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Während der Corona-Pandemie wurde das Leben von Kindern und Jugendlichen massiv beschnitten – das hat negative Folgen. Nun will ein bundesweit aufgestelltes Team rund um den Verein sii-kids & -talents e.V. mit seiner Initiative „Kijuaa.de“ dem Nachwuchs helfen. Erster Unterstützter ist das Deutsche Kinderhilfswerk (Berlin).

Raus aus der Krise, rein in die Aktivität! Kijuaa.de ist eine Online-Plattform und versteht sich als Motivationskanal, welcher Kindern & Jugendlichen dabei helfen möchte, aus der Lockdown-Mediensucht- & Depressionsfalle wieder herauszukommen. Dafür bieten viele verschiedene Akteure Corona-konforme Aktivitäten an – jetzt und auch in Zukunft. Kijuaa soll auf Dauer bleiben! Aktivitäten sind corona-konforme Freizeit- und Ferienangebote als (Online-) Kurse und (Live-) Events, Ausflüge, etc.

„Dieses Projekt hat uns total überzeugt, deshalb fördern wir den Verein sii-kids & -talents e.V. sehr gerne. Die Corona-Pandemie hat die Kinder und Jugendlichen besonders hart getroffen, jetzt hoffen wir, dass möglichst viele Kids bald wieder Licht am Ende des Tunnels sehen“, sagt Uwe Kamp, Sprecher des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Anbieter von Events, Workshops, Ausflügen, etc. werden jetzt gesucht.

Dies können jegliche Institutionen der Kinder- & Jugendarbeit sein, sowie Sportvereine, Tanzschulen, freie Referenten aus der Nachhaltigkeits-Branche, Action- & Abenteuer-Anbieter z.B. Kletterparks, Kanu-Center, etc., Künstler & Musiker, Therapeuten & Coaches, sowie Anbieter mit Schnupperkursen für Ki/Ju zum Beispiel ADAC Trainingsplätze und Golfclubs, und viele Weitere.

Neben dem guten Zweck, den sie leisten, profitieren Anbieter selbst durch den Werbeeffekt, der entsteht, wenn sie auf Kijuaa.de als Anbieter gelistet sind. Eventuell finden sie auch neue Mitglieder dadurch. Außerdem ist auf Kijuaa.de eine Corona-konforme Anmeldung von Teilnehmern möglich, ohne dass Anbieter selbst ihre Website dafür herrichten müssen.

„Möglicherweise haben die Lockdowns den  Kindern und Jugendlichen bereits nachhaltig geschadet …  Mit Kijuaa möchten wir ihnen Alternativen zu Computerspielen, etc. anbieten, um ihre psychische und körperliche Gesundheit zu stärken!“, sagt Susanne Braun-Speck, Kijuaa-Konzeptentwicklerin und Vorsitzende des sii-kids & -talents e.V.

Wie solche Akteure und Anbieter sich auf Kijuaa registrieren und wie sie dort Aktivitäten anlegen können, steht auf der Website unter FAQ / Anleitungen.

Link: https://kijuaa.de/faq/

Corona-bedingtes Homeschooling und Arbeiten im Homeoffice sind für alle Beteiligten eine Herausforderung – für Lehrkräfte, Schüler (m/w/d) und deren Eltern. Das auf menschlicher, organisatorischer sowie auf technischer Ebene. Um dabei ein wenig helfen zu können, hat Media4Schools-Referentin und sii-kids Vereinsvorstand Susanne Braun-Speck aus Reinfeld einen Online-Kurs entwickelt und mit ihrem Internet-Provider Artfiles aus Hamburg ein entsprechendes Server-Angebot für Schulen entworfen.

Bei der Entwicklung des Angebotes war Teamarbeit gefragt – das Knowhow der Techniker seitens des Providers und die Erfahrungen der Referentin für digitale Bildung kamen hier zusammen, wodurch ein optimales “Gesamtpaket” entstanden ist.

Der Online-Kurs kann von Lehrkräften, Schüler- und Elternvertretern aus Schleswig-Holstein über das IQSH wahrgenommen werden. Dabei geht es um die Durchführung von Online-Konferenzen mit dem Tool BigBlueButton (kurz: BBB), welches als “Online-Klassenzimmer mit Whiteboard und vielem mehr” ein wichtiger Baustein beim #Homeschooling bzw. #Distance-, #Blended- und #e-Learning ist.

