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In den Herbstferien wird es in Reinfeld die erste kostenfreie Jugend-Kunst-Werkstatt geben. An 5 Tagen, verteilt über 2 Wochen, produzieren Jugendliche eine digitale sowie lokale Kunst-Ausstellung und können sich in verschiedenen bildenden und digitalen Künsten ausprobieren (Zeichnen, Malen, Fotografieren, Audio, Video, WebDesign). Das im neuen Kunstatelier im AlfaPark und dem Redaktionsbüro von erkant.de

Die Teilnehmer, Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren (etwas Jüngere sind auch willkommen) wählen sich selbst ein Kunstthema unter den 17 Nachhaltigkeitszielen aus. Es wurde bereits der Wunsch geäußert, sich mit Geschlechtergleichheit / -gerechtigkeit, -Identität auseinanderzusetzen.

Für Teilnehmer ist das komplett kostenfrei! Es gibt sogar Essen und Getränke umsonst.

Organisiert wird die Projektwoche vom sii-kids & -talents e.V. Reinfeld und durch Kultur.Macht.Stark-Fördermittel möglich (siehe Logoleiste unten).

Zur Anmeldung auf dem Event- & Kursportal Kijuaa.de geht es hier. Fragen sind zu richten an: s.braun-speck@sii-kids.de

Die Teilnehmer können dann mit dem Material ihrer Wahl zeichnen und malen, sowie fotografieren, bauen/werken – was immer sie möchten! Dazu steht ihnen ein 80 qm voll ausgestattetes Atelier sowie ein Konferenzraum (Redaktionsbüro von erkant.de) zur freien Entfaltung zur Verfügung, sowie eine Künstlerin als Referentin.

Zwischendurch werden fertig gestaltete Kunstwerke digital aufbereitet (fotografiert, gefilmt, betextet) und auf einem Online-Portal in einer digitalen Ausstellung gezeigt. Dabei unterstützt eine Referentin für digitale Bildung. Am Ende der Woche gibt es (je FW) im Atelier eine lokale Kunst-Ausstellung, welche die Jugendlichen bestenfalls selbst organisieren!

Das Ganze ist durch öffentliche Fördermittel kostenfrei!

Finanziert wird die JugendKunstWerkstatt Reinfeld durch KulturMachtStark-Mittel des Bundes bzw. dem BUNDESVERBAND SOZIOLKULTUR e.V. (siehe Logo-Leiste und weitere Infos unten). Doch Veranstalter und Organisator ist der Verein sii-kids & -talents e.V.; welcher für die Mittelbeantragung ein “Bündnis für Bildung” mit drei weiteren Partnern gründete.

“Wir haben über das Bundesprogramm “KulturMachtStark”, die Mittel für das Konzept und die Umsetzung einer JugendKunstWerkstatt in Reinfeld genehmigt bekommen. Die Antragstellung war recht aufwendig und wir mussten mindestens drei lokale Bündnispartner dafür finden. Doch jetzt ist die Tinte der vielen Beteiligten auf den Verträgen trocken und wir können loslegen”, sagt die Initiatorin des Projektes.

Das “Bündnis für Bildung” besteht aus 3 lokalen und 1 landesweiten Partner.

Zum neuen Reinfelder “Bündnis für Bildung” gehört der Antragsteller sii-kids & -talents e.V. aus Reinfeld (vertreten durch Susanne Braun-Speck und Projektbezogen auch vertreten durch Solveig Nerlich), der Offene Kanal aus Kiel (vertreten durch den Geschäftsführer Hennig Fietze), die alfaLot GmbH & Co. KG > AlfaPark (vertreten durch Armin Adib-Moghaddam) sowie der Förderverein Lokfelder Brücke e.V. (vertreten durch Melanie Otto).

Jeder Bündnis-Partner hat eine oder mehrere Kooperationsaufgaben: der eine stellt die Räume, der andere technisches Equipment oder hat die Kontakte zur Zielgruppe, und so weiter. Doch die konzeptionelle, verwalterische und organisatorische Aufgaben verantwortet Sii-Kids, in persona Susanne Braun-Speck. Sie hat auch Reinfelds Online-Schülerzeitung erkant.de ins Leben gerufen und ermöglicht, sowie die Projekte Media4Teens.de sowie kijuaa.de entwickelt und umgesetzt.

Konzept-Entwickler und Referenten in der JugendKunstWerkstatt sind Berenike Binder (freiberufliche Künstlerin & Referentin für Bildende Kunst ) sowie auch Susanne Braun-Speck (freiberufliche Künstlerin (Webdesign) und Referentin für Digitale Bildung. Beide geben auch Nachhaltigkeits-Workshops für Lehrkräfte und Schüler!

Seit 2013 ist der Bundesverband Soziokultur e.V. mit seinem Projekt “Jugend ins Zentrum!” am Förderprogramm “Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF beteiligt. Bis 2022 werden bundesweit lokale Bündnisse mit mindestens drei Partner*innen unterstützen, die Projekte der Kulturellen Bildung mit Kindern und Jugendlichen umsetzen, deren Zugang zu Kunst und Kultur erschwert ist. Der Bundesverband Soziokultur engagiert sich als Dach- und Fachverband für die Anerkennung und angemessene Förderung der soziokulturellen Arbeit. Mitglieder des Bundesverbands sind die jeweiligen Landesverbände, in denen bundesweit rund 600 Organisationen, soziokulturelle Zentren, Netzwerke und Initiativen organisiert sind.

Zur Anmeldung auf dem Event- & Kursportal Kijuaa.de geht es hier. Fragen sind zu richten an: s.braun-speck@sii-kids.de

 

 

Sechs Wochen lang für nur 44 € auf Entdeckungsreise durch Schleswig-Holstein bis nach Hamburg gehen – das ist durch das Sommerferienticket von NAH:SH möglich. Damit kannst Du bis an die Ostsee fahren, genauer: bis nach Scharbeutz und Timmendorfer Strand.

Mobil sein mit Bahnen und Bussen ist jetzt für Jugendliche und Kinder in den Sommerferien besonders günstig: mit dem Sommerferienticket Schleswig-Holsteins. Damit können diese die ganzen Sommerferien für nur 1 Euro am Tag mit allen Bussen und Zügen des Nahverkehrs (RE, RB, NBE, AKN, neg, Arriva) durch den Norden fahren. Das Ticket gilt in Schleswig-Holstein und bis nach Hamburg. Das vom 19. Juni bis einschließlich 1. August 2021.

