Vom 12.03 bis zum 23.03.2018 hatten die Schüler der achten Klassen ihr erstes Praktikum. Zwei Wochen lang lernten sie Berufe kennen – zum Beispiel im Handwerk, im kaufmännischen Bereich / im Büro, beim Arzt, im Kindergarten, in der IT-Branche, etc. Die Anforderungen, Aufgaben und Arbeitszeiten sind sehr unterschiedlich…

Eine erkant-Redakteurin hat ihr Praktikum im Alfa-Park gemacht. Dies bei alfaLot einem Industrie-Ausrüster und A.M.A, einem Pistazien-Hersteller (dies sind Schwesterfirmen). Berufe, die hier gelernt werden könnten: Kauffrau/mann im Groß- und Einzelhandel, Kauffrau für Büromanagement und/oder Industrie-Kauffrau/mann. Deren Ausbildung kann mit mittlerer Reife und/oder Abitur angestrebt werden und dauert in der Regel 3 Jahre.

Die wichtigsten Ansprechpartner in beiden Firmen sind:


Der Geschäftsführer Armin Moghaddam (links) engagiert sich gerne! Zum Beispiel unterstützt er das StartUp “Smooth Panda” und baute auf seinem Gelände eine der schönsten Flüchtlingsunterkünfte, als die Gemeinde in Not war. Auch die Schülerzeitung möchte er unterstützen und ein Redaktionsbüro zu Verfügung stellen (in Vorbereitung).

Was macht die Firma alfaLot Ltd & Co. KG?

Anstelle einer Verschrottung exportiert alfaLot solche Komponenten in Drittländer und führt sie wieder ihrem ursprünglichen Verwendungszweck zu. Eine Kernkompetenz von alfaLot ist der weltweite Handel mit Antriebstechnik, insbesondere im Hochspannungsbereich. Die Firma sitzt jetzt schon seit 10 Jahren in Reinfeld.

Was macht die Firma A.M.A?

AMA ist eine Nuss-Veredelungs-Manufaktur. Sie importiert, veredelt und verkauft Nüsse in vielen Variationen für den Groß- und Feinkosthandel sowie Confiserien & Patisserien (in der Regel “Konditoreien” genannt), die daraus Produkte wie z.B. Pralinen, Kuchen oder Schoko-Nuss-Riegeln herstellen. A.M.A hat insgesamt 88 Produkte im Sortiment! 2018 ist das 30. Jubiläum der Firma!

Und was tat die Praktikantin im kaufmännischen Bereich?

“Am ersten Tag fuhr ich Morgens ganz motiviert um 9:00 Uhr (Ich konnte mal ausschlafen!) zu meinem Praktikum in den alfaPark hier in Reinfeld (Schillerstraße 22). Mir wurde als Erstes das ganze Gelände gezeigt, von der für mich verantwortlichen netten Dame namens Verena. Das Gelände ist wirklich groß, es ist ein richtiger Park. Leider ist es bei den Lagerhallen schon zu Polizei-Einsätzen gekommen! Dass, weil viele Jugendliche dort zum Herumgammeln und Trinken hingehen und ihren Müll dalassen, Scheiben (oder Anderes) zerstören und mit Graffiti herumsprühen! Die Reparaturen (wenn sie denn möglich sind) Kosten das Unternehmen viel Geld!

DESWEGEN PASST BITTE AUF, WO IHR EUCH AUFHALTET, UND WIE IHR DEN ORT VERLASST! DAS IST, DENKE ICH, IM INTERESSE BEIDER SEITEN!

Nach dem Rundgang bekam ich die Aufgabe, Software-Updates auf meinem PC durchzuführen und später etwas über Schrott-Verkaufspreise herauszufinden – in meinem “Alleine-Büro”. Mein Arbeitsplatz ist in einem 3-Personen-Büro, aber mein einer Kollege dort ist Umschüler (nur 3 Tage in der Woche da) und die andere Mitarbeiterin hat Urlaub.. Der erste Tag war sehr interessant und die Mitarbeiter sind wirklich sehr nett!”

Insgesamt gehörte an meinen Arbeitstagen in den zwei Wochen z.B. folgende kaufmännische Aufgaben:

  • Software-Updates am PC durchführen
  • Schrott-Verkaufspreise recherchieren
  • mit einem Tabellen-Kalkulationsprogramm eine Adress-Liste erstellen & Kontakt-Daten aktualisieren
  • eine Lieferung mit ziemlich vielen Paketen auspacken und vorsortieren (Telefon-Anlagen-Geräte)
  • mich über Dinge informieren, die irgend jemand im Büro wissen möchte.
  • Recherche über Immobilien-Verkaufspreise
  • Anfertigen von Informations-Blättern
  • Ablage von Rechnungen, etc.

Einen kaufmännischen Beruf sollten Menschen lernen, die gerne am Schreibtisch und am PC arbeiten und Eigenschaften wie Fleiß, Genauigkeit und gutes Zahlenverständnis mitbringen. Kommunikationsstärke, keine Angst vorm Telefon und Organisationsgeschick sind ebenfalls willkommen. Im Groß- und Außenhandel sind zudem Fremdsprachenkenntnisse gefragt.

1 Antwort
  1. Albrecht Werner sagte:

    Hinweis für die Redaktion: Am Montag, 15 Uhr kommt die Gruppe von 7 Austausch-Schülern aus unserer Partner-Gemeinde Kaliska für eine Woche nach Reinfeld. Es sind SchülerInnen Jahrgang 8. Die Partner aus Reinfeld sind aus Jg 8, 9, 10. Am Dienstag und Donnerstag vormittag sind die Gäste in der Schule. Um sie kennenzulernen und darüber zu berichten, bietet sich Dienstag 4. Stunde oder Donnerstag 3.+4. Stunde an. Wäre schön, wenn jemand von erkant kommen kann.

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