Berufstätige und Studenten kennen solche Online-Konferenz-Tools oftmals schon, doch in der Bildungslandschaft sind sie bisher selten bis garnicht genutzt worden. Fakt ist: Die Zukunft ist digital und in vielen, vielen Berufsfeldern wird zunehmend digital gearbeitet. Das hier erlernte Knowhow nutzt also ewig!

BigBlueButton wurde 2007 als Open-Source-Webkonferenzlösung für die Anwendung im E-Learning entwickelt. Es ist vergleichbar mit ZOOM, Jitsi & Adobe Connect, aber teilweise einfacher, funktionaler, günstiger & datenschutzkonform! Es dient als Distanzüberbrückendes Kommunikations-Tool unter Arbeitskollegen, mit Schülern, etc. (z.B. vom Homeoffice aus oder von unterwegs übers Smartphone); macht es Lehrkräften leichter, Schüler beim Homeschooling, ggf. auch einzeln oder in Projektteams, zu unterstützen; es macht die digitale Kollaboration (die ideelle Zusammenarbeit zwischen Personen oder Gruppen) von Teams möglich; kann fürs Aufnehmen & Speichern von Erklärvideos genutzt werden, etc.

Dass das BBB-Online-Konferenztool den Datenschutzrichtlinien entspricht, wurde Braun-Speck vom Datenschutzbeauftragten des Bildungsministerium bestätigt.

Ein gutes und faires Angebot in Zeiten von Corona!

Zunächst stellt der Verein den eignen BBB-Server Schulen für erste Testzwecke zur Verfügung. Der Moderator müsste sich jeweils registrieren und freigegeben werden. Link: https://okz.media4teens.de/b/

Das Vertrags-Angebot (download) des Providers enthält 0,00  Einrichtungskosten – die Installation ist also kostenfrei; monatlich wären es knapp 44,- oder 53,- € (entweder mit oder ohne Speicher für Videos) und sogar Support und 24/7 Monitoring sind inklusive. Das detaillierte Komplettangebot mit AVV-Vertrag kann bei S.Braun-Speck@sii-kids.de angefordert werden.

Bei Vertragsabschluss gibt es 10% auf den Monatspreis, wenn folgender Rabattcode verwendet wird: K49590


Workshops für Lehrkräfte, Schüler- und Elternvertreter:

Informationen zu den dazu passenden Online-Kursen stehen im Event-Kalender des Vereins. Titel eins ist: “Homeschooling – Online-Konferenzen mit Schülern u/o Kollegen führen“. Kurs-Titel zwei lautet: “Homeschooling – digitale Lerngruppen fürs #Distancelearning organisieren”. Obwohl diese Angebote erst am Freitag feinkonzipiert und online gestellt worden sind, sind die ersten beiden Termine bereits so gut wie ausgebucht! Es sind aber bereits zwei Folgetermine geplant …

Fragen beantwortet Susanne Braun-Speck gerne. E-Mail: s.braun-speck@sii-kids.de

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Die Halbjahreszeugnisse stehen vor der Tür: am kommenden Freitag können Schüler wieder schwarz auf weiß lesen, ob ihre Leistungen im Unterricht gut oder weniger gut waren. Kinder und Jugendliche, die schlechte Noten erwarten, leiden dann häufig unter Zeugnisangst, die umso größer wird, je näher der Termin der Zeugnisübergabe rückt.

Die meisten haben ganz besonders Angst vor dem „Überbringungsmoment“, wenn sie den Eltern das Zeugnis zeigen sollen. Dies erzählen die Beraterinnen und Berater am Kinder- und Jugendtelefon, an das sich Schüler mit ihren Sorgen anonym und vertraulich wenden können (Presse-Info vom Deutscher Kinderschutzbund, Kreisverband Stormarn e.V.).

