Der frisch gewählte Reinfelder KJB (Foto siehe unten) ist voller Tatendrang in die Amtszeit gestartet und hat am Nikolaustag das jährliche Plätzchenbacken veranstaltet.

Mit Kindern zwischen acht und zwölf Jahren backten sie in der Küche im Ganztagszentrum / Kant-Schule zwei Stunden lang Vanillekipferl, Haselnusskekse und Butterplätzchen. Die Bäcker waren fleißig, die Stimmung ausgelassen und die Gestaltungsmöglichkeiten vielfältig. Nach dem Verzieren mit Zuckerguss und vielen Extras, konnte jedes Kind seine persönliche Leckereien mitnehmen.

„Ich war schon mal dabei“, erzählte Natalia. „Aber sooo viele Kekse haben wir noch nie gebacken! Ich schenke meinem Vater morgen welche zum Geburtstag.“

Die neue KJB-Vorsitzende Elisabeth und ihre Stellvertreterin Lucy ziehen eine positive Bilanz, freuen sich über die glücklichen Kinder und wägen noch ab, ob es vielleicht auch mal eine sommerliche Backaktion geben kann. Nun wünschen sie, im Namen des gesamten KJB´s, allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.


Der aktuelle Reinfelder KBJ wurde im November 2019 für zwei Jahre gewählt!

Michail Schneider (11) , Tammo Hartwig (13) , Mara Koch (11) , Laura Mess (9) , Cosima Klauß (12) , Lucy Wenzel (17) , Elisabeth Göhlert (13) (Reihenfolge von li oben nach re unten)

Darauf warten alle: Digitale Whiteboards, PC ´s und Tablets, digitale Bücher und Wiki´s, digitale Lernmethoden – unter Anderem mit VR. Bildungsministerin Karin Prien gab am 24. September in Kiel bekannt, dass die kommunalen Landesverbände sich einig wurden und die Förderrichtlinie über die Vergabe der Mittel aus dem “Digitalpakt” in Kraft treten kann. Von 2019 bis 2024 erhalten die rund 800 öffentlichen Schulen in Schleswig-Holstein knapp 142 Millionen Euro.

Die Richtlinie „Landesprogramm DigitalPakt SH – Öffentliche Schulen“ wird mit Veröffentlichung im Amtsblatt in der kommenden Woche rückwirkend zum 17. Mai 2019 in Kraft treten. Damit Schulen Geld aus dem DigitalPakt bekommen, müssen sie einen Antrag stellen – wozu sie zunächst ein pädagogisches Konzept entwickeln müssen.

Digitale Bildung – der “DigitalPakt” soll sie möglich machen

Digitale Kompetenz ist zukünftig von entscheidender Bedeutung: für jeden Menschen, um digitale Medien selbstbestimmt und verantwortungsvoll nutzen zu können und um gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben; und für die Gesellschaft, um Demokratie und Wohlstand im 21. Jahrhundert zu erhalten.

Schulen müssen deshalb überall auf schnelles Internet zurückgreifen können und sollten über entsprechende Anzeigegeräte wie interaktive Whiteboards verfügen. Lehrerinnen und Lehrer müssen gut qualifiziert sein, um digitale Medien nutzen und digitale Kompetenzen vermitteln zu können. (Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung).

Ein Erklärfilm dazu:

https://youtu.be/KQ2yOFOR-wM

Der Träger der Reinfelder Schulen – die Stadt Reinfeld – kann bis zu 500.000 EUR bekommen.

Um aber z.B. bis 25.000 EUR für Endgeräte ausgeben zu dürfen, muss zunächst die Infrastruktur stehen, steht z.B. in der Verwaltungsvereinbarung des Bundes. Auf die regionale Fördermittelrichtlinie müssen Schleswig-Holsteiner wohl bis kommende Woche warten – diese wird im Nachrichtenblatt mitgeteilt.

Die aus dem Schulträgerbudget zu gewährenden Zuwendungen sind von den Trägern der öffentlichen Schulen um einen Eigenanteil in Höhe von jeweils mindestens 15 Prozent zu ergänzen. Bei finanzschwachen Kreisen, Städten und Gemeinden entfällt der Eigenanteil.

