Inhalt: Zwei Schüler-Interviews sind unten zu hören; danach steht eine Umfrage – bitte mach mit! Plus-/Minus-Punkte werden aufgeführt; Tipps zum Liegenlassen gegeben, etc., Geschrieben am 10.3.18

Handy!! Haustürschlüssel? Ach ja. Portmonee? Ok. Das Wichtigste davon? Natürlich das Smartphone. Ohne geht ein Großteil von uns nicht mehr aus dem Haus. Es ist Telefon, MP3-Player, Fotoapparat, Messenger und Spielzeug; Uhr und Recherche-Gerät: DER Zugang zum Internet. Jederzeit. Allerorts.

Ein Smartphone dient der Kommunikation, hilft beim Freundschaften pflegen und in Notfällen; es lässt Jeden an der großen weiten Welt teilnehmen – ohne, einen Fuß bewegen zu müssen.

Teamarbeit der Redaktion

Text: Minoka, Lars & Susanne
Recherchen: Mira & Marie
Interviews (Audio): Marie
Online-Umfrage: Minoka
Fotos: pixabay & klicksafe


Es wirkt einfach verführerisch – und macht uns abhängig!

Fehlt was, wenn es kein Smartphone gäbe? Vor Kurzem hatte Redakteur Marvin bereits über Smartphone-Sucht geschrieben. Die Gefahr der Abhängigkeit wird darin klar. Recherchen von Marie & Mira ergaben, dass Menschen sich ohne ihr Handy frustriert (27%), verloren (25%), gestresst (19%) und/oder traurig fühlen (16%). (Quelle *1)

Manche aber sind unerwartet froh, ohne Smartphone! Beim unabsichtlichen Selbstversuch (das Handy ist runtergefallen und kaputt) stellte Redakteurin Minoka fest:

„Ich fühle mich wie befreit!! Endlich habe ich Zeit, etwas anderes zu machen, anstatt ständig auf Nachrichten, etc reagieren zu müssen. Den Stress bin ich los!“

Auf ein Leihgerät, dass ein erkant.de-Mitglied ihr anbot, verzichtete sie. Stattdessen setzte sich die Redaktion während des NDR-Drehtages mit diesem Thema auseinander. Dies auch, weil es eine einheitliche Regelung in der Schule geben soll – eine Handy-Nutzungsordnung. Macht die Sinn, wird sie gebraucht? Was können wir mit Smartphones alles machen? Zum Beispiel im Schulunterricht?

Fakt ist: Die erkant.de-Redaktion würde ohne Smartphones garnicht Arbeiten können!

Ohne Whatsapp gäbe es kaum Redaktions-Austausch. Termin-Absprachen, Artikel-Besprechungen, Foto- und Text-Versand – all das läuft über Whatsapp sprich Smartphones. Mit den teilweisen sehr hochwertigen und teuren Geräten werden Interviews aufgenommen, Fotos gemacht und Videos gedreht. Text-Funktionen gibt es natürlich auch 🙂 Online-Recherche und -Arbeit ist Alltag.

Also brauchen wir Smartphones???

Foto: Klicksafe_ Philipps Pongratz in Verbindung mit der Arbeit der Schüler-Medien-Lotsen, siehe Artikel


Interviews mit Schülern


Umfrage – bitte mach mit!

Ich nutze mein Smartphone oft für (kreuze an, soviele zu willst)

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AKTIV benutze ich mein Handy täglich ungefähr …

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Was ist im Einzelnen gut und schlecht an der Smartphones-Nutzung?

„Ich sehe die tägliche stundenlange Nutzung echt kritisch. Die Gesundheit leidet, die Kommunikation auch. Früher hast du zum Beispiel bei jeder Bahnfahrt Leute kennengelernt. Und jetzt? Guckt sich keiner mehr an, alle starren nur aufs Handy. So gehen viele echte Erlebnisse verloren! Überall – in der Schule, im Beruf und im Privatleben. Traurig irgendwie.“ (Susanne).

Positiv – für Smartphones spricht:

  • one4all – also ein Gerät für alles (spart Geld und Schlepperei)
  • telefonische Erreichbarkeit
  • nutzt bei Notfällen jeder Art inkl. Ortungsfunktion
  • sinnvolles Arbeitsmittel z.B. für ortsunabhängige Projektarbeit wie bei der Schülerzeitung
  • inkl. Terminverwaltung / Kalenderfunktion = Organisationshilfe
  • Internetzugriff zwecks Recherche
    • Informations-Beschaffung
    • Analyse / Meinungsbilder
    • Zahlen und Fakten
  • sinnvolle Nutzung im Unterricht
    • Taschenrechner, Stoppuhr
    • Recherchen und Dokumentationen möglich
    • Filmen und Fotografieren von Projekten, Vorträgen, Events
    • Für Präsentationen nutzen
  • Musik hören
  • Navigationsgerät zwecks Routenplanung
  • Spiele spielen, online wie auch offline (z.B. für Geocaching)
  • Fotos & Videos machen
  • Miteinander “reden” (Messenger-Dienste).
  • Freundschaften pflegen und aufbauen
  • etc

Negativ – gegen Smartphones spricht:

  • psychische Abhängigkeit / Suchtgefahr
    • Schlafprobleme / Schlafmangel
    • Schulversagen = schlechterer Start ins Berufsleben
    • ggf wirst du zum Einzelänger im echten Leben
  • Einschränkung der direkten Kommunikation mit anderen Menschen
    • viele echte Erlebnisse fallen weg
    • Emotionen sind nicht echt oder gehen “verloren”
    • Menschen sehen sich unterwegs kaum noch an
  • Verlernen von Fähigkeiten, u.a. durch Abkürzungen = Rechtschreibkenntnisse schlechter
  • weniger Bewegung = Gewichtszunahme und Unsportlichkeit
  • Konzentrationsstörung mit Auswirkung auf Unterricht & Schulnoten
  • viele Mobbing-Möglichkeiten (siehe auch Artikel zu Mobbing)
  • ungewollte Datenübertragung
    • dauernde Möglichkeit der Überwachung, siehe auch Artikel über Datenschutz
  • Elektrosmog, hochfrequente und niederfrequente Strahlung sind schlecht für die Gesundheit !


“In der Summe? Sind Smartphones tolle All-in-One-Geräte mit denen Alles möglich ist, die klug aber nicht ständig genutzt werden sollten. Denn: Was zuviel ist, ist zuviel!”


Tipps – Wie Du es schaffst, das Smartphone öfter liegen zu lassen:

  1. Offline-Tage festlegen und dran halten
  2. Stumm schalten / Nachrichten ignorieren
  3. Apps reduzieren, ggf eine App gegen Smartphone-Sucht (siehe Link) nutzen
  4. Farbe rausnehmen, auf Schwarz-Weiss setzen (das langweilt das Auge)
  5. eine Armbanduhr tragen, richtigen Fotoapparat nutzen, etc

Quelle: *2


Quellen-Angaben:

zu 1) https://www.presseportal.de/pm/112066/3638753

zu 2) https://www.focus.de/digital/handy/technik-im-bann-des-displays-was-gegen-handysucht-hilft_id_5395246.html

2 Kommentare
  1. No One sagte:

    Wow! So habe ich das noch nie gesehen! Ich werde jetzt viel mehr auf mein Handykonsum achten! Danke. Ihr seid echt ne Supi Redaktion und ich finde euch MUSSSSSS man einfach unterstützen!

    Antworten

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