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Unter dem Motto “Schule macht Zukunft – Impulse für ein nachhaltiges Leben” findet am Freitag 28.2. in Kiel ein Kongress für Schüler und ihre Lehrkräfte mit 32 BNE-Workshops statt. Dieser leitet 2020, als Jahr in dem “Bildung für nachhaltige Entwicklung” (kurz: BNE) ein Schwerpunkt ist, ein.  Schulen sollten ihre “Delegation” als Teilnehmer dazu anmelden; die Anfahrtskosten werden übernommen.

Themen des Kongresses sind die drei Säulen der Nachhaltigkeit: ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und deren 17-Hauptziele (es gibt viele, viele Unterziele). Die Veranstalter möchten mit dem Kongress neue Impulse geben und die vielfältigen BNE-Aspekte aufzeigen. Dabei bieten BNE-Aktive 32 spannende Workshops zum Mitmachen an, in Kiel an der Uni (CAU) und weitere, parallel an anderen Orten in ganz SH. Außerdem sind alle Schulen im Land eingeladen, per Video-Stream die Eröffnung und den Abschluss der Veranstaltung an der Uni Kiel live zu verfolgen. Siehe Einladungs-Schreiben (pdf) dazu!

Hier sind alle 4 pdf-Dokumente für Schulen vom Bildungsministerium dazu als ZIP-Datei herunterladbar.

Der BNE-Kongress ist für “Schul-Delegierte“.

Genauer für Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen in SH und ihren Lehrkräften, die als Schul-Delegation im Bereich Nachhaltigkeit etwas bewegen wollen. Eine Schuld-Delegation besteht aus fünf bis zehn Schülern inklusive einer Lehrkraft. Die Teilnehmenden besuchen während des Kongresses von den 32 Angeboten jeweils 2 verschiedene, jeweils 90-minütige Workshops. Das Programm (pdf) kann hier heruntergeladen werden.

Alles ist kostenlos. Sogar ein Bus-Shuttle ist möglich!

Die Teilnahme am Kongress samt Workshops ist kostenlos, ebenso wie das Mittagessen. Außerdem werden die Kosten für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln übernommen. Sollte eine rechtzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich sein, kann ein kostenloser Bus-Service in Anspruch genommen werden. Siehe Anmeldeformular (ausfüllbare pdf) sowie Fotogenehmigung (pdf).

Das ausgefüllte Anmeldeformular bitte per Mail senden an: anmeldung.bnekonferenz@bimi.landsh.de oder per Fax an 0431 988–2527. Anmeldeschluss ist Montag, 10. Februar 2020. Eine Bestätigung folgt kurz danach.

Wichtigste Eckdaten:

  • Termin: 28. Februar 2019
  • Zeiten: 8:30 bis 16:30 Uhr, 1. Vortrag: 9.30 Uhr
  • Ort: Kiel, Max-Planck-Hörsaal am Campus vom CAU
    • Adresse: Campus der Christian-Albrechts-Universität (CAU),
      Max-Planck-Hörsaal, Leibnizstr. 13, 24118 Kiel
  • Anmeldeformular senden an: anmeldung.bnekonferenz@bimi.landsh.de oder Fax: 0431 988–2527.

Hintergründe & Beteiligte

Im Jahr 2020 rückt Schleswig-Holstein die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Fokus. Gemeinsam laden das Bildungsministerium, das Umweltministerium, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sowie das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) zum Kongress ein. Beteiligt sind auch das IQSH sowie das BNUR.

Parallel zum Geschehen in Kiel an der CAU finden dezentrale Angebote statt, welche eine Weiterführung des Bildungsprojektes HIER FÜR DIE WELT LERNEN (BNUR / RENN.nord) sind. Schulen, die noch einen BNE-Referenten ins Haus holen möchten, können dazu beim BNUR (Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume) anfragen: info@bnur.landsh.de

Vor der maritimen Ostsee-Kulisse wurde in Kiel am 2. und 3. Oktober der “Tag der Deutschen Einheit” gefeiert. Das unter dem Motto “Mut verbindet”. Rund eine halbe Million Menschen pilgerte in die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein – Tausende per Bahn und Bus, die Fahrten waren kostenfrei. Doch das brauchte schon fast Mut …

Da der aktuelle Ministerpräsident Daniel Günther aus Schleswig-Holstein kommt, fand die diesjährige große Feier zum “Tag der Deutschen Einheit” (#TDE2019) in Kiel statt. Das unter dem Motto “Mut verbindet“.