Das Sommerferienticket können alle nutzen, die im Jahr 2002 oder später geboren wurden.

Die Vorteile mit dem Sommerferienticket sind unter Anderem folgende: ermäßigte Tickets für den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) oder die Kieler Fördeschifffahrt. Weiterhin gibt es Vergünstigungen oder kostenfreien Eintritt bei rund 40 Partnern, die wieder geöffnet haben. Für jeden ist etwas dabei:

  • mitgeliefert wird die Junior-Mitgliedskarte des Deutschen Jugendherbergswerkes, die die Türen zu rund 450 deutschen und mehr als 4.000 Jugendherbergen in aller Welt öffnet.
  • aktiv wird es im Natur-Hochseilgarten Altenhof,
  • in den Tierparks und Zoos in Gettorf, Neumünster, Niendorf und Warder lässt sich immer was erleben.
  • Ebenfalls dabei ist die Welt der Fledermäuse in Bad Segeberg.
  • Außerdem gewähren jede Menge Museen im ganzen Land Rabatte bei Vorlage des Sommerferientickets

Es ist seit einigen Tagen bei allen Verkehrsunternehmen in Schleswig-Holstein erhältlich: an Fahrkartenautomaten und Verkaufsstellen, außerhalb von Kiel, Flensburg und Neumünster auch im Bus. Mehr Informationen zum Sommerferienticket 2021 gibt es in einem Flyer, der bei allen Verkehrsunternehmen erhältlich ist, unter www.nah.sh/sofeti sowie auf der NAH.SH-Facebook-Seite.

Das Jahr 2020 wurde von Corona, den Infektions-Zahlen und Maßnahmen dazu beherrscht. Lockdows und Schulschließungen mit Homeschooling beziehungsweise Distanz-Lernen forderten insbesondere Schüler:innen sowie ihre Lehrkräfte und Eltern heraus. Wie lief das so? Wie sehen die Folgen von all dem aus? Mussten und müssen solche drastischen Maßnahmen tatsächlich sein?

Immer öfter Medien nutzen, Netflix gucken, digitale Gruppenchats, im Internet surfen und Zuhause sitzen. Frust und Angst, Einsamkeit und Depressionen, arbeitslose und besorgte Eltern, einsame Omas und Opas, geschlossene Geschäfte und Freizeit-Aktivitäten, kein Sportangebot und eine Pleitewelle von Firmen, die im Anrollen ist – was macht das mit uns? Was machen Corona und die Kita- und Schulschließungen mit Kindern und Jugendlichen? Haben wir ein Jahr unseres Lebens einfach verpasst?

Digitalisierung? Homeschooling war herausfordernd!

Im Interview befragten wir eine Schülerin aus Schleswig-Holstein. Ihr Name bleibt anonym.

Wie lief das Corona-Schuljahr so bei Dir?

“Die schlimmste Phase war der Anfang! Im März und April saßen wir plötzlich alle Zuhause; sogar Spielplätze waren gesperrt; wir durften unsere Freunde nicht mehr treffen – bei wochenlang bestem Wetter waren wir quasi eingesperrt. Homeschooling? Bei uns gab es anfangs fast nichts zu tun; die wenigen Aufgaben wurden uns per E-Mail zugestellt, was schnell völlig unübersichtlich war. Videokonferenzen gab es noch nicht. Ich weiß von Freunden, dass es bei denen anders lief – es gab auch Schulen, die richtig viele Aufgaben gestellt haben. Die hatten aber auch schon vor Corona ein Lern-Management-System.”

Wie fühltest Du Dich dabei?

“Ich war mies drauf, weil ich nichts zu tun hatte und es keinen strukturierten Tagesablauf mehr gab. Ich saß immer mehr am PC … Zum Glück war ich wenigstens nicht alleine, da meine Mutter sowieso meistens im Homeoffice arbeitet.”

Wurde es nach den Sommerferien besser?

“Erst mal hatten wir ja ein paar Wochen Präsenzunterricht – das war gut, schön, wieder Alle zu sehen! Vor den Herbstferien saß dann aber unser ganzer Jahrgang zum ersten Mal 14 Tage in Quarantäne – weil es zwei Fälle in einer Klasse gab, die wir überhaupt nicht kennen. Da sollten wir MS-Teams benutzen, was aber bei uns gegen den Datenschutz verstößt. Darüber habe ich mich mega aufgeregt – warum? K.A. Aufgaben bekamen wir trotzdem wieder meistens per E-Mail. Videokonferenzen wurden versucht, klappten aber Lehrerseitig überhaupt nicht! Die kriegten das nicht hin … Viele Klassenkameraden hatten überhaupt keinen Bock mehr … Es wurde dann nach und nach Moodle als Lern-Management-System für die Klassen eingerichtet. Das funktionierte dann auch mit der Zeit. Es wurden mehrere Online-Konferenz-Tools getestet: MS-Teams, BigBlueButton, Jitsi und am Ende dann WebEx. Nur damit waren die Internet-Verbindungen seitens der Schule stabil genug.”

Unsere 1. Schulwoche begann schon am 4. Januar. In dieser klappte es dann endlich mit dem Homeschooling! Jetzt loggten wir uns morgens in die Videokonferenz ein und waren dann auch stundenlang gemeinsam digital am Arbeiten – mit viel mehr Freiraum als in der Schule.

“Da ich in einer Abschlussklasse bin, das in Schleswig-Holstein, kann ich nun seit Montag, 11. Januar, wieder in die Schule gehen. Unsere Klasse ist auf zwei Räume aufgeteilt; die Lehrer müssen dann immer wechseln. Aber die sind mehr bei der Gruppe der Lernschwächeren; wir Anderen haben viel mehr Freiraum und weniger Stress – gefällt mir gut! Bloß das Maske-Tragen nervt schon auf Dauer.”

Covid19 Schnelltest, Antigen-Test, Mast Diagnostica

Warst Du auch in Quarantäne? Wurdest Du getestet?

