Zur Schule gehen ist ja schön und  gut, aber gerade in der Oberstufe nebenbei ein wenig Geld verdienen, auch. Schüler arbeiten zum Beispiel nebenbei, weil ihnen ihr Taschengeld zu wenig ist oder die Eltern sie dazu auffordern. Andere gehen Jobben, um Geld für einen tollen Urlaub, den Führerschein oder das erste Auto zu sparen. Wo Jobs zu finden sind? Steht ganz Unten!

So oder so: Ein Job bringt schnelles, kleines Geld und macht unabhängig – plötzlich kann man sich kaufen, was man will! Außerdem ist es eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und Teenager lernen dabei schon einmal das Arbeitsleben kennen. So können sie Erfahrungen für die Zukunft sammeln – Gute wie Schlechte. Es gibt eine ganze Reihe an möglichen Jobs. Gearbeitet wird oft im Einzelhandel und in der Gastronomie, zum Beispiel bei Supermärken, Bekleidungsgeschäften oder bei Bäckereien. Dort gilt überall der Mindestlohn. Das bedeutet: 9,60 Euro/Stunde. Meistens werden circa 450 Euro im Monat verdient. Andere starten als Babysitter oder Zeitungsausträger. Manche erst als junge Erwachsene mit Führerschein zum Beispiel als Pizzaboten oder Promoter bei Verkaufsförderungsmaßnahmen.


Arbeiten im Lebensmittel-Einzelhandel & Gastronomie

“Ich arbeite seit Kurzem bei Familia – hier haben viele Jugendliche aus Reinfeld einen Job. Sie arbeiten an der Kasse, oder zum Beispiel in der Obst- & Gemüse- oder in der Tiefkühlabteilung. Aufgabe ist dort z.B. nicht mehr genießbare oder abgelaufene Ware auszusortieren. Außerdem müssen Lieferungen angenommen und Produkte ein- und ausgeräumt  werden. Ein Minijob bei Famila wird mit 450 Euro vergütet und die Mitarbeiter müssen ca. 44 Stunden im Monat arbeiten. Dies auch manchmal am Samstag. Meine “Challenge” war am Anfang, mit vollgepackten Gitterwagen durch die Gänge zu fahren. Das klappt jetzt aber schon besser!” berichtete eine 17jährige Reinfelderin.

Die Chancen bei Familia einen Mini-Job neben der Schule zu bekommen, ist nicht schlecht. Das Mindestalter beträgt hierfür allerdings 16 Jahre. Diese Altersgrenze besteht aber überall und ist gesetzlich geregelt. In Reinfeld suchen aktuell zum Beispiel McDonalds, Bäckerei Junge und Kik Aushilfen.


Kunden empfangen & Büroarbeit

“Ich habe im Februar 2021 für einen Monat an der Anmeldung einer Physiotherapie-Praxis gearbeitet, um in der Corona-Zeit etwas Sinnvolles zu tun. Dabei habe ich viele Termine für die Patienten gemacht; immer geschaut, ob ein Behandlungsraum zu der vorgeschlagenen Zeit frei war und musste auch manchmal Termine verschieben. Es war nicht immer einfach, einen freien Termin zu finden oder bei Bedarf einen umzuplanen, weil die Terminkalender der Therapeuten oft schon Monate im Voraus voll sind. Das war besonders dann schwer, wenn mir die Patienten von akuten Schmerzen berichtet haben. Da wollte ich am liebsten sofort helfen. Bei solchen “Härtefällen” hat dann ein Therapeut für mich übernommen. Aber in der Summe war es dort ein sehr entspanntes Arbeiten.” erzählte ein 17jähriger Reinfelder.


Babysitten, Zeitungsaustragen & Promoter sein

Ein typischer erster Job ist für Viele das Zeitungsaustragen. Andere starten als Babysitter – beides sind leichte Tätigkeiten und dürfen ab einem Alter von 14 Jahren ausgeführt werden. Um so älter die Jugendlichen, um so spannender scheinen allerdings die Jobs zu werden!

“Ich habe mit 14 Jahren angefangen, auf Kinder in der Nachbarschaft aufzupassen – da war oft nett und wenn ich Abends aufgepasst habe, wenn die Eltern mal ausgegangen sind, oder so, hatte ich echt nicht viel zu tun. Da war ich oft einfach nur da, sodass die Kinder nicht alleine im Haus waren. Aber manchmal war es auch anstrengend oder ich wusste nicht, was ich mache sollte. Zum Beispiel hatte ein Babysittenkind mal einen Pseudo-Krupp-Anfall. Da dachte ich, das Kind erstickt! Wir waren beide völlig panisch und ich habe meine Eltern zur Hilfe gerufen, die nur ein paar Häuser weiter Zuhause waren. Zum Glück ist aber nicht wirklich was passiert. Die meiste Zeit hat mir Babysitten echt Spaß gemacht! Was ich verdient habe, weiß ich gar nicht mehr. Heutzutage bekommt man wohl 5 bis 10 Euro die Stunde oder pauschal 20,- € am Abend”, erzählte eine heutige Mutter aus Reinfeld der Redaktion.

Ihr zweiter Job war übrigens einer im Sonnenstudio, was sehr cool war, da der Chef erlaubte, dass die Freunde da sein durften. Das war mehr ein Jugendtreff, als Arbeit. Doch so richtig spannend und mehr Geld bringend, war dann das Jobben mit 19, 20 Jahren, als Promoterin bei Verkaufsförderungs-Maßnahmen.

Promotions sind personalgestützte Werbeaktion, die der Steigerung des Bekanntheitsgrades und der Verkaufsförderung ausgewählter Produkte und Marken dient.


Einen Job finden, ist nicht leicht, denn:

Babysitter-Jobs von Privatleuten sind zum Beispiel in Zeitungen wie dem MARKT sowie auf Ebay-Kleinanzeigen zu finden, allerdings kommen da manchmal unseriöse Nachrichten auf Mädchen zu … Unternehmen schalten Stellenanzeigen im Internet; entweder auf ihrer eigenen Website oder auf Stellenbörsen oder bei der Arbeitsagentur. Das ist gut, denn so können diese Jobangebote zum Beispiel in der Google- und Indeed-Suche gefunden werden – siehe Suchbeispiel nach “Aushilfe Reinfeld” In der Google-Jobsuche erscheinen auch die Jobs, die auf erkant.de in der Stellenbörse veröffentlicht sind. Aber das ist nicht immer so! Viele Jobs von Firmen sind aus technischen Gründen nicht dort zu finden, was bedeutet, dass du als Jobsuchende Person eventuell auch noch in Stellenbörsen oder auf Firmen-Websites schauen müsstest.

Tatsächlich gibt es auch noch viele Arbeitgeber, die ihre Job-Angebote als Flyer ausdrucken und zum Beispiel in ihren Schaufenstern im Laden oder im Eingangsbereich aushängen.

Bewerbungs-Tipp: Schreibe ein kurzes, klares Bewerbungsschreiben, worin möglichst keine Rechtsschreibfehler drin sind und sende Dein letztes Zeugnis mit (als pdf). Muster dafür findest Du auf Media4Schools, genauer hier (Link).

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