Tolle Ansage und passend, denn mit Zug und Bus zu fahren, erfordete auch ein wenig Mut, denn: die waren total überfüllt; ständig konnten Gäste nicht mehr einsteigen und wenn, bekamen sie fast Atemnot, weil es so eng war. Gänge und selbst Kofferablagen wurden zu Sitzplätzen. Am Bahnhof gab es eine Demo der Linken und Ankommende wurde von Polizisten empfangen und teilweise gebeten, einen Nebenausgang zu nehmen. Auch die erkant-Redakteure sahen laut einem Beamten “irgendwie links aus” (O-Ton) und durften den Hauptausgang nicht nutzen (sehr lustig, das war eine neue Erfahrung …).

Wegen der hochkarätigen Besucher wie Bundeskanzlerin A. Merkel, Daniel Günther, Frank Walter Steinmeier, etc waren 3.000 Polizisten im Einsatz – gedeckt von Scharfschützen auf den Dächern der Gebäude.

Auf dem Bahnhofsplatz gab es schon “Action” und die Linken-Demo:

Die Redaktion wählte den Weg zur Ländermeile durch die Innenstadt, über den Rathausplatz und durch den Hiroshimapark sowie Ratsdienergarten. Den Rathausplatz betraten viele nicht, denn: Die Aufseher des eingezäunten Bereiches definierten das Glas-Flaschenverbot zum Plastikflaschen-Verbot um und forderten die Besucher auf, alle Getränkeflaschen (außer Alu-) wegzuwerfen. Bares Geld; viele gingen deshalb wieder.

Auf den grünen Plätzen gab es Gastronomie, Musik und viele Ausstellungsflächen in Zelten mit Mitmach-Angeboten. Insbesondere gab es viele Glücks- und Ratespiele, bevorzugt als Drehräder – zu Gewinnen gab es immer was.


Ländermeile an der Kieler Förde war voll.

Herzstück des großen Bürgerfestes war die total überlaufende Ländermeile am Wasser, also der Kieler Förde. In Zelten präsentierten sich alle 16 Bundesländer. Nur mit viel Geduld und Zeit konnten die vielzähligen Angebote genutzt werden – die Wartezeiten waren lang, bis zu 1,5 Stunden. Mit Glück konnten ab und wann Sitzplätze ergattert werden! Erkant-Redakeur Marvin, ebenfalls tätig beim Offenen Kanal in Kiel, griff dann auch schon mal spontan zum Mikro …

Das Programm war in Themenfelder eingeteilt.

Klimaschutz und Kreativität, sozialer Einsatz und Innovation, digitale und kinderfreundliche Stadt: Sechs Themenwelten auf dem Rathausplatz laden unter dem Motto „Mutiges Kiel“ zum Entdecken und Mitmachen ein. Kinder können gemeinsam ein großes Schiff bauen, ein ausgebauter Doppeldeckerbus wird zur jungen Bühne und die Klimaschutzstadt Kiel zeigt, wie es gelingen kann, Zero-Abfall zu produzieren und wie sich klimaschädliche Treibhausgase vermeiden lassen. Gemeinsam mit RSH präsentiert die Fördestadt ein buntes Programm auf der großen RSH-Bühne vor dem Rathaus. Stargäste sind Benne, Joris und Michael Schulte. Auf einer großen Videowand werden auch der Festgottesdienst, der Festakt in der Sparkassen-Arena sowie die große Abendinszenierung live übertragen. Das Fahrradleihsystem „Sprottenflotte“ steht bereit. (Text vom Veranstalter)

Alles was Besucher vorab interessieren konnte, stand hier: mut-verbindet.de

Das Bekanntmachungs-Video für die Feierlichkeiten:

Am 11.9. findet auf der “Digitalen Woche” in Kiel unter Anderem ein Media4Schools-Workshop für Lehrer mit Schülern statt. Thema: „Online-Schul- oder Schülerzeitung entwickeln – aber wie?“ Vor Ort gibt es eine schöne Überraschung: Die IHK zu Kiel unterstützt das Event und spendet, über den Verein sii-kids & -talents e.V., die Entwicklung für eine Online-Schülerzeitung in Kiel. Interessierte Schulen können sich vor Ort dafür “bewerben”.