“Meine Klasse war zwischen Sommer und Weihnachten zweimal in Quarantäne, weil es Infektionen in Parallelklassen gab. Corona-Tests? Ich war bei Massentests vom Gesundheitsamt; habe mehr als 20 Corona-Tests gemacht, weil ich zwischendurch wegen einer Reha-Maßnahme im Krankenhaus war. Und obwohl ich und andere Jugendliche zum Beispiel mit einer infizierten Therapeutin eng zusammen in einem Raum waren, sind wir alle NICHT angesteckt worden!”

Wie war das Corona-Jahr so zusammenfassend?

“Selbst die Sommerferien waren ja nicht wie sonst … Langweilig. Überall war die Polizei unterwegs und hat geguckt, ob sich nicht zuviele Leute gleichzeitig treffen. Zum Beispiel bei unserer Skater-Bahn oder an der Promenade am See – das war ja so, als hätten wir was Schlimmes gemacht!

Meine beste Zeit des Jahres war die Reha im November, denn da war ich – trotz Corona – von morgens bis abends mit 8-12 anderen Jugendlichen zusammen. Ansonsten? Zuhausebleiben und Homeschooling haben auch Vorteile – aber zu wenige! Tatsächlich ist 2020 gefühlt wirklich ein verlorenes Jahr und tat mir nicht gut. Ich fühle mich oft einsam, habe ein paar Kilo zugenommen und Rückenschmerzen – vom vielen Sitzen denke ich.”

Hier mitmachen!

Wie findest Du Homeschooling? Mach mit bei unserer kleinen Umfrage dazu!


Diese 94-jährige aus Reinfeld haben wir “erwischt”, wie sie  im Laden sitzt und liest – mit Maske unter der Nase. Liebe Omi, das ist nicht gut!

Was wünscht Du Dir in der aktuellen Situation?

“Homeschooling funktioniert jetzt, aber ich möchte Menschen treffen und deshalb wieder in die Schule gehen. Ich brauche keine Partys, bin gar nicht so der Typ dafür. Aber ich möchte wenigstens meine engsten Freunde treffen können – aber wo? Ist ja alles geschlossen und verboten ist es auch.

Und ich wünsche mir, dass meine Großeltern gesund bleiben und vernünftiger werden – die passen nämlich viel weniger auf sich auf, als meine Mutter und ich! Die glauben, eine Maske schützt sie ausreichend vor Ansteckung; sie bezahlen immer noch mit Bargeld, desinfizieren Einkaufswagen nicht und so was. Viele Jugendliche wirken vernünftiger und halten sich eher an die AHA-Regeln als Rentner!”


Ein gemeinsamer Appell von Kinder- und Jugendärzt/inn/en und Lehrkräften lautet ähnlich:

“Schulen sollen zu sicheren Orten für Schüler und Lehrkräfte gemacht werden, Schulschließungen vermieden und die Lebenschancen von Kindern bewahrt werden!”

Dazu sagte der Generalsekretär der DAKJ Hans-Iko Huppertz: „Schule und Bildung gehören zu den Grundbedürfnissen der Kinder. Schulschließung bedeutet auch nachteilige Auswirkungen auf die psychosoziale und motorische Entwicklung, Kindeswohlgefährdung, Benachteiligung sozial Schwächerer, Gefährdung von Kindern mit besonderen Bedarfen und aktuelle Beeinträchtigung der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen.“

Und dass der Generalsekretär das sagt, hat seinen Grund …

Auf Kinder & Jugendliche haben Lockdowns negative Auswirkungen!

Die interviewte Schülerin erzählte von persönlichen Eindrücken. Das UKE Hamburg hat in einer COPSY-Studie, die von Wissenschaftler:innen Deutschlandweit durchgeführt wurde, dagegen objektiv herausgefunden:

“Die Kinder und Jugendlichen erleben während der Krise vermehrt psychische und psychosomatische Probleme:

  • Das Risiko für psychische Auffälligkeiten steigt von rund 18 Prozent vor Corona auf 31 Prozent während der Krise.
  • Die Kinder und Jugendlichen machen sich mehr Sorgen und zeigen häufiger Auffälligkeiten wie
    • Hyperaktivität (24 Prozent),
    • emotionale Probleme (21 Prozent)
    • und Verhaltensprobleme (19 Prozent).
    • Auch psychosomatische Beschwerden treten während der Corona-Krise vermehrt auf.
    • Neben Gereiztheit (54 Prozent) und
    • Einschlafproblemen (44 Prozent) sind das beispielsweise
    • Kopf- und Bauchschmerzen (40 bzw. 31 Prozent).”

Auch die Gewalt in Familien hat zugenommen!

Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Baumann

Menno Baumann, Professor für Intensivpädagogik an der Fliedner-Fachhochschule Düsseldorf fordert in seinem aktuellen Beitrag u.a.:

“… Es ist eine gemeinsame Aufgabe, zwar Respekt vor den Folgen einer exponentiellen Ausbreitung der Krankheit zu schaffen, gleichzeitig aber auch Ängste zu reduzieren …

… Angst ist einer der wichtigsten Gewalttrigger überhaupt, und so wäre eine schnelle Absicherung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Familien ein hilfreicher Faktor zur Eskalations-Vermeidung…”

Auch eine RKI-Studie spricht von gehäufter Aggression & Gewalt!

“Schließungen der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen und der damit einhergehende Verlust der gewohnten Tagesstruktur, Kontaktabbrüche und dem eigenständigen Lernen zu Hause stellten erhebliche Herausforderungen für betroffene Kinder und deren Familien dar. Räumliche Enge und fehlende Ausweichmöglichkeiten während der Eindämmungs-Maßnahmen konnten außerdem zu erhöhtem familiärem Stress und gehäufter familiärer Aggression sowie zu häuslicher Gewalt führen.”

Der abschließende Rat lautete: “Bei möglichen zukünftigen Pandemien oder weiteren Wellen der COVID-19-Pandemie sollten die Bedürfnisse von Heranwachsenden und deren Familien während der Eindämmungs-Maßnahmen stärker berücksichtigt werden!” (Quelle:  siehe unten).

Dieses RKI-Zitat stammt aus August 2020.

Warum wurde und wird das bei der aktuellen “Welle” nicht berücksichtigt?


Übrigens: Ob Kita- & Schul-Schließungen wirklich sein müssen, ist unklar.

