Sechs Wochen lang für nur 44 € auf Entdeckungsreise durch Schleswig-Holstein bis nach Hamburg gehen – das ist durch das Sommerferienticket von NAH:SH möglich. Damit kannst Du bis an die Ostsee fahren, genauer: bis nach Scharbeutz und Timmendorfer Strand.

Mobil sein mit Bahnen und Bussen ist jetzt für Jugendliche und Kinder in den Sommerferien besonders günstig: mit dem Sommerferienticket Schleswig-Holsteins. Damit können diese die ganzen Sommerferien für nur 1 Euro am Tag mit allen Bussen und Zügen des Nahverkehrs (RE, RB, NBE, AKN, neg, Arriva) durch den Norden fahren. Das Ticket gilt in Schleswig-Holstein und bis nach Hamburg. Das vom 19. Juni bis einschließlich 1. August 2021.

Das Sommerferienticket können alle nutzen, die im Jahr 2002 oder später geboren wurden.

Die Vorteile mit dem Sommerferienticket sind unter Anderem folgende: ermäßigte Tickets für den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) oder die Kieler Fördeschifffahrt. Weiterhin gibt es Vergünstigungen oder kostenfreien Eintritt bei rund 40 Partnern, die wieder geöffnet haben. Für jeden ist etwas dabei:

  • mitgeliefert wird die Junior-Mitgliedskarte des Deutschen Jugendherbergswerkes, die die Türen zu rund 450 deutschen und mehr als 4.000 Jugendherbergen in aller Welt öffnet.
  • aktiv wird es im Natur-Hochseilgarten Altenhof,
  • in den Tierparks und Zoos in Gettorf, Neumünster, Niendorf und Warder lässt sich immer was erleben.
  • Ebenfalls dabei ist die Welt der Fledermäuse in Bad Segeberg.
  • Außerdem gewähren jede Menge Museen im ganzen Land Rabatte bei Vorlage des Sommerferientickets

Es ist seit einigen Tagen bei allen Verkehrsunternehmen in Schleswig-Holstein erhältlich: an Fahrkartenautomaten und Verkaufsstellen, außerhalb von Kiel, Flensburg und Neumünster auch im Bus. Mehr Informationen zum Sommerferienticket 2021 gibt es in einem Flyer, der bei allen Verkehrsunternehmen erhältlich ist, unter www.nah.sh/sofeti sowie auf der NAH.SH-Facebook-Seite.

Während viele griechische Inseln derzeit von Flüchtlingen “besucht” sind und dort auf humanitäre Hilfe hoffen, gibt es andere griechische Inseln, die normalerweise voller Touristen sind. Insbesondere Kreta, die zu den 5 größten Inseln des Mittelmeeres gehört. Allerdings bleiben dort wegen der Corona-Krise, wie überall, derzeit die Urlauber aus. Fürs Danach gibt es hier ein paar mehr Infos, aber auch zur Flüchtlingssituation steht unten das Wichtigste geschrieben.

Zuerst einmal ein paar Worte zur geografischen Lage Kretas: Kreta ist die größte griechische Insel und mit 8261 Quadratkilometern Fläche und 1066 Kilometern Küstenläng,e die fünftgrößte Insel im Mittelmeer. Sie liegt etwa 100 Kilometer südlich des griechischen Festlands und ist von Deutschland etwa 5 Flugstunden entfernt. Kreta ist insgesamt von drei Teilen des Mittelmeeres umgeben. Im Norden liegt das Kretische Meer, im Süden das Lybische Meer und im Osten das Karpathische Meer.


Kreta ist gebirgig & hat traumhafte Strände!

Obwohl die Insel nur 254 km lang und 60 km breit ist, hat sie mehrere Gebirge: Das Ida-Gebirge mit dem “Psiloritis”, als höchstem Berg der Insel, die “Weißen Berge” oder “Lefka Ori”, das “Dikti-Gebirge” und die “Thripti-Berge2 im Osten der Insel. Der höchste Berg ist 2456 m hoch. Entsprechend bietet die Insel viel Raum für Bergsteiger und sportliche Fahrradfahrer, ebenso wie für Strandurlauber. Umgeben vom Mittelmeer …


Der höchste Berg Kretas: der Psiloritis
Foto: Wikipedia Frenete, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Kulturell interessant durch venezianischen und osmanischen Einfluss!

Durch den türkisch-orientalischen, sprich osmanischen Einfluss, ist die Insel nicht nur ein guter Urlaubsort für Sonnenanbeter und Strandliebhaber, sondern auch für Kulturliebhaber.

Wer Kreta bereist, für den führt kein Weg an Iraklion vorbei, denn: in Kretas Hauptstadt befindet sich der Flughafen der Insel. Aber auch als Stadt hat Iraklion viel zu bieten und ist einen Abstecher wert. Die Stadt beherbergt beispielsweise eine der größten Sehenswürdigkeiten Kretas: den Palast von Knossos. Allerdings ist Knossos nicht mehr das, was man sich heute unter einem Palast vorstellt. In früheren Zeiten war er das Zentrum der Stadt.

Hier befanden sich einst Heiligtümer, Kulturbezirk, Wohnhäuser und Werkstätten. Knossos machte auch deshalb von sich reden, weil die Vorgehensweise bei den Ausgrabungen sehr umstritten und einzigartig war. Im Jahr 1900 fing der britische Archäologe Sir Arthur Evans mit den Ausgrabungen an und beendete 40 Jahre später seine Arbeit.  Während seiner Ausgrabungen zerstörte er Dinge, die ihm unwichtig erschienen und fügte Dinge hinzu, die er glaubte sicher restaurieren zu können.

Für den Besucher ist das erfreulich, denn er sieht mehr als nur die Grundmauern und Ruinen. Jedoch stieß Evans bei vielen Archäologen auf Kritik. Deshalb wird Knossos von vielen auch als das “Disneyland der Archäologie” bezeichnet.


Shoppen in der Stadt “Réthimno”.

Réthimno ist eine Hafenstadt im Norden von Griechenland. Die drittgrößte Stadt Kretas besitzt viele kleine Gassen und eine geschlossene Altstadt mit vielen Häusern aus venezianischer und türkischer Zeit und stimmungsvollen Plätzen, auf denen regionale Händler ihre Waren anbieten. Der ideale Ort, um nach Herzenslust zu shoppen. Wer sich sportlich betätigen will, findet hier viele coole Möglichkeiten, Wassersport zu betreiben.

Über der Altstadt ragt die große Burg “Fortezza” auf, welche die Venezianer unter finanzieller Zwangsbeteiligung der Einheimischen gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichteten. Von der eindrucksvollen Burganlage hat man einen wunderbaren Blick auf den Hafen der Stadt. vom Hafen aus erstreckt sich Richtung Osten ein 15 km langer Sandstrand.

Innerhalb der Burgmauern sind Zisternen eine Moschee und eine Kapelle zu sehen:

In Rèthimno haben die Verwaltung sowie die philosophische Fakultät der Universität Kretas ihren Sitz. Deshalb sieht sich sie Stadt auch als kulturelle Hauptstadt Kretas. Am Abend bietet sie viele Möglichkeiten der Unterhaltung; mit etwas Glück kann man ein Konzert oder eine Theateraufführung in der Burg “Fortezza” mit erleben. Mehrere Discos sind direkt hinter dem Hafen.