Dazu hat Herr Vater (Präsident der IHK zu Kiel) einen sehr netten Brief geschrieben, den wir hier auszugsweise veröffentlichen dürfen:

“Der Ansatz von “Media4Schools” beeindruckt mich sehr. Im schleswig-holsteinischen “Jahr der politischen Bildung” setzt dieses Projekt wichtige Akzente mit der Unterstützung von Online-Schülerzeitungen im Echten Norden. Dass die jungen Reinfelder Redakteure von erKant.de bereits mehrfach bundesweite Auszeichnungen erhielten, ist eine tolle Bestätigung.

Ohnehin ist mir politische und mediale Bildung ein Anliegen – ein ganze Besonderes aber in diesen Zeiten, da viele Menschen sich in politische und mediale Blasen zurückziehen und demokratische Grundsätze allzu oft leichtfertig in Frage gestellt werden.

Auch werden die dringend benötigten Fachkräfte von morgen über ganz andere mediale Kompetenz verfügen müssen als die Generation vor ihnen, um am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Der Verein sii-kids e.V. und sein Projekt mit dem Ziel, einerseits Pluralismus und Pressefreiheit, andererseits digitale Bildung zu fördern, gehen daher gleich in doppeltem Sinne in die richtige Richtung und haben daher alle Unterstützung verdient. Sehr gerne reiht die IHK zu Kiel sich daher in die Riege der Förderer von “Media4Schools ein.

Ich freue mich auf die nächsten Erfolge!”

Klaus-Hinrich Vater, Präsident der IHK zu Kiel

Der Workshop findet am 11. September 2019, von 11:30 – 14:30 Uhr, im Zelt an der Kiellinie Nord statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wäre aber nett, unter: www.sii-kids.de/events

Mit tiefen Texten und eingehenden Melodien will der Rapper “DEZENT” aus Kiel eine Karriere als Musiker machen. Hier ist er im Interview mit erKant-Redakteur Marvin Ladwig:

Zu seinem YouTube Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCUnSLICn2_dq5oXuxyvb1KQ

Am 14. Dezember 2018 um 8 Uhr versammelten sich SchülerInnen und StudentInnen vor dem Landeshaus in Kiel, um für ihre Zukunft zu streiken – und widersetzen sich damit dem Gesetz.

Ab 8 Uhr versammelten sie sich: Knapp 200 SchülerInnen und StudentInnen gaben vor dem Landeshaus in Kiel ihren Unmut kund über das nicht ausreichende Engagement der Politik, eine Energiewende voran zu treiben. 

Gesetzlich dürfen SchülerInnen, während der Schulzeit, nicht streiken und haben nun Konsequenzen zu befürchten. Doch einige berichteten, dass ihre Lehrkräfte die SchülerInnen als Privatperson darin unterstützen, als Lehrkraft diese Aktion aber nicht gutheißen dürfen. 

Jakob Blasel (18) vor ca 200 SchülerInnen und StudentInnen

Ich habe mich mit Jakob Blasel (18) unterhalten und mir seine Sicht der Dinge angehört:

Hallo Jakob, zunächst einmal Danke für deine Bereitschaft zu diesem Interview. Was hat dich dazu bewegt, heute nicht in die Schule zu gehen, sondern zu streiken?

J: Ich bin erschrocken, dass wir alle Fakten über den Klimawandel wissen und niemand aus der Politik handelt und frage mich auch, wieso ich in der Schule für meine Zukunft lernen sollte, die es eventuell nicht geben wird.

Hast du denn Angst vor den Konsequenzen, die dich erwarten? Oder unterstützen dich deine Lehrer?

J: Richtige Unterstützung erfahre ich nicht, aber wenn ich mich mit den Lehrern unterhalte kommt schon Zuspruch, aber aus der Schulleitung kommen klare Drohungen und ein klares “Nein” .

Hast du die Stimmen aus der Politik verfolgt und was hältst du davon?

J: Ich habe das Statement von unserer Bildungsministerin Karin Prien gelesen und finde es schade, dass sie uns etwas abgetan hat, “schreit gerne nachmittags” nach dem Motto “bitte in Zweierreihen aufstellen, drei Mal rufen und dann wieder gehen, vielleicht noch ein Foto machen”, aber das wollen wir nicht. Wir wollen streiken, zeigen, dass es allerhöchste Zeit ist und das Jetzt gehandelt werden muss.

Okay, vielen Dank und weiterhin viel Kraft und Erfolg.