Wieviele Infektionen es in Schulen gab, weiß niemand genau! In den Weihnachtsferien recherchierte die Redaktion nach Zahlen über Infektions-Orte; insbesondere interessierte uns, ob Schulen tatsächlich Orte sind, wo sich Viele anstecken. Die Recherchen ergaben: Das weiß anscheinend niemand!

Beim RKI stellte erkant.de Presse-Anfragen; die Antworten ließen aber jede Menge Fragen offen. Am Ende hieß es: “Mehr können wir Ihnen dazu nicht antworten”. Doch hinter einen Link, der zugesendet wurde, befand sich eine Tabelle mit Zahlen zu Infektions-Orten. Überraschend:

Beim RKI werden Schulen als Infektions-Orte NICHT erfasst! Anderswo gibt es auch keine bundesweit zentral erfassten Daten.

Entsprechend schrieb die Redaktion der Presse-Abteilung der KMK (Kultusministerkonferenz) an. Auch dort gibt es keine genauen Zahlen, die zeigen, ob sich in Schulen viele Menschen infizieren oder nicht. Es werden zwar Zahlen bei den 16 Bildungsministerien eingesammelt, aber die sagen nur aus, wieviele Schüler (m/w/d) und Lehrkräfte möglicherweise mit Corona infiziert waren. Es wurde erkant.de mitgeteilt:  “Das Erkenntnis-Interesse bei den Erhebungen der Länder ist vordergründig kein infektions-medizinisches, sondern ein primär unterrichts-organisatorisches.” – Was auch immer das heißen soll.

Auch beim Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin fragte die Redaktion nach. Die Antwort war: “Die von Ihnen angefragten Zahlen werden in den Ländern erhoben und ausgewertet. Wenn selbst die KMK keine belastbaren Zahlen hat, würde ich Ihnen raten, die Länder selbst zu kontaktieren. Das BMBF führt hierzu keine Statistik.”

Zusammenfassend heißt das: Ob Schulen nun ein maßgeblicher Infektionsort sind oder nicht, konnte nicht herausgefunden werden. Allerdings ist z.B. bei QUARKS zu lesen, dass nach aktueller Datenlage Kinder und Jugendliche NICHT als größter Anheizer der Pandemie gelten.

Frage ist auch: Wie entstehen ohne Fakten, ohne statistisch erhobene, zentral zusammengefasste und öffentlich gemachte Zahlen, die Empfehlungen für das Bildungssystem? Und was bedeutet ist es, theoretisch / laut Testergebnis aus dem Labor, mit CoVid19 infiziert zu sein?

Gerade Kinder und Jugendliche sind meistens überhaupt nicht krank, zeigen keinerlei Beschwerden. Wieso leben sie dennoch Zuhause wie eingesperrt? Wochen- und Monatelang? Immer wieder?

Nachtrag der Redaktion vom 15. Januar: Die KMK hat, wie andere Medien berichteten, Mitte Dezember eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben. Und: Die ersten Bundesländer haben jetzt, Mitte Januar 2021, Infektionszahlen veröffentlicht. Diese sind, wenn Daten aus allen Bundesländern vorliegen, natürlich mit anderen Infektionsorten zu vergleichen bzw. ins Verhältnis zu setzen.


Fakt ist laut RKI allerdings:

Alten- und Senioren-Einrichtungen sind mit Abstand die am häufigsten betroffenen Infektions-Orte (siehe Tabelle / Diagram) – leider wohnen dort ausschließlich Risikopatienten.

Wie sollten Lockdowns den Senioren helfen können? Warum müssen dann Kitas & Schulen, in Bundesländern mit verhältnismäßig kleinem Infektions-Geschehen, so oft und lange geschlossen bleiben? Gibt es keine anderen Maßnahmen, die genau dort helfen können, wo die Not am größten ist? In Alten- und Senioren-Einrichtungen?

Diese Fragen haben wir nunmehr der Bildungsministerin von SH und 1. Vizepräsidentin der KMK, Karin Prien, gestellt. Ebenso, wie die Frage, ob es belastbare (von den Gesundheitsämtern gemeldete) Infektionszahlen zu infizierten Schülern und Lehrkräften oder Zahlen zu Schulen als Infektions-Orte gibt. Die Antwort steht noch aus.

Fakt ist (Update gepostet am 30.1.2021):

Es sind in 2020 erheblich weniger Kinder & Jugendliche gestorben, als in den Jahren vorher!

Weiterhin gab es in Vorjahren auch immer mal wieder Monate, wo mehr als im Durchschnitt gestorben sind. Was war da los? Zudem ist die Gesellschaft überaltert und es gibt immer weniger Geburten. Gibt es in der Zukunft immer weniger Kinder? Dafür immer mehr Alte? Damit logischer Weise auch mehr Tote? Was ist, wenn unsere Eltern, die geburtenstarke Jahrgänge der 60er Jahre ins Rentenalter kommen? Ist das Gesundheitssystem dem gewachsen?

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/sonderauswertung-sterbefaelle.html


Quellen-Angaben:

 

Vorab eine Triggerwarnung: dieser Artikel spricht über sensible Themen.

Die Jugendpsychiatrie – ein Ort des Grauens oder für lang ersehnte Hilfe? Es gibt Tages- und Fachkliniken sowie geschlossene Psychiatrien. Wer weiß schon, wie es dort ist? Gibt es viele Regeln, kein Handy, keinen Körperkontakt, Einzelzimmer und Videoüberwachung? Wie ist es wirklich, in einer Klinik zu sein?

Wir wollten mal von echten Erfahrungen hören und haben ein Interview mit der 16-jährigen Gara aus NRW gemacht. Sie ist mit Reinfeldern befreundet. Gara war in einer Tages- und einer Entzugsklinik und besuchte zudem einige Zeit eine geschlossene Psychiatrie. Mit so jungen Jahren hat sie schon viel durchgemacht …

Wie kommt ein Patient in eine Klinik? Muss er sich dafür anmelden?

Wenn man bei einem Therapeuten oder ähnlichen ist, bekommt man eine Überweisung für eine Klinik, wenn der Therapeut dies für nötig hält. Die Überweisung gibt man dann in der “Wunsch”-Klinik ab und bespricht mit einem verantwortlichen Therapeuten, ob die Klinik geeignet ist.

