte sich stark für die Integration von Menschen aus aller Welt. 2017 wurde er dann Ministerpräsident von NRW; Anfang 2021 der CDU-Vorsitzende und infolge Kanzlerkandidat.


Weitere Fragen der Schülerzeitung beantwortete Armin Laschet im Nachgang per E-Mail.

1. Frage der Redaktion – betrifft Bildung & Kindesunterhalt:
Eine Schlagzeile in Ihrem Wahlprogramm lautet: “Wir wollen Aufstieg durch Bildung für ALLE möglich machen”. Frage: Wie soll das möglich werden? Insbesondere bei Kindern, die von ihren Eltern finanziell NICHT unterstützt werden können oder wollen? Stichwort auch: Kindesunterhaltsvorschuss, der mit 18 endet? Wie sollen Jugendliche Ihr Abi und ein Studium machen, wenn sie mit 18 keinen Unterhalt mehr vom Vater alternativ Kindergeldkasse bekommen? Gerade 18 und dann direkt eine Klage einreichen zu müssen, kann ja keine Lösung sein (das dauert ja auch Jahre …).
Antwort dazu von Kanzlerkandidat Laschet:
Eins ist klar: Kinder haben Anspruch auf Unterhalt von ihren Eltern über das 18. Lebensjahr hinaus – oder auf BAföG, wenn das Elterneinkommen nicht ausreicht. Erst nach dem ersten Berufsabschluss endet diese elterliche Pflicht ganz offiziell.
Wenn Eltern oder ein Elternteil dieser Pflicht nicht nachkommen wollen, ist das für die Kinder natürlich eine sehr schwierige Situation. Denn mit 18 Jahren ist man volljährig und das Gesetz sieht vor, dass Erwachsene ihre Unterhaltsansprüche selbst durchsetzen müssen. Unterstützen können hier aber ein Familienmediator oder eine Rechtsanwältin, auch wenn man keinen Antrag vor Gericht stellen möchte.
Und was noch viel mehr junge Menschen wissen sollten: In Deutschland gibt es für engagierte Studierende mit sehr guten Leistungen Stipendien. Mich hat damals die Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert; auch, weil mein Studium und das meiner drei Brüder eine finanzielle Herausforderung für meine Eltern war. Alle parteinahen Stiftungen und auch andere Institutionen bieten solche Stipendien an, und es lohnt, sich zu bewerben.
Die Politik muss jedoch schon viel früher ansetzen: Gleiche Bildungschancen für alle Kinder von der Kita an, unabhängig von der finanziellen Situation und der Herkunft der Eltern – das ist mein Ziel. Dafür brauchen wir gut ausgestattete Schulen, Fortbildung für Lehrende und digitale Bildung, die den Namen verdient.

2. Frage der Redaktion – betrifft Generationskonflikte:
Wie soll unsere Generation die finanziellen Probleme, die insbesondere durch die Rente, welche unsere Eltern aus der Babyboomer-Generation (2x soviele wie die Jugendlichen und jungen Erwachsenen heute) später bekommen sollen, getoppt durch die Corona-Schulden, hinbekommen? Woher soll das ganze Geld kommen, um das zu bezahlen?
Antwort dazu von Kanzlerkandidat Laschet:
Erstens: Indem wir nachhaltig wirtschaften! Im Gegensatz zu anderen Parteien ist uns die Schuldenbremse und die „Schwarze Null“ besonders wichtig. Das bedeutet, dass der Staat nur so viel Geld ausgeben darf, wie er zur Verfügung hat. Nur, weil wir so gut gewirtschaftet hatten und keine neuen Schulden brauchten, konnten wir in der Corona-Krise so vielen Menschen und Betrieben helfen. Dahin müssen wir jetzt zurückkommen.
Und zweitens: Wir müssen dafür sorgen, dass die Wirtschaft wieder wächst, sodass alle Menschen in Deutschland gute Arbeit haben. Denn wer Arbeit hat, zahlt Steuern und Sozialabgaben. Deshalb ist es für uns als CDU wichtig, dass die Unternehmen keine höheren Steuern zahlen müssen und deshalb genug Freiraum haben, um sich um ihr Geschäft zu kümmern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sichere Jobs zu geben.