Weiterführende Informationen:

Weitere Artikel zum Thema Digitalisierung & Schule siehe Themenseite dazu von erKant.

 

Besuche von Krimis oder Musicals sind im Trend. Theater war schon immer ein wenig magisch und dieses Gefühl will der Jugendkulturring Stormarn (Kurz: JKR) mit Jugendichen teilen. Deshalb startet der JKR pünktlich zum neuen Schuljahr in die nächste Theatersaison und bietet auch diesmal ein spannendes Theaterprogramm – erstmalig wird auch ein Improvisations-Theater besucht, siehe Foto: “Steife Brise”

Das Abo für eine Saison umfasst fünf Theaterfahrten nach Hamburg und Lübeck. Im letzten Jahr nutzten gut 250 Jugendliche das Angebot. Das Besondere: Alle werden mit mehreren Bussen an ca. 20 Stationen in ganz Stormarn abgeholt und natürlich auch wieder zurückgebracht.

In Reinfeld geht die Fahrt jeweils an der Bushaltestelle “Heilsauring”, im Elschenbek / Stavenkamp los.

Zulassung, Gutschein, Zugeben, Karneval, Zirkus

Zu den vom Team des JKR ausgewählten Stücken zählen in diesem Jahr sowohl Musicals und Tragikomödien als auch ein Impro-Krimi: „Vincent will Meer“ im Harburger Theater, „Steife Brise: Morden im Norden“ im Imperial Theater, „Istanbul“ und „Die Dreigroschenoper“ im Theater Lübeck sowie „Coolhaze“ im Deutschen SchauSpielHaus.

Das Abo kostet € 45,- und beinhaltet alle fünf Theaterbesuche inkl. Busfahrt. Geschwisterkinder zahlen sogar nur € 40,-.

„Wie auch in den letzten Jahren fahren wir wieder ins Imperial Theater. Zum aller ersten Mal besuchen wir allerdings einen Krimi von “Steife Brise”. Die Theatergruppe hat sich auf Improvisationstheater spezialisiert, so dass die Jugendlichen aktiv auf das Stück Einfluss nehmen können “, so Alexandra Carsten und Jaqueline Malchau, die vor gut einem Jahr die Leitung des JKR übernommen haben. „Das wird sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis. Aber auch die anderen Stücke werden großartig. Wir konzentrieren uns auf Themen, die die Jugendlichen interessieren und bewegen.“

Wer dabei sein möchte bei Vincents turbulenter Reise ans Meer, wer erleben möchte, wie es sich anfühlt, wenn das Wirtschaftswunder in der Türkei und nicht in Deutschland stattgefunden hätte, oder einfach nur sehen möchte, wie man „Michael Koolhaas“ als Actionthriller auf die Bühne bringt, wer große und kleine Theaterbühnen kennen lernen möchte, für den ist das Programm des JKR dieses Jahr genau richtig.

Anmeldeschluss ist der 14. September 2019.

Nähere Infos sowie das Anmeldeformular findet man online unter www.jkr-stormarn.de. Bei Fragen ist der Jugendkulturring auch telefonisch unter 04102-6076797 oder per Mail unter info@jkr-stormarn.de erreichbar.

Helfer gesucht: Das Team des JKR arbeitet zu 100% ehrenamtlich und sucht noch Busbegleiter, da sich aufgrund der in den letzten Jahren gestiegenen Teilnehmerzahlen auch die Anzahl der Busse erhöht hat. Erwachsene, die Lust und Zeit haben, einen Bus zu begleiten und in diesem Rahmen kostenlos ins Theater zu fahren, sind herzlich eingeladen, sich beim JKR zu melden.