Hilfe für Kinder und Jugendliche

Schülerinnen und Schüler erreichen das Kinder- und Jugendtelefon, die „Nummer gegen Kummer“, unter der Telefonnummer 116 111. Von montags bis freitags von 14.00 bis 20.00 Uhr können sie ihre Sorgen am Telefon besprechen. Geschulte Beraterinnen und Berater haben ein offenes Ohr für die Nöte der Kinder. Sie überlegen gemeinsam mit dem Kind, wie es zum Beispiel das schlechte Zeugnis am besten überbringen kann.

„Angenehmer für Eltern und Kinder ist allerdings, wenn beide sich regelmäßig über die Schule unterhalten würden – und nicht erst kurz vor der Zeugnisübergabe,“ gibt Ingo Loeding, Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes Stormarn, zu bedenken, „dann ist der Schock auf beiden Seiten nicht so groß, wenn die Fünf dann im Zeugnis steht. Und Eltern ersparen ihren Kindern diese Zeugnisangst.“

Wie können Eltern am besten reagieren?

Viele Eltern sind enttäuscht, wenn Kinder mit schlechten Noten nach Hause kommen. Manche kennen das Gefühl der Ohnmacht, wenn die Noten weiter absinken und die Nachhilfe einfach nicht greift. Was kann man als Eltern dann noch tun?

Ingo Loeding rät hier: „Schimpfen Sie nicht sofort los, denn damit ist niemandem geholfen. Ihr Kind ist selbst schon niedergeschlagen über sein schlechtes Abschneiden. Am besten ist, erst einmal tief durchzuatmen.“  Falls dies nicht hilft und der Streit zu Hause zu eskalieren droht, wenden Sie sich an das Elterntelefon.“

Unter der Nummer 0800 – 111 0 550 finden Eltern Unterstützung von ausgebildeten ehrenamtlichen Beraterinnen und Beratern. Das Telefon ist montags bis freitags von 9.00 – 11.00 Uhr und dienstags und donnerstags von 17.00 – 19.00 Uhr besetzt.

Beide Beratungstelefone sind Angebote des Deutschen Kinderschutzbundes Stormarn in Zusammenarbeit mit dem Verein Nummer gegen Kummer e.V. – Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund. Weitere Informationen: www.nummergegenkummer.de.


Beraterinnen und Berater am Telefon gesucht!

Für die Beratung am Kinder- und Jugendtelefon und am Elterntelefon sucht der Kinderschutzbund Menschen, die gut zuhören und ein paar Stunden für Kinder oder Eltern erübrigen können.

Um für diese wichtige Aufgabe gewappnet zu sein, erhalten Interessierte eine intensive Ausbildung, in der Sie lernen, in geeigneter Form auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Probleme der Anrufenden einzugehen. Die nächste Ausbildung startet im März diesen Jahres.

Auch nach der Einführung erhalten Beraterinnen und Berater die Möglichkeit, ihre Arbeit zu reflektieren und sich zu unterschiedlichen Themen weiterzubilden. Das Elterntelefon befindet sich im Kinderhaus Blauer Elefant in Bad Oldesloe, das Kinder- und Jugendtelefon ist im Kinderhaus Blauer Elefant in Bargteheide angesiedelt.

Haben Sie Interesse? Dann wenden Sie sich bitte an Svenja Struck unter der Telefonnummer 04532-5170.

Schon vor Monaten hatte sich ein Transgender bei erKant gemeldet und wollte seine Geschichte erzählen. Keine Gute, denn das Leben als Mensch im falschen Körper ist schwer! Beim Schülerzeitungskongress in Berlin wurde im Recherchieren-Workshop das Thema wieder aufgenommen.

Was bedeutet das oft genannte Kürzel “Trans*”?

Transgender-Flagge (mtf/ftm)

Trans ist die Abkürzung von Transgender und wird gleichermaßen für die Begriffe Transidentität (bezieht sich auf Gefühle) und Transsexualität (bezieht sich auf das Körperliche) genutzt. Ein Transgender/-sexueller ist Jemand, der sich in seinem biologischen Geschlecht unwohl fühlt und emotional eigentlich vom anderen Geschlecht ist – er lebt im falschen Körper! Das heißt, dass die Person sich nicht mit seinem angeborenen Geschlecht identifizieren kann. Es gibt ftm (female to male) und mtf (male to female). Auch Nonbinary, etc. gehören dazu.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität leben circa 250.000 Trans-Menschen in Deutschland.