3. Frage des Redaktions-Coaches – betrifft Corona-Soforthilfen:
Die Corona-Lockdows haben Selbständige, Freiberufler und Klein- und Mittelständler, die Träger unserer Gesellschaft, in Notlage gebracht und zu Sozialhilfe-Empfängern gemacht. Fakt ist: Herr Scholz hatte im März 2020 zugesagt, Soforthilfen müssten nicht zurückgezahlt werden! Es gab bei Antragstellung eine Prüfung; das sollte es gewesen sein.
Doch: Regeln wurden im Nachgang geändert! Heute und jetzt gibt es Nachprüfungen und Rückzahlungen! Die Folge: Unschuldige werden zu Subventionsbetrügern oder im Nachgang pleite gehen! Denn wer zurückzahlen muss, aber u.a. wegen der Corona-Lockdowns kein Geld hat und nachträglich natürlich kein Hartz4 beantragen, muss infolge Insolvenz anmelden.
Finden Sie das richtig? Wie wollen Sie damit umgehen? Sorgen Sie für Gerechtigkeit? Oder lassen Sie zu, dass noch mehr Lebenswerke durch die Politik zerstört werden? Freiberufler und Unternehmern ihre Existenz verlieren? Ihr Heim, ihre Firma? Was würden Sie tun, wenn Sie Bundeskanzler werden?
Antwort dazu von Kanzlerkandidat Laschet:
Ich glaube, ich spreche hier nicht nur für mich, sondern auch für die Vertreterinnen und Vertreter anderer politischer Parteien: Die Pandemie hat viele Menschen in Deutschland hart getroffen, und sowohl die Bundes- als auch die Landesregierungen haben sehr, sehr viel unternommen, um das Schlimmste zu verhindern. Alle Schäden kann die Politik nicht ausgleichen, das stimmt.
Aber die Insolvenzantragspflicht ist beispielsweise ausgesetzt worden – um die von Ihnen geschilderten Fälle eben nicht eintreten zu lassen. Wir haben es geschafft, in der Hochphase der Corona-Krise mit vielen Konjunkturmaßnahmen die Wirtschaft zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern. Wir sind so gut wie kaum ein anderes Land aus der Krise gekommen, weil wir denjenigen geholfen haben, die von der Pandemie besonders betroffen waren.
Dennoch gibt es Härtefälle, und natürlich muss auch hier eine Absicherung gewährleistet sein. Entscheidend für unser Land sind nun zwei Dinge: die Impfquote weiter so zu steigern, dass alle Einschränkungen gefahrlos aufgehoben werden können. Und zweitens, die Wirtschaft wieder voll in Gang zu bringen! Das wollen wir erreichen, indem wir sie von überflüssiger Bürokratie entlasten.

Die Bundestagswahl steht vor der Tür und Angela Merkel stellt sich, nach vier Amtszeiten, nicht erneut zur Wahl des Bundeskanzleramts auf. Somit steht die deutsche Bevölkerung nach knapp 16 Jahren das erste Mal wieder vor der Frage: „Wer solls denn werden, wenn nicht Mutti?“

Neben herkömmlichen Talkshows und Wahlkampfveranstaltungen gab es auch dieses Jahr, anlässlich der Bundestagswahl, die fünfte Ausgabe der ARD-Show „Wahlarena“, in der sich die Kanzlerkandidaten der einzelnen Parteien Fragen der Bürger vor laufender Kamera stellen. Olaf Scholz, der Kanzlerkandidat der SPD hatte seinen Auftritt in der Wahlarena am 07.09.2021. erKant-Redakteur Bjarne war vor Ort.

Diverses Publikum, diverse Fragen:

Die Fragen, die Olaf Scholz innerhalb der 75 Minuten Sendezeit vom Publikum gestellt wurden, reichten von digitaler Infrastruktur an Schulen, über Militärausgaben bis hin zu Klimaschutz. Auch Fragen über Bündnisse mit der Linkspartei und über Hilfen für Flutopfer wurden gestellt.

Die letztgenannte Frage stellte der Leiter einer privaten Hilfsorganisation in den Flutgebieten. Er bemängelte die ausbleibende Unterstützung beim Wideraufbau von Häusern und Infrastruktur nach der Katastrophe. Nach einer kurzen Konversation versicherte Scholz dem Fragesteller, dass er ihn kontaktieren könne, falls es Probleme beim Wideraufbau in einigen Gegenden Probleme geben sollte.

Generell lässt sich sagen, dass Olaf Scholz direkt auf die Fragen des Publikums eingegangen ist. Allerdings fehlte es an Spannung – bisweilen war es fast langweilig.


Scholz engagierte sich schon früh politisch:

Der am 14. Juni 1958 in Osnabrück geborene Olaf Scholz (63), aufgewachsen in Hamburg-Altona, lebt mit seiner Frau Britta Ernst (Bildungsministerin MVP) heutzutage in Potsdam. Kinder hat er nicht. Er war schon früh politisch engagiert und trat 1975 als Gymnasiast der SPD bei.

Innerhalb seiner politischen Laufbahn besetzte er viele Ämter: 2001 war er Innensenator von Hamburg, 2002-2004 SPD-Generalsekretär, 2007 bis 2009 Bundesminister für Arbeit und Soziales und von 2011 bis 2018 Erster Bürgermeister von Hamburg. Aktuell, seit 2018, besetzt er das Amt des Bundesfinanzministers und ist Vize-Kanzler von Deutschland, arbeitet also an der Seite von Kanzlerin Merkel. Ehrenamtlich leistete er früher auch Arbeit für die Hamburger Initiative „Mehr Zeit für Kinder“ und das Projekt „Bildung gegen Kriminalität“.


