Das Jahr 2020 war wahrlich kein gutes Jahr. Vieles ist durch Corona ausgefallen, Schulen wurden geschlossen und das heimische Wohnzimmer wurde zum Klassenzimmer umfunktioniert. Aber eins ist in diesem Jahr deutlich mehr getan worden: Es wurde, trotz der anhaltenden schwierigen Situation für die Kulturbranche, sehr viel Musik veröffentlicht und gehört. Wie in jedem Jahr veröffentlicht die GFK Entertainment die erfolgreichsten Songs des Jahres. Auffällig ist in diesem Jahr, dass vor allem deutscher Rap sehr gefragt war.

Hier nun die 20 erfolgreichsten Songs 2020:


Platz 20 Apache 207 – “200 Km/h”

Cover zu “200 Km/h” von Apache 207 © Four Music/Sony Music Entertainment Germany

Der erfolgreichste Rapper dieses Jahr war, der in Ludwigshafen geborene, Apache 207. Er schaffte es, ganze acht Songs in den Jahrescharts zu platzieren. Vier davon in den Top 20!


Platz 19 Dua Lipa – “Don’t Start Now”

Cover zu “Dont Start Now” von Dua Lipa ©Urban Records/Universal Music

Auf Platz 19 singt die britische Sängerin Dua Lipa in ihrem Song “Don’t Start Now” darüber nach einer Trennung ein neues Leben zu beginnen. Sie singt erfreut von ihrem neuen Freiheitsgefühl. Ihr Ex- Freund ist jedoch eifersüchtig und kann es nicht ertragen, dass sie über die Beziehung hinweg ist. Auf Deutsch singt sie „Geh weg, du weißt wie. Fang jetzt nicht an, dich für mich zu interessieren“.

Der Song ist die erste Single-Auskopplung aus Dua Lipas Aktuellem Album “Future Nostalgia” . Die Idee zum neuen Album kam Dua Lipa während eines Spaziergangs durch Las Vegas. Dabei hörte sie OutKast (“Hey Ya”) und No Doubt (“Don’t Speak”), welche in den 80er Jahren erfolgreich waren, und fragte sich was diese Songs so besonders macht und warum sie so klingen, als wären sie kein bisschen gealtert. Sie wolle dieses nostalgische Gefühl, das sie mit Erinnerungen und Inspirationsquellen aus ihrer Kindheit verbindet, in etwas Zeitgenössisches verwandeln.

„Meine Eltern haben mich in der Kindheit musikalisch natürlich sehr geprägt. Neben Pop haben sie Prince Blondie, Jamiroquai oder Moloko gehört. All diese Künstler haben mich auch bei diesem Album inspiriert“, erzählt sie in einem DPA-Interview.  Irgendwie möchte jeder eine Ballade auf seinem Album, aber ich wollte keine. Ich habe mich einfach genauso gefühlt und wollte es genauso haben. Ich wollte, dass die Leute Spaß haben. Es ist definitiv ein Spaßalbum.”


Platz 18 24kGoldn feat. Iann Dior – “Mood”

In dem Song geht es um toxische Beziehungen. Das sind Beziehungen, in denen es nicht darum geht seinen Partner oder seine Partnerin glücklich zu machen, sondern um Machtspiele und Emotionale-Erpressung, die zu lasten von einem der beiden Partner geht. Mit Textpassagen wie  ”I ain’t tryna tell you what to do but try to play it cool. ” “Baby i ain’t playing with your rules, why you always in the Mood?” wehren sie sich gegen diese toxische Beziehung.

Übrigens hat 24KGoldn schon 2019 an Iann Diors Song “Gone Girl” als Co-Writer mitgewirkt.

Cover von Ava Max’s Debut Album “Heaven & Hell” © Warner Music Group (WMG)

Platz 17 Ava Max – “Kings & Queens”

In dem Song geht es laut Ava Max darum, wie sich die Welt ändern würde, wenn Königinnen sie regieren würden.

Das Gitarrensolo enthält Elemente des Glam Rock, welches laut Jon Bilstein vom Rolling Stone-Magazin, einer der größten amerikanischen Musikzeitschriften, Ähnlichkeiten mit den Gitarrensolos der britischen Rocklegende Queen aufweist. Laut Max enthält ihr Song “So Am I” (2019) eine ähnliche Botschaft über die Ermächtigung von Frauen. Eine Zeile der Herzkönigin aus dem Buch “Alice im Wunderland”, geschreiben von Lewis Caroll, aus dem Jahre 1865, wurde ebenfalls im Song verwendet. “Bist du ungehorsam, Baby, heißt es ab mit deinem Kopf.  Ändere es und mache es zu einer für dich unvergesslichen Welt.” (Disobey me, then baby, it’s off with your head Gonna change it and make it a world you won’t forget.)

