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Der Frankreich-Austausch 2017. Ein Erlebnisbericht

Wie schon seit einigen Jahren, fand auch dieses Jahr der Frankreich-Austausch mit dem Collège Saint-Joseph in Questembert statt. Der Austausch ging über 9 ereignisreiche Tage vom 06. bis zum 14. Mai 2017.

Auf der 20-stündigen Anfahrt mit dem Bus wurde viel gelacht. Als das Ortsschild von Questembert in Sicht kam, wurde die Aufregung groß. Bei der Ankunft an der Schule wurden alle sehr herzlich begrüßt und die einzelnen Schüler lernten ihre Familien kennen. An dem erstem Tag in den Familien hatten die Kinder Schulfrei, denn es war ein Feiertag. Dadurch hatte man viel Zeit, sich richtig in den Familien einzuleben und sich z.B. die Umgebung anzuschauen oder einen kleinen Ausflug zu machen.

Am Strand von Quiberon

 

So fing die wahrscheinlich schönste Woche im Jahr an!

Am Dienstag ging es in einen süßen Laden, in dem das berühmte Karamell von Quiberon hergestellt wird. Es wurde ein Film gezeigt und erklärt, wie und warum das Karamell gemacht wird. Durch ein Fenster konnten wir direkt in die Fabrik schauen und live dabei zusehen, wie große Karamellmassen von einem Kanister zum nächsten kamen. Doch der Tag war damit nicht vorbei! Danach fuhren wir an die Côte Sauvage, eine atemberaubende Steinklippe, an der die Kamera nicht fehlen durfte.

Am darauffolgenden Tag wurden wir am Rathaus von der Bürgermeisterin persönlich begrüßt und machten eine Stadtrallye quer durch Questembert.

Am Donnerstag fuhren wir nach Vannes, es ist eine wunderschöne, historische Stadt. Wir haben uns in Gruppen eingeteilt und die Stadt erkundet. Anschließend haben wir eine Stadtrundfahrt mit dem “petit tain” gemacht und  uns etwas über die Stadtgeschichte angehört.

Der nächste Tag wurde das Highlight der ganzen Fahrt! Als erstes sind wir mit den Franzosen nach Carnac gefahren, dort haben wir uns ein riesiges Feld mit großen länglichen Felsen, die dort aufgereiht waren, angeschaut. Diese Steinreihen sind eine Kultur von Menschen, die die Felsen dort vor hunderten von Jahren aufgestellt haben – sie stehen dort bis jetzt! Man vermutet, dass diese Felsen eine Art Gotteshingabe bedeuten.

Nach einem kleinem Picknick ging es dann in den Hochseilpark “adrenaline”. Dort erlebten wir sehr viel Spaß und haben verschiedene Parcours gemacht. Nach diesem ereignisreichem Tag wussten wir alle, dass diese Zeit leider bald vorbei sein wird. Denn: Es war nur noch ein Tag bis zu unserer Rückkehr.

Also haben wir alle den letzten Tag zusammen mit der Familie genossen.

Am Sonntag trafen wir uns dann um 12.45 beim Busplatz. Wir waren alle sehr traurig, dass es jetzt vorbei war. Es flossen sogar Tränen, denn so eine schöne Zeit erlebt man nicht noch einmal …

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