Kretische Küche

Was man auf Kreta auf keinen Fall vergessen sollte, ist einmal das kretische Brot “Klivanitis” zu probieren. Es wird oft mit Sesam bestreut und in vielen griechischen Restaurants, auch in Deutschland als Vorspeise gereicht. Brot wird zu jeder Mahlzeit auf den Tisch gestellt, auf dem Land meist auch eine Karaffe eisgekühltes Quellwasser dazu. Typisch für die kretische Küche sind Gemüse, Kräuter, Oliven, Olivenöl, Schafskäse und frischer Fisch.


Badespaß in Aquaparks

Wer als Familie nach Kreta kommt, möchte mit Sicherheit auch Baden. Das kann man natürlich auch im Meer machen, wer jedoch nicht so viel Lust auf überfüllte Strände hat, findet in Aquaparks Abkühlung. Wer am liebsten im Badeparadies auch übernachten möchte, für den könnte das “Grecotel Club Marine Palace & Aqua Park” etwas sein. Zu dem Hotel gehört der 6.000 m² große Aquapark “Kingdom of Poseidon”.  In diesem Aquapark gibt es zwei verschiedene Bereiche. Zum einen den Bereich “Kingdom of Poseidon” und zum anderen den Bereich “Aqua Tower”.

Der Bereich Kingdom of Poseidon beherbergt einen Wasserspielplatz mit 100 Aquagames, darunter einige Rutschen, Wasserkanonen und Wasservorhängen sowie einen großen Wassereimer an der Spitze des Spielplatzes, der sich nach ca. 3 minütige Befüllung automatisch über eine Art Sonnensegel über die komplette Fläche des Spielplatzes ergießt. Ein großer Spaß für die kleineren Kinder der Familie.

Der Aquapark “Kingdom of Poseidon” bietet auch für die Kleinsten jede Menge Wasserspaß Offizielles Pressematerial Grecohotel

Wer eher den Nervenkitzel sucht, wird im zweiten Bereich, dem “Aqua Tower” fündig. Hier kann man seine Grenzen an der Kamikazerutsche austesten, sich seinen Adrenalinkick an der Free Fall Rutsche abholen oder eine Halbwegs elegante , aber auf jeden Fall spaßige Fahrt im Reifenboot auf der Black Hole absolvieren. Wer sich zusammen mit einem Geschwisterkind oder einer Freundin oder Freund in das kühle Nass begeben will, der kann sich der “Wave Slide-Rutsche” stellen. Das ist eine Art Halfpipe, auf der man vorwärts auf die Reise geschickt wird, dann oben ankommt und sich drehend, die Rückreise antritt.

Kleiner Tipp für denjenigen, der Angst vor dem drehenden Reifen hat: Rutscht, wie oben beschrieben zu zweit in einem Zweierreifen, denn somit wird der Reifen beim rückwärtsfahren daran gehindert sich zu drehen, weil es bei den Zweierreifen, durch die zweite Person ein Gegengewicht gibt.


Griechenland und die Flüchtlinge

Auch vor Griechenland macht die Flüchtlingsproblematik nicht halt.

Einem UN-Bericht zufolge leben derzeit über 36.000 Asylsuchende in den Aufnahmelangern auf den fünf griechischen Ägäis-Inseln Lesbos, Chios, Samos, Kos und Leros. (Stand 7.2.2020). Das sind mehr als 30.000 Menschen zu viel, da diese Lager ursprünglich nur für 5.400 Menschen ausgelegt waren. Da sich unter ihnen auch viele unbegleitete Kinder befinden, hat nun auch Deutschland 47 Kinder aus Griechenland aufgenommen. Das sei nicht genug, kritisiert Unicef-Geschäftsführer Christian Schneider in einem Statement vom 18.4.2020. Eine handverlesene Zahl von Kindern aufzunehmen sei, so Schneider, keine ausreichende Antwort auf die humanitäre Krise, unter der Tausende Kinder seit langen Jahren leiden. Deutschland müsse nun zu seiner Aussage stehen, weitere Kinder aufzunehmen, egal wie alt sie sind und woher sie kommen.

Wie katastrophal die Lebensumstände in den griechischen Flüchtlingslagern ist, ist unmenschlich. Viele von ihnen leben in notdürftigen Unterkünften auf engstem Raum zusammen. Ihre Unterkünfte sind so notdürftig errichtet, dass sie zwar den Regen aber nicht die Kälte der Nacht aufhalten können. Strom und sauberes Wasser und Seife reichen bei weitem nicht für jede Familie und jedes Kind aus. Viele Familien haben seit der Flucht noch nicht mal warme Kleidung, Medikamente oder etwas zu Essen. Die Kinder müssen zwischen den Zeltplanen zwischen dem Dreck und Müll spielen. Der Besuch einer Schule ist für die meisten unmöglich.

Und auch die Covid-19-Pandemie legt Griechenland in diesen Tagen lahm. Allerdings sind die Flüchtlingslager bisher von dem Virus verschont worden. Es sei aber zu befürchten, dass sich das Coronavirus auch in Griechenland weiter ausbreitet, so Unicef in seinem Blog. Kinder und Familien könnten sich in den Flüchtlingslagern nicht vor einer Ansteckung mit dem Virus schützen, da die Medizinische Versorgung der Flüchtlingslager zu schlecht sei.


In der Woche vom 20. bis 25. Mai sind zwei 9. Klassen der Kant-Schule in Reinfeld (meine und unsere Parallelklasse) gemeinsam nach Freiburg im Breisgau gefahren, um dort ihre Klassenfahrt zu verbringen. Für einige von uns war das die Abschlussfahrt, da sie mit Hauptschulabschluss (ESA) von der Schule gehen werden. Nochmal eine Woche zusammen zu verbringen, war für uns eine schöne, letzte Erfahrung – oder?

Freiburg liegt in Baden-Württemberg, im Süden von Deutschland, nahe der Grenze zu Frankreich. Breisgau ist die Landschaft dort zwischen Oberrhein und Schwarzwald. Die Busfahrt dorthin hat 12 Stunden gedauert. Einige Staus, Regen und kaputte Straßen – es war alles dabei. Für Niedersachsen und Süddeutschland, insbesondere den Alpenraum, gab es heftige Wetterwarnungen und tatsächlich ziemlich viel Regen und Sturm. Wir machten vier kleine Pausen, in denen wir “gefühlt” die McDonalds- und BurgerKing-Restaurants an den Raststätten plünderten. Abends, nach der lange Busfahrt, in der wir geschlafen, geredet und gegessen haben, sind wir im strömenden Regen in Freiburg angekommen.

Nette Jugendherberge mit super Essen

Die Jugendherberge Freiburg war sehr schön und das Essen hat sehr gut geschmeckt – die Bewertungen im Internet dahingehend stimmen also. Nach dem Abendessen gingen wir am Ankunftstag in unsere Zimmer und packten unsere Sachen aus. Um 22 Uhr mussten wir unsere Handys abgeben und durften unsere Zimmer dann nicht mehr verlassen. Das war jeden Tag so und hat uns Schüler ein wenig gestört.

Am nächsten Morgen, dem ersten Tag, sind meine Zimmernachbarin Lilly und ich schon um 6 aufgewacht. Ab circa 7:30 Uhr gab es Frühstück. Wir sollten/durften uns Lunchpakete für den Tag packen. Die Jugendherberge hat uns dafür Obst, Wasser und Süßigkeiten zur Verfügung gestellt. Jeden Tag.

