Damit die Stadt Reinfeld Fairtrade-Town werden kann, müssen festgelegte Kriterien erfüllt und ein Antrag gestellt werden. Fairtrade verändert den Handel unter Konsumenten, Unternehmen und Produzenten durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Auch die Anbaumethoden werden optimiert.

Quelle: TransFair e.V.
Original photo from Latin America and Caribbean, Dominican Republic/ Marvin del Cid

Grünen-Vorsitzende Ines Knoop-Hille hat das erste Etappenziel erreicht. „Wir erfüllen die Kriterien über das geforderte Minimum hinaus und haben viel Interesse und Resonanz erfahren.” Dabei sind:

  • das Casalinga und L Arabica bieten Fair Trade Produkte im gastronomischen Bereich an
  • und 5 weitere Geschäfte (Famila, Aldi, Lidl, Norma) aus dem Einzelhandel und allen voran das Reinfelder Reformhaus, sorgen dafür, dass Reinfeld die Kriterien auch im Einzelhandel mehr als erfüllt.

Doch es geht nicht nur um fair gehandelte Lebensmittel.

  • So bietet „Hundert Hübschigkeiten“ fair produzierte Kleidung aus einem indischen Projekt an, die priviligierte Apotheke in der Klosterstraße hat Tees und Körperpflegeprodukte mit fair trade- Siegel im Sortiment und Blumen Fischer bietet in der kühlen Jahreszeit Rosen aus fairem Handel an.
  • Auch die katholische Kirchengemeinde (Angebote aus dem welt-Laden),
  • der Verein sii-kids & -talents e.V.  (Bildungsangebote)
  • die Matthias –Claudiusschule (Kakaoprojekt für 3. und 4. Klassen)
  • und der Landfrauenverein (Kaffee, Tee),
  • sowie das Kulturcafeder Flüchtlingshilfe(Kaffee, Tee,Zucker) machen mit, indem sie Produkte verwenden oder anbieten oder Bildungsangebote durchführen.

Grundsätzliches Interesse haben auch die evangelische Kirchengemeinde, der SV Preußen ,das Cafe Mocca, die Claudius Apotheke und die Immanuel Kant Schule geäußert. Es können jederzeit weitere Ideen eingebracht werden und unter dem Motto „Fair Trade- wir machen mit“ ist jede/r herzlich willkommen

Quelle: TransFair e.V. Fotograf: Anand Parmar
– Female workers at their sewing machines.

 Fair-Trade besser bekannt machen.

Die Grünen veranstalteten im März 2017 eine Infoveranstaltung zum Thema Fair Trade. Eine Steuerungsgruppe aus 9 ehrenamtlich arbeitenden Personen hat sich gebildet, eine für die Anerkennung ebenfalls notwendige und oftmals schwer zu erfüllende Voraussetzung. „Wir sind eine bunt gemischte Gruppe von Reinfelder Bürgern, die sich zum Teil vorher gar nicht kannten“, freut sich Ines Knoop-Hille. „Alle verbindet das Ziel, den Fair-Trade- Gedanken besser bekannt zu machen und somit zu mehr Gerechtigkeit in der Welt beizutragen.“

Quelle: TransFair e.V. Fotograf: Jakub Kaliszewski

Frau Britta Zankl hat sich bereit erklärt die Steuerungsgruppe zu leiten, unterstützt von ihrer Geschäftspartnerin Maike Jobst. In ihrem zentral an der Paul von Schönaich Straße gelegenen Geschäft „Hundert Hübschigkeiten“ laufen somit die Fäden rund um Reinfelds Fair Trade Bewerbung zusammen. Dort liegt Informationsmaterial aus und auch Formulare für eine offizielle teilnahme können dort ausgefüllt werden. Interessierte Reinfelder Bürger, Gastronomen , Geschäftstreibende und Vereine können sich an Britta Zankl oder auch an jedes andere Mitglied der Steuerungsgruppe wenden, wenn sie zur der Ausbreitung des Fair Trade Gedankens beitragen wollen. Von der Verwaltungsseite unterstützt Britta Lammert im Rahmen des Stadtmarketing das Vorhaben, insbesondere wenn es um  Veranstaltungen geht.

Feiern bei Erfolg?

Nach der Anerkennung der Unterlagen wird es ein Fest geben, bei dem sich alle Mitwirkenden mit ihrem angebot vorstellen und Reinfeld offiziellals Fair trade stadt anerkannt wird.

Weitere Informationen unter www.fair-trade-towns.de

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