Quellen-Angabe: Das Foto ist ein Presse-Foto von “Steife Brise” und dem Impro-Krimi “Morden im Norden”

Am 11.9. findet auf der “Digitalen Woche” in Kiel unter Anderem ein Media4Schools-Workshop für Lehrer mit Schülern statt. Thema: „Online-Schul- oder Schülerzeitung entwickeln – aber wie?“ Vor Ort gibt es eine schöne Überraschung: Die IHK zu Kiel unterstützt das Event und spendet, über den Verein sii-kids & -talents e.V., die Entwicklung für eine Online-Schülerzeitung in Kiel. Interessierte Schulen können sich vor Ort dafür “bewerben”.

Dazu hat Herr Vater (Präsident der IHK zu Kiel) einen sehr netten Brief geschrieben, den wir hier auszugsweise veröffentlichen dürfen:

“Der Ansatz von “Media4Schools” beeindruckt mich sehr. Im schleswig-holsteinischen “Jahr der politischen Bildung” setzt dieses Projekt wichtige Akzente mit der Unterstützung von Online-Schülerzeitungen im Echten Norden. Dass die jungen Reinfelder Redakteure von erKant.de bereits mehrfach bundesweite Auszeichnungen erhielten, ist eine tolle Bestätigung.

Ohnehin ist mir politische und mediale Bildung ein Anliegen – ein ganze Besonderes aber in diesen Zeiten, da viele Menschen sich in politische und mediale Blasen zurückziehen und demokratische Grundsätze allzu oft leichtfertig in Frage gestellt werden.

Auch werden die dringend benötigten Fachkräfte von morgen über ganz andere mediale Kompetenz verfügen müssen als die Generation vor ihnen, um am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Der Verein sii-kids e.V. und sein Projekt mit dem Ziel, einerseits Pluralismus und Pressefreiheit, andererseits digitale Bildung zu fördern, gehen daher gleich in doppeltem Sinne in die richtige Richtung und haben daher alle Unterstützung verdient. Sehr gerne reiht die IHK zu Kiel sich daher in die Riege der Förderer von “Media4Schools ein.

Ich freue mich auf die nächsten Erfolge!”

Klaus-Hinrich Vater, Präsident der IHK zu Kiel

Der Workshop findet am 11. September 2019, von 11:30 – 14:30 Uhr, im Zelt an der Kiellinie Nord statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wäre aber nett, unter: www.sii-kids.de/events

Unter dem Titel “HIER FÜR DIE WELT LERNEN” *3 können ab August 2019 in Schleswig-Holstein 300 Schulgruppen kostenfreie Lernangebote zum Thema “Nachhaltigkeit” (BNE *1) wahrnehmen. Auch der Verein sii-kids & -talents e.V. ist mit zwei Angeboten im Kreis Stormarn und Lübeck dabei und damit bereits SDG *2-Multiplikator. Themen: “nachhaltige Smartphones digital präsentiert” und “Lebensmittel retten – aber wie?”

Es geht dabei darum, die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 für Kinder und Jugendliche erfahrbar und erlebbar zu machen. Hierzu haben schleswig-holsteinische Lernorte und andere Initiativen entsprechende Bildungsangebote entwickelt. Deren Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und der eigenen Lebenswelt herzustellen. Die Lerneinheiten verbinden Wissen und konkretes Tun, lokale Lernanlässe und -themen mit globalen Zusammenhängen. „Lernorte“ und Bildungsanbieter schaffen dabei einen Experimentier-, Wissens- und Erfahrungsraum für die Schülerinnen und Schüler.

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Bildungsprogramm HIER FÜR DIE WELT LERNEN . 

-> Direkt zu den möglichen Terminen und Kursanmeldung springen – klick hier!

Die Angebote des Vereins sii-kids & -talents e.V. sind folgende:

Bei dem Projekttag „nachhaltige Smartphones digital präsentiert“ erarbeitet beispielsweise eine Gruppe von 12 bis 24 Ki/Ju das Thema eigenständig. Das vor allem als Projektarbeit / Gruppenpuzzle, bei dem die Schüler (7. bis 10. Klasse) selbstaktiv und eigenständig das Thema global erfassen. Dabei wird u.a. online recherchiert & die Ergebnisse digital präsentiert.