Der Song erschien sowohl als Single als auch auf Max’s Debutalbum “Heaven & Hell”.


Platz 16 Vize & Tom Gregory “Never Let Me Down”

Das Deutsche DJ-Duo VIZE ist grade extrem erfolgreich. Fast alle ihrer bis zur Veröffentlichung von “Never Let Me Down” herausgebrachten Songs waren in den deutschen Charts zu finden. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass sie sich oft auch große Namen wie etwa Felix Jaehn, mit dem sie sogar zwei Songs veröffentlichten (Close Your Eyes, Not So Bad), Joker Bra (Paradise), Alle Farben (Kids), oder auch Phillip Dittberner (Lissabon), als Feature Artist mit ins Boot holen.

Der Songtext handelt von starken Gefühlen für eine Person, die man auf keinen Fall verlieren möchte.

Platz 15 Mark Forster- “Übermorgen”

Cover zu “Übermorgen” von Mark Forster © Four Music/Sony Music Entertainment Germany

In Mark Forsters Song geht es schlicht und ergreifend um einen positiven Blick in die Zukunft. Der Song wurde von Mark Forster unter anderem gemeinsam mit den deutschen Produzenten Djorkaeff und Beatzarre geschrieben, welche auch einige der Beats für die Fack Ju Göhte-Filmtrilogie produziert haben.

Platz 14 Robin Schutz feat. Alida – “In Your Eyes”

Robin Schulz ist schon lange einer der festen Größen unter den DJs. Der aus Osnabrück kommende DJ, der übrigens immernoch in Osnabrück wohnt, ist durch seinen Remix des Songs “Waves” vom niederländischen Sänger Mr Probz, aber auch durch eigene Songs wie “Sun Goes Down” international bekannt geworden. Für seinen Track “In Your Eyes hat er sich die norwegische Sängerin Alida dazugeholt. In seiner Freizeit kocht Robin Schulz übrigens gerne und hat unter dem Namen “Rob’s BBQ” ein eigenes Grill-und Kochprofil auf Instagram. Auch auf seinem Hauptprofil auf zeigt er regelmäßig was er an seinem Haus baulich verändert.

Sein drittes Studioalbum “III” wird am 26.2.2021 erscheinen und wird insgesamt 17 Tracks enthalten inklusive der Singles “In Your Eyes”, “All We Got”, “Alane”, “All This Love”, “Reather Be Alone” und “Speechless”

Cover zu “Bläulich” von Apache 207 © Four Music/Sony Music Germany

Platz 13 Apache 207 – “Bläulich”

Wie anfangs schon beschrieben, war der erfolgreichste Rapper dieses Jahr Apache 207. Auf Platz 13 befindet sich sein Song “Bläulich”, in dem er sich gegen unmoralische Angebote wehrt.

Platz 12 Pashanim – “Airwaves”

Auf Platz 12  liegt ein Song des Berliner Rappers Pashanim. Auf den Titel ist Pashanim kurz vor einer Studiosession gekommen. Der Text war schon fertig, aber es fehlte noch die passende Hookline, also die Hauptmelodie bzw. der Haupttext, der sich im Song immer wiederholt und zur Wiedererkennung eines Songs beiträgt, als er eine Packung Airwaves in seiner Hosentasche fand.

Textlich dreht sich der Song um die kleinen Freuden des Alltags, dazu gehören Motorroller, Markenkleidung unter anderem von Prada und Lacoste, Sneaker von Nike, Wassertatoos, langes Ausschlafen und eben die genannten Kaugummis.

Platz 11 Nea – “Some Say”

Im Song “Some Say” singt die schwedische Sängerin Nea von einer unerwiderten Liebe. Der Text ist inspiriert von Ereignissen, die ein Freund von ihr erlebt hat. “Der Song handelt von einer Liebe, die man nicht erreichen , die man aber auch nicht aufgeben kann” sagt Nea über die Bedeutung des Songtextes. Der Song wurde übrigens vom deutschen Erfolgs DJ Felix Jaehn geremixt, dessen Remix ebenfalls als Single veröffentlicht wurde. Der Song enthält Samples, also musikalische Elemente des Songs “I’m Blue (Da Ba Dee)” von der italienischen Eurodance-Gruppe Eifel 65 aus dem Jahr 1998.

