Die Frankfurter Buchmesse ist der weltweit wichtigste Handelsplatz für gedruckte und digitale Inhalte, sondern auch ein gesellschaftliches und kulturelles Event. An fünf Tagen treffen sich dort Publishing-Experten, Schreibende und Kulturbegeisterte aus aller Welt zum Netzwerken und Diskutieren, zum Verhandeln und Entscheiden, zum Staunen und Feiern.

Ein Gastbeitrag von Buchbloggerin Monika Rickert (auf dem Foto unten: rechts); Fotos im Bilderslider sind von Mira Lersch (erKant); das Titelbild oben von der Frankfurter Buchmesse

Drei Tage hatte ich Zeit, die größte Buchmesse der Welt zu erkunden. In dieser Zeit habe ich viele Bücher gesehen, mit vielen Bloggern geplaudert und auch einige Autoren getroffen. Als Blogger hat man den Vorteil, dass man auch an den Fachbesuchertagen auf die Messe darf. Die Hallen sind deutlich leerer und so wird man nicht von Menschenmassen umgeben, einfach nur an den Ständen vorbeigetragen. 

Schon im Vorfeld der Buchmesse hatte ich einige wenige Termine abgemacht. Fest eingeplant war daher das Meet & Greet mit Andreas Eschbach am Freitag, den 12.10. sowie die Happy Hour vom Bloggerportal abends am Stand von Random House. Andere Treffen mit Autoren haben sich spontan ergeben und wurden nur kurzfristig in den sozialen Medien bekannt gegeben.

Andreas Eschbach ist ein deutscher Schriftsteller und Bestsellerautor. Er wurde für seine Werke mehrfach ausgezeichnet und gilt als einer der bedeutendsten europäischen Science-Fiction-Autoren (Quelle). Seine Bücher auf Amazon.

An das Meet & Greet mit Andreas Eschbach bin ich über einen speziellen Blogger-Newsletter von Lübbe gelangt. Ich habe mich sehr über die Zusage zu diesem Event gefreut, denn zu dem Zeitpunkt habe ich den aktuellen Roman „NSA“ des Autors verschlungen. Neun weitere Blogger waren dabei und so konnten wir ihn in kleiner Runde mit unseren Fragen löchern. Eine komplette Stunde hatten wir hierfür Zeit. Es wurden Fragen zur Arbeitsweise des Autors gestellt und wie er auf die Ideen für seine Romane kommt. Hierbei haben wir erfahren, dass Andreas Eschbach erst seinen Roman schreibt und sehr spät dem Verlag mitteilt, worum es überhaupt in dem Roman geht. Um das machen zu können, muss ein Autor schon sehr erfolgreich sein.

Ich selber habe noch keinen Roman geschrieben, aber ich würde fast behaupten, in den meisten Fällen läuft es genau anders herum und der Verlag entscheidet dann, ob das Projekt ins Programm passt und verwirklicht werden kann. Die Stunde verging wie im Flug. Zum Schluss hatten wir noch die Möglichkeit, uns seinen aktuellen Roman signieren zu lassen und ein Foto zu machen. Ich habe ein Selfie mit meiner instax-Kamera geschossen. Dies war dahingehend passend, da es im aktuellen Roman auch um Datenverarbeitung geht und was man alles mit den gesammelten Daten anstellen kann.

Weitere Autoren, die ich getroffen habe, sind: Marita Spang, Petra Schier, Daniel Wolf und Rebecca Gablé.

Ich habe mit allen ein bisschen über ihre aktuellen Projekte geplaudert und natürlich ein Erinnerungsfoto gemacht. Alle haben gemeinsam, dass sie historische Romane schreiben. Das ist mein absolutes Lieblingsgenre, denn hier kann ich in andere Zeiten abtauchen, etwas über die Geschichte unserer Vorfahren lernen und spannende Abenteuer erleben. Darüber hinaus erweitert man so auch sein Wissen auf unterhaltsame Weise. Historische Romane sind so viel spannender als der Geschichtsunterricht in der Schule.

(Fotos im Bilder-Slider: Mira Lersch (erKant))

Die Frankfurter Buchmesse bietet die Möglichkeit, Schriftstellern näher zu kommen.

Hier werden Bücher vor- und die Weichen für zukünftige Projekte gestellt. Viele Autoren wollen aber auch ihren Fans begegnen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Die Atmosphäre ist toll, die Menschen sind offen. Nicht immer habe ich die Autoren alleine angetroffen. Wenn es Blogger waren, die man kennt, war es kein Problem sich dazu zu gesellen. Das hat mir sogar besser gefallen. Ich bin ein eher schüchterner Typ und in einer kleinen Runde fällt dies nicht ganz so auf. Ich bin tatsächlich stolz auf mich, dass ich mich getraut habe, auf alle Autoren zuzugehen. Wirklich jeder war freundlich zu mir und hat sich gefreut.

Wie ihr seht, kann man auf einer Buchmesse viele tolle Sachen erleben. Ich hatte wunderbare drei Tage und freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr.

Titelbild oben: Pressekonferenz 2018 im Pavillon auf der Agora mit Jürgen Boos, Heinrich Riethmüller und Chimamanda Ngozi Adichie (Foto: Frankfurter Buchmesse)
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