„Natürlich haben wir auch wirklich nachhaltige Smartphones da, die uns die Shift GmbH zur Verfügung gestellt hat – die können von den Teilnehmern bis in kleinste Detail auseinandergenommen und nachhaltig repariert werden. Unser Veranstaltungsort ist die Dräger-Garage (auf dem Firmengelände der Drägerwerk AG) in Lübeck”

Berichtete Susanne Braun-Speck, die das Konzept entwickelt hat und Referentin sein wird. Das besondere an diesem Projektangebot ist, dass digitales Lernen mit Bildung für nachhaltige Entwicklung gekoppelt wird. Die Termine hierfür stehen fest und sind online buchbar.

Auch das zweite Projektangebot des Reinfelder Vereins liegt absolut im Trend der Zeit: Unter dem Titel „Lebensmittel retten, aber wie?“ erarbeiten Teilnehmer der SEK 1 oder Berufsfachschule das Thema am Beispiel von Foodsharing. Nach einem spielerischen Einstieg in die Nachhaltigkeitsziele, betrachten die Teilnehmer die globale Ernährungssituation, vom Feld bis zum eigenen Kühlschrank. Danach werden gerettete Lebensmittel analysiert, bewertet und probiert; MHD, tatsächlicher Lebensmittelverderb, Klimaeinflüsse und vieles mehr diskutiert. Dieser Projekttag findet an der jeweiligen Schule statt; Termine können frei gewählt werden und Referentin ist hier Dipl. Oecotrophologin Ines Knoop-Hille.

„Die Tatsache, dass bis zu 50% unserer produzierten Lebensmittel weggeworfen werden, treibt mich an – wir alle können etwas dagegen tun! Ich zeige Schülern, wie!“

Weitere Infos mit Terminen und Anmeldung siehe: https://sii-kids.de/event-workshop-kalender/

Der Ferienpass 2019 der „Jugendpflege Stadt Reinfeld“ ist fertig und kann hier als PDF heruntergeladen werden. Während des Kinderstadtfestes am Samstag, den 15.06.2019, gehen die Ferienpässe auch als Heft in Umlauf.  Die beliebten Aktionsbüchlein werden in den drei Reinfelder Schulen ausgegeben und bleiben dort auf Nachfrage verfügbar, ebenso wie im Rathaus, der Bücherei und im Jugendtreff.

Jugendpflegerin Katrin Göhlert: “Danke an die vielen Anbieter! Ich freue mich auf abwechslungsreiche Sommerferien! Ab Montag, dem 17. Juni 2019, sind Anmeldungen möglich!”

Der Jugendtreff ist in den Sommerferien wie folgt geöffnet:

Montags, Mittwochs, Donnerstags morgens von 10:00-12:00 Uhr und nachmittags von 13:00-17:00 Uhr

Kontaktdaten, auch für die Ferienpass-Anmeldungen:

Jugendtreff im Ganztagszentrum, Bischofsteicher Weg 75b, 23858 Reinfeld (Holstein),

Telefon (04533) 2001-19, E-Mail: jugendpflege@stadt-reinfeld.de

Bitte beachten: Viele Veranstaltungen finden im künftigen Bürgerzentrum (ehemalige Erich-Kästner-Schule) statt.

Mareike Gerstmann, Tochter von Reinfelds Bürgermeister Heiko Gerstmann, hat 4 Monate lang im “Rainbow House of Hope” in Uganda gearbeitet. Am 6. Juni ist der Projektleiter des Vereins, Micheal Mwase, zu Gast in Reinfeld. In englischer Sprache wird er am Donnerstag, 6. Juni, von  11.35 Uhr bis 12.35 Uhr einen Vortrag halten und zur Diskussion einladen.

Der Verein setzt sich aktiv für die Jugend in Uganda ein. Er unterhält ein Jugendzentrum am Rand der ugandischen Hauptstadt Kampala und bietet damit Jugendlichen aus den Armenvierteln Kampalas eine Perspektive für die eigene Zukunft. In gemeinsamen Projekten z.B. künstlerischer oder handwerklicher Art lernen die Kinder und Heranwachsenden, sich auszuprobieren und das Leben in die eigene Hand zu nehmen.