Als Erstes warst du in der TAGESklinik. Wie lange warst du da, und wie war der Alltag dort?

Ich war drei Monate da, jeden Wochentag gab es einen anderen Ablauf. Montags habe ich mit den anderen Jugendlichen zusammen Sport gemacht. Dienstag war Ausflugtag. Da waren wir zum Beispiel mal im Kletterpark. Da sind wir mit dem Fahrrad hingefahren, haben Etwas gegessen und sind natürlich auch zurückgefahren! Mittwoch hatten wir Gruppentherapie. Donnerstags waren wir gemeinsam einkaufen und Freitags wurde gekocht!

Hattest du in der Zeit Schule? Wenn ja, wie wurde das geregelt?

Nein, ich hatte keine Schule. Für die Zeit wurde ich freigestellt, leider habe ich dadurch viel Unterricht verpasst.

Hat dir die Tagesklinik etwas gebracht?

JA! Mit anderen etwas zu unternehmen und abgelenkt zu sein, tat mir gut.


Zimmer für die Jugendlichen gibt es in der Tagesklinik nicht. Dafür aber viele Gruppen- und Einzeltherapie-Räume. Die Jugendlichen kommen morgens da hin, verbringen den Tag dort bei verschiedenen therapeutischen Angeboten. Abends, am Wochenende und an Feiertagen sind sie Zuhause. Wichtige Bezugspersonen kommen manchmal zu Besprechungen mit.


Wie war es in der geschlossenen Klinik? Wie lange warst du da?

Mein längster Aufenthalt war 2 Wochen lang. Um 7 Uhr mussten wir Aufstehen, bis 8 Uhr geduscht sein und die Betten gemacht haben. Danach gab es Ergotherapie, Schule, Kunsttherapie und so. Montags war Visite, da wurde besprochen, wie es dem Patienten geht, und ob ein Behandlungsende in Sicht ist.

Stimmen die Gerüchte, dass es dort Kameras gibt?

Nein. Zumindest dort wo ich war, gab es keine. Wir hatten durchaus unsere Privatsphäre.

Hat dir der Aufenthalt dort etwas gebracht?

Als ich da war, ging es mir besser. Aber wenn ich dann entlassen wurde, wurde es wieder schlimmer.


Die geschlossene Klinik ist für Jugendliche mit tiefen psychischen Problemen, bei denen eine “normale” Therapie nicht reicht. Insbesondere dann, wenn der Patient nicht mehr garantieren kann, sich nicht das Leben zu nehmen. Die Jugendlichen bleiben dort Tag und Nacht und bekommen eine intensive Betreuung.


Wie kam es dazu, dass du in eine Suchtklinik gekommen bist?

Ich wollte von der geschlossenen Klinik in eine andere Klinik wechseln und hatte sogar schon eine gefunden. Dann jedoch erwähnte ich beim letzten Gespräch in der alten Klinik, dass ich Drogen nehme. Deshalb konnte ich nicht mehr in die Klinik bleiben. Darüber habe mich mich gefreut, weil ich da ja eh raus wollte. Ich kam dann auf die Warteliste einer Suchtklinik – nach einer Woche war ich schon drin!

Wie lange warst du da? Und wie war der Alltag dort?

Um 7 Uhr musste ich Aufstehen, um 8 gab es Frühstück. Danach durften alle zusammen eine rauchen gehen. Freizeit, Rauchen. Mittagessen, Medikamente, Rauchen.  Film schauen. Abendessen, Rauchen. Um 22 Uhr mussten alle ins Bett. Nach fünf Tagen habe ich das abgebrochen!

Rauchen ist doch voll ungesund … Ihr durftet das?

Ja. Das konnten unsere Eltern entscheiden. Da wir ja schon auf Entzug von “harten” Drogen waren, wollten die uns nicht auch noch das Rauchen nehmen … Monatlich haben unsere Eltern Geld in die Klinik gebracht, wovon die Zigaretten finanziert wurden. Die Marke konnten wir uns nicht aussuchen.

Wie fühlt sich ein Entzug an?

Schrecklich. Man kriegt Tabletten (wenn die Eltern die Erlaubnis geben), die einen beruhigen. Bei mir war es so, dass ich mir einen Tag BEVOR ich eingewiesen wurde, was “geschmissen” habe. Wenn man sich was schmeißt, trocknet der Körper aus, heißt, man muss genug trinken, was ich aber nicht gemacht habe. Mein Kreislauf ist komplett zusammengebrochen, ich bin fast umgekippt, weswegen ich auch nur in meinem Bett lag. Die Betreuer meinten dann, ich soll was trinken, sonst muss ich auf die Intensivstation. Ich habe versucht, mehr zu trinken und dann ging es auch.

Hat der Aufenthalt etwas gebracht?

Mir hat der nichts gebracht, deshalb habe ja nach 5 Tagen abgebrochen.

So schnell abgebrochen? Warum das?

Ich fühlte mich einfach unwohl dort und hatte 4 Wochen lang Kontaktsperre angeordnet bekommen. Mir wurde mein Handy und jeder Kontakt zur Außenwelt genommmen. Nur Briefe durfte ich schreiben. Nicht zu wissen, was meine Familie und Freunde machen und wie es ihnen geht, hat mir nicht gut getan.


Entzugskliniken tun, was der Name schon sagt. Sie helfen beim Entzug. Dabei werden radikal  alle Suchtmittel entfernt und verboten. So soll von dem Mittel abgelenkt und die Sucht bewältigt werden. Gehen können die Patienten, wann sie wollen. Zurück kann man dann aber schwer!


Wieso warst du in all diesen Kliniken?

In der Tagesklinik war ich, weil meine Therapeutin das für richtig erachtet hat. Sie hat bei den Gesprächen gemerkt, dass ich sehr viele ernste Probleme habe. In der Entzugsklinik war ich eben wegen den Drogen. An die bin ich durch Freunde gekommen. In der Geschlossenen war ich, weil ich viele Selbstmordversuche begangen habe. Ich habe mich schlimm selbstverletzt, tief geschnitten … Und Tabletten in Überdosis habe ich auch genommen.

Was ist passiert? Wieso hast du dich verletzt?