Cover zu “Fame” von Apache 207 © Four Music/Sony Music Entertainment

Platz 10 Apache 207- “Fame”

Und noch einmal ist der mega erfolgreiche Rapper in der Liste zu finden, übrigens nicht zum letzten Mal. Diesmal mit seinem Song “Fame”.

Im Text von “Fame” singt Apache über seinen Vater, der nicht vom Kippenholen zurückkam. Davon, dass seine Mutter durch seine Bekanntheit über Nacht zu Millionärin geworden ist und von seiner Schwester, die er Abends zu Bett brachte. Außerdem rechnet er mit der Rapszene ab. So singt er in einer Zeile “Die Rap-Szene ist nur ein Affenzirkus, in dem kleine Kinder gern mit Waffen hantieren.” Weiter geht der Text dann mit “Ich steh, wo ich steh, weil ich bin, wer ich bin und nicht weil irgendjemand Apache platziert.”


Platz 9 Regard – “Ride It”

Der aus dem Kosovo stammende DJ Regard, oder wie er Bürgerlich heißt Dardan Aliu, feierte mit diesem Deephouse-Track seinen Durchbruch. Bereits im Januar 2020 erreichte er 4 Millionen Streams mit dem Song. Das allerdings nicht auf YouTube oder Spotify sondern auf TikTok. Dort wurde er inoffiziell veröffentlicht und zog die sogenannte “#rideitchallenge” nach sich, bei der die User zu dem 20-sekündigen Ausschnitt auf allen möglichen sachen reiten. Der Song ist ein Remix des gleichnamigen Songs von R&B-Sänger Jay Sean von 2008. Seans Version war allerdings nur in Großbritanien ein Erfolg. Erst ein Jahr später wurde Sean mit dem Song “Down” auch über die Grenzen Großbritaniens hinaus bekannt.

Platz 8 DaBaby feat. Robby Ricch- “Rockstar”

Cover vom Album “Blame It On Baby” von DaBaby © Interscope Records/Universal Music

Der US-Amerikanische Rapper DaBaby rappt in dem Song über eine Schießerei die sich am 5. November. 2019 vor einer Filiale der Kaufhauskette Walmart in North Carolina ereignet hatte. Seine Frau, seine 1 und 5 Jahre alten Kinder, sowie er selbst wurden dabei von einem 19 Jährigen mit einer Waffe bedroht. Seine Frau war grade in dem Walmart einkaufen, als als sich diese Szenen abspielten. Mit Zeilen wie: “PTSD, I’m always waking up in cold sweats like I got the flu” verarbeitet DaBaby die Folgen des Vorfalls. In dem Part in dem es um die Schießerei geht, verändert er seine Stimme stark und zeigt, dass es ihm heute noch schwer zusetzt.

Auch im Video zu “Rockstar”, welches mit 5 Minuten plus 3 Minuten Abspann schon fast ein ganzer Kurzfilm ist, verarbeitet er den Kampf indem er gegen Zombies kämpft, die ihn im Auto angreifen wollen.

Platz 7 Jawsh 685 & Jason Derulo – “Savage Love (Laxed – Siren Beat)”

Ganz klar: Savage Love vom damals grade einmal 17-Jährigen- Musikproduzenten Jawsh 685 aus Auckland in Neuseeland ist der TikTok-Trendhit schlecht hin. Im Sommer postete Jawsh 685 das Video zum Beat der “Laxed- Siren Beat” hieß und erzielte damit wenig Resonatz. Erst als er im März 2020 ein 14-sekündigen Clip bei TikTok hochlud, das ihn beim Tanzen zeigte, begann der Beat bekannter zu werden. Unter den Hashtags “#socialdistancedanceing” und “#laxedchallange” wurden zahlreiche Tanzvideos geteilt. War das eigentliche Ziel der Challange noch iun Alltagskleidung zu tanzen und das Video in traditioneller Tracht des jeweiligen Landes zu beenden, änderte sich dieses Ziel im Laufe der Zeit zu einer Imitation des Tanzstils.

Unter den ersten Promis die zu dem Beat das Tanzbein schwangen gehörte auch der US- Amerikanische Singer-Songwriter Jason Derulo. Nachdem dieser sein Tanzvideo hochlud kündigte er ein Lied namens “Savage Love” an bei dem er das Stück von Jawsh 685 als Untermalung nutzte, ohne den Urheber um Erlaubnis zu fragen, oder ihn zu nennen. Das verärgerte den Produzenten und später einigte man sich darauf den Song als Kooperation gemeinsam offiziell zu veröffentlichen. Der Name des Originalstückes wurde dann in Klammern zum Titel Derulos hinzugefügt. Im Zuge der Veröffentlichung unterschrieb Jawsh 685 einen Vertrag bei Columbia Records.