Mit einem Durchschnittsalter von 15 Jahren ist Uganda weltweit das Land mit der jüngsten Bevölkerung.

Das bringt viele Probleme mit sich. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch. Der Jugend fehlt die Perspektive.

Micheal Mwase ist derzeit auf Europareise, um für die Arbeit des Vereins zur Unterstützung der Jugendarbeit in Uganda Spenden einzuwerben und auf die Situation der Jugend in Uganda hinzuweisen. Der Verein arbeitet präventiv, um die Lebenssituationen vor Ort zu verbessern und parallel dazu die Zahl der Flüchtenden zu verringern. Er bietet Ausbildungsprojekte in Uganda an und fördert die Stellung der jungen Mädchen und Frauen.

Er selbst kommt auch aus Kampala und kennt die Probleme der Jugend in Uganda aus eigener Erfahrung. Ihm ist es eine Herzensangelegenheit, auf die Arbeit von Rainbow House of Hope e.V. hinzuweisen und sie zu stärken. Siehe http://www.rainbowhouse.info oder PPF-Flyer des Vereins (Klick)

Veranstaltungsort und Teilnahme:

Die Veranstaltung findet am 06.06. im Mehrzweck der Immanuel-Kant-Schule statt. Die 12. Klassen der IKS nehmen in jedem Fall daran teil. Gäste, auch außerschulische, sind ausdrücklich willkommen, das ab 11.25 Uhr. Beginn ist 11.35 Uhr. Der Zugang zum Mehrzweckraum im Erdgeschoss ist über den Schulhof von der Seite Bischofsteicher Weg aus. Der Eintritt ist frei.

Bürgermeister Gerstmann und seine Tochter hatten Micheal Mwase eingeladen, die Karpfenstadt zu besuchen, und organisierten die Veranstaltung zusammen mit der Schulleitung. Eine Bleibe hat Mwase auch bei Familie Gerstmann gefunden, welche Kontakte zu Menschen in aller Welt pflegt.

Presseinfo der Stadt Reinfeld

Am 23. Mai 1949 – also vor 70 Jahren – wurde das Grundgesetz als vorläufige Verfassung erlassen und trat zum Ablauf des Tages in Kraft. Der Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn fordert, dass die Kinderrechte in vollem Umfang in die Verfassung aufgenommen werden – mit sämtlichen Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechten sowie dem Vorrang des Kindeswohls.

„Indem wir die Kinderrechte im Grundgesetz festschreiben, stärken wir die Rechtsposition von Kindern und Jugendlichen“, erklärt Birgitt Zabel, 1. Vorsitzende des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn. „Politik und Verwaltung müssten dann bei allen Entscheidungen, die Kinder und Jugendliche betreffen, prüfen, ob deren Interessen ausreichend berücksichtigt wurden und ihre Rechte gewahrt sind.“

Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern will im Herbst einen Vorschlag vorlegen, wie Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden sollen. Der Kinderschutzbund hat gemeinsam mit anderen im Aktionsbündnis Kinderrechte ins Grundgesetz einen Formulierungsvorschlag vorgelegt.

„Wenn Kinder und ihre Rechte fehlen, dann kommen Kinder lediglich als Rechtsobjekte und nicht als Rechtssubjekte in der Verfassung vor. Wenn die Verfassung (das Grundgesetz) die Seele unserer Demokratie ist, dann ist diese Seele ohne die Rechte der Kinder nicht komplett“, sagt Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn.

Der Kinderschutzbund hat es sich zum Ziel gesetzt, mit vielfältigen Aktionen die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen stärker bekannt zu machen und zu fördern. Der Verband spricht sich deshalb auch für eine Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre aus.

Quelle: Presse-Info des KJR

Foto: pixabay, Jarmoluk

 

Großzügigkeit ist gefragt – vom 20.05. bis 16.06.2019 können Jugendgruppen Geld für ihre ehrenamtliche Arbeit sammeln. Eine Registrierung, um sich als seriös ausweisen zu können, ist notwendig!