Wegen meiner Eltern und den Familienproblemen; wegen zu viel Stress mit Freunden, dem Tod von 2 Freunden von mir, Selbsthass, das Gefühl nicht genug zu sein etc.. – das sind alles Gründe dafür. Mehr möchte ich nicht erzählen.

Hast du dich als Patient und wie in einer Klinik gefühlt, oder eher wie in einem Jugendheim?

Ich habe mich überall wie ein Patient gefühlt. Ausser in der Tagesklinik. Da habe ich mich echt wohl gefühlt, weil ich dort einfach ich selber sein konnte!

Schlussendlich hast Du das Gefühl, dass Dir die Tagesklinik am ehesten geholfen hat? Ja.


Dir geht es auch nicht gut? Du brauchst jemanden zum Reden?


Es gibt viele mögliche Gründe für seelisches Leid von Jugendlichen.

Hier kannst du einen Artikel über Transidentität/Transgender, einen über Depressionen bei Jugendlichen und über Mobbing lesen. Andere ähnliche Artikel findest du auf der erKant-Themenseite >Kopf & Herz oder: Psychologie & Soziales

Vom 25. bis 27. Oktober treffen sich die schleswig-holsteinischen Kinder- und Jugendvertretungen bei PartizipAction! in Lütjensee, das in diesem Jahr unter dem Motto “Halloween” steht.

Das Sozialministerium Schleswig-Holstein, der Kreisjugendring Stormarn e.V. sowie der Kinder- und Jugendbeirat Ahrensburg laden die Mitglieder der Beiräte und Parlamente wieder zu einem Wochenende mit vielen Diskussionsrunden und Workshops rund um die Themen Partizipation (Teilhaben an etwas..) und Beteiligungsarbeit ein.Event, Climate, Change, Revolution, Youth, Protest

Management-Tools, Projektmanagement, Moderationsmethoden und Pressearbeit in Social Media sind dieses Mal die Hauptthemen.  Schleswig-Holsteins Sozialminister Dr. Heiner Garg am 27. Oktober dazu, um mit den Jugendlichen über Themen wie Stimmrecht für kommunale Kinder- und Jugendvertretungen, Wahlrecht ab 14 oder den Zugang für Jugendliche zu Politik zu sprechen.


Laut der Gemeindeordnung haben Kinder und Jugendliche das Recht, aktiv an der Politik teilzunehmen und ihre Gemeinde mitzugestalten. Das landesweite Treffen ist dafür da, die engagierten Jugendlichen für ihre politische Arbeit zu stärken. Am Samstag können die Teilnehmer an verschiedenen Workshops Moderationstechniken teilnehmen, sich mit den Möglichkeiten von digitalen Medien in der Beteiligungsarbeit auseinandersetzen und weitere Fähigkeiten erlernen, welche sie in ihrer Arbeit in den Beiräten und Parlamenten einsetzen können. Daneben bietet das Wochenende wieder viel Platz für den Erfahrungsaustausch und die Entwicklung von gemeinsamen Projekten.

Die Beschreibung der Workshops und das Programm des Wochenendes findet Ihr hier:

https://www.partizipaction.de/workshops/ und hier: https://www.partizipaction.de/infos/

Der Kreisjugendring Stormarn e.V. ist die Arbeitsgemeinschaft Stormarner Jugendverbände. Die Arbeit der Jugendverbände in Stormarn wird vor allem durch die mehr als 1.200 ehrenamtlichen Jugendgruppenleitern getragen.

 

Asphalt- und Benzin-Geruch lagen in der Luft. Adrenalin pumpte das Blut schneller als sonst durch die Adern der Teilnehmer und Gäste. Die Karts rasten über die Bahn! Drei erKant-Redakteure besuchten das Jugend-Kart-Training auf dem Travering in Bad Oldesloe und durften sogar selber fahren. (Videos findet ihr ganz unten).

Der Travering ist ein ADAC-Verkehrsübungsplatz mit Rennstrecken für unterschiedliche Fahrzeuge wie Motorräder, PKWs und Karts. Er hat moderne und spektakuläre Off-Road Parcours! Hier werden Sicherheits- und Jugendverkehrstrainings durchgeführt, Fahrradführerscheine können gemacht und an großen Veranstaltungen teilgenommen werden (AMC Stormarn Rallys, Rennen u.a. auch Bergrennen, und Orientierungsfahrten für Automobile, etc und auch eine Journalisten-Rally)

Live dabei beim Jugendtraining

Tobias, Mia und Minoka besuchten das Training der 12- bis 20-jährigen Jugendlichen. Als Erstes wurde der Parcours aufgebaut. Danach liefen alle gemeinsam die Strecke ab, damit die Fahrer sich die Kurven, etc. merken können. Dann ging das Training los. Die Rennfahrer setzten sich in die Karts und düsten los. Die kleinen Flitzer rasten mit bis zu 60 km/h über den Platz – die Motoren röhrten laut (wie das eben so ist im Motorrennsport).

Tom, von der Kant-Schule-Reinfeld, und einige der anderen Mitglieder gehen das Kartfahren professionell an und fahren an den Wochenenden richtige Rennen!


Nachdem die Redakteure erst einmal eine Weile beim Training zugeschaut hatten, bekamen sie eigene Helme und Handschuhe und lernten dann die Grundlagen des Kartfahrens. Anfangs zeigte der Trainer Toni (orangefarbenes Shirt) ihnen die Brems- und Gasgebe-Techniken und erklärte ihnen Gesten und Handzeichen, auf die die Fahrer beim Training immer sofort reagieren müssen. Denn: Das Kartfahren ist ja – wie das Autofahren – nicht ganz ungefährlich. Hier wird verantwortungsvolles Fahren gelernt und das Einschätzen von Risiken. Eine wertvolle Erfahrung fürs Leben! Wichtig ist zudem die richtige Kleidung: Handschuhe, Helm und Nackenstütze sind pflicht. Und: wer Mitglied wird und regelmäßig fahren will, muss sich einen feuerfesten Anzug kaufen. Jeans mit Löchern drin sind eigentlich verboten.