Platz 6 Ufo361- “Emotions”

Der Westberliner Rapper Ufo361 liegt mit seinem Song “Emotions” auf Platz 6 der Jahrescharts 2020. Der Song erschien auf seinem Vierten Studioalbum “Rich Rich”, welches am 24 April 2020 erschien. Knapp eineinhalb Monate später erschien am 12. Juni.2020 mit “Emotions 2.0” eine Fortsetzung des Liedes, für welche sich Ufo361 mit der deutschen Sängerin Céline zusammentat. Tematisch drehen sich sowohl “Emotions”, als auch “Emotions 2.0” um einen Rausch, der den Schmerz und die Gefühle nach einer Trennung betäubt. Mit Hilfe von Schmuck, teuren Designer-Taschen und Reisen, will eine Person  in diesen Rausch verfallen. Dennoch sehnt sie sich nach unerfüllter Liebe. Ufo361 verarbeitet in dem Lied die Trennung von seiner Ex-Frau Tiffany, die sich ein Jahr vor der Veröffentlichung des Stücks getrennt haben.

Platz 5 Topic feat. A7S – “Breaking Me”

Cover zu “Breaking Me” von Topic und A7S © Virgin Records/Universal Music

“Breaking Me” ist eine Kooperation zwischen dem deutschen Produzenten Tobias Topic und dem Schwedischen Sänger A7S, der mit Bürgerlichem Namen Alexander Tidebrink heißt.

Bekannt wurde Topic durch die Mitarbeit am Album “Relikte Letzter Nacht” vom deutschen Youtube-Musiker Kayef, sowie durch die Mitarbeit am Album “Löwenkind” von Youtube-Musiker Liont. Ende 2014 veröffentlichte er mit dem House-Track “Light it Up” seine erste eigene Single und erreichte damit über eine Million Aufrufe auf YouTube. Der breiten Masse wurde er dann Ende 2015 durch den Song “Home” bekannt, welchen er gemeinsam mit Nico Santos produzierte. In Australien, wo der Song ein Jahr später veröffentlicht wurde stieg er auf Platz 11 der Charts und erreichte dort, sowie auch in Deutschland Platinstatus.

Alexexander Tidebrink wurde in Schweden durch seine Zusammenarbeit mit dem House-Duo Vigiland bekannt, mit denen er zwischen 2015 und 2019 vier Platinsingles veröffentliche. 2018 arbeitete er mit dem Berliner DJ Alle Farben für den Song “Only Thing We Know” zusammen, welcher die “1Live Krone 2018 ” gewann. Gemeinsam mit niederländischen DJ und Produzenten Hardwell veröffentlichte er außerdem 2017 den Song “We Are One”. Der Song “We Are One wurde für den Asiatischen Markt nicht von Tidebrink, sondern von der Sängerin Jolin Tsai gesungen und stieg bis auf Platz 1 der Chinesischen Charts. All diese Songs wurden unter Tidebrinks Bürgerlichen Namen veröffentlicht. 2020 setzte er die Zusammenarbeit mit Topic fort.

Im Song “Breaking Me” geht es darum einen Herzschmerz einfach wegzutanzen.

Platz 4 Saint JHN – “Roses (Imanbek Remix)”

Der Song “Roses” vom Amerikanischen Rapper Saint JHN wurde ursprünglich 2018 auf dessen Album “Collection One” veröffentlicht. Anschließend wurde der Song vom damals 19-Jährigen Kasachischen Produzenten Imanbek geremixt und als Single veröffentlicht. Der Remix ist in der Tonlage höher und schneller als das Original. Der Remix gewann durch einen Snapchatfilter und durch die Videoplattform TikTok an bekanntheit und erreichte dort im April 2020 über 4,5 Billionen Streams bzw. Ads.

Am 27. Mai.2020 wurde unter dem Titel “Roses-Remix” eine zweite Version des Originals veröffentlicht, in der der US-Amerikanische Rapper Future zu hören ist.

Das Musikvideo zum Remix mit Future wurde am 20. Juli.2020 veröffentlicht, obwohl die Veröffentlichung vorerst gecancelt worden war, um Kautionsgelder für verhaftete Demonstranten zu sammeln und Geschäfte, die von Schwarzen Menschen gefüht werden, sowie die “Black-Lives-Matter”-Bewegung und alles in Zusammenhang mit den George Floyd-Protesten zu unterstützen, die im Mai 2020 begannen.