Video von der ARD-Wahlarena:

Am Montagabend, dem 6.9.2021, war erKant-Redakteur Tobias Zuschauer in der Wahlarena mit Annalena Baerbock. Er kam zwar nicht während der Live-Sendung dran, doch ganz Journalist, der eine Antwort haben will, flitzte er (mit Schubser durch die Kollegin Tina Schlosser vom ARD) danach zur Kanzlerkandidatin der Grünen/Bündnis90 und stellte seine Frage doch noch.

Bei den Wahlarenen in Lübeck können, in jeweils 75 Minuten, Wählerinnen und Wähler ihre Fragen an die Kanzlerkandidaten richten. Moderiert werden diese von Andreas Cichowicz, NDR Chefredakteur, und Ellen Ehni, WDR-Chefredakteurin. Termine:

Am 6.9. war erKant-Redakteur Tobias live dabei, kam aber erst danach zu Wort.

Nach einem kurzen Sicherheitscheck durch die anwesende Polizei, durfte das Gelände der ehemaligen Gollan-Werft betreten werden. Gegen 18:00 Uhr fuhr der Wahlkampf-Tourbus mit Annalena Baerbock an Bord vor. Nach einem kurzen Grußwort, verschwand Frau Baerbock hinter der Bühne. Im Anschluss durften die Zuschauer die Vorhalle des Studios betreten, wo es einen Imbiss gab. Um circa 19 Uhr wurden die Zuschauer auf ihre Plätze gebracht. Dort gab es bis 20:00 Uhr ein Programm von einem Warm-Upper, damit auch alle fit und wach für die Live-Sendung wurden.

Pünktlich um 20:15 begann die Sendung, welche die Moderatoren mit Begrüßung der Kanzlerkandidatin sowie der Zuschauer vor den Bildschirmen und im Studio starteten. Dann ging die 75minutige Fragerunde los. Die Kanzlerkandidatin zeigte sich locker und den Menschen auf Augenhöhe zugewandt. Sie antwortete auf deren Fragen ausführlich – es schien, als hätte sie für jedes Problem die richtige Lösung. Nur wie diese finanziert werden sollten, bleibt unklar. Siehe Video-Zusammenfassung aus der Mediathek der ARD unten.

Da erKant-Redakteur Tobias nicht mit seiner Frage live dran gekommen war, hat er sie im Anschluss an Frau Bearbock gestellt. Seine Frage war folgende: „Sie schreiben in ihrem Wahlprogramm, (Kapitel 4 Seite 15o Abschnitt “Sichere Ausbildungs-Perspektiven, Zeile 13 bis 15), dass sie die inklusiven und assistierten Ausbildungen, sowie die ausbildungsbegleitenden Hilfen verbessern wollen. Was genau stellen sie sich darunter vor und wie sollen diese Hilfen aussehen?“.

Frau Baerbock antwortete, dass sie zum Beispiel die Schulbegleitungen verbessern möchte. Auf Nachfrage nach der Bereitstellung von PCs für Schüler zur Nutzung im Unterricht, meinte sie “ja auch das wäre eine Möglichkeit”. Das klang erst einmal gut. Aber es bleibt abzuwarten, was davon am Ende wirklich umgesetzt werden wird.

Der Abend in zwei Sätzen:

“Ich fand den Abend sehr interessant und informativ und ich bin sehr glücklich, dass meine Frage dann doch noch beantwortet worden ist. Das war ein super Erlebnis.” (Tobias)


Annalena Baerbocks früheres Berufsziel: Aus Krisengebieten berichten

Annalena Baerbock (40) lebt mit ihrem Mann, dem Politikberater und PR-Manager Daniel Holefleisch und zwei Töchter im Grandschulalter in Podsdam. Schon als Schülerin interessierte sie sich für Politik.

Sie hatte ein Plakat von Greenpeace in Ihrem Kinderzimmer hängen und ging gemeinsam mit ihren Eltern auf Demos, gegen den NATO-Doppelbeschluss und gegen Atomkraft. In einem Interview sagte sie 2014, dass Diskussionen über Krisen bei ihrer Familie immer dazugehörten. Lange hatte sie den Wunsch, Reporterin in Krisengebieten zu werden.

Nach dem Abi absolvierte Baerbock jedoch ein Studium in Politikwissenschaften, öffentliches Recht und Völkerrecht in Hamburg und London. Neben Ihrem Studium arbeitete sie als Freie Journalistin bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und hospitierte im NDR und der Deutschen Presse Agentur.

Auf politischer Ebene ist sie seit 2005 Mitglied von “Bündnis 90/Die Grünen”. In Brandenburg war sie von 2009 bis 2013 Parteivorsitzende der Grünen. Seit dem 27.1.2018 nun Parteivorsitzende der Grünen und deren Bundeskanzlerkandidatin.

Zur Schule gehen ist ja schön und  gut, aber gerade in der Oberstufe nebenbei ein wenig Geld verdienen, auch. Schüler arbeiten zum Beispiel nebenbei, weil ihnen ihr Taschengeld zu wenig ist oder die Eltern sie dazu auffordern. Andere gehen Jobben, um Geld für einen tollen Urlaub, den Führerschein oder das erste Auto zu sparen. Wo Jobs zu finden sind? Steht ganz Unten!