Eine Drag-Queen

Das klingt kompliziert – und das ist es auch!

Wichtig, weil es oft verwechselt wird: Ein Transgender ist keine Dragqueen oder Travestit – das sind männliche Kunstdarsteller, die das Aussehen und Verhalten einer Frau Showartig imitieren. Andersrum geht das natürlich auch. Das wird dann Drag-King genannt.  Eine der Bekanntesten ist Olivia Jones aus Hamburg. (Siehe Video ganz unten.)

Wie geht das eigentlich? Was ist anders im Hirn? Wird man so geboren?

Das sind einige Theorien:

Wie fühlt sich das Leben im falschen Körper an?

Über Instagram nahmen die Redakteure mit dem 14-jährigen Louis Kontakt auf, welcher in einem Interview (2018) erzählte, wie das Leben als Trans*-Person ist und wie er herrausgefunden hat, dass er Trans* ist.

“Hey, ich bin Louis. Zurzeit 14 Jahre jung und bin ein wenig besonders. Ich bin transsexuell. Ich bin im Kopf ein Junge, muss aber in dem Körper eines Mädchen leben – in dem falschen Körper! Das klingt für einige absurd und merkwürdig, aber es ist für die Betroffenen die Hölle auf Erden.”

Es begann damit, dass er sich in typisch “mädchenhafter” Kleidung immer weniger wohl fühlte. Mit der Zeit machte er sich über das Thema “Transgender” schlau und merkte, dass das alles zu ihm passt! Irgendwann kaufte er sich selbst ein Binder (zum Brust abbinden), sodass seine Oberweite kleiner, also männlicher, wirkte. Aus Selbsthass begann er, sich selbst zu verletzten. Dies bemerkten seine Eltern, welche die Transidentität erst nicht akzeptieren wollten.

“Innerer Schmerz, Selbsthass, es ist einfach alles falsch – so… so fühlt es sich an, im verkehrten Körper zu Leben!”

Es dauerte länger bis die Eltern verstanden und akzeptierten, dass er es ernst meinte und gingen mit ihm zu einem Jungend-Therapheuten der sich auf das Thema spezialisiert hat. Doch bis es soweit war, setzen sie ihn massiv unter Druck und wollten erzwingen, dass er sich wie ein Mädchen verhält. Sie meldeten ihn z.B. extra bei typischen Mädchenkursen an und kauften ihm Mädchenkleider, etc. Louis litt darunter sehr!

Heute (im Jahr 2020) bekommt Louis Hormone, Testosteron, welche seine Körper verändert. Seine Stimme ist tiefer geworden, er hat einen leichten Bart bekommen und sein Gesicht wirkt deutlich männlicher.

“Ein wichtiger Schritt bis zu meinem wahren Ich!”

Geschlechtsangleichung? Was ist möglich?

Am Anfang sollte die betroffene Person zu einem Psychologen/Therapheuten gehen, da dieser eine klare Diagnose geben kann. Dieser kann auch Tipps geben und einfach zum reden da sein. Viele Eltern glauben, “es sei nur eine Phase”, die sich wieder geben würde. Bei einigen ist es auch so, andere müssen Jahre drüber nachdenken, welches Geschlecht sie wirklich sind. Zweifel sind normal!! Lautet die Diagnose “Transgender” kann über eine Hormontherapie und Operationen geredet werden, die schlussendlich dafür sorgen können, dass der Körper zum anderen Geschlecht gewandelt wird. Für eine Hormontherapie muss die betroffene Person mindestens 14 Jahre alt sein und braucht die Einwilligung der Eltern. Über eine Operation kann erst bei Volljährigkeit alleine entschieden werden.

Die Betroffenen können, nein müssen sogar, erst einmal abwarten bis sie endlich Sie selber sein können. Eine Trans*-Frau kann sich zum Beispiel weiblich kleiden, lange Haare tragen und sich wie ein Mädchen schminken. Bevor tatsächlich eine Hormontherapie zwecks Geschlechtsumwandlung begonnen werden kann, muss bis zu 3 Jahre lange eine psychologische Beobachtung durchgeführt werden und ein Jugendarzt beteiligt sein.