Naturtalente oder was? Auf jeden Fall: cool

Nach der Einweisung durften die Gäste losfahren. Erstmal nur langsam im Kreis, bei dem der Trainer immer in unmittelbarer Nähe war und ständig Anweisungen gab. Dabei bewiesen die Mädchen ein besonderes Talent und waren auch total vom Kartfahren begeistert! Währenddessen übten die “Profis” mit Trainer Markus auf dem richtigen Parcours. Da ging es richtig mit Tempo ab, harten Fahren durch Kurven mit Hindernissen und Vollbremsungen. Irgendwann wurde das Ganze noch getoppt, in dem Wasser auf die Bahn geleitet wurde. Das wurde extra zum Üben von extremen Bedingungen gemacht und dient nebenbei dem Kühlen der Reifen.

Das Training war so cool, dass Minoka und Mia direkt Mitglied werden wollten! Tobias hatte hinterher ein Gewinnerlächeln auf den Lippen. Ihre professionellen Schulkollegen Tom und Steffen zum Beispiel sahen sowieso wie Profis und Siegertypen aus! Das Training dauerte 2 bis 2 1/2 Stunden.

Daten und Fakten

Im Vergleich zu anderen Kartbahnen ist der ADAC-Travering recht günstig mit 9 Euro pro Trainingsstunde. Dazu kommt die ADAC-Mitgliedschaft, die aber nur 25,- € pro Jahr kostet. Von den Trainern werden die Teilnehmer in gemischte Gruppen eingeteilt. Kinder ab 6 Jahren können mitmachen, nach oben ist keine Grenze. Das regelmäßige Training findet Mittwochabends ab 18.30 Uhr statt. Während der Turnierzeit werden die Gruppen manchmal getrennt und verkleinert, sodass die Trainer besser auf die einzelnen Fahrer eingehen können, um sie besser zu fördern.

Wer Lust auf ein Probetraining hat, kann sich bei Markus Kruse melden. Tel: 04531-85411, E-Mail: info@travering.de

Interview mit den Trainern:

Presseinfo vom i3 e.V. , Hamburg

Die Hacker School im Überblick

Die Hacker School ist ein Projekt des i3 e.V. Der möchte Jugendliche für das Programmieren begeistern, Talente entdecken und bei der Entfaltung unterstützen – deshalb bietet die Hacker School regelmäßig Kurse rund ums Programmieren in verschiedenen Städten an. Die Inspirer, professionelle Programmierer und Entwickler, leiten die Kurse ehrenamtlich.

Die ersten Kurse der Hacker School fanden im Juni 2014 in Hamburg statt. Seitdem wurden bereits neben Hamburg auch in Bremen, Aachen und Gelsenkirchen Kurse angeboten. Diese waren Teil der EU Code Week. Im Vordergrund der Kurse stehen vor allem Spaß, praktische Anwendung und eine rege Mitmachkultur. Vorwissen oder gute Noten in Mathe oder Physik sind nicht nötig. In den Kursen erfolgt auch keine Beurteilung der Jugendlichen durch Noten.

Programmiert wird mit Scratch – hier ist kurz erklärt, was das ist.

Im Kreis Stormarn finden die 2-tägigen Kurse bei der Firma SPI GmbH, Kurt-Fischer-Straße 30a, in 22926 Ahrensburg statt.

Nächste Termine:

Sa 21.07. und So 22.07.2018
Sa 25.08. und So 26.08.2018

Jeweils von 10:00 bis 16:30 Uhr. Für Getränke und einen Mittagsimbiss ist gesorgt.

Mehr dazu und zur Anmeldung: http://hacker-school.de/kurse/aktuell/ahrensburg/

Bitte beachten: Dies ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern Teil eines Bio-Referats, der Fehler enthalten kann. Außerdem stellt der Artikel keine medizinische Beratung dar und kann den Rat von Ärzten und Apothekern keinesfalls ersetzen. Hast du Fragen zu der Thematik wende dich zum Beispiel an die Schulsozialarbeiter deiner Schule.

Was ist eine Depression?

Eine Depression (von lateinisch deprimere „niederdrücken“) ist eine psychische Krankheit, die bei jedem Menschen unerwartet, eine kurze Zeit oder über viele Jahre auftreten kann. Die Patienten fühlen sich sehr niedergeschlagen, verlieren ihre Interessen und sind erschöpft und antriebslos.

Es gibt leichte, mittelgradige und schwere depressive Episoden. Nicht jede ist gleich ein Drama, sondern kann auch einfach so wieder verschwinden. Aber: Wenn die Depression wirklich “krankhaft” ist, besteht sie über längere Zeit und sollte ernst genommen werden!

Wer kriegt Depressionen?

Jeden kann es treffen und es gibt auch viele Berühmtheiten mit Depressionen, ein Beispiel hierfür ist Robin Williams, der einmal auf die Frage: “Are you okay?” antwortete: “All it takes is a Beutiful fake smile to hide an injured soul and they will nerver know how broken you really are!”

Wie er sagte, verstecken sich viele hinter einer Maske und tun auf Glücklich, obwohl sie in echt “depri” sind. Depressionen sind deshalb oft schwer zu erkennen.

Welche Anzeichen für eine Depression gibt es?

Ein Anzeichen ist, dass die Betroffenen oft negative Ausdrücke benutzen in denen oft Wörter wie Tod, Schmerz oder Kummer vorkommen.

Ein anderes Anzeichen ist, dass sie öfter als gesunde Menschen in der Ich-Form sprechen und seltener die Wörter du, sie, er, etc. benutzen.

Sie möchten oft alleine sein und sich von der Außenwelt abschirmen. In einigen sehr schlimmen Fällen verflüchtigen sich die Opfer auch in eine Traumwelt, in der alles Sorglos ist und in der sie das Leben leben können, dass sie sich wünschen.

Wie fühlt sich eine Depression an? In Stichworten:

  • innere Leere / Hoffnungslosigkeit
  • alles ist egal und/oder mega traurig
  • Sozialer Rückzug -> man will mit niemanden was zu tun haben
  • vermindertes Selbstvertrauen
  • Gereiztheit und Aggressivität
  • Konzentrationsmangel
  • keine Lust auf Schule = schlechtere Leistungen

Warum bekommen Kinder und Jugendliche Depressionen?

Tatsächlich gehören Depressionen auch in sehr jungem Alter zu den häufigsten psychischen Krankheiten. Häufiger als bei Kindern sind Depressionen bei Jugendlichen.

