Bei der Potenzialanalyse im Rahmen der Berufsorientierung werden die Stärken der Schüler getestet.  Dabei geht es darum, dass die Jugendlichen über sich selbst mehr erfahren und herausfinden, welche Berufe vielleicht für sie geeignet wären. Der Abschlussbericht dazu kann später bei der Jobsuche hilfreich sein. In der Kant-Schule-Reinfeld fand die diesjährige Potenzialanalyse der 7.-Klässler am 9. und 10. März statt.

Interview mit der Betreuerin Getrud (68):

MsB: „Was denken Sie, bringt den Schülern die Potenzialanalyse?“

Gertrud: „Ich denke, dass sie besser über ihre Stärken bescheid wissen und ein positives Feedback bekommen. Mit dem Bericht haben Sie hinterher eine Unterlage, wo all ihre Stärke aufgelistet sind.“

MsB: „Wielange machen Sie hier schon bei der Organisation mit?“

Gertrud: „Ich habe 2007 beim Ausbildungsverbund angefangen zu arbeiten. Hier an der Schule war ich 4 Jahre als Berufseinsteigsbegleiterin tätig. Und: Seitdem ich in Rente bin, mache ich nur die Potenzialanalysen.“

MsB: „Was ist eine Berufseinsteigs-Begleiter?“

Gertrud: „Das ist jemand, der nicht als Lehrer sondern als Begleiter für Schüler und Schülerinnen da ist und ihnen hilft, einen Einsteigs in Berufsleben zu finden. Gerade dann, wenn die Eltern sie nicht unterstützen.“

MsB: „Macht Ihnen Ihre Arbeit Spaß?“

Gertrud: „Ja, sehr. Ich arbeite gerne mit Schülern und meine Kollegen sind sehr nett.“

 

Interview mit der Betreuerin Maike Rathke (47):

MsB: „Was denken Sie, bringt den Schülern die Potenzialanalyse?“

Maike: „Sie lernen sich und ihre Stärken näher kennen. Das ist was ganz anderes, als das, was sie in der Schule als Feedback bekommen – da ist ja meistens negativ. Wir sprechen über die Stärken, wodurch die Schüler an Selbstbewusstsein gewinnen. Schon in den 2 Tagen hier verändert sich viel bei den Schülern. Einige haben jetzt ein ganz anderes Auftreten.“

MsB: „Wielange machen Sie hier schon bei der Organisation mit?“

Maike: „Seit 3 Jahren.“

MsB: „Wie läuft es denn so bei Ihnen ab? Mit den verschiedenen Standorten und Schulen?“

Maike: „Die Organisation wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forscherung ins Leben gerufen. Wir besuchen unterschiedliche Schulen im ganzen Kreis Stormarn und Lauenburg, von Geesthacht über Steinburg bis Reinfeld. Jedes Mal arbeiten wir in einem anderen Team, das macht es sehr abwechslungsreich. Unsere Kollegen sind alle sehr nett, im Umgang mit den Schülern und uns.“

MsB: „Wielange dauert die Potenzialanalyse durchschnittlich?“

Maike: „Wir sind immer 2 Tage an den Schulen und kommen dann circa 1 Woche später an die Schule zurück, um mit den Schülern und Eltern den Abschlussbericht zu besprechen.“

 

ENDE

 

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