An Dienstag fuhren wir mit dem Bus nach Frankreich, Neuf-Brisach.

Wir haben eine alte Stadt-Festung besucht, welche wie ein Stern aufgebaut ist. Diese heißt Neuf-Brisach. Auf der Satellitenkarte kann man die Sternenform genauer erkennen. Die Form wurde gewählt, um eine ideale Festung zu bauen. Die Truppen der Angreifer wurden geteilt und kamen meist nicht bis zur Hauptmauer, erfuhren wir.

Hier einige Fotos von Neuf-Brisach:

Der “La Montagne des Singes”

Danach sind wir zum Affenberg gefahren. Dieser liegt in Kintzheim und wird auch “La Montagne des Singes” genannt. Dort leben seid 1968 Berberaffen aus Marokko; zurzeit sind es ungefähr 600 Tiere. Ziel ist es, die Affen zu züchten und in Marokko auszuwildern, da diese vom Aussterben bedroht sind.

Stadtrallye durch Freiburg

Am nächsten Tag haben wir bei einer Rallye die Stadt Freiburg erkundet. Diese hat uns zu einigen interessanten Plätzen geführt. Nachdem wir unsere Aufgaben gelöst haben, hatten wir in der Stadt noch Freizeit.

Hier kannst du dir die Stadt Freiburg genau anschauen. Platziere die kleine gelbe Figur durch Ziehen, auf einen markierten Platz, den du erkunden möchtest.

Ausflug in den Europapark

Am dritten Tag waren wir im Europa-Park. Darauf haben wir uns am meisten gefreut! Den ganzen Tag sind wir Achterbahnen und andere Fahrgeschäfte gefahren. Wir waren in kleinen Gruppen unterwegs und am Ende trafen wir uns alle am Ausgang wieder. Einige Klitschnass von den großen Wasserbahnen, Andere verschwitzt und Weitere knallrot – wegen Sonnenbrand. Trotz allem war der Tag super cool!

Unter der Erde – ein Highlight?

Am Freitag, dem letzten Tag, waren wir so erschöpft und fertig mit der Welt, dass wir die Hälfte des geplanten Tages abbrachen. Morgens wurden wir durch ein Bergwerk, im Schauinsland, geführt. Das empfanden einige als Highlight der Woche. Danach liefen wir noch den Berg mit Aussichtsturm hinauf. Danach wollten wir eigentlich noch wandern gehen, doch einige von uns Schülern hatten wohl sowas wie ein Schleudertrauma vom Achterbahnfahren, zu wenig Schlaf und Probleme durch die Höhenunterschiede in den Bergen. Die Lehrer hatten Erbarmen und sagten die geplante Wanderung am Nachmittag ab.

Am Samstag fuhren wir wieder 12 Stunden zurück nach Hause – wir waren alle total erschöpft. Aber: Die weite Reise hat sich für die Meisten gelohnt!

Fotos: M. Braun und L. Naetbohm sowie eins von Pixabay

Vom 22.2. bis zum 2.3. ging es, auch in diesem Jahr wieder, mit Schülern der Kant-Schule-Reinfeld auf ein Schneesportabenteuer in die Berge. Am Samstagmorgen, nach einer Busfahrt über Nacht,  kamen die 48 Schüler mit ihren vier Lehrern und drei Übungsleiterinnen aus dem 12. Jahrgang in Münster (Österreich) an.

Wie die letzten Jahre ging es ins Skigebiet Hochzillertal /Hochfügen. Die Unterkunft lag ca. 30 min mit dem Bus entfernt, aber so eine Strecke nimmt man dann auch gerne täglich auf sich, um dafür auf den Pisten zu heizen.

Ab auf die Piste!

Die Ski- und Snowboardanfänger bekamen die ersten Tage Unterricht von den vor Ort ansässigen Skilehrern oder durch Herrn Naffin. Als sie das Fahren auf Skiern oder auf dem Snowboard einigermaßen beherrschten, konnten sie sich, wie auch die Fortgeschrittenen, Gruppen anschließen und die zahlreichen Pisten erkunden. Mit speziellen Touren wie der „Panorama-Tour“, die von Lehrern oder den Übungsleiterinnen betreut wurden, bekam jeder die Möglichkeit, sich einen guten Überblick über das große Skigebiet und seiner atemberaubenden Landschaft zu machen.

Aber auch selbstständig, in eigenen Gruppen, konnten die Schüler in den darauffolgenden Tagen das Gebiet erkunden. Mittags traf man sich bei der Zentralstation zum gemeinsamen Mittagessen, bevor es am Nachmittag wieder auf die Pisten ging. Auch die Fortgeschrittenen kamen nicht zu kurz: Da die Anfänger in den ersten Tagen so gute Fortschritte gemacht haben, wurde kurzerhand umdisponiert und ein Kurs für Fortgeschrittene angeboten.

Gegen 16:00 Uhr wurde dann die Gondel ins Tal genommen oder die letzten Minuten auf der beliebten Talabfahrt ausgekostet. Um 16:50 Uhr ging es dann zurück zur Unterkunft, wo kurze Zeit später das Abendessen auf dem Tisch stand.

Insgesamt herrschte eine gute Stimmung in der Gruppe, wozu neben den gemeinsamen Pistentagen auch die von den Schülern organisierte abendliche Gestaltung geführt hat. Durch Kennlernspiele und Pisten-Conteste im Schnee wuchs die Gruppe immer mehr zusammen. Die Skitaufe, die am letzten Abend stattfand, rundete die gemeinsame Zeit mit vielen Lachern und Erinnerungen sehr gut ab.

Für viele ist nach dieser Fahrt jetzt schon klar, dass sie sich kommendes Jahr gerne erneut anmelden wollen. Auch wenn es leider in diesem Jahr einige Verletzte gab, ist die Skifahrt immer ein ganz besonderes Erlebnis, sodass alle Beteiligten auf eine weitere Fahrt im kommenden Jahr hoffen!

Viele Jugendliche träumen davon mit ihren Freunden in den Urlaub zu fahren: Weit weg von den Eltern, keine nervigen Geschwister und kein alltäglicher Stress! Einfach  mit Freunden losfahren, die Freiheit genießen und viele Abenteuer und Spaß erleben. Klingt gut und einfach, ist es aber nicht immer … Welche Erfahrungen haben Andere gemacht?

Jugendliche unter 18 Jahren bekommen beim Buchen schon mal Probleme, weil die Vertragspartner meistens volljährig sein müssen. Zwar macht das alleine Planen und Organisieren vielen Leuten Spaß. Aber: Wer auf so einen Anfangsärger – selbst nicht Buchen dürfen – keine Lust hat, kann sich einfach für eine Jugendreise entscheiden!

Neben den üblichen Feriencamps in deiner Umgebung findest du auch zahlreiche Angebote von Organisationen im Internet, die auf Jugendreisen spezialisiert sind. In diesem Artikel möchten wir hauptsächlich auf diese kommerziellen Jugendreisen eingehen. Gib einfach „Jugendreisen“ in deine Suchmaschine ein und du bekommst ein Angebot von tausenden Organisationen. Darunter das beste Angebot für dich zu finden, ist nicht leicht, wenn sie sich preislich meist im gleichen Bereich bewegen. Sinnvoll ist es nun auf Bewertungen, Reiseberichte, Aktionsangebote (Frühbucherrabatte, Last-Minute-Angebote etc.) und auf ggf. zusätzliche Kosten für Ausflüge, Verpflegung usw. zu achten.

Das Angebot ist groß und manchmal auch unübersichtlich.

Ob Partyurlaub, Strand- und Chill-Urlaub oder ein Urlaub mit viel Sport und Action – so gut wie jede Organisation stellt ein großzügiges Programm zusammen. Eine Jugendreise muss auch nicht zwangsläufig mit Camping verbunden sein! Die Organisationen wissen gut, was Jugendliche wollen und bieten sowohl Reisen auf Campingplätze, als auch in Hotels und Hostels an. Für die Älteren ist es auch gut zu wissen, dass es extra Camps für 16+ oder 18-Jährige gibt, sodass nur ungefähr gleichaltrige da sind.

Hast du dich für ein Jugend-Reiseangebot entschieden, kommt der angenehmste Teil gegenüber einem selbstorganisierten Urlaub: Abwarten … bis die Reise losgeht. Einige Tage vor der Reise erhältst du deine Reiseunterlagen, in denen alle wichtigen Informationen gesammelt sind, wie z.B. genaue Abfahrtszeiten, geplante Reiseroute mit Zustiegs-Möglichkeiten usw. Selbstverständlich ist es nicht zwingend notwendig, sich stundenlang in den Bus zu setzen. Wenn du eine andere Anfahrt bevorzugst, kannst du beim Buchen die “Selbstanreise” wählen.

Die Zeit vor Ort ist von Organisation zu Organisation unterschiedlich gestaltet. Meistens wird für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt, bei dem jeder selber entscheiden darf, ob er daran teilnehmen möchte. Größere kostenpflichtige Ausflüge wie Städtebesichtigungen, Partys oder sportliche Ausflüge wie Rafting oder Canyoning sind meist im Vorfeld oder vor Ort buchbar.

Insgesamt ist das Prinzip von Jugendreisen leicht: Mit wenig eigenem Aufwand ist der Urlaub  gut organisiert, sodass du von Anfang an entspannen und viel erleben kannst. Zudem lernst du viele neue Leute in deinem Alter kennen und kannst dich sowohl einer Gruppe anschließen und Spaß haben, als auch alleine oder mit Freunden den Urlaub genießen.


Erlebnisberichte:

Pyrenäen – Adventure & Beach Kombi

Ich bin dieses Jahr zum zweiten Mal mit „Go Jugendreisen“ verreist. Dieses Mal begann die Busfahrt in Lübeck, aber zurück wurden wir nur bis Hamburg gefahren und sind anschließend gemeinsam mit der Teamerin mit dem Zug zurück nach Lübeck gefahren. Auf der  24-stündigen Busfahrt konnten wir die anderen Teilnehmer leider noch nicht kennenlernen, da alle in Spanien nochmal umsteigen mussten, um in ihre Camps zu kommen. So waren wir die Einzigen, die als Ziel die Pyrenäen hatten. Im Bergcamp übernachtet man in 4er Zelten auf Luftmatratzen. Dort lernt man sehr schnell die anderen Teilnehmer und auch die Teamer gut kennen, da es wirklich ein sehr kleines Camp ist (ca. 30Teilnehmer) und man ständig zusammen ist. Zum Frühstück gab es keine bestimmte Zeit, aber meistens begannen die Aktivitäten zwischen 8 und 11 Uhr morgens, und um die Zeit gab es dann Essen. Mittagessen gab es leider nicht, man musste sich beim Frühstück ein Brötchen schmieren und mitnehmen. Abendessen gab es dann gegen 19Uhr. Wir hatten jeden Tag sportliche Aktivitäten wie Watertrekken, Mountainbiken, Gipfel-Trekking oder Bogenschießen und wenn man mal nichts zu tun hatte, konnte man am Fluss baden gehen oder im Camp z.B. Armbänder knüpfen. Langeweile kam so nicht auf!

Nach einer Woche im Bergcamp ging es weiter ins Beach-Camp „Nautic Almata“ (das Größte von „Go“, einen großen Unterschied zum Bergcamp). Dort übernachtet man in etwas größeren Zelten mit richtigen Betten (Man kann auch nur in dieses Camp fahren, dann hat man auch die Möglichkeit in „Mobile Homes“ mit kleinem Bad zu übernachten). Hier gab es Frühstück von 9 bis 13 Uhr, man konnte also auch gerne mal ausschlafen. Ab 15 Uhr wurde ein Nachmittags-Snack angeboten und Abendessen gab es von 18 bis 20 Uhr. Um 23 Uhr wurde nochmals ein Snack angeboten. Auch im Beach-Camp konnte man verschiedene Aktivitäten dazu buchen, vor allem Wassersport wie Katamaran fahren oder Windsurfen.

Wir haben die Stand-Up-Paddling Sunrise Tour gemacht, bei der man die Sonne über dem Meer aufgehen sieht – da lohnt sich das frühe Aufstehen auf jeden Fall!

Außerdem haben wir noch einen Tagesausflug nach Barcelona gemacht und uns abends die Wasserspiele angeguckt. Das Abendessen haben wir so aber leider verpasst… Im Beachcamp durften wir von 13 -15Uhr nicht an den Strand, was etwas blöd war, weil um diese Zeit auch der Supermarkt zu hatte und es im Camp auch nicht viel zu tun gab. Der riesige Campingplatz hat zwar auch einen Pool, aber der war immer sehr voll. Rückblickend hat den meisten das Bergcamp besser gefallen, da dort alles viel persönlicher war und weniger Langeweile aufkam. Außerdem hat dort das Abendessen besser geschmeckt, was vermutlich daran lag, dass es selbst gekocht war. Auf jeden Fall waren es zwei unvergessliche Wochen. Diese Reise ist wirklich empfehlenswert!

von Finja (Unterwegs mit “GO Jugendreisen”)

Beach- & Surfcamp Moliets Plage

Ich bin nun zum wiederholten Mal mit “ruf Jugendreisen” unterwegs gewesen. Leider wurde mein Zustiegsort Hamburg diesmal nicht angefahren, sodass ich mit meiner Freundin selbständig mit dem Zug nach Dortmund fahren musste (Kosten übernahm “ruf”). Weiter ging es mit dem Bus über 20h an die Atlantikküste zum Beach- & Surfcamp Moliets Plage in Frankreich. Unterwegs konnte ich die anderen Teilnehmer schon ein wenig kennenlernen, aber ansonsten ging dies erst im Camp richtig los. Übernachtet haben wir in Zelten, wobei man auch für etwas mehr Geld in Bungalows wohnen konnte. Zum Frühstück gab es zum Glück keine festen Zeiten! Ab 9:00 Uhr konnte man sich am Buffet bedienen und ab 12:00 kam noch eine warme Komponente dazu. Nachmittags gab es einen Vitaminsnack und abends gab es ein 3-Gänge-Buffet. Gegen 23:00 Uhr konnte, wer wollte, noch einen kleinen Snack einnehmen. Tagsüber gab es diverse Workshops, wobei es auch möglich war, zu surfen. Ich habe einen Surfkurs belegt und viel Zeit am Strand verbracht.

Außerdem haben wir den Tagesausflug nach Bordeaux mitgemacht und den Partyausflug nach San Sebastian (Spanien). Beide Städte sind unbedingt sehenswert, jedoch waren wir von dem Partyangebot nicht so begeistert, da es einfach unseren Vorstellungen nicht entsprach. Ansprechend war, dass wir nicht unbedingt in 3er Gruppen unterwegs sein mussten und uns somit auch mal zu zweit fortbewegen konnten. Nicht so gut fand ich, dass man sich gegen 17:30 Uhr zu einem Meeting treffen musste und es anschließend Essen gab, somit durchs Meeting wieder an Zeiten gebunden war, die man gerne anders verbracht hätte. Ebenfalls hat mich die sehr lange Hin- und Rückfahrt mit Zug und Bus etwas gestört, aber größtenteils waren alle Leute gut drauf und somit war ich insgesamt begeistert.

von Mira (Unterwegs mit “ruf Jugendreisen”)

Sonst sind sie hinter den Kulissen als Journalisten tätig; jetzt standen sie selbst im Scheinwerferlicht: vier erKant-Redakteure und ihr Coach waren vom 12. bis 14.9.2018 in Berlin zum #szwdl2018. Sie besuchten die EU-Kommission, tagten in der Friedrich-Ebert-Stiftung, erhielten im Bundesrat zwei Auszeichnungen und: waren ziemlich viel unterwegs. Berlin? Ist eine Reise wert, aber  …

(Zur Info: Videos sind in Artikel 2 (Kongress) sowie Art. 3 (Preisverleihung) , aber nicht in Art. 4 (Kommentare) zu sehen)

Mittwoch, 12.9.18, Tag der Anreise & des Empfangs in der EU-Kommission

Gegensätze?!

Hostel: dirty, ugly and loud “vs” EU-Kommission: chic and classy

 

Morgens um 8.30 Uhr wurde dieser Artikel auf erkant.de angelegt, damit die teilnehmenden Redakteure live aus Berlin berichten können. Eigentlich … Nach ihrer 2,5 stündigen Anreise von Reinfeld nach Berlin ging ihr Abenteuer bei 27 Grad am Berliner Hauptbahnhof los. Vor den Toren tobte das Leben; mit einer oft haltenden Tram fuhr das Team ins “Hostel Generator Prenzlauer Berg” in Ostberlin.

Tram-Station am Berliner Hauptbahnhof, Foto & Copyright: SBS / erKant


Das Hostel, eine Billigunterkunft für Jugendliche und junge Erwachsene ähnlich einer Jugendherberge, ist grenzwertig … Sterne? -1? Die englischsprachigen Mitarbeiter am Empfang hatten keinen Plan, doch die erKant-Redakteure fanden das Jugendpresse-Team selbst. Im Frühstücksraum empfingen diese die Gewinner des Schülerzeitungs-Wettbewerbs der Länder 2018 ( #szwdl2018). Nach der Registrierung gab es Schlüsselkarten (die selten funktionierten), eine Tasche mit Geschenken und “Berliner” zum Essen. Das Jugendpresseteam und ausgelegte Zettel informierten die Teilnehmer über den weiteren Ablauf und deren Workshops an Folgetag.

Die Lobby des Hostels ist jugendlich gestylt und die Bar einigermaßen ansprechend, doch das WLAN und der ganze Rest ist “dirty, ugly and loud” (#du+l). Wohlfühl-Atmosphäre? Weit entfernt davon … WLAN? Laufende Online-Berichterstattung? Unmöglich. Das hier konnte die Redaktion also erst hinterher schreiben. Mira pflegte stattdessen Instagram-Stories, die leider nur 24 Stunden verfügbar sind.


Netter Empfang in der EU-Kommission beim Brandenburger Tor

Berlin – eine Stadt der Gegensätze? Während das Hostel in Ostberlin sowie die Tram-Strecke vom Bahnhof dorthin einen tristen, schmutzigen und übel riechenden Eindruck hinterließ (sogar in den Läden dort riecht es übel), wirkte der Empfang in der EU-Kommission direkt beim Brandenburger Tor schick und nobel. Dort fuhren alle 200 Teilnehmer in Shuttle-Gruppen aufgeteilt mit S- und U-Bahnen hin.

Die Europäische Kommission ist ein supranationales Organ der Europäischen Union. Im politischen System der EU nimmt sie vor allem Aufgaben der Exekutive („vollziehende Gewalt“) wahr und entspricht damit ungefähr der Regierung in einem staatlichen System. Adresse der deutschen Kommisionssitzes in Berlin: Unter den Linden 78 (beim Brandenburger Tor).

Der Abend wurde von kurzen, knackigen Reden, Musik und aktiven Kennlernspielen begleitet. Essen und Getränke gab es auch; Zeit für Gespräche und Überraschungen. Irgendwie schienen Viele das erKant-Team zu kennen … Hans Hendrik Falk vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (#bdzv) sprach z.B. mit den Reinfeldern (immerhin gehört er zur Jury, die erKant als beste Online-Zeitung ausgewählt hatte) und Rainald von der Jugendpresse “verhaftete” eine erKant-Redakteurin für einen Interviewtermin am Freitag.

Die Nacht danach im Hostel war kurz, laut und überwiegend schlaflos. Donnerstagmorgen um 8 Uhr fuhren alle Teilnehmer mit Bahnen und Bussen auf die andere Seite der Stadt, zum Kongress (Artikel 2 v 4 zu Berlin).

Keinen Plan, was du mit deinem Leben anfangen möchtest? Studium oder doch ein Jahr ins Ausland? Wie wäre es denn mit einem Auslandssemester während des Studiums? Du lernst neue Leute kennen, hast Spaß und kannst deine Sprachkenntnisse verbessern. Hier ein Interview mit jemanden, der damit schon Erfahrung gemacht hat:

Wie bist du darauf gekommen ein Auslandssemster in Finnland zu machen?

Ich wollte schon immer mal ein anderes Land kennenlernen und da bot sich ein Auslandssemester an. Ich habe mich viel informiert und mich schließlich für Finnland entschieden.

Wo hast du während deinen Auslandssemester gewohnt?

Ich habe mich für ein Studentenwohnheim entschieden. Dies war eine sehr gute Wahl, da ich dort gut Anschluss gefunden habe und jedes Wochenende eine Studentenparty stieg. Wir haben sogar zusammen gekocht und Wochenendausflüge unternommen.

Welche Ausflüge hast du während deines Aufenthalts unternommen?

Ich habe eine z.B. eine Husky Farm besucht und konnten sogar mit den Huskys Schlitten fahren. Außerdem habe ich eine Rentierschlittentour unternommen und die Santa Claus Village am Polarkreis besucht. Wir haben verschiedene Wochenendtrips z.B. an die Lake Villa unternommen, dort haben wir die Umgebung erkundet, sind Boot gefahren, haben Blaubeeren gepflückt, sind Abends Eisbaden gegangen und haben uns natürlich danach sofort in unser Villaeigener Sauna aufgewärmt und  einen schönen Abend zusammen erlebet. Wir haben die Nordlichter gesehen, Roadtrips unternommen und sind mit dem Schneemobil durch eine wunderschöne, schneebedeckte und atemberaubende Gegend gefahren. Wir haben einen Ausflug nach Lapland und nach Moskau unternommen, Freunde besucht und die Tage genossen.

Würdest du wieder ein Auslandssemsester machen?

Definitiv Ja, ich hatte eine unvergessliche Zeit und habe neue Freunde kennengelernt. Dieses Auslandssemester ermöglicht mir kostengünstig in andere Länder zu reisen und dort meine Freunde zu besuchen.

Ist das Leben in einem Internat wirklich so, wie es bei Hanni und Nanni beschrieben wird?

Bente Kieckhöfel ist 17 Jahre alt, kommt aus Reinfeld und lebt seit über einem Jahr in einem Internat. Bei uns erzählt sie von ihrer Zeit im Ausland.

Die Ferien verbringt Bente bei ihrer Familie in Reinfeld oder auch im Urlaub, aber in der Schulzeit wohnt sie in einem Haus in Dollar, einer Stadt im zentralen Schottland, zusammen mit 15 anderen Internatsschülern. Sie teilen sich Schlafzimmer und Bäder. Zum Entspannen können sie ein eigenes Wohnzimmer oder den PC-Raum nutzen. Eine kleine Küche besitzen die Schüler ebenfalls, wobei sie eigentlich in den benachbarten Gebäuden essen und zur Schule gehen.

Die Dollar Academy ist sowohl eine Privatschule, als auch ein Internat (Infos auf Deutsch). Es verfügt über einen großen Campus. Neben den Internatshäusern befindet sich Kindergarten, Grundschule und die weiterführende Schule auf dem Gelände. Die Akademie wurde bereits 1818 vom Kapitän John McNabb gegründet. Aufgrund seiner langen Tradition wurde das Hauptgebäude 1960 unter Denkmalschutz gestellt. Beim Interview war Bentes Begeisterung über ihr Internatsleben spürbar…

Warum hast du dich für ein Internatsleben im Ausland entschieden?

Ich wollte gerne ein Auslandsjahr machen, um besser Englisch zu lernen. In einer Familie wollte ich aber ungern wohnen, aufgrund der großen Umstellung, wenn man neu in eine Familie kommt. Daraufhin habe ich mich informiert und mich ich für die Dollar Academy entschieden.

Woher kommen die Schüler der Dollar Academy?

Bente (Zweite v.r.) mit Freundinnen

Die meisten kommen aus Schottland, da das Internat nur ein Teil von der Schule ist. Insgesamt gibt es 80 Schüler, die in einem Internat wohnen. Einige von ihnen kommen aus Deutschland, aber es gibt auch viele aus Osteuropa, die mit einem Stipendium gekommen sind. Es wird immer geschaut, dass nicht zu viele aus einem Land in einem Jahrgang vertreten sind.

Wie sieht ein typischer Tag bei dir aus?

Am Morgen ziehen wir unsere Schuluniformen an und gehen in die Mensa zum Frühstücken. Unsere Schule beginnt um 9:00Uhr, aber man muss um 8:45 schon da sein, um sich zu registrieren. Dafür trifft man sich zunächst in „seiner“ Klasse. Außerdem werden dort alle organisatorischen Sachen geklärt. Dann gibt es eine Versammlung in der Aula. Das läuft dort dann etwas wie in der Kirche ab: Man steht auf, wenn die Lehrer kommen, anschließend spricht der Rektor. Daraufhin wird noch gesungen und ein Morgengebet gesprochen. Es ist nicht verpflichtend mitzubeten, wenn man nicht gläubig ist, aber die Schule hat die Vorschrift, so etwas zu machen. Nach der Versammlung beginnt der Unterricht bis zur Mittagspause. Die Mittagspause dauert dann eine Stunde und anschließend findet der Nachmittagsunterricht bis 15:25 Uhr statt. Nach dem Unterricht kann man entweder nach Hause gehen oder nachschulische Aktivitäten wahrnehmen. Um 17:00 Uhr gibt es leider schon Abendessen und am Ende des Tages haben wir noch von 18:00Uhr bis 20:00Uhr eine Lernphase für die Hausaufgaben.

Wie bewertest du die Schule im Ausland im Gegensatz zu Schulen in Deutschland?

Man kann sich im Ausland genau aussuchen, welche Fächer man belegen möchte. Das finde ich persönlich viel besser, da man ja in Deutschland dagegen verpflichtet ist, so viele Fächer zu nehmen. Im Ausland konnte ich dann die Fächer, die ich nicht mochte, abwählen. Zudem besitzen wir noch ein Kurssystem, also man wechselt die Klassenräume und hat somit auch in jedem Fach andere Mitschüler.

Konntest du dich schnell in den englischsprachigen Unterricht einfinden und wie läuft es heute so?

Am Anfang war es schwierig, weil ich nicht jedes Wort verstanden habe. Dann habe ich aber meine Lehrer gefragt, ob sie mir helfen können und sie haben mir sehr geholfen. Das ist halt nochmal ein Unterschied: Du kannst nach der Schule zu ihnen hingehen und Unterrichtsthemen nachfragen. Sie setzen sich sogar mit dir noch mal hin, erklären, rechnen mit dir Aufgaben etc.. Jetzt läuft es aber ganz gut, da man ja täglich Englisch spricht, verbessert sich das Englisch automatisch.

Wie gestaltest du deine Freizeit und werden Freitzeitmöglichkeiten von der Akademie angeboten?

Hockeymannschaft

Das Internat bieten sehr viel an! Viel im sportlichen Bereich. Sie bieten für die Jungs im Winter Rugby und im Sommer Cricket an und für die Mädchen im Winter Hockey und im Sommer Tennis. Fußball etc. gibt es natürlich auch. Diese Aktivitäten sind aber nicht verpflichtend. Auch im musikalischen Bereich gibt es sehr viel. Es gibt mehrere Orchestren und Chöre. Darstellendes Spiel und Kunst wird ebenfalls angeboten. Dann gibt es noch CCF, das ist so etwas wie eine kleine eigene Army.

Was bezeichnest du als typisch schottisch?

Natürlich sind typisch schottisch die Schottenröcke. Die Mädchen tragen als ihre Schuluniform auch so einen karierten Schottenrock. Die Männer tragen aber auch welche! Zum Winterball und anderen Festen sah man dann auch die Männer in Schottenröcken. Es gibt sogar ein individuelles Karo für jeden Familiennamen. Die Schotten sind schon ziemlich auf ihre Tradition bedacht. Zum Beispiel spielen sehr viele, sogar an meiner Schule, Dudelsack. Es gibt richtige Bands und Wettbewerbe.

Vermisst du deine Freunde und Familie, wenn du im Ausland bist? Und wie oft kannst du sie sehen?

Meine Familie und Freunde vermisse ich natürlich schon sehr, da ich sie halt immer nur in den Ferien sehen kann. Meine Familie vermisse ich besonders, da es schon eine Umstellung ist, sie nicht mehr so häufig zu sehen, aber es ist okay, da man ja heutzutage skypen kann. Die letzte Woche vor den Ferien freue ich mich aber schon besonders auf zu Hause. Aber wenn die Ferien dann zu Ende gehen, freue ich mich auch wieder, meine neuen Freunde in Schottland wiederzusehen.

Was stellst du dir in der Zukunft beruflich vor? Wird dein Aufenthalt dabei eventuell von Vorteil sein?

Ich möchte gerne Zahnmedizin studieren, dabei ist es natürlich schon von Vorteil, da ich genau die Fächer wählen kann, die ich dafür brauche. Dadurch, dass wir nur so wenige Fächer haben, gehen wir mehr ins Detail, also der Unterricht ist intensiver als der in Deutschland. Ich weiß aber noch nicht, wo ich studieren werde. Vermutlich bewerbe ich mich sowohl in Deutschland als auch in Schottland.

Ist das Leben im Internat wie man es aus „Hanni und Nanni“ kennt, mit Kleiderordnung, strengen Lehrern, Übernachtungspartys etc. ?

Am Anfang habe ich es mir auch nur so vorstellen können, aber es ist ganz anders! Aber ja klar, wir haben eine Kleiderordnung und es ist auch streng, was Schmuck, Make-Up und Haare färben usw. angeht. Die Lehrer dagegen sind nicht so streng, eigentlich eher hilfsbereit. Wir haben auch immer einen Lehrer in unseren Internatshäusern, der mit seiner Familie ein Apartment im Haus hat. Am Anfang dachte ich auch, dass es komisch wird, aber man merkt sie selbst dort nicht besonders. Übernachtungspartys sind zwar nicht verboten, aber machen wir eigentlich nicht. Man ist ja auch sonst immer mit einem Flur verbunden und dann gehen wir fürs Schlafen in unsere Einzel- oder Doppelzimmer. Bei Hanni und Nanni machen sie ja auch so etwas wie Matratzenrennen, so etwas machen wir auch nicht, obwohl ich das gerne mal machen würde! 😀

Es war sehr interessant, von Bentes Erlebnissen zu hören. Wenn du auch von anderen Auslandsaufenthalten etwas erfahren möchtest, dann schaue doch mal beim Interview mit Benni Müller vorbei, der ein Jahr Work and Travel in Neuseland macht!

Autoren: Mira & Malena, inkl. Video (siehe unten), Fotos unten: Malena, Beitragbild oben: Mariken Weinrich

48 Schüler, des 9. bis 11. Jahrgangs, verbrachten zusammen mit vier Lehrern und zwei Übungsleitern (Schüler des 12. Jahrgangs) eine Woche im Schnee. Am Freitag, den 23.02.18, ging die Fahrt los. Das Motto der diesjährigen Skifahrt hieß: “Ab auf die Piste”.

14 Stunden lang durchquerten sie mit dem Bus Deutschland: Von Reinfeld bis Kramsach in Österreich. Bei der Ankunft wurde die Truppe vom Hausherren Christian willkommen geheißen und mit einem Frühstück begrüßt. Noch vor dem Betreten der Zimmer fuhr die Gruppe mit dem Bus zum Skiverleih, wo die Schüler ggf. ihr Material ausleihen konnten. Der Tag war jedoch noch nicht vorbei. Zurück in der Pension konnten die Schüler dann ihre Zimmer beziehen und sich etwas ausruhen und frisch machen. Der erste Tag verlief sehr entspannt, ein kleiner Wanderausflug durfte in dieser Kulisse nicht fehlen. Am späteren Nachmittag hatten schon alle Ski- und Snowboardanfänger die Chance dazu, die Grundlagen des Fahrens, auf der Wiese vor dem Haus, zu lernen. Am Abend, nach dem Essen, fand erstmal ein Kennenlernabend statt. Da es natürlich einem schwer fiel 55 Namen zu behalten, wurde dies mit kleinen Spielen erleichtert.

Tage im Schnee

Ein gewöhnlicher Skitag begann um 7:30 Uhr mit Frühstück. Um 8:30 Uhr trafen sich alle Schüler fertig angezogen mit Skikleidung draußen und fuhren mit Skiern und Snowboards zur Talstation. In Gondeln fuhren sie gruppenweise den Berg hinauf und trafen sich oben alle wieder.

Die Snowboard- und Skianfänger wurden in zwei großen Gruppen von den Lehrern Herr Balk und Herr Baas auf das Fahren vorbereitet. In den folgenden Tagen wurden die Anfänger immer sicherer auf ihrem Schneesportgerät, sodass sie sich bald ebenfalls in Gruppen einordnen konnten und selbstständig die Pisten erkunden konnten. Einige Anfänger hatten schon an einem Ausflug in die Skihalle teilgenommen, andere dagegen fingen bei null an. Darunter dieses Jahr auch erstmals eine Lehrerin, Frau Hansen, welche die anfänglichen Schwierigkeiten des Snowboardsfahrens selbstständig in Erfahrung bringen konnte.

Die Fortgeschrittenen Snowboard- und Ski-Fahrer teilten sich derweil selbst in Teams auf und bekamen meist freies Fahren. Frau Raabe und die zwei Übungsleiter teilten sich meist mit auf die Teams auf oder unterstützten die Anfänger. Die Fortgeschrittenen konnten natürlich aber auch ihre Fahrkünste durch neue Übungen, zum Beispiel das sogenannte „Kanten“, oder kleinen Tricks und Sprünge, die sie von den Lehrern vermittelt bekamen, erweitern.

Es vergingen Stunden voller Spaß, bis alle um 16 Uhr wieder mit den Gondeln nach unten zur Talstation fuhren. Die (guten) Fortgeschrittenen konnten sich das Anstehen an der Gondel ersparen indem sie sich für die Talabfahrt entschieden, diese hatte es aber an manchen Stellen auch echt in sich!

So kam es natürlich, sowohl bei den Leuten der Talabfahrt als auch bei den Anfänger, zu Stürzen. Diese waren meist aber nicht so schlimm. Selten musste ein Arztbesuch gemacht werden und wenn dies sein musste, ging es den Meisten von ihnen danach und mit etwas Ruhe schon wieder besser!

Den Abend verbrachten die Teilnehmer mit lustigen Spielen, Gesang und lauter Musik. So oder ähnlich verlief die ganze Woche.

Eine Choreografie auf Schnee

Am letzten Pistentag bekamen die Fahrer der Talabfahrt eine Aufgabe gestellt: Sie sollten bis Mittag eine kleine Choreografie einstudieren und diese dann vorführen. Folgendes Video ist dabei entstanden:

Das Highlight dieses Tages war jedoch die Ski-Taufe! Dabei wurden die Ski- und Snowboardanfänger nochmal feierlich in der Gemeinschaft aufgenommen.

So schnell wie diese Fahrt begonnen hatte, endete sie auch: Am 03.03.18 reiste die Gruppe wieder nach Reinfeld.

Auch in diesem Jahr war die Skifahrt wieder voller Erfolg! Und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Ab auf die Piste“!

 

Was möchtest du nach der Schule machen? Vielleicht etwas erleben? Viele Absolventen entscheiden sich für ein Jahr im Ausland, bevor sie eine Lehre oder ein Studium beginnen!

Eine Möglichkeit ist ein “Work & Travel” Auslandsjahr. In dem Wortspiel steckt eigentlich schon alles drin: Man betreibt Gelegenheitsjobs vor Ort (Work) und bereist das Land (Travel). Hierbei lernt man das Land, die Kultur, die Menschen und die Sprache besonders gut kennen. Es sind einem keine Grenzen gesetzt, so dass man den Aufenthalt nach Lust und Laune selbst gestalten kann.

Auf den ersten Blick klingt das alles ganz spannend und leicht, aber aufgepasst:

Ein Auslandsjahr muss auch etwas vorbereitet werden!

Hierfür kann eine Organisation sehr hilfreich sein, dies ist aber nicht zwingend notwendig. Eine Organisation hilft dir beim Papierkram, wie z.B. die Beantragung eines Visums. Außerdem suchen sie dir gerne einen passenden Flug, sorgen für die ersten Tage im Ausland und stehen dir bei jeglichen Fragen im Vorhinein oder auch vor Ort zur Verfügung. Das Angebot von Organisationen ist vielfältig. Übers Internet oder auch durch öffentliche Veranstaltungen kann man sich über die Kosten und die entsprechenden Konditionen informieren.

Bei manchen Dingen kann dir aber selbst die Organisation nicht helfen…

Dein Gepäck musst du zum Beispiel selbst packen! Das ist vielleicht schwierig, weil du beim Work & Travel ein Jahr lang aus dem Rucksack lebst. Aber selbst dafür gibt es Hilfe in YouTube-Videos, Blogs, Zeitungsberichten usw. Das Internet ist voll mit Berichten über gute, aber auch problematische Dinge, die den jungen Menschen im Ausland passiert sind. Um einen Einblick in das Work & Travle-Leben zu bekommen sind solche Videos und Blogs sehr empfehlenswert!

Richtig gut sind natürlich Informationen aus erster Hand!

Schau dich mal im Bekanntenkreis um, denn heutzutage ist ein Auslandsaufenthalt nicht mehr so selten!

Wir hatten die Möglichkeit Benni Müller, der zur Zeit Work & Travel in Neuseeland macht, unsere Fragen zu stellen. Benni ist 19 Jahre alt und war bis vor Kurzem noch Schüler an unserer Schule. Nachdem er dann sein Abitur geschafft hat, ging es für ihn ins „Kiwiland“ Neuseeland. Seit drei Monaten ist er nun unterwegs und teilt seine Erlebnisse auf Instagram und seinem Reiseblog: https://eumeltravels.com

Wieso hast du dich für ein Work & Travel-Jahr in Neuseeland entschieden?

Für mich stand schon lange fest, nach der Schule eine Art „Auszeit“ zu nehmen. Ich wollte mir einfach Mal Zeit dafür nehmen, ein anderes Land und eine andere Kultur kennen zu lernen. Da ich mir schon sicher war, was ich studieren möchte, ist es nicht wirklich dafür gedacht, Zeit zu gewinnen und meine Zukunft zu planen. Neuseeland als Land stand für mich auch schon relativ lange fest, weil die Landschaft einfach total vielseitig und abwechslungsreich ist.

Wie lange hast du dich im Vorfeld darauf vorbereitet?

Ehrlich gesagt waren meine Vorbereitungen eher bescheiden… Ich habe zwar einige Bücher gelesen und Filme geschaut, um mich über das Land zu informieren, aber meinen Aufenthalt selbst habe ich erst vor Ort geplant. Ich reise bis jetzt hier noch eher nach spontanen Entscheidungen und nicht nach festgelegten bzw. geplanten Reiserouten.

Wie hoch war ca. dein Startkapital und hattest du schon Geldprobleme?

Dadurch, dass ich in Deutschlang arbeiten war, hab ich mir etwa 2.300€ angespart. Ein Großteil dafür musste ich jedoch an die Organisation zahlen (Flug, Visum etc.). Als restliches Reisegeld habe ich etwa 1.000 € mitgenommen. Geldprobleme hatte ich tatsächlich nur in der ersten Woche, weil die Überweisung von meinem deutschen auf mein neuseeländisches Konto ziemlich lange gedauert hat.

Welche Jobs hattest du bisher und welcher von denen hat dir am Besten gefallen?

Bisher habe ich zwei verschiedene Jobs ausgeübt. Ich habe erst für drei Wochen als Tellerwäscher gearbeitet, bis ich dann längerfristig (für drei Monate) bei einem Supermarkt unterschrieben habe. Da arbeite ich an der Kasse und bleibe wahrscheinlich noch bis Ende November dort. Der Job im Supermarkt hat mir definitiv besser gefallen, da ich einfach mehr Abwechslung im Job hatte und mehr Englisch sprechen konnte. Ich freue mich aber auch schon darauf, endlich Farmarbeit zu machen.

Was war bisher deine beste und deine schlimmste Erfahrung, die du gemacht hast?

„Die“ beste Erfahrung hatte ich bisher gar nicht wirklich. Es ist eher so das Gesamte, was für mich das Beste ist. Ich genieße meine Zeit hier in Neuseeland unheimlich und bin froh, die Möglichkeit zu haben, hier ein Jahr zu verbringen. Meine schlimmste Erfahrung war definitiv mein Kurzaufenthalt in Pukekohe in der ersten Woche in Neuseeland. Ich habe meine Freunde in Auckland verlassen und bin für ein Jobinterview nach Pukekohe gefahren. Ich war dort für vier Tage in einem Airbnb untergebracht. Ich habe mich allerdings dann so alleine gefühlt, dass ich das Bewerbungsgespräch abgesagt habe und zurück nach Auckland gefahren bin. Generell war der „Kulturschock“ und das Heimweh in der ersten Woche deutlich extremer, als ich es gedacht hatte. Immerhin war ich davor ja auch schon für längere Zeit von Zuhause weg. So ging es aber den meisten “Backpackern”, die ich hier getroffen habe.

Vor welcher Herausforderung wurdest du schon gestellt, die du nächstes Mal anders machen würdest?

Ich bin mit allen Herausforderungen fertig geworden und würde sie auch nicht anders bewältigen. Auch wenn’s Mal nicht perfekt läuft, lernt man ja irgendwas daraus! Die Erfahrung ist viel besser als das perfekte Meistern der Herausforderung.

Du bist ja alleine nach Neuseeland gereist und hast bestimmt schon neue Leute kennengelernt! Willst du denn weiterhin alleine oder in einer Gruppe reisen?

Ich möchte weiterhin alleine in Neuseeland reisen, meinen Weg aber trotzdem mit verschiedenen Leuten teilen. Man lernt total schnell andere Backpacker kennen und kann eine Zeit lang mit denen zusammen reisen. Dauerhaft mit nur einer Person zu reisen wäre mir allerdings ein wenig zu langweilig. Außerdem merkt man nach einer langen Zeit im Hostel mit vielen anderen Personen auch, wie schön Privatsphäre ist!

Welche Mittel zum Reisen (Auto etc.) nutzt du und wo übernachtest du?

In den ersten zwei Monaten habe ich hauptsächlich in Hostels geschlafen (Ausnahme war die Zeit in Pukekohe). Ende September habe ich mir einen Van gekauft und ihn in einen Camper umgebaut. Seitdem schlafe ich bei meinem alten Hostel auf dem Parkplatz in meinem Van. Ich kann die Toilette, Duschen etc. benutzen und bezahle weniger.

Hattest du schon mal Verständigungsprobleme?

Eigentlich nicht wirklich. Auch wenn der Kiwi-Akzent teilweise schon ziemlich schwer zu verstehen ist (besonders die Busfahrer!).

Gibt es Momente, wo du dein Auslandjahr bereust oder Deutschland vermisst?

Ich bereue mein Auslandsjahr auf keinen Fall. Das ist das Schönste, was ich bisher erleben durfte! Klar, gibt es immer mal wieder Situationen, in denen man Deutschland und vor allem die Freunde und Familie in Deutschland vermisst, aber die Erlebnisse hier lassen einen das ganz schnell wieder vergessen!

 

Neben Work & Travel gibt es auch noch andere Möglichkeiten, um neue Seiten der Welt zu entdecken. In einem Freiwilligen Sozialem Jahr kann man zum Beispiel Menschen in ärmeren Ländern helfen oder man unterstützt eine Familie als Au-Pair und lebt dann dort in der Gastfamilie.

Ein Auslandsaufenthalt, egal in welcher Form, ist auf jeden Fall eine Bereicherung und ein Erlebnis, das man nie vergessen wird!