In diesem Jahr fand, wie schon in den letzten Jahren, das Planspiel “Kommunalpolitik” durch die Friedrich-Ebert-Stiftung statt.

Der 11. Jahrgang unserer Schule hatte drei Projekttage dafür Zeit. Mithilfe von vier Vertretern der Friedrich-Ebert-Stiftung und durch die Reinfelder Stadtverordneten-Versammlung bekamen die Jugendlichen ein Verständnis für die Kommunalpolitik, sodass sie am Ende ihre eigene Versammlung einberufen konnten. Dabei diskutierten sie über Anträge für ein besseres  / schöneres Reinfeld und stimmten dazu ab.

Am ersten Tag  gingen die Vertreter der Stiftung mit den Schülern grundlegende Dinge, wie die Gewaltenteilung oder das politische System Deutschlands, durch. Anschließend bereiteten sie sich auf die am Abend anstehende Stadtverordneten-Versammlung vor. Am Abend trafen sich alle mit den Politikern in der Mensa, wo die Schülerinnen und Schüler eine Stadtverordneten-Versammlung miterleben konnten.

Am zweiten Tag bekamen die Schüler, die zuvor ihre eigenen Parteien gegründet hatten, Unterstützung von Stadtverordneten, um ihre eigenen Anfragen an den Bürgermeister und die Anträge für ein besseres/schöneres Reinfeld herauszuarbeiten. Danach wurde außerdem über die Anträge der anderen Parteien partei-intern diskutiert.

Am dritten und letzten Tag fand dann die Versammlung der Schülerinnen und Schüler im Rettungszentrum Reinfeld statt. Dort erschien neben den Schülern auch der Bürgermeister Heiko Gerstmann, der Bürgervorsteher Gerd Hermann, sowie weitere Stadtverordnete. Dieses Mal nahmen jedoch die Schüler die Plätze der Stadtverordneten ein. Nach der Eröffnung des Planspiels durch einen Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung, eröffnete der Bürgervorsteher die Sitzung. Anschließend beantwortete der Bürgermeister die Anfragen, beispielsweise zum Glasfasernetz, zur Innenstadtbelebung, zu Busfahrkarten etc. Der Bürgermeister nahm sich für jede Frage genügend Zeit, bis alle Schüler mit der Antwort zufrieden waren.

Danach ging es weiter zu den Anträgen. Diese wurden von der jeweiligen Partei vorgelesen, erläutert und anschließend diskutiert. Am Ende jeden Antrags fand eine Abstimmung statt.

Folgende Anträge lagen vor:

  • Grundsanierung der Ahrensböker Straße
  • Einrichtung eines Treffpunktes für Jugendliche
  • Sanierung der Laufbahn und der Weitsprunganlage
  • Beleuchtung des Fußballkäfigs
  • Erneuerung der Schulausstattung (hauptsächlich für die Oberstufe)
  • Interkulturelles Begegnungszentrum in der Innenstadt

Der Großteil der Anträge wurde abgelehnt. Eine klare Zustimmung bekam die Grundsanierung der Ahrensböker Straße, sowie die Sanierung der Laufbahn und der Weitsprunganlage. Einige Entscheidungen waren komplexer und wurden mit knapper Mehrheit abgelehnt.

Insgesamt waren die meisten Schüler zufrieden mit den Projekttagen und fanden die Aktion sehr gelungen, da viele dadurch ein besseres Verständnis für die Kommunalpolitik entwickelten.

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