Die SchülerInnen und StudentInnen bewerten die aktuelle Klimapolitik und das fehlende Durchsetzungsvermögen der Politik gegenüber der Wirtschaft sehr negativ. 

Wir bleiben gespannt, wie die Politik auf die bundesweiten Schülerstreiks reagiert. Weitere Termine findet ihr auf: https://fridaysforfuture.de/

Der Elterntag der Gemeinschaftsschulen ist zu einer Tradition geworden. Jedes Jahr findet er an einem anderen Standort in Schleswig-Holstein statt. Immer mit dem Ziel, den Eltern Wissen zu vermitteln und Anregungen mit auf den Weg zu geben.

Auch Eltern anderer Schularten sind herzlich willkommen, da die meisten Inhalte für alle interessant sind, steht auf https://elterntag-sh.de/ geschrieben (Quelle des Textes)

Der diesjährige Elterntag findet am 1.12.2018 an der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule in Kiel statt.

Veranstalter sind der Landeselternbeirat der Gemeinschaftsschulen, der Landesverband Schleswig-Holstein der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschulen und der Schulelternbeirat der ausrichtenden Schule. Unterstützt wird das Event erneut vom IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein).

Auf jedem Elterntag gibt es ein aktuelles bestimmendes Thema, gleichwohl werden jedoch Dauerbrenner wie „Elternvertretung – Möglichkeiten, Rechte und Pflichten“ als Workshopthemen angeboten.

2018 lautet das Thema:

Schule in der digitalen Welt

Ganz besonders freuen sich die Veranstalter, dass Prof. Dr. Christian Filk von der Europa -Universität Flensburg einen Impulsvortrag zu diesem Thema hält.

Weitere Information und Anmeldung (bis 24.11.18 möglich) unter: https://elterntag-sh.de/

 

Vom 23.11. bis zum 25.11.2018 findet erneut “Jugend im Landtag” statt, wo Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren eine Landtagssitzung unter fachkundiger Anleitung simulieren. Spannend ist: Die vor Ort gefassten Beschlüsse werden den Landtagsfraktionen, der Landesregierung, sowie den schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten vorgelegt.

“Jugend im Landtag” funktioniert exakt so, wie Politik gemacht wird. In Arbeitsgruppen werden Ideen und Anträge entwickelt, die im Plenarsaal diskutiert, wenn notwendig verändert, und schlussendlich beschlossen werden. Bei der Erarbeitung stehen Landtagsabgeordnete für Gespräche und Beratungen zur Verfügung.

Doch die Beschlüsse werden nach der Veranstaltung nicht entsorgt…

Sowohl die Landtagsfraktionen, wie die Landesregierung und die Fachausschüsse, als auch die Bundestagsabgeordneten erhalten diese zur Information, Beratung und/oder Stellungnahme. Das hat den positiven Effekt, dass sich die gewählten, “echten” Parlamentarier mit den Anliegen der Jugendlichen auseinandersetzen und ggf. die Themen weiterleiten und weiter verfolgen, sodass sie bis in die Plenarsitzungen des Landes, oder auch in die Bundestagssitzungen, mit einfließen können.

Interesse? Es sind noch Plätze frei!

Die Bewerbungsfrist endet Mitte Oktober. Reisekosten werden erstattet und Unterkunft und Verpflegung sind frei. Weitere Informationen erhaltet ihr beim Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement des Landtages bei Susanne Keller.

Siehe hier: http://www.landtag.ltsh.de/service/jugend-im-landtag/

Den Schulsanitätern des Schulsanitätsdienstes (SSD) der Immanuel-Kant-Schule Reinfeld stand ein besonderes Wochenende bevor: Die Mitglieder des siebenköpfigen Teams waren alle zum ersten Mal bei einem Landeswettkampf dabei und wurden von der Jugendpflegerin der Stadt Reinfeld, Katrin Göhlert, begleitet. Unser Autor Marvin Ladwig verfolgte die Geschehnisse rund um das Team.

Kiel – Alle zwei Jahre findet er statt: Der Landeswettkampf der Johanniter-Unfall-Hilfe. Bei diesem Wettbewerb treten die verschiedensten Gruppen von Helfern aus dem Landesverband in fünf Kategorien gegeneinander an. Abends wird dann ein Sieger gekürt, der im Folgejahr als Repräsentant auf den Bundeswettkampf fährt. Die Teilnehmer sind Jugendgruppen der Johanniter oder Teams von Schulsanitätsdiensten. Auch die Reinfelder Schulsanitäter waren dieses Jahr mit von der Partie. Sie starteten in der Kategorie B, in der Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren antreten.