So oder so: Ein Job bringt schnelles, kleines Geld und macht unabhängig – plötzlich kann man sich kaufen, was man will! Außerdem ist es eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und Teenager lernen dabei schon einmal das Arbeitsleben kennen. So können sie Erfahrungen für die Zukunft sammeln – Gute wie Schlechte. Es gibt eine ganze Reihe an möglichen Jobs. Gearbeitet wird oft im Einzelhandel und in der Gastronomie, zum Beispiel bei Supermärken, Bekleidungsgeschäften oder bei Bäckereien. Dort gilt überall der Mindestlohn. Das bedeutet: 9,60 Euro/Stunde. Meistens werden circa 450 Euro im Monat verdient. Andere starten als Babysitter oder Zeitungsausträger. Manche erst als junge Erwachsene mit Führerschein zum Beispiel als Pizzaboten oder Promoter bei Verkaufsförderungsmaßnahmen.


Arbeiten im Lebensmittel-Einzelhandel & Gastronomie

“Ich arbeite seit Kurzem bei Familia – hier haben viele Jugendliche aus Reinfeld einen Job. Sie arbeiten an der Kasse, oder zum Beispiel in der Obst- & Gemüse- oder in der Tiefkühlabteilung. Aufgabe ist dort z.B. nicht mehr genießbare oder abgelaufene Ware auszusortieren. Außerdem müssen Lieferungen angenommen und Produkte ein- und ausgeräumt  werden. Ein Minijob bei Famila wird mit 450 Euro vergütet und die Mitarbeiter müssen ca. 44 Stunden im Monat arbeiten. Dies auch manchmal am Samstag. Meine “Challenge” war am Anfang, mit vollgepackten Gitterwagen durch die Gänge zu fahren. Das klappt jetzt aber schon besser!” berichtete eine 17jährige Reinfelderin.

Die Chancen bei Familia einen Mini-Job neben der Schule zu bekommen, ist nicht schlecht. Das Mindestalter beträgt hierfür allerdings 16 Jahre. Diese Altersgrenze besteht aber überall und ist gesetzlich geregelt. In Reinfeld suchen aktuell zum Beispiel McDonalds, Bäckerei Junge und Kik Aushilfen.


Kunden empfangen & Büroarbeit

“Ich habe im Februar 2021 für einen Monat an der Anmeldung einer Physiotherapie-Praxis gearbeitet, um in der Corona-Zeit etwas Sinnvolles zu tun. Dabei habe ich viele Termine für die Patienten gemacht; immer geschaut, ob ein Behandlungsraum zu der vorgeschlagenen Zeit frei war und musste auch manchmal Termine verschieben. Es war nicht immer einfach, einen freien Termin zu finden oder bei Bedarf einen umzuplanen, weil die Terminkalender der Therapeuten oft schon Monate im Voraus voll sind. Das war besonders dann schwer, wenn mir die Patienten von akuten Schmerzen berichtet haben. Da wollte ich am liebsten sofort helfen. Bei solchen “Härtefällen” hat dann ein Therapeut für mich übernommen. Aber in der Summe war es dort ein sehr entspanntes Arbeiten.” erzählte ein 17jähriger Reinfelder.


Babysitten, Zeitungsaustragen & Promoter sein

Ein typischer erster Job ist für Viele das Zeitungsaustragen. Andere starten als Babysitter – beides sind leichte Tätigkeiten und dürfen ab einem Alter von 14 Jahren ausgeführt werden. Um so älter die Jugendlichen, um so spannender scheinen allerdings die Jobs zu werden!

“Ich habe mit 14 Jahren angefangen, auf Kinder in der Nachbarschaft aufzupassen – da war oft nett und wenn ich Abends aufgepasst habe, wenn die Eltern mal ausgegangen sind, oder so, hatte ich echt nicht viel zu tun. Da war ich oft einfach nur da, sodass die Kinder nicht alleine im Haus waren. Aber manchmal war es auch anstrengend oder ich wusste nicht, was ich mache sollte. Zum Beispiel hatte ein Babysittenkind mal einen Pseudo-Krupp-Anfall. Da dachte ich, das Kind erstickt! Wir waren beide völlig panisch und ich habe meine Eltern zur Hilfe gerufen, die nur ein paar Häuser weiter Zuhause waren. Zum Glück ist aber nicht wirklich was passiert. Die meiste Zeit hat mir Babysitten echt Spaß gemacht! Was ich verdient habe, weiß ich gar nicht mehr. Heutzutage bekommt man wohl 5 bis 10 Euro die Stunde oder pauschal 20,- € am Abend”, erzählte eine heutige Mutter aus Reinfeld der Redaktion.

Ihr zweiter Job war übrigens einer im Sonnenstudio, was sehr cool war, da der Chef erlaubte, dass die Freunde da sein durften. Das war mehr ein Jugendtreff, als Arbeit. Doch so richtig spannend und mehr Geld bringend, war dann das Jobben mit 19, 20 Jahren, als Promoterin bei Verkaufsförderungs-Maßnahmen.

