Asphalt- und Benzin-Geruch lagen in der Luft. Adrenalin pumpte das Blut schneller als sonst durch die Adern der Teilnehmer und Gäste. Die Karts rasten über die Bahn! Drei erKant-Redakteure besuchten das Jugend-Kart-Training auf dem Travering in Bad Oldesloe und durften sogar selber fahren. (Videos findet ihr ganz unten).

Der Travering ist ein ADAC-Verkehrsübungsplatz mit Rennstrecken für unterschiedliche Fahrzeuge wie Motorräder, PKWs und Karts. Er hat moderne und spektakuläre Off-Road Parcours! Hier werden Sicherheits- und Jugendverkehrstrainings durchgeführt, Fahrradführerscheine können gemacht und an großen Veranstaltungen teilgenommen werden (AMC Stormarn Rallys, Rennen u.a. auch Bergrennen, und Orientierungsfahrten für Automobile, etc und auch eine Journalisten-Rally)

Live dabei beim Jugendtraining

Tobias, Mia und Minoka besuchten das Training der 12- bis 20-jährigen Jugendlichen. Als Erstes wurde der Parcours aufgebaut. Danach liefen alle gemeinsam die Strecke ab, damit die Fahrer sich die Kurven, etc. merken können. Dann ging das Training los. Die Rennfahrer setzten sich in die Karts und düsten los. Die kleinen Flitzer rasten mit bis zu 60 km/h über den Platz – die Motoren röhrten laut (wie das eben so ist im Motorrennsport).

Tom, von der Kant-Schule-Reinfeld, und einige der anderen Mitglieder gehen das Kartfahren professionell an und fahren an den Wochenenden richtige Rennen!


Nachdem die Redakteure erst einmal eine Weile beim Training zugeschaut hatten, bekamen sie eigene Helme und Handschuhe und lernten dann die Grundlagen des Kartfahrens. Anfangs zeigte der Trainer Toni (orangefarbenes Shirt) ihnen die Brems- und Gasgebe-Techniken und erklärte ihnen Gesten und Handzeichen, auf die die Fahrer beim Training immer sofort reagieren müssen. Denn: Das Kartfahren ist ja – wie das Autofahren – nicht ganz ungefährlich. Hier wird verantwortungsvolles Fahren gelernt und das Einschätzen von Risiken. Eine wertvolle Erfahrung fürs Leben! Wichtig ist zudem die richtige Kleidung: Handschuhe, Helm und Nackenstütze sind pflicht. Und: wer Mitglied wird und regelmäßig fahren will, muss sich einen feuerfesten Anzug kaufen. Jeans mit Löchern drin sind eigentlich verboten.



Naturtalente oder was? Auf jeden Fall: cool

Nach der Einweisung durften die Gäste losfahren. Erstmal nur langsam im Kreis, bei dem der Trainer immer in unmittelbarer Nähe war und ständig Anweisungen gab. Dabei bewiesen die Mädchen ein besonderes Talent und waren auch total vom Kartfahren begeistert! Währenddessen übten die “Profis” mit Trainer Markus auf dem richtigen Parcours. Da ging es richtig mit Tempo ab, harten Fahren durch Kurven mit Hindernissen und Vollbremsungen. Irgendwann wurde das Ganze noch getoppt, in dem Wasser auf die Bahn geleitet wurde. Das wurde extra zum Üben von extremen Bedingungen gemacht und dient nebenbei dem Kühlen der Reifen.

Das Training war so cool, dass Minoka und Mia direkt Mitglied werden wollten! Tobias hatte hinterher ein Gewinnerlächeln auf den Lippen. Ihre professionellen Schulkollegen Tom und Steffen zum Beispiel sahen sowieso wie Profis und Siegertypen aus! Das Training dauerte 2 bis 2 1/2 Stunden.

Daten und Fakten

Im Vergleich zu anderen Kartbahnen ist der ADAC-Travering recht günstig mit 9 Euro pro Trainingsstunde. Dazu kommt die ADAC-Mitgliedschaft, die aber nur 25,- € pro Jahr kostet. Von den Trainern werden die Teilnehmer in gemischte Gruppen eingeteilt. Kinder ab 6 Jahren können mitmachen, nach oben ist keine Grenze. Das regelmäßige Training findet Mittwochabends ab 18.30 Uhr statt. Während der Turnierzeit werden die Gruppen manchmal getrennt und verkleinert, sodass die Trainer besser auf die einzelnen Fahrer eingehen können, um sie besser zu fördern.

Wer Lust auf ein Probetraining hat, kann sich bei Markus Kruse melden. Tel: 04531-85411, E-Mail: info@travering.de

Interview mit den Trainern:

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