“Ihr seid jung, dynamisch und voller Tatendrang? Euer Jugendverband oder Eure Jugendgruppe hat jede Menge Pläne und Wünsche, aber Eure Kasse ist leer? Dann solltet ihr unbedingt bei der Jugendsammlung mitmachen!” teilte der Kreisjugendring vor Kurzem mit.

Warum eigentlich sammeln und wofür?

  • ganz klar: Mehr Geld in der Kasse! Unbürokratisch und ohne Anträge zu schreiben
  • Ihr könnt komplett selbst entscheiden, was mit dem Geld passiert
  • Ihr macht auf Eure Arbeit aufmerksam und findet neue Mitstreiter/innen

Und das Beste: 70% des gesammelten Geldes bleibt bei den Jugendgruppen selbst; 10% des gesammelten Geldes geht an den Kreis-  sowie 20% an den Landesjugendring.

Die 3 besten Gruppen (Ergebnis absolut, Ergebnis pro Einwohner, bester Newcomer) bekommt den Sammelbetrag verdoppelt (70%, max. je 1.000 €)

Wie läuft das ab? Und was gibt es zu beachten?

Jugendgruppen, die an der Jugendsammlung teilnehmen möchten, können sich im Internet www.kjr-stormarn.de oder oder Telefonisch unter 04531/888 10 10 anmelden. Redakteur Tobias erklärt weiter:

“Ganz wichtig ist, dass ihr einen Ausweis braucht, auf dem vermerkt ist, dass ihr berechtigt seit, Geld für euer Projekt zu sammeln. Diesen müsst ihr dann an jeder Tür, an der ihr klingelt vorzeigen, damit die Leute wissen, wofür sie Geld spenden. Euren Ausweis bekommt ihr in der Geschäftsstelle des KJR in der Grabauer Straße 19 in Bad Oldesloe.”

Die Geschäftsstelle ist an jedem Montag, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr, sowie am Dienstag von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Freitags ist Ruhetag.

Seit wann gibt es die Aktion Jugend sammelt für Jugend?

Seit 1950 sammeln Jugendliche bei der landesweiten Jugendsammlung unter dem Motto „Jugend sammelt für Jugend“, organisiert vom Landesjugendring Schleswig-Holstein in Kooperation mit den Kreisjugendringen. Dabei bitten die Jugendgruppen in Haus- und Straßensammlungen um Ihre Unterstützung. Die Jugendsammlung ist eine wichtige Finanzierungsquelle für die Jugendarbeit, sie können so ihre knappen Kassen füllen, um z.B. Material zu kaufen, Ferienfreizeiten zu finanzieren oder Ausflüge zu organisieren.

„Dieses ehrenamtliche Engagement der jungen Menschen ist im wahrsten Sinne des Wortes für unsere Gesellschaft Gold wert. Nicht selten ist es die Jugendarbeit, aus der späteres ehrenamtliches Engagement im Erwachsenenalter hervorgeht.“, so Klaus Schlie, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages und Schirmherr der Jugendsammlung.

Der Kreisjugendring Stormarn bittet alle Haushalte und Firmen die Jugendarbeit auch 2019 tatkräftig zu unterstützen.

Der Kreisjugendring Stormarn e.V. ist die Arbeitsgemeinschaft Stormarner Jugendverbände. Er vertritt die Interessen von 183 Mitgliedsorganisationen denen zur Zeit mehr als 36.000 Kinder und Jugendliche angehören. Zu den wesentlichen Aktivitäten der Jugendverbände gehören Jugendbildungs-, Freizeit- und Erholungsmaßnahmen. Die Arbeit der Jugend­verbände in Stormarn wird vor allem durch die mehr als 1.200 ehrenamtlichen Jugendgruppenleiter/innen getragen.