Promotions sind personalgestützte Werbeaktion, die der Steigerung des Bekanntheitsgrades und der Verkaufsförderung ausgewählter Produkte und Marken dient.


Einen Job finden, ist nicht leicht, denn:

Babysitter-Jobs von Privatleuten sind zum Beispiel in Zeitungen wie dem MARKT sowie auf Ebay-Kleinanzeigen zu finden, allerdings kommen da manchmal unseriöse Nachrichten auf Mädchen zu … Unternehmen schalten Stellenanzeigen im Internet; entweder auf ihrer eigenen Website oder auf Stellenbörsen oder bei der Arbeitsagentur. Das ist gut, denn so können diese Jobangebote zum Beispiel in der Google- und Indeed-Suche gefunden werden – siehe Suchbeispiel nach “Aushilfe Reinfeld” In der Google-Jobsuche erscheinen auch die Jobs, die auf erkant.de in der Stellenbörse veröffentlicht sind. Aber das ist nicht immer so! Viele Jobs von Firmen sind aus technischen Gründen nicht dort zu finden, was bedeutet, dass du als Jobsuchende Person eventuell auch noch in Stellenbörsen oder auf Firmen-Websites schauen müsstest.

Tatsächlich gibt es auch noch viele Arbeitgeber, die ihre Job-Angebote als Flyer ausdrucken und zum Beispiel in ihren Schaufenstern im Laden oder im Eingangsbereich aushängen.

Bewerbungs-Tipp: Schreibe ein kurzes, klares Bewerbungsschreiben, worin möglichst keine Rechtsschreibfehler drin sind und sende Dein letztes Zeugnis mit (als pdf). Muster dafür findest Du auf Media4Schools, genauer hier (Link).

So richtig schön im Matsch versinken, über Scherben gehen und im Maisfeld verlaufen. Noch nie gemacht? Jetzt aber! Schuhe aus und los! Ob mit Familie oder Freunden: im Barfußpark und Maislabyrinth wird es lustig. Garantiert!

Verschlungene Wege, kaltes Wasser, schwarzes Moor und tiefer Sumpf, Bahnschienen, Sand und Steine, kleine Kletterpark-Elemente – all das und noch viel mehr kannst du unter deinen Füßen spüren. Das im Barfußpark KIWEBU, in 23826 Todesfelde nahe Bad Segeberg (von Reinfeld und Bad Oldesloe in 30 Minuten mit dem Auto erreichbar), welcher einer von drei uns in SH bekannten Barfußparks ist. Im KIWEBU gibt es zudem ein Maislabyrinth, in dem Irren wirklich menschlich ist und Punkte bringt – kommst du vom Weg ab, findest du entweder Smileys oder Schilder mit Fragen, die zu beantworten sind. Weiterhin gibt es dort Werkstätten sowie Pavillons für Geburtstagfeiern.

Das Gelände scheint auf einer Apfelbaumplantage angelegt zu sein; die Pfade sind verschlungen, die Bäume klein und geben Schatten; mittendrin gibt es kleine Spielplätze, Tische und Bänke, um am Ende natürlich die Fußwaschstation. Insbesondere Familien mit kleinen Kindern können hier viele schöne Stunden verbringen. Aber auch Jugendliche haben dort offensichtlich Spaß – das Gekreische von Mädels war ziemlich häufig zu hören.

Der Verein KIWEBU richtet auf seinem 3 Hektor großen Naturgrundstück auch einzelne Projekttage, sowie mehrtägige Naturerlebnis-Fahrten, mit dem Ziel einer ganzheitlichen Sinnesschulung, für Schulklassen aus. Preise: Kombitickets Barfußpfad & Maislabyrinth: Erwachsene 11 € und  Kinder 7 €, Einzelpreise, etc siehe Website: https://kiwebu.de/


Fotos vom Barfußpark


Fotos vom Maislabyrinth

 

 

Das Schleswig-Holstein Musik Festival (#SHMF) findet 2021 vom 3. Juli bis zum 29. August statt. 156 Konzerte, fünf »Musikfeste auf dem Lande«, zwei Kindermusikfeste und ein Werftsommer werden in 79 Spielstätten an 51 Orten in Schleswig-Holstein, Hamburg, im Süden Dänemarks und im Norden von Niedersachsen veranstaltet. Auch für Jugendliche und Kinder ist Etwas dabei.

Rund zwei Drittel aller Konzerte finden unter freiem Himmel statt. Zwei überdachte, fest installierte Bühnen gibt es: Auf Gut Emkendorf  und Schloss Gottorf in Schleswig. Die Kindermusikfeste, siehe Programm, finden am 14. und 15.8. in Wotersen statt. Diese sollen eine musikalische Abenteuerreise für die jüngsten Besucher des SHMF werden. Auf der großen Open-Air-Bühne erlebt ihr zwei Konzerte und einen Body-Percussion-Workshop.