Die Konkurrenz war groß. Gegen 16 Teams galt es sich zu bewähren.

Doch von vorn: Die Anreise wurde zusammen mit den Teams der Lübecker Johanniter Dienststelle bewerkstelligt. Untergebracht wurden die Teilnehmer im Jugenddorf Falckenstein, das “etwas kühl, aber ganz in Ordnung ist” wie Nik Hüttmann, aktueller Leiter der Schulsanitäter, berichtete.

Nach der Ersten der vier Disziplinen, einem schriftlichen Test in den Bereichen Allgemeinwissen, Erste-Hilfe- und Johanniter-Wissen, gab es eine etwas längere Pause. Danach folgte die zweite Disziplin, dem großen Fallbeispiel, bei dem eine Situation mit mehreren Verletzten simuliert wird. Beide Disziplinen empfand das Team als “einfach”, da “wir viel geübt haben” äußerte Leary Werner. Bei der Disziplin wurde eine Person mit einer Kopfplatzwunde und anschließender Bewusstlosigkeit sowie eine weitere Person mit geprelltem Handgelenk vorgefunden. Um Verletzungen zu simulieren, werden Mimen (Darsteller) sehr realistisch geschminkt.

Auch Helfer brauchen Pause. Zeit zum Mittagessen.

Nach der Mittagspause ging es dann weiter zur nächsten Disziplin auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und dem botanischen Garten vor Ort. Der “Trageparcour” stand auf dem Plan. Vier Personen mussten möglichst schnell diesen Parcours absolvieren, bei dem sie eine beschwerte Trage hindurch bringen müssen. Doch nicht nur schnell, sondern auch vorsichtig! Denn: auf der Trage ist eine Wasserschale befestigt, welche möglichst wenig Wasser verlieren durfte, da dies Strafzeit brachte. Die Reinfelder passierten die Route mit einem groben Fehler.

Danach folgte die letzte Disziplin: das kleine Fallbeispiel. Beim kleinen Fallbeispiel behandeln je zwei SSDler* eine verletzte Person. Es gab drei Verletzte, also mussten sechs der Schulsanitäter antreten und diese Disziplin meistern. Alle machten einen sehr guten Job, wie der Schiedsrichter dem erKant-Journalisten berichtete.

Jetzt schnell fertig machen! Die Abendveranstaltung beginnt bald.

Das Highlight des Landeswettkampfes rückte immer näher. Die Abendveranstaltung, bei der die Siegerehrung und eine Party bis 1 Uhr nachts stattfinden würde.

Bei der Siegerehrung wurden zunächst die Teams der jüngsten Teilnehmer aus der Kategorie C, die zwischen 6 und 12 Jahre alt waren, aufgerufen. Nachdem der Sieger hier feststand, wurde das Reinfelder Team langsam nervös. In der Kategorie B bekam es nicht Platz 14, Platz 10 war es nicht, Platz 6 war es auch nicht… Sollte das Team etwa die Leistung ihrer Vorgänger bestätigen oder gar besser sein? Die Ehemaligen des SSD Reinfeld landeten bisher bei jedem Landeswettkampf auf Platz 3, hinter den Jugendgruppen der Lübecker Johanniter.

Jetzt war es soweit…

Knapp am Podium vorbei, aber ein hart erkämpfter 4. Platz für den SSD Reinfeld!

Gegen 16 andere Teams schafften die Teammitglieder es, den vierten Platz zu sichern! Es waren nur wenige Punkte, die sie vom Podium trennten – schade, aber trotzdem eine hervorragende Leistung, zumal diese Reinfelder zum ersten Mal an einem Wettkampf teilgenommen hatten und keine Erfahrung mitbrachten.

Aus eigener Erfahrung kann der Autor berichten: “Man macht viele tolle Erfahrungen bei so einem Wettkampf. Egal, ob als Teilnehmer oder “Schlachtenbummler” (Fan) – es gibt nur positive Effekte. Man kann viele Leute kennenlernen, die alle Helfer sind, hat einen wundervollen Tag mit Verpflegung, Unterkunft und seinem Team – ungeachtet dessen, welchen Platz man am Abend belegt. Es macht Spaß!”

Hier erfährst du mehr zu Reinfelder Schulsanitätern:  https://erkant.de/sanitaetsdienst/

Impressionen vom Landeswettkampf: