Wasser ist ein lebenswichtiges Element, kann aber genauso nutzen wie schaden! Bei der Hauptausschuss-Sitzung der Stadt Reinfeld am 26.8. kamen zwei Themen auf den Tisch, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich aber um Gewässer drehten.

Einerseits wurden bei der Sitzung drei Feuerwehrleute belobigt, welche bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz geholfen hatten – hier waren die Wassermassen zum Verhängnis geworden. Andererseits wurde die Nutzung des Herrenteiches für motorlose Wasserfahrzeuge wie SUP´s diskutiert und über einen Antrag entschieden. Dabei geht es um Erholung und gesundheitsförderndem Sport auf dem Wasser.

Wie bei jeder Sitzung gab es eine Begrüßung der Anwesenden und die TOP (Tagungsordnungspunkte (siehe PDF), wurden vorgestellt. Danach fand die Einwohnerfragestunde statt. In dieser ging es ausschließlich um die Nutzung des Herrenteichs für SUP, als einen von mehreren Wassersportarten.

Die WIR-Fraktion hatte einen Antrag (siehe PDF) gestellt, nur noch eine “Elite” von 30 SUP-Fahrern pro Monat auf dem Herrenteich zuzulassen (TOP 6) – damit wären Tagestouristen, Gästen und Bürgern aus der Umgebung und mehr als 9.000 anderen Reinfeldern das SUP-Fahren nicht mehr möglich gewesen.

DAS konnte und wollte die Reinfeld-Aktiv-AG nicht zulassen!

Deshalb hatte sie Anfang August bereits eine Unterschriftensammlung auf reinfeld-aktiv.de dazu gestartet, sich selbst bei der Wasserwirtschaft vom Kreis Stormarn kundig gemacht und all das an den Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende kommuniziert. Während der Hauptausschusssitzung nutzten sie die Einwohnerfragestunde, um gezielt andere Interessen, als nur die des Fischpächters und des NABU´s zu thematisierten. Laut diesen sollen die wenigen Stand-Up-Paddler, durch ihr Stehen auf dem Board den Tieren und Umwelt massiv schaden, sowie schuld daran sein, dass die Fischernte im Vorjahr geringer ausgefallen war, als üblich.

Vom Grundsatz kamen bei der Einwohnerfragestunde die Themen und Fragen der Reinfeld-Aktiv AG auf den Tisch, die sie auch in der Petition genannt hatten: Stadtentwicklung, Touristen-/Gast-Freundlichkeit, soziale Gerechtigkeit durch bezahlbare Freizeitangebote für Familien mit Kindern, Angebote für Jugendliche vor Ort, Klima bzw. CO2-Einsparung durch “Freizeit vor Ort”, etc.

Geert Karnick, Vorsitzender des Hauptausschusses, übernahm das Antworten auf die Fragen der Bürger von Reinfeld-Aktiv und antwortete beinahe immer sinngemäß: “Auch wenn wir (Ann. der Redaktion: die verschiedenen Fraktionen) in Detailfragen sicherlich verschiedener Meinung sind, können wir die Fragen mit Ja beantworten und sehen das auch so.”

Interessant war, wie auch in vorhergehenden Schriftstücken der WIR, dass diese ausschließlich von Stand-Up-Paddling sprachen, aber kein einziges Wort über die anderen Wassersportarten auf und im Herrenteich. Als wenn es das Freibad und die Badegäste, samt Tretbooten und den Ruderclub mit Mannschafts-Trainingsbooten nicht geben würde. Weiterhin meinte die WIR, von erwiesenen Fakten sprechen zu können, was Geert Karnick in der Luft zerriss und verneinte. Tatsächlich würde es sich lediglich um nicht belegbare Annahmen handeln, die dann auch noch im Corona-Sommer entstanden sind, wo viel mehr Menschen als üblich Heimaturlaub gemacht hatten.

Die anderen Fraktionen äußerten sich kurz dazu. Bürgermeister Roald Wramp thematisierte die Schreiben und Auskünfte von und mit der Wasserwirtschaft des Kreises Stormarn. In diesem ging es um grundsätzliche Fragen, die gegensätzlich beantwortet beziehungsweise verschieden ausgelegt wurden und in der Summe überprüft werden müssten.

Am Ende des Tages wurde der Antrag der WIR abgelehnt! (2 Stimmen für den Antrag, 5 dagegen, 1 Enthaltung). Das bedeutet: Das Befahren des Herrenteiches auch mit SUP-Boards ist weiterhin erlaubt.


Im Anschluss wurden die drei Anwesenden Feuerwehrleute belobigt.

In der Zeit von So., 25.07.2021 bis Fr., 30.07.2021 ergänzten sieben Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld, zusammen mit dem Hilfeleistungsfahrzeug (kurz: HLF), einem Löschfahrzeug mit eingebauter Wasserpumpe, die zweite Brandschutzbereitschaft des Kreises Stormarn. Diese wurden nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz zur Unterstützung im Krisengebiet eingesetzt. Bürgermeister Roald Wramp berichtete ein wenig davon und dankte ihnen für den Einsatz! Sie erhielten eine kleine Aufmerksamkeit von ihm überreicht. Details berichten und Fotos zeigen, werden die Feuerwehrleute vermutlich Anfang des Jahres 2022.


TOP 7 sollte eigentlich eine Vorstellung des Tourismuskonzeptes Stormarn erfolgen, aber leider war den angekündigten Personen Etwas dazwischen gekommen. Die Sitzung ging noch weiter, aber die Bürger sowie der erKant-Redakteur verließen diese danach.

In Hamburg, Lübeck, Ratzeburg, Segeberg, an der Ostee, auf der Trave, etc sind SUP-Fahrer ganzjährig zu sehen. In Reinfeld aber war das bisher genehmigungs- und kostenpflichtig und jährlich nur von Juni-September erlaubt. Tagestouristen durften entsprechend garnicht auf dem Herrenteich Stehpaddeln oder Bootfahren. Das ist jetzt anders.

Stand-up-Paddling, kurz SUP, auf Deutsch “Stehpaddeln”, ist ein weltweiter Trendsport, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Auf allen Gewässern, den Seen, Teichen, Flüssen, Kanälen außerhalb und innerhalb von Städten, sowie auf ruhigen Meeren ist SUP möglich. Stand-Up-Paddling trainiert den Körper ganzheitlich, beruhigt den Kopf, nimmt Stress, lässt aufatmen. Yoga-Training auf dem Board gibt es auch.

Der Herrenteich in Reinfeld ist für Einheimische ein Erholungs- und Trainingsort, der für Lebensqualität, Gesundheit und Wohlbefinden sorgt. Im Corona-Sommer 2020 waren aufgrund mangelnder Alternativen auch wieder mehr Kinder und Jugendliche am, im und auf dem Wasser. Das ist gut für ihre Gesundheit – körperlich und seelisch!

Wie toll das ist, kann auch in einem alten Video der Redaktion gesehen werden (das hat Mira 2018 gedreht):


In der aktuellen Mai-Woche wurde aber von der Stadt Reinfeld eine Information per E-Mail versendet, die hieß: Zukünftig wäre das Befahren des Herrenteiches mit motorlosen Wasserfahrzeugen für Privatpersonen verboten! Nur noch bei dem neuen Verein, der zukünftig die Badeanstalt betreut, dürften Boote und SUP-Boards gemietet werden. An Privatpersonen könnten keine Genehmigungen mehr erteilt werden. Dass, weil die Stadtverordneten-Versammlung beschlossen hätte, die Ziffer 15 und 15a in der Satzung und Nutzungsordnung von Räumen, etc. der Stadt ersatzlos zu streichen. Diese Ziffern betreffen die Badeanstalt und Wasserfahrzeuge ohne Motoren auf dem Herrenteich.

Das Schwimmen an der Badestelle soll nun jederzeit und kostenfrei möglich sein.

Allerdings unbewacht. Nur noch an den Wochenenden wird die DLRG da sein. Bademeister, die von der Stadt beschäftigt werden, gibt es nicht mehr. Um das zu ermöglichen, beschlossen die Stadtverordneten am 19.5.21, oben genannte Ziffer 15 zu streichen.

Weiterhin wurde aber auch die Ziffer 15a gestrichen. Diese drehte sich um die kostenpflichtige Genehmigung von motorlosen Wasserfahrzeugen wie Booten und SUP-Boards.

Nach Aussage einiger Politiker wurde weder darüber gesprochen, noch war es geplant gewesen, auch die Ziffer 15a zu streichen. Das ist aber passiert. Laut dem Bürgermeister auch gewollt. Er geht ihm zum Beispiel um touristische Anreize für Tagesausflügler, sagte er gegenüber einer Redaktions-Mitarbeiterin. Auf der Website der Stadt steht derzeit (Stand: 27. Mai) zudem geschrieben, das Genehmigungsverfahren wäre zu teuer gewesen und deshalb entfallen. Boote sollen aber bitte freiwillig angemeldet werden bei: manuela.baer@stadt-reinfeld.de.

Ganz andere Worte stehen in einer Sitzungsvorlage (siehe PDF) aus November 2020! In dieser wird vielschichtig diskutiert, ob der neue Freibad-Verein sich finanziell tragen kann oder nicht. Es gibt einen gemeinnützigen sowie einen wirtschaftlichen Zweckbetrieb des Vereins. In der Sitzungsvorlage stehen auch die Argumente, warum es – durch das SUP-Board-Vermietungs-Angebot des Freibad-Vereins – möglicherweise zu viele Wassersportler auf dem Herrenteich geben könnte.

Screenshot aus der Sitzungsvorlage:



So oder so: Am Ende von umfangreichen Recherchen (auch durch die große erKant-Schwester, der Lübecker Nachrichten), vielschichtigen Diskussionen, etc steht nun fest: Ja, die Ziffer 15a ist auch gestrichen. Und dadurch ist jetzt unerwartet:

Das Befahren mit motorlosen Wasserfahrzeugen auf dem Herrenteich erlaubt!

Die Streichung von Ziffer 15a der Reinfelder Satzung bedeutet, anders als zunächst von der Bauamts-Mitarbeiterin mitgeteilt, dass nun das Landeswassergesetz von Schleswig-Holstein gilt. Laut Ziffer 18:

Darf Jedermann unter den Voraussetzungen des § 25 WHG auf eigene Gefahr die oberirdischen Gewässer zum Baden, Waschen, Tränken, Schwemmen und Eissport benutzen. Landeseigene Seen dürfen auch für den Tauchsport benutzt werden.

Inbegriffen sind darin auch motorlose Fahrzeuge wie Boote und SUP-Boards. Kurzum: Bisher sind nur die Mitglieder des Rudervereins sowie Ortsfremde, meistens Tagestouristen, kostenfrei auf dem Reinfelder Herrenteich unterwegs gewesen. Ortsfremde dürften in der Regel nur das Landeswassergesetz kennen, aber nicht die Ziffer 15a in der betreffenden Reinfelder Satzung. Nun ist es gerecht und alles, was weder Natur noch Menschen schadet, erlaubt.

Schlussendlich dürften sich auch Cafe- und Restaurant-Betreiber freuen, denn wenn Einheimische bleiben, anstatt woanders hinzufahren und mehr Tagestouristen kommen, profitieren sie davon auch.

“Es klingt total super, Wassersport machen zu dürfen (woanders ist das schon lange normal …), danach ein Fischbrötchen essen oder ein Alster im Mocca trinken zu können. Okay, zugegeben: Kids werden vermutlich eher Pommes in der Badeanstalt bevorzugen. Auf jeden Fall klingt es nach “Gästefreundlich” und Zukunft für die Stadtentwicklung!” sagte eine Reinfelderin zur Erkant-Redaktion.

Die Redaktion weißt auf Folgendes hin:

  • Das Befahren von Seerosen-bewachsenen Bereichen ist aus Naturschutz-Gründen nicht erlaubt. Auf Wasservögel, etc sollte Rücksicht genommen werden.
  • Das Anlegen mit SUP-Boards und Booten an der Promenade ist stellenweise gefährlich, da dort Schleusen sind. Unabhängig von etwaigen Verboten, sollte aus eigenem Interesse dort nicht angelegt werden.
  • Weiterhin wäre empfehlenswert, außerhalb der Trainingszeiten des Rudervereins, auf dem Wasser unterwegs zu sein. Wenn doch sollte am Rande des “Sees”, also rechts und links von der mittleren Fahrbahn, gefahren werden. Es könnte sonst zu Kollisionen kommen, die für die Schwächeren gefährlich sein könnten.

Vom 22.2. bis zum 2.3. ging es, auch in diesem Jahr wieder, mit Schülern der Kant-Schule-Reinfeld auf ein Schneesportabenteuer in die Berge. Am Samstagmorgen, nach einer Busfahrt über Nacht,  kamen die 48 Schüler mit ihren vier Lehrern und drei Übungsleiterinnen aus dem 12. Jahrgang in Münster (Österreich) an.

Wie die letzten Jahre ging es ins Skigebiet Hochzillertal /Hochfügen. Die Unterkunft lag ca. 30 min mit dem Bus entfernt, aber so eine Strecke nimmt man dann auch gerne täglich auf sich, um dafür auf den Pisten zu heizen.

Ab auf die Piste!

Die Ski- und Snowboardanfänger bekamen die ersten Tage Unterricht von den vor Ort ansässigen Skilehrern oder durch Herrn Naffin. Als sie das Fahren auf Skiern oder auf dem Snowboard einigermaßen beherrschten, konnten sie sich, wie auch die Fortgeschrittenen, Gruppen anschließen und die zahlreichen Pisten erkunden. Mit speziellen Touren wie der „Panorama-Tour“, die von Lehrern oder den Übungsleiterinnen betreut wurden, bekam jeder die Möglichkeit, sich einen guten Überblick über das große Skigebiet und seiner atemberaubenden Landschaft zu machen.

Aber auch selbstständig, in eigenen Gruppen, konnten die Schüler in den darauffolgenden Tagen das Gebiet erkunden. Mittags traf man sich bei der Zentralstation zum gemeinsamen Mittagessen, bevor es am Nachmittag wieder auf die Pisten ging. Auch die Fortgeschrittenen kamen nicht zu kurz: Da die Anfänger in den ersten Tagen so gute Fortschritte gemacht haben, wurde kurzerhand umdisponiert und ein Kurs für Fortgeschrittene angeboten.

Gegen 16:00 Uhr wurde dann die Gondel ins Tal genommen oder die letzten Minuten auf der beliebten Talabfahrt ausgekostet. Um 16:50 Uhr ging es dann zurück zur Unterkunft, wo kurze Zeit später das Abendessen auf dem Tisch stand.

Insgesamt herrschte eine gute Stimmung in der Gruppe, wozu neben den gemeinsamen Pistentagen auch die von den Schülern organisierte abendliche Gestaltung geführt hat. Durch Kennlernspiele und Pisten-Conteste im Schnee wuchs die Gruppe immer mehr zusammen. Die Skitaufe, die am letzten Abend stattfand, rundete die gemeinsame Zeit mit vielen Lachern und Erinnerungen sehr gut ab.

Für viele ist nach dieser Fahrt jetzt schon klar, dass sie sich kommendes Jahr gerne erneut anmelden wollen. Auch wenn es leider in diesem Jahr einige Verletzte gab, ist die Skifahrt immer ein ganz besonderes Erlebnis, sodass alle Beteiligten auf eine weitere Fahrt im kommenden Jahr hoffen!

Asphalt- und Benzin-Geruch lagen in der Luft. Adrenalin pumpte das Blut schneller als sonst durch die Adern der Teilnehmer und Gäste. Die Karts rasten über die Bahn! Drei erKant-Redakteure besuchten das Jugend-Kart-Training auf dem Travering in Bad Oldesloe und durften sogar selber fahren. (Videos findet ihr ganz unten).

Der Travering ist ein ADAC-Verkehrsübungsplatz mit Rennstrecken für unterschiedliche Fahrzeuge wie Motorräder, PKWs und Karts. Er hat moderne und spektakuläre Off-Road Parcours! Hier werden Sicherheits- und Jugendverkehrstrainings durchgeführt, Fahrradführerscheine können gemacht und an großen Veranstaltungen teilgenommen werden (AMC Stormarn Rallys, Rennen u.a. auch Bergrennen, und Orientierungsfahrten für Automobile, etc und auch eine Journalisten-Rally)

Live dabei beim Jugendtraining

Tobias, Mia und Minoka besuchten das Training der 12- bis 20-jährigen Jugendlichen. Als Erstes wurde der Parcours aufgebaut. Danach liefen alle gemeinsam die Strecke ab, damit die Fahrer sich die Kurven, etc. merken können. Dann ging das Training los. Die Rennfahrer setzten sich in die Karts und düsten los. Die kleinen Flitzer rasten mit bis zu 60 km/h über den Platz – die Motoren röhrten laut (wie das eben so ist im Motorrennsport).

Tom, von der Kant-Schule-Reinfeld, und einige der anderen Mitglieder gehen das Kartfahren professionell an und fahren an den Wochenenden richtige Rennen!


Nachdem die Redakteure erst einmal eine Weile beim Training zugeschaut hatten, bekamen sie eigene Helme und Handschuhe und lernten dann die Grundlagen des Kartfahrens. Anfangs zeigte der Trainer Toni (orangefarbenes Shirt) ihnen die Brems- und Gasgebe-Techniken und erklärte ihnen Gesten und Handzeichen, auf die die Fahrer beim Training immer sofort reagieren müssen. Denn: Das Kartfahren ist ja – wie das Autofahren – nicht ganz ungefährlich. Hier wird verantwortungsvolles Fahren gelernt und das Einschätzen von Risiken. Eine wertvolle Erfahrung fürs Leben! Wichtig ist zudem die richtige Kleidung: Handschuhe, Helm und Nackenstütze sind pflicht. Und: wer Mitglied wird und regelmäßig fahren will, muss sich einen feuerfesten Anzug kaufen. Jeans mit Löchern drin sind eigentlich verboten.



Naturtalente oder was? Auf jeden Fall: cool

Nach der Einweisung durften die Gäste losfahren. Erstmal nur langsam im Kreis, bei dem der Trainer immer in unmittelbarer Nähe war und ständig Anweisungen gab. Dabei bewiesen die Mädchen ein besonderes Talent und waren auch total vom Kartfahren begeistert! Währenddessen übten die “Profis” mit Trainer Markus auf dem richtigen Parcours. Da ging es richtig mit Tempo ab, harten Fahren durch Kurven mit Hindernissen und Vollbremsungen. Irgendwann wurde das Ganze noch getoppt, in dem Wasser auf die Bahn geleitet wurde. Das wurde extra zum Üben von extremen Bedingungen gemacht und dient nebenbei dem Kühlen der Reifen.

Das Training war so cool, dass Minoka und Mia direkt Mitglied werden wollten! Tobias hatte hinterher ein Gewinnerlächeln auf den Lippen. Ihre professionellen Schulkollegen Tom und Steffen zum Beispiel sahen sowieso wie Profis und Siegertypen aus! Das Training dauerte 2 bis 2 1/2 Stunden.

Daten und Fakten

Im Vergleich zu anderen Kartbahnen ist der ADAC-Travering recht günstig mit 9 Euro pro Trainingsstunde. Dazu kommt die ADAC-Mitgliedschaft, die aber nur 25,- € pro Jahr kostet. Von den Trainern werden die Teilnehmer in gemischte Gruppen eingeteilt. Kinder ab 6 Jahren können mitmachen, nach oben ist keine Grenze. Das regelmäßige Training findet Mittwochabends ab 18.30 Uhr statt. Während der Turnierzeit werden die Gruppen manchmal getrennt und verkleinert, sodass die Trainer besser auf die einzelnen Fahrer eingehen können, um sie besser zu fördern.

Wer Lust auf ein Probetraining hat, kann sich bei Markus Kruse melden. Tel: 04531-85411, E-Mail: info@travering.de

Interview mit den Trainern:

Am 3. Juni fand wieder der bekannte Lauf “Rund um Ratekau” statt. Dieser Lauf feierte in diesem Jahr sein 30. Jubiläum. Fünf Schüler und ein Lehrer gingen für die Immanuel-Kant-Schule an den Start.

Bei “Rund um Ratekau” ist jährlich jeder Laufbegeisterte eingeladen. Hierbei muss es sich nicht um Spitzenläufer handeln, auch Läufer, die gelegentlich laufen oder einfach Spaß haben wollen, werden herzlich begrüßt. Diese unterschiedlichen Laufcharaktere ergeben dann ein spannendes und abwechslungsreiches Starterbild.

Jedes Jahr wird extra für “Rund um Ratekau” eine Streckensperrung vollzogen, aufgrund einer Autobahnbaustelle durfte die alt-bekannte Strecke, welche zurzeit als Umleitung genutzt wird, nicht für den Lauf genutzt werden. Somit mussten die Organisatoren noch kurzfristig eine Streckenänderung durchführen.

Wieder erfolgreich?

Schon früh um 8:20 Uhr trafen sich die Kant-Runners am Sonntagmorgen, um am “Schnupperlauf”, welcher um 9:00 Uhr startete, mitzulaufen. Normalerweise beträgt die Länge einer Strecke 5km. Durch die Streckenänderung waren es aber am Ende nur 4,6km, worüber der ein oder andere Läufer aber durchaus erfreut war. Des Öfteren haben die Kant-Runners gute Leistungen bei “Rund um Ratekau” gezeigt, und so sollte es auch in diesem Jahr sein. Die Schüler Finn Jilsoé und Fabian Rohde, welche am gleichen Tag noch nach Italien auf Studienfahrt fuhren, liefen zusammen mit Herrn Binding auf den 1. Platz der Mannschaftswertung. Mit einer Gesamtzeit von 0:53:25 Std. legten sie eine sehr gute Leistung hin. Die Schülerinnen Mariken Weinrich, Kristin Truberg und Mira Lersch belegten mit einer Gesamtzeit von 1:13:36 Std. den 4. Platz beim Schul-Cup.

Neben dem Schnupperlauf gab es aber auch noch weitere Läufe

Um 8:30 Uhr fand bereits der Bambini-Lauf statt. Nach dem Schnupperlauf folgten dann die Walker und der eigentliche Hauptlauf “Rund um Ratekau”. Beim Hauptlauf schaffte Pascal Dethlefs vom LG Flensburg mit einer Zeit von 31:56 min. den ersten Platz. Bei den Frauen gewann seine Freundin Natalie Jachmann mit einer Zeit von 36:22 min. Alle weiteren Ergebnisse findest du hier.

Die Kant-Runners suchen immer Unterstützung und würden sich freuen, wenn auch du beim nächsten Lauf schon dabei bist! Trage dich beim nächsten Lauf einfach in die ausgelegten Listen ein oder melde dich bei Herrn Binding. Da du für die Schule läufst, übernimmt die Schule deine Startgebühr. Bei den meisten Läufen bekommt man sogar noch neben der Startnummer etwas geschenkt und bei einem Sieg kannst du auf Gutscheine oder Ausflüge hoffen 😉

In der Schülerprojektwoche 2018 wurde erstmals das Projekt “Stand-Up-Paddling” angeboten. Ursprünglich sollten nur 13 Schüler an diesem Projekt teilnehmen, aber aufgrund hoher Nachfrage wurde das Projekt auf insgesamt 18 Teilnehmer erweitert.

“Stand-Up-Paddling” ist eine Trendsportart, die bei jedem Alter Interesse weckt. Man braucht nur ein Stechpaddel und ein großes Board, mit dem man sich auf lustige, einfache und umweltschonende Art und Weise fortbewegt. Besonders in den letzten Jahren ist das Interesse dafür immer mehr angestiegen.

Wir haben nachgefragt, ob den Schülerinnen und Schüler das Projekt “Stand-Up-Paddling” gefällt. Daraufhin bekamen wir eine klare Antwort von Maximilian: “Super gut! Am besten finde ich die Touren auf dem Board.” Auch die Projektleiterin Gina und Herr Baas finden, dass das Projekt sehr viel Spaß macht und alle mit Begeisterung dabei sind.

Zuerst bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Einweisung in die Paddeltechniken und in das dazugehörige Material. Anschließend ging es auf das Wasser, um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Nach ein paar Paddeleinheiten wurde sofort mit  einigen Yoga-Übungen auf dem Board begonnen. Auch Choreos und Figuren wurden erfolgreich in den nächsten  Tagen eingeübt und der Gruppe vorgeführt. Die Schüler durften auch Freipaddeln, um sich auf ihren nächsten Wettkampf vorzubereiten. Die gemeinsamen Workouts und Wasserpolospiele kamen gut bei den Schülerinnen und Schülern an.

Im großen und ganzen waren alle Schüler zufrieden und würden sogar dieses Projekt weiterempfehlen und gerne nochmal im nächstem Jahr belegen.

Einige von ihnen sind sogar bereits aktiv in der SUP-AG oder möchten unbedingt noch beitreten. Jeden Montag nach der Schule treffen sich die SUPer, um gemeinsam Spaß zu haben. Diese AG wurde gerade erst neu gegründet und erlangt schon jetzt großes Ansehen. Die SUP-Boards wurden Dank der hohen Einnahmen des letzten Sponsorenlaufs gekauft, um den Schülerinnen und Schülern die Boards im Sportunterricht, sowie für die AG bereitzustellen.

Alle sind herzlich eingeladen der SUP-AG beizutreten.

Wir hatten auch die Möglichkeit die SUPer zu begleiten und sogar selbst das “Stand-UP-Paddling” auszuprobieren. Dies haben wir in einem kurzem Video festgehalten, um diese Erfahrungen  zu teilen und euch mit dieser Trendsportart anzustecken.

 

Artikel von: Mira L., Kristin T. und Mariken W.

Breakdance ist eine besondere Kunst des Tanzens und begeistert immer mehr Jugendliche für Musik, wie Pop, Funk oder Hip-Hop. Als Teil der Hip-Hop-Bewegung entstand Breakdance unter afroamerikanischen Jugendlichen in Manhattan und der südlichen Bronx im New York der frühen 1970er Jahre, als Straßentanz.*

Er begeistert nicht nur junge, sondern auch ältere Menschen. Breakdance ist wirklich eine Kunst! Während der Projektwoche an der Kant-Schule gab es viele Schüler, die an dem Projekt “Breakdance” teilgenommen haben.

Yunos und Minoka haben die Teilnehmer besucht und eine kleines YouTube-Video gedreht:

* Quelle: Wikipedia

Wir waren bei dem Projekt Karate und haben Eric und Johanna interviewt. Johanna ist die Projektleiterin.

Eric ist ein Schüler, der am Projekt teilnimmt. Wir haben Eric gefragt, wie er das Projekt findet. Eric sagte: “Ich finde das Projekt eigentlich ganz gut”. Er fügte hinzu: “Wir lernen gerade die Basics”.

Die Mitschüler haben großes Interesse. Außerdem haben wir Johanna gefragt, ob man sportliche Voraussetzungen haben muss. “Nein, man braucht keine sportlichen Voraussetzungen, aber man sollte wissen, dass der Sport manchmal sehr anstrengend ist”.

Der Sport ist natürlich gefährlich, deshalb fragten wir die Projektleitung, ob sich auf die Nase gehauen wird. Sie sagte ganz klar: “Nein, nur knapp daran vorbei”.

 

Die Stimmung im Projekt war sehr entspannt und viele hatten ihren Spaß.

Viele lagen auf dem Boden, weil sie so kaputt waren, da der Sport sehr anstrengend ist.

Autor: Morten Thiele

Der Morgen war jung, die Luft frisch, noch herrschten Ruhe und Stille am Ostseestrand in Grömitz – 21 Grad waren für diesen Sonntag angekündigt. Am “Hundestrand” südlich des Hafens liefen schwarze Gestalten herum und einer in weiß: In dieser traumhaften Ostsee-Idylle warf Jannik Kohlbacher, Handball-Nationalspieler fiktive Bälle für einen Werbespot. Das schwarz gekleidete Drehteam aus Süddeutschland hatte u.a. Bahnstrecken aufgebaut.

Für ein, zwei Fotos ließ sich der Handball-Star von der Arbeit abhalten.

Da die Kollektion eines Sportkleidungs-Hersteller für 2019 fotografiert wurde, durfte Kohlbacher nur mit Handtuch umwickelt fotografiert werden. Ein paar Worte sagen wollte er nicht – es war wohl noch zu früh 🙂


Jannik Kohlbacher, geboren 1995 in Bensheim (Hessen) absolvierte bisher 45 Länderspiele in denen er 85 Tore erzielte.

Von Bundestrainer Christian Prokop wurde er Ende 2017 in den 20er-Kader berufen, der die Vorbereitung zur Europameisterschaft 2018 bestreitet. Am 7. Januar 2018 wurde er in den endgültigen 16er-Kader berufen und nahm damit an der 13. Handball-EM teil. Die fand vom 12. bis 28. Januar 2018 in Kroatien statt. Spanien gewann, Deutschland stand zuletzt auf Platz 9.

Vorher: Im November 2015 wurde in den Kader der Deutschen Nationalmannschaft für drei Supercups berufen. Ein Supercup ist ein Handballturnier für Männer-Nationalmannschaften, das von 1979 bis 2015 alle zwei Jahre in Deutschland ausgetragen wurde. 2016 wurde er in Polen mit einem 24:17-Sieg über Spanien Europa-Meister. 2015 kam er in der Flensburger Flens-Arena zu seinem ersten Einsatz beim 29:20-Sieg über Brasilien, zu dem er zwei Treffer beisteuerte.

In der Zeit davor gehörte Kohlbacher zum Kader der deutschen Jugendnationalmannschaft, für die er in 44 Länderspielen 105 Tore erzielte. Mit der Mannschaft gewann er die U-18-Europameisterschaft 2012 und holte bei der U-19-Weltmeisterschaft 2013 die Bronzemedaille.

Jannik Kohlbacher ist 1,93 m groß und wirft mit rechts.

Aktuell bereitet sich die Nationalmannschaft auf die Handball-Weltmeisterschaft 2019 vor, die gemeinsam von Deutschland und Dänemark ausgetragen wird.

Spiele finden in Deutschland in Köln, Hamburg, Berlin, München statt. Tickets gibt es hier.

 

Autoren: Mira & Malena, inkl. Video (siehe unten), Fotos unten: Malena, Beitragbild oben: Mariken Weinrich

48 Schüler, des 9. bis 11. Jahrgangs, verbrachten zusammen mit vier Lehrern und zwei Übungsleitern (Schüler des 12. Jahrgangs) eine Woche im Schnee. Am Freitag, den 23.02.18, ging die Fahrt los. Das Motto der diesjährigen Skifahrt hieß: “Ab auf die Piste”.

14 Stunden lang durchquerten sie mit dem Bus Deutschland: Von Reinfeld bis Kramsach in Österreich. Bei der Ankunft wurde die Truppe vom Hausherren Christian willkommen geheißen und mit einem Frühstück begrüßt. Noch vor dem Betreten der Zimmer fuhr die Gruppe mit dem Bus zum Skiverleih, wo die Schüler ggf. ihr Material ausleihen konnten. Der Tag war jedoch noch nicht vorbei. Zurück in der Pension konnten die Schüler dann ihre Zimmer beziehen und sich etwas ausruhen und frisch machen. Der erste Tag verlief sehr entspannt, ein kleiner Wanderausflug durfte in dieser Kulisse nicht fehlen. Am späteren Nachmittag hatten schon alle Ski- und Snowboardanfänger die Chance dazu, die Grundlagen des Fahrens, auf der Wiese vor dem Haus, zu lernen. Am Abend, nach dem Essen, fand erstmal ein Kennenlernabend statt. Da es natürlich einem schwer fiel 55 Namen zu behalten, wurde dies mit kleinen Spielen erleichtert.

Tage im Schnee

Ein gewöhnlicher Skitag begann um 7:30 Uhr mit Frühstück. Um 8:30 Uhr trafen sich alle Schüler fertig angezogen mit Skikleidung draußen und fuhren mit Skiern und Snowboards zur Talstation. In Gondeln fuhren sie gruppenweise den Berg hinauf und trafen sich oben alle wieder.

Die Snowboard- und Skianfänger wurden in zwei großen Gruppen von den Lehrern Herr Balk und Herr Baas auf das Fahren vorbereitet. In den folgenden Tagen wurden die Anfänger immer sicherer auf ihrem Schneesportgerät, sodass sie sich bald ebenfalls in Gruppen einordnen konnten und selbstständig die Pisten erkunden konnten. Einige Anfänger hatten schon an einem Ausflug in die Skihalle teilgenommen, andere dagegen fingen bei null an. Darunter dieses Jahr auch erstmals eine Lehrerin, Frau Hansen, welche die anfänglichen Schwierigkeiten des Snowboardsfahrens selbstständig in Erfahrung bringen konnte.

Die Fortgeschrittenen Snowboard- und Ski-Fahrer teilten sich derweil selbst in Teams auf und bekamen meist freies Fahren. Frau Raabe und die zwei Übungsleiter teilten sich meist mit auf die Teams auf oder unterstützten die Anfänger. Die Fortgeschrittenen konnten natürlich aber auch ihre Fahrkünste durch neue Übungen, zum Beispiel das sogenannte „Kanten“, oder kleinen Tricks und Sprünge, die sie von den Lehrern vermittelt bekamen, erweitern.

Es vergingen Stunden voller Spaß, bis alle um 16 Uhr wieder mit den Gondeln nach unten zur Talstation fuhren. Die (guten) Fortgeschrittenen konnten sich das Anstehen an der Gondel ersparen indem sie sich für die Talabfahrt entschieden, diese hatte es aber an manchen Stellen auch echt in sich!

So kam es natürlich, sowohl bei den Leuten der Talabfahrt als auch bei den Anfänger, zu Stürzen. Diese waren meist aber nicht so schlimm. Selten musste ein Arztbesuch gemacht werden und wenn dies sein musste, ging es den Meisten von ihnen danach und mit etwas Ruhe schon wieder besser!

Den Abend verbrachten die Teilnehmer mit lustigen Spielen, Gesang und lauter Musik. So oder ähnlich verlief die ganze Woche.

Eine Choreografie auf Schnee

Am letzten Pistentag bekamen die Fahrer der Talabfahrt eine Aufgabe gestellt: Sie sollten bis Mittag eine kleine Choreografie einstudieren und diese dann vorführen. Folgendes Video ist dabei entstanden:

Das Highlight dieses Tages war jedoch die Ski-Taufe! Dabei wurden die Ski- und Snowboardanfänger nochmal feierlich in der Gemeinschaft aufgenommen.

So schnell wie diese Fahrt begonnen hatte, endete sie auch: Am 03.03.18 reiste die Gruppe wieder nach Reinfeld.

Auch in diesem Jahr war die Skifahrt wieder voller Erfolg! Und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Ab auf die Piste“!