In Lübeck auf dem Gelände der Kulturwerft Gollan fanden am 17. & .18. Juli mehrere Konzerte statt.

An diesem Wochenende wurde das Industriegelände zur Bühne für Bands, Singer-Songwriter und aufstrebende Künstler, die zum Schwelgen und Staunen animieren: So trat der Hamburger Exportschlager, die Techno Marching Band MEUTE auf, außerdem der deutsche Reggae-Sänger und Songwriter Patrice, die einstige Straßenmusikerin und selbsternannte »Anti-Folk«-Künstlerin Alicia Edelweiss, sowie die Lüneburger Singer-Songwriterin Miss Allie. Außerdem sind mit Dota & Band und Die Höchste Eisenbahn zwei Berliner Indie-Pop-Bands dabei. Durch das Wochenende führt Poetry Slam-Moderator Tilo Strauß.

Die erkant-Redaktion war bei der One-Woman-Show von Wallis Bird dabei.

Wallis Bird kommt aus Irland und hat schon mehrere Alben herausgebraucht. Ihr Debüt-EP  produzierte sie während eines 18monatigen Aufenthalts in Deutschland an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim und Die Sängerin und Songwriterin ist irgendwie anders …, ist ihre eigene Band – und das hat einen fiesen Grund! Welchen, siehe unter den Bildern.

Von ihrem Vater bekam Wallies zu ihrem 2. Geburtstag die erste Gitarre geschenkt. Vorher hatte sie einen Unfall mit einem Rasenmäher, bei dem ihr alle Finger der linken Hand abgetrennt worden waren und lediglich vier Finger wieder angenäht werden konnten. Deshalb entwickelte sie im Laufe der Jahre einen außergewöhnlichen Gitarrenstil: Die Linkshänderin spielt eine Rechtshänder-Gitarre seitenverkehrt, ohne die Saiten umzuspannen.

Bei ihrem Konzert auf der Gollanwerft rissen ihr mehrmals Seiten – jedes Mal schnappte sie sich eine Ersatzgitarre und machte weiter, als wäre nichts gewesen. Grundsätzlich sind ihre Konzerte eine One-Woman-Show, bei der sie mit Händen und Füßen und allem, was in greifbarer Nähe ist, ein Instrument macht – auch die Zuschauer – und so ihre eigene Band ist. Sieh selbst:

Gerne wäre die Redaktion auch noch bei der MEUTE dabei gewesen, doch:

Die Leer- und damit Wartezeiten zwischen den Auftritten zu lang. MEUTE ist eine elfköpfige Techno-Marching-Band aus Hamburg. Die Band arrangiert Techno-, House- und Deep-House-Werke von bekannten DJs neu und setzt die elektronischen Beats mit den Instrumenten einer Blaskapelle um. MEUTEtourte bisher auf drei Kontinenten, Europa, Amerika, (südliches) Afrika und trat an verschiedenen Orten, von Gigs auf Straßen bis hin zu Musikfestivals und klassischen Konzertsälen, auf.

 

 

 

Bald ist es soweit: Nach einer sehr langen Wartezeit öffnet der Hansapark (Sierksdorf, Ostsee) am 18. Juni wieder seine Türen. Ab diesem Tag darf wieder im “Schwur des KÄRNAN“ gekreischt, die “Schlange von Midgard” bezwungen und “Nessie” aus ihrem langen Lockdown-Schlaf erweckt werden.

Zwei neue Attraktionen in der neuen Saison

Während der Corona-bedingten Schließungen standen die Bauarbeiten im HANSA-PARK nicht still! Und seit dieser Woche ist das Mitarbeiter-Team an Bord und bereitet den Park auf die langersehnte Öffnung vor. Bei dieser können die beiden neuen Attraktionen “Awildas Abenteuerfahrt“, die sechste Wasserbahn im HANSA-PARK und “Awildas Ausguck“, ein 11 Meter hoher Freifallturm eingeweiht werden. Beide Fahrgeschäfte bilden die neue Themenwelt “Awildas Welt”.  Außerdem wird der achte Bauabschnitt von “Hanse in Europa” ebenfalls fertig sein. Dieser soll sich durch aufwendig gestaltete und liebevoll umgesetzte Details auszeichnen.

Konzeptzeichnung zu “Awildas Welt”, dem neuen Themenbereich im HANSA-PARK © HANSA-PARK Freizeit- und Familienpark GmbH & Co. KG

Da die jetzt gültige Corona-Landesverordnung am 06. Juni 2021 außer Kraft tritt, wisse man derzeit noch nicht, welche konkreten Auflagen zum Saisonstart gelten. Sowohl die Angebote im Themenpark als auch die am 18.06. zur Eröffnung gültigen Regelungen werde man fortlaufend auf die aktuellen Entwicklungen abstimmen, teilte der HANSA-PARK am Dienstag den Medien mit.

Die Gäste werden weiterhin gebeten, sich rechzeitig vor dem Besuch auf der Website www.hansapark.de, oder über die App über die aktuell geltenden Auflagen zu informieren.