Interessant für die Betroffenen und Eltern: die Krankenkasse bezahlt alles! Denn: Seit 1987 gilt in Deutschland im Sinne des Sozialrechtes der seelische Leidensdruck durch Transidentität als Krankheit. Heißt: Transidentität ist sowieso keine Krankheit, auch von Gesetzwegen nicht, sondern der seelische Leidendruck ist die Krankheit und der Aspekt, warum Krankenkassen die Behandlungen bezahlen.

Alles was Namensänderungen, etc betrifft regelt übrigens das TSG-Gesetz . (Transgender-Gesetzt)

Outing? Wie soll ich das meinen Eltern sagen!?

Die Jugendlichen, die sich outen wollen, haben meist Angst davor, da es eine große Umstellung sein kann und mit Gemeinheiten und Mobbing gerechnet werden muss. Meist denken sie, dass ihre Eltern sie nicht akzeptieren und fressen alles in sich hinein. Für die Transperson ist es jeden Tag eine Qual, in dem falschen Körper zu leben.

Auch wenn ein Transgender sehr befremdlich auf dich wirken sollte, sag nichts Unüberlegtes oder Verletzendes. Denn das schadet den Betroffenen noch mehr! Durch Kritik können sogar Suizidgedanken entstehen. Der größte Wunsch, den die geouteten Transgender haben, ist auf Verständnis und Unterstützung zu treffen.

“Es ist schon merkwürdig, wenn dir eine Frau begegnet, die du 15 Jahre lang als männlicher Berater gekannt hast.” erzählte eine Bekannte.

Wie können Eltern erkennen, das ihr Kind im falschen Körper lebt?

Eltern können Transsexualität ihres Kindes an der Körpersprache sowie dem Verhalten erkennen. Beispielweise spielen Trans*-Kinder meist mehr mit dem Geschlecht, als das sie sich fühlen. Transjugendliche versuchen ihren biologischen Körper so gut es geht zu verstecken, und ihn wie das andere Geschlecht aussehen zu lassen! Dies kann sehr gefährlich sein! Z.B. beim Brustabbinden kann es zu starken Rippenschmerzen und Ähnlichem führen. Darauf sollten die Eltern achten! Die Kinder und Jugendlichen haben oft andere Interessen als ihre Mitmenschen und suchen Kontakt zu Gleichgesinnten und Leuten, die sie verstehen und akzeptieren.

Es sollte aber bedacht werden, dass das bei jedem anders ist. Bei einigen ist es schon im Kleinkind-Alter klar, andere merken es erst im Erwachsenen-Alter. Oft zweifelt die betroffene Person daran oder versucht es zu ignorieren, um Familie und Freunden besser zu gefallen.

Wichtig ist für Transgender, von ihrer Familie akzeptiert zu werden wie sie sind und Rückendeckung von ihnen zu erhalten.

Hamburg Pride, Martin Stiewe, Quelle: www.hamburg-pride.de/


Der Christopher Street Day ist ihr wichtigster Feiertag!

Der Christopher Street Day (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Co.. An diesem Tag wird für die Rechte dieser Menschen, sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert. Die größten Umzüge anlässlich des CSD im deutschsprachigen Raum finden in Köln und Berlin statt.

Die Bezeichnung Christopher Street Day ist nur in Deutschland, Teilen Österreichs und der Schweiz üblich. In englischsprachigen und romanischen Ländern wird meist von Gay Pride und Pride Parades gesprochen. Quelle: Wikipedia.org

Gerichtsurteil 2017 beeinflusst auch den Arbeitsmarkt.

Ende 2017 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Eintragung eines dritten Geschlechts im Geburtenregister möglich sein muss. Damit Arbeitgeber niemanden diskriminieren, sollten sie in Stellenzeigen jetzt alle 3 Geschlechter angeben und z.B. einen Journalisten (m/w/d) suchen. Quelle: Hamburger Abendblatt

Informationen & Hilfen für Betroffene:

Binderkauf: gc2b , amazon

weitere Informationen:

Psychologen in der Nähe: Jugendpsychologie Lübeck, Jugendpsychologie Hamburg