Manche Jugendliche werden depressiv, weil sie eine schlechte Kindheit in Form von Gewalttaten oder Mobbing erlebt haben oder sogar noch immer erleben müssen. Oft aber spielen einfach die Hormone in der Pubertät verrückt und lösen Depressionen aus.

Außerdem gibt es Winter-Depressionen, die durch Vitamin-D3-Mangel entstehen (zuwenig Sonne …) – hier kann relativ schnell geholfen werden (frage deinen Apotheker).

Im Alter von 10-14 werden mehr männliche Personen oft depressiv und im Alter von 14-18 eher die Mädchen. Leider werden auch viele (ca. 70%) nach ungefähr fünf Jahren wieder rückfällig und erleben eine neue Depressivphase … (Quelle hierfür: KjP siehe unten).

Was kann dagegen getan werden?

Betroffenen hilft es meistens, wenn sie mit jemanden darüber reden und ihre Sorgen teilen können. Für solche Menschen sind in ihrer Depessivphase der Beistand der Familie und Freunde sehr wichtig! Wenn man so eine Person kennt, sollte man ihr beistehen und möglicherweise auch mit der betroffenen Person zu einem Psychologen gehen. Oft hilft schon eine Gesprächstherapie.

Natürlich gibt es auch Medikamente gegen Depressionen.

Die wirken aber völlig unterschiedlich, manche beruhigen die Nerven, andere verändern die Hormone. Leider gibt es hier Medikamente, die abhängig machen können. Deshalb müssen solche Behandlungen wirklich gut durchdacht werden.


Buch-Empfehlung von den Schulsozialarbeitern:


Youtube-Video´s:

 

Was ist Stormini überhaupt?
Stormini ist eine große Zeltstadt, in der Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren für eine Woche Leben und Arbeiten können. Die Kinder können aus vielen verschiedenen Berufen täglich neu wählen.

Foto: KJR Stormarn e.V.

Foto Copyright KJR Stormarn e.V.

 

Erstes Helfertreffen für Stormini in Reinfeld
Im Sommer 2018 werden rund 250 Kinder vom 08.- 14. Juli (die erste Ferienwoche der Sommerferien) auf dem Reinfelder Sportplatz und dem Schulgelände der Immanuel-Kant-Gemeinschaftsschule die Zeltstadt Stormini mit Leben füllen.

Um dieses Großprojekt zu realisieren, sind neben einem Kernteam auch bis zu 200 freiwillige Helferinnen und Helfer notwendig. Um das Vorhaben und den Ablauf bei „Stormini“ vorzustellen und die Unterstützungsmöglichkeiten in den Kategorien Logistik, Zeltbetreuung, Freizeitgestaltung, Arbeitsplatzangebote und Versorgung aufzuzeigen, laden der Kreisjugendring Stormarn, der Reinfelder Kinder- und Jugendbeirat und die Jugendpflege zum

ersten großen Helfertreffen am Donnerstag, den 09. November 2017 um 19.00 Uhr
in der Mensa im Ganztagszentrum (Bischofsteicher Weg 75b) ein (siehe pdf).

Anschließend kann man sich als Betreuer in den verschiedenen Bereichen bewerben. Die Anmeldung der Kinder ist erst im Februar möglich.

Der KJB 2015, Foto: Urheber Uwe Krog / LN (mit freundl. Genehmigung)

Rund 1400 Wahlberechtigte dürfen ab Mitte November 2017 per Briefwahl abstimmen (Post dazu ist schon versendet worden). Am 27. November 2017 werden dann die 7 Mitglieder des neuen Kinder- und Jugendbeirates für die nächsten 2 Jahre feststehen. Den Vorsitz haben derzeit noch Annika Weise und Hannah Löchel.

Was ist ein KJB?

Kinder- und Jugendbeiräte (KJB/KiJuB) können sich an Entscheidungen und Prozessen einer Kommune bzw. Gemeinde (hier: Stadt Reinfeld) beteiligen. Ob eine Gemeinde KJB´s im eigenen Wirkungskreis einrichtet, kann sie selbst entscheiden. In Schleswig-Holstein, dem Vorreiter, regelt § 47 f der Gemeindeordnung das Verfahren. Die Kinder und Jugendbeiräte sind politische Gremien und bestehen aus gewählten Vertretern der Kinder und Jugendlichen der Kommune. (Quelle: Wikipedia)

In der Gemeinde Reinfeld gibt es seit 1996 einen Kinder- und Jugendbeirat.

Er wird in Reinfeld schon zum 11. Mal gewählt. Die Wahl der Kinder- und Jugendvertretungen findet in diesem Jahr erstmals zeitgleich in 26 Kommunen in Schleswig-Holstein statt. Hier stehen die Kontaktdaten, etc vom Reinfelder KJB.

Zukünftige Themen des KJB in Reinfeld

Neben der Fortführung des Spielplatzprojektes, sind auch die Durchführung von Stormini 2018 und die Sicherheit von Schulwegen wichtig. Themen sind z.B. auch die Erweiterung von Ferienpass-Angeboten, Sauberkeit, Umweltschutz, Graffiti-Flächen, längere Buss-Fahrzeiten, Verbesserung der Skate-Anlage, mehr Freizeitangebote, ein weiterer Jugendtreff, etc.

15 Kandidaten stehen zur Wahl!

„Die Kandidatensuche war erfolgreich!“ sagt die Jugendpflegerin und Wahlleiterin Katrin Göhlert. Der Wahlausschuss hat 15 Bewerber zwischen 9 und 22 Jahren zur Wahl im November zugelassen. In alphabethischer Reihenfolge sind das:

  • Tammo Hartwig (12)
  • Madita Sophie Heinisch (13)
  • Ruben Janys (12)
  • Angelina John (13)
  • Hannah Löchel (15)
  • Merle Nissen (12)
  • Raphael Röhrs (22)
  • Michail Schneider (9)
  • Florian Scholz (13)
  • Luise Scholz (11)
  • Maximilian Schulz (13)
  • Tabea Thissen (12)
  • Anna Carlotta Tomaszewski (9)
  • Annika Weise (19)
  • und Conny Wenzel (12)

Schau Dir hier gerne die Kandidaten an (pdf) – klick hier drauf.