Der Öffnungszeiten-Kalender mitsamt der Möglichkeit zur Terminbuchung ist in Kürze freigeschaltet.

 

 

 

Du arbeitest gerne mit Digitalen Medien und wolltest schon immer mal wissen, wie du deinen eigenen Fernsehsender, nur mit einem Handy bespielen kannst? Du möchtest noch mehr aus deinen Fotos herausholen und Grundlagen in Photoshop erlernen?  Du wolltest immer mal deinen eigenen kleinen Kurzfilm produzieren? Dann melde dich jetzt an für das Jugend-Medien-Festival 2021 und lerne das und noch viel mehr.

Das Jugendmedienfestival, oder ehemals der Jugendpressefrühling sollte eigentlich, wie in den vergangenen Jahren, wieder in der JugendAkademie in Bad Segeberg stattfinden. Coronabedingt  musste die Präsenzveranstaltung abgesagt werden und findet deshalb vom 13. bis 16. Mai 2021 online statt.

Das Event beginnt am 13 Mai um 14:00 Uhr an und endet am 16 Mai um 15:00 Uhr.

In einer Redaktion kannst du dich im Medium deiner Wahl ausprobieren. Das erfahrene Team der Jugendpresse vermittelt das notwendige Know-how in Workshops. Gäste aus Medien, Kultur und Zivilgesellschaft stehen dir zum Interview zur Verfügung. Die Teilnahme kostet 9 Euro für Mitglieder der Jugendpresse und JuLeiCa-Inhaber:innen. Alle anderen zahlen 15 Euro .

Du kannst inhaltlich zwischen drei Programmtypen wählen:

  • Redaktionworkshops
  • Interdisziplinäre Workshops
  • Interviews mit interessanten Gästen aus Medien, Kultur und Politik

Die möglichen Redaktionen, in die du eintreten kannst sind: Foto, Online, Mobile TV, Hörspiel, Film und Newsroom. Jede Redaktion bzw. jeder Workshop ist in drei Teile geteilt.

Direkt zur Anmeldung geht es hier: www.jm-festival.de/

Die Redaktionen im Einzelnen

Foto: Noemi Boehnke

Foto: Beginnt am 13. Mai um 15:00 auf Stage 1. In diesem Workshop lernst du, wie du mit der Kamera umgehst und wie du durch Perspektive, Bildaufteilung und Lichtführung dein Bild gestalten kannst. Dir werden  die Grundlagen der Belichtung erklärt und gezeigt, was hinter den Begriffen ISO, Blende und Belichtungszeit steckt. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern schaust du dir an, wie sich ein Bild und seine Wirkung ändert, wenn man mit verschiedenen Blickwinkeln arbeitet und das Motiv unterschiedlich in Szene setzt.

Online: Beginnt am 13. Mai um 16:00 Uhr auf Stage 1, Social Media ist aus der Welt der Medien nicht mehr wegzudenken und die Aufmerksamkeit der Nutzer und Nutzerinnen ist hart umkämpft. Umso wichtiger ist es, die Grundlagen der Netzwerke zu verstehen. In diesem Workshop lernst du, wie Accounts erfolgreich aufgebaut werden und wie du deine Inhalte richtig vermitteln kannst.

Mobile TV: Beginnt am 13. Mai um 15.00 Uhr auf Stage 2, Der Fernsehsender in der Hosentasche! Du lernst, was es mit Mobile Reporting auf sich hat und wie du mit dem Smartphone eigene, gelungene Aufnahmen erstellst.

Hörspiel: Beginnt am 14. Mai um 10:00 Uhr auf Stage 1 Dir wird mithilfe der kostenlosen Audioschnittsoftware “Audacity” gezeigt, wie du aus gesammelten Geräuschen und eingesprochenem Text ein fertiges Hörspiel oder ein Radiobeitrag erstellst.

Film: Beginnt am 14 Mai um 14:00 Uhr auf Stage 2, Was macht eine gute Idee aus und wie komme ich zu einem guten Drehbuch?
In diesem Workshop, werden dir dramaturgische Tools an die Hand gegeben, die dir dabei helfen, deine Geschichten zu erzählen.

Newsroom: Beginnt am 15. Mai un 11:45 Uhr auf Stage 2, Du möchtest einen Artikel schreiben, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Dieser Workshop hilft dir beim Ideen finden und erklärt, worauf du bei der Recherche achten musst. Das Ziel: verlässliche Informationen zwischen zahlreichen Fake News und alternativen Fakten finden.