Am 17. Juli.2020 wurde ebenfalls eine zweite Version des Imanbek-Remixes veöffentlicht. Sie enthält eine extra Strophe von Saint JHN, sowie eine zusätzliche Strophe des Kolumbianischen Sängers J Baldvin.

Imanbek spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Gitarre und studierte nach der Schule Transportwesen. Nebenbei experimentierte er mit dem, bei Produzenten und DJs sehr weit verbreiteten, Programm Fl Studio herrum, bis er auf den Song “Roses” stieß. Er veränderte die Tonhöhe und das Tempo und fügte einen zusätzliche Bassline, sowie eine Snaredrum hinzu. Im Anschluss postete er es auf einer russischen Musikplattform. Der eigentlich Illegale Remix ging ebenfalls auf TikTok viral. Später nahm das russische Musiklabel Effective Records Imanbek unter Vertrag und man veröffentlichte den Remix in Absprache mit Siant JHN auch legal und offiziell. Nach seinem Erfolg mit “Roses” produzierte er gemeinsam mit dem dänischen DJ Martin Jensen den Song “I’m Just Feelin’ (Du Du Du). Sein bisher zweiter Song ist eine Neuauflage des Modern Talking Hits “Brother Louie”, den er gemeinsam mit dem deutschen DJ-Duo Vize und Dieter Bohlen, sowie der deutschen Sängerin Leony veröffentlichte.

Die Spitze des Jahrescharts bleibt, mit Ausnahme von Platz 1, die gleiche wie 2019

Platz 3 Apache 207 – “Roller”

Cover von “Roller”- Apache 207 © Four Music/Sony Music Entertainment

Wie in diesem Artikel schon mehrfach gesagt wurde, ist Apache 207 grade mega erfolgreich in den Charts unterwegs. Seine höchste Platzierung in den Jahrescharts 2020 erreicht er mit seinem Megahit “Roller”. Der Song schaffte es schon 2019 auf Platz 3 der Jahrescharts. Der Song hielt sich insgesammt 31 Wochen in den Top 10 der Charts und schaffte es in der Woche vom 6. September. 2020 sogar auf Platz 1.

Der Song zählt mit über einer Million verkauften Einheiten zu den meistverkauften Rapsongs alller Zeiten in Deutschland (Rang 3), sowie zu den meitstverkauften Singles aller Zeiten (Rang 26). Entsprechend dieser Verkäufe erhielt der Song eine Diamantschallplatte, welche für über eine Million verkaufter Exemplare steht.

  Platz 2 Tones And I – Dance Monkey

Cover zu “Dance Monkey” von Tones And I © Elektra Records/Warner Music Group (WMG)

Auch der Song “Dance Monkey” von der australischen Singer-Songwiriterin Tones And I belegte 2019 schon einmal den zweiten Platz der Jahrescharts.

In Australien brach der Song mit 10 Chartwochen den Rekord der meisten Nummer-eins-Wochen eines einheimischen Künstlers, sowie den Rekord für die meisten Nummer-eins-Wochen überhaubt.

Platz 1 The Weeknd -Blinding Lights

Der Megahit des Jahres 2020 ist “Blinding Lights” vom Kanadischen R&B Musiker The Weeknd.

Cover zur EP “Blinding Lights” von The Weeknd ©Republic Records/Universal Music Group

Der Song wurde am 29.November.2019 zuerst nur als digitale Singleauskoppung des zweiten Studioalbums “After Hours” veröffentlicht. Aufgrund des kommerziellen Erfolgs wurde die Single dann am 20.März.2020 als 7’Single-Schallplatte herrausgebracht. 7’Singles sind Schallplatten die im gegensatz zur LP (Was Langspielplatte bedeutet), statt mit 33 einhalb Umdrehungen, mit 45 Umdrehungen in der Minute abgespielt werden. Am 31. März.2020 erschien dann digital ein Remix des US-amerikanischen Musikprojektes Major Lazer (Lean On)  undam 11. September.2020 folgte dann eine EP die, neben dem Original und dem Major Lazer Remix, einen weiteren Remix der US-amerikanischen Band Chromatics, sowie die Instrumental Version des Songs und das Musikvideo enthielt. Am 4. Dezember.2020 folgte dann noch ein Remix in Zusammenarbeit mit der spanischen Sängerin Rosalía.

 

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.