 

Beitragsbild von bohed auf pixabay.com

Die Halbjahreszeugnisse stehen vor der Tür: am kommenden Freitag können Schüler wieder schwarz auf weiß lesen, ob ihre Leistungen im Unterricht gut oder weniger gut waren. Kinder und Jugendliche, die schlechte Noten erwarten, leiden dann häufig unter Zeugnisangst, die umso größer wird, je näher der Termin der Zeugnisübergabe rückt.

Die meisten haben ganz besonders Angst vor dem „Überbringungsmoment“, wenn sie den Eltern das Zeugnis zeigen sollen. Dies erzählen die Beraterinnen und Berater am Kinder- und Jugendtelefon, an das sich Schüler mit ihren Sorgen anonym und vertraulich wenden können (Presse-Info vom Deutscher Kinderschutzbund, Kreisverband Stormarn e.V.).

Hilfe für Kinder und Jugendliche

Schülerinnen und Schüler erreichen das Kinder- und Jugendtelefon, die „Nummer gegen Kummer“, unter der Telefonnummer 116 111. Von montags bis freitags von 14.00 bis 20.00 Uhr können sie ihre Sorgen am Telefon besprechen. Geschulte Beraterinnen und Berater haben ein offenes Ohr für die Nöte der Kinder. Sie überlegen gemeinsam mit dem Kind, wie es zum Beispiel das schlechte Zeugnis am besten überbringen kann.

„Angenehmer für Eltern und Kinder ist allerdings, wenn beide sich regelmäßig über die Schule unterhalten würden – und nicht erst kurz vor der Zeugnisübergabe,“ gibt Ingo Loeding, Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes Stormarn, zu bedenken, „dann ist der Schock auf beiden Seiten nicht so groß, wenn die Fünf dann im Zeugnis steht. Und Eltern ersparen ihren Kindern diese Zeugnisangst.“

Wie können Eltern am besten reagieren?

Viele Eltern sind enttäuscht, wenn Kinder mit schlechten Noten nach Hause kommen. Manche kennen das Gefühl der Ohnmacht, wenn die Noten weiter absinken und die Nachhilfe einfach nicht greift. Was kann man als Eltern dann noch tun?

Ingo Loeding rät hier: „Schimpfen Sie nicht sofort los, denn damit ist niemandem geholfen. Ihr Kind ist selbst schon niedergeschlagen über sein schlechtes Abschneiden. Am besten ist, erst einmal tief durchzuatmen.“  Falls dies nicht hilft und der Streit zu Hause zu eskalieren droht, wenden Sie sich an das Elterntelefon.“

Unter der Nummer 0800 – 111 0 550 finden Eltern Unterstützung von ausgebildeten ehrenamtlichen Beraterinnen und Beratern. Das Telefon ist montags bis freitags von 9.00 – 11.00 Uhr und dienstags und donnerstags von 17.00 – 19.00 Uhr besetzt.

Beide Beratungstelefone sind Angebote des Deutschen Kinderschutzbundes Stormarn in Zusammenarbeit mit dem Verein Nummer gegen Kummer e.V. – Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund. Weitere Informationen: www.nummergegenkummer.de.


Beraterinnen und Berater am Telefon gesucht!

Für die Beratung am Kinder- und Jugendtelefon und am Elterntelefon sucht der Kinderschutzbund Menschen, die gut zuhören und ein paar Stunden für Kinder oder Eltern erübrigen können.

Um für diese wichtige Aufgabe gewappnet zu sein, erhalten Interessierte eine intensive Ausbildung, in der Sie lernen, in geeigneter Form auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Probleme der Anrufenden einzugehen. Die nächste Ausbildung startet im März diesen Jahres.

Auch nach der Einführung erhalten Beraterinnen und Berater die Möglichkeit, ihre Arbeit zu reflektieren und sich zu unterschiedlichen Themen weiterzubilden. Das Elterntelefon befindet sich im Kinderhaus Blauer Elefant in Bad Oldesloe, das Kinder- und Jugendtelefon ist im Kinderhaus Blauer Elefant in Bargteheide angesiedelt.

Haben Sie Interesse? Dann wenden Sie sich bitte an Svenja Struck unter der Telefonnummer 04532-5170.