Interdisziplinären Workshops

Zusätzlich zu den Redaktions-Workshops kannst du auch noch aus 5 interdisziplinären Workshops wählen. Diese Art von Workshop findet nur einmal statt. Dieinterdisziplinären Workshops sind:

  • Journalismus und die Tech-Giganten: Wie abhängig machen wir uns von Google, Facebook, TikTok und Co.?”; Beginn 14. Mai 11:45 auf Stage 1
  • Layout: Beginn 14. Mai um 11:45 auf Stage 2
  • Eventorganisation: Beginn 15.Mai um 10:00 Uhr auf Stage 1
  • “Sprechtraining: Moderationskoffer für die Praxis”; Beginn 15.Mai um 11:45 auf Stage 1
  • “Tatort soziale Netzwerke: Verschwörung-Mythen und Fake-News im Internet”; Beginn 15.Mai 10:00 Uhr auf Stage 2

Spannende Interviews sind ebenfalls mit dabei.

Auch einige Journalisten, Kulturschaffende und Politiker haben ihr Kommen zugesagt. Sie werden jeweils ein Interview auf einer der zwei Bühnen geben. Mit dabei sind:

  • Der Radiomoderator und Sportjournalist, sowie Leiter für Zentrale Programmaufgeben im NDR-Landesfunkhaus Schleswig-Holstein, Andreas Schmidt
  • Der Musiker Julian Pförtner
  • Der Satiriker, Journalist und Mitbegründer der Partei “DIE PARTEI”, Martin Sonneborn
  • Die Hörspielsprecherin und die Stimme von Bibi Blocksberg, Susanna Bonaséwicz
  • Die deutsche Indie-Folkband Fīn Dawson

Hier kannst du dich anmelden

Auf der Website www.jm-festival.de/ findest du noch einmal alle Infos, sowie ein ausführliches Programmm. Auf dieser Website  kannst du dich für das ganze Festival inklusive der Workshops und Interviews anmelden. Falls du dich nur für die Interviews interessierst kannst du dich hier anmelden. Das Ticket allein für die Interviews kostet 3€ für Mitglieder der Jugendpresse und JuLeiCa-Inhaberinnen und Inhaber und 5€ für alle anderen. Das Ticket für die Interviews ist nur vom 14.5 14:00 bis einschließlich 15.5 18:00 Uhr gültig.

Hauptveranstalter des Jugendmedienfestivals ist die Junge Presse Pinneberg.

 

Aus Hamburg für alle: Der Treffpunkt für IT-Girls Katharina Fegebank unterstützt GIRLS Hacker School @home

Hamburg, 7. Oktober 2020 – Girls just wanna hack fun. Unter diesem Motto findet im Rahmen der europaweiten Codeweek am Wochenende 10. und 11. Oktober, jeweils von 14 bis 18 Uhr, auch eine GIRLS Hacker School statt.  In zweitägigen Online-Kursen können Mädchen und Frauen zwischen 11 und 99 Jahren die bunte Welt der IT entdecken und erste Schritte im Programmieren machen. Das Kursangebot variiert. So können die einen ihr erstes Spiel entwickeln, andere ihre eigene Webseite bauen und mehr. Gemeinsam gelernt wird von und mit echten ITler*innen, die sich hier ehrenamtlich engagieren. Unterstützt wird das Event von Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin Katharina Fegebank, die sich im gemeinsamen Auftaktmeeting mit einem Grußwort an die IT-Girls wenden wird.

Die Kurse finden in separaten Online-Meetings statt. Nötig für die Teilnahme sind lediglich ein Computer und eine stabile Internetverbindung. Vorkenntnisse im Programmieren werden nicht erwartet. Die Teilnahme kostet 30,- Euro, ist aber auch mit einem frei wählbaren Ticketpreis möglich. Parallel finden an genanntem Wochenende auch Online-Kurse in Kooperation mit den bundesweiten MINT-Regionen statt. Diese sind offen für alle Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren. Mehr Infos zu allen Kursangeboten unter: https://hacker-school.de

Die GIRLS Hacker School wird supported vom Netzwerk „Frauen-Verbinden“ (https://www.frauen-verbinden.de/) und hat inzwischen einen festen Platz im Terminplan des digitalen Bildungsprojektes Hacker School. Sie will allen Mädchen und Frauen zwischen 11 und 99 Jahren die Möglichkeit, in Online-Codingkursen am Wochenende erste Schritte im Programmieren zu machen oder Erlerntes in einem Aufbaukurs zu vertiefen. Die erfolgreichen Sessions in den vergangenen Monaten mit insgesamt rund 300 Teilnehmerinnen zeigte das große Interesse der weiblichen IT-Interessierten, in einem geschützten Raum Zeit zum Experimentieren und Gestalten zu haben. “Die aktuelle Zeiten machen es deutlicher als je zuvor: Informatik- und Technik-Skills sind heutzutage relevant und sollten vom frühesten Alter und geschlechtsunabhängig  gefördert werden. Es ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichberechtigung, denn um für sich selbst entscheiden zu können, ob coden etwas für mich ist oder nicht, muss ich es doch einmal ausprobiert haben können. Und genau das ist unsere Mission bei der Hacker School sowie von Frauen-Verbinden” so Dr. Julia Freudenberg von der Hacker School.

Weitere Termine der GIRLS Hacker School 2020 sind am  7./8. November und 5./6. Dezember 2020.

Mehr Infos: https://www.frauen-verbinden.de/