Beiträge

Sechs Wochen lang für nur 44 € auf Entdeckungsreise durch Schleswig-Holstein bis nach Hamburg gehen – das ist durch das Sommerferienticket von NAH:SH möglich. Damit kannst Du bis an die Ostsee fahren, genauer: bis nach Scharbeutz und Timmendorfer Strand.

Mobil sein mit Bahnen und Bussen ist jetzt für Jugendliche und Kinder in den Sommerferien besonders günstig: mit dem Sommerferienticket Schleswig-Holsteins. Damit können diese die ganzen Sommerferien für nur 1 Euro am Tag mit allen Bussen und Zügen des Nahverkehrs (RE, RB, NBE, AKN, neg, Arriva) durch den Norden fahren. Das Ticket gilt in Schleswig-Holstein und bis nach Hamburg. Das vom 19. Juni bis einschließlich 1. August 2021.

Das Sommerferienticket können alle nutzen, die im Jahr 2002 oder später geboren wurden.

Die Vorteile mit dem Sommerferienticket sind unter Anderem folgende: ermäßigte Tickets für den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) oder die Kieler Fördeschifffahrt. Weiterhin gibt es Vergünstigungen oder kostenfreien Eintritt bei rund 40 Partnern, die wieder geöffnet haben. Für jeden ist etwas dabei:

  • mitgeliefert wird die Junior-Mitgliedskarte des Deutschen Jugendherbergswerkes, die die Türen zu rund 450 deutschen und mehr als 4.000 Jugendherbergen in aller Welt öffnet.
  • aktiv wird es im Natur-Hochseilgarten Altenhof,
  • in den Tierparks und Zoos in Gettorf, Neumünster, Niendorf und Warder lässt sich immer was erleben.
  • Ebenfalls dabei ist die Welt der Fledermäuse in Bad Segeberg.
  • Außerdem gewähren jede Menge Museen im ganzen Land Rabatte bei Vorlage des Sommerferientickets

Es ist seit einigen Tagen bei allen Verkehrsunternehmen in Schleswig-Holstein erhältlich: an Fahrkartenautomaten und Verkaufsstellen, außerhalb von Kiel, Flensburg und Neumünster auch im Bus. Mehr Informationen zum Sommerferienticket 2021 gibt es in einem Flyer, der bei allen Verkehrsunternehmen erhältlich ist, unter www.nah.sh/sofeti sowie auf der NAH.SH-Facebook-Seite.

Die Weihnachtsferien in Schleswig-Holstein starten wie geplant am vierten Adventswochenende, also am 19. Dezember 2020. Am 7. und 8. Januar 2021 gibt es für SchülerInnen Distanzlern-Übungstage – wegen Corona und Homeschooling und der fehlenden Erfahrung damit. Der Präsenzunterricht beginnt dann erst am 11. Januar 2021. 

Bildungsministerin Karin Prien sieht darin einerseits die Chance, nach einem eventuellen Familienbesuch zwischen den Jahren länger zu Hause zu bleiben und eine mögliche Ansteckung auszuschließen. Andererseits wisse man aus Erfahrung, dass das Distanzlernen geübt und Digitalkonzepte weiter entwickelt werden müssten. Insbesondere Grundschulen sollen die Übungstage für konzeptionelle Arbeit nutzen können.

Die Punkte im Einzelnen:

  • Für die Jahrgangsstufen 1 bis 7 findet am 7. und 8. Januar 2021 kein Unterricht statt. Sie bekommen vor den Weihnachtsferien Arbeitsaufträge für eigenverantwortliches Lernen.
  • Für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern an diesen beiden Tagen keine Betreuung organisieren können, werden die Schulen eine entsprechende Betreuung innerhalb der Kohorten anbieten. Die Lehrkräfte, die an diesen beiden Tagen keine Betreuungsaufgaben bzw. keine Schülergruppen im Distanzlernübungen unterrichten, werden diese Tage nutzen, um ihre digitalen Konzepte sowie Lehr- und Lernformen außerhalb des Präsenzunterrichts weiter zu entwickeln.
  • Für die Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen ab Jahrgangsstufe 8 finden an diesen beiden Tagen zwei landesweite Distanzlernübungstage statt.
  • Für die Schülerinnen und Schüler der Förderzentren findet der Präsenzunterricht nach Plan statt.
  • Für die berufsbildenden Schulen finden am 7. und 8. Januar ebenfalls zwei landesweite Distanzlern-Übungstage für die Beruflichen Gymnasien sowie die Unter- und Mittelstufen der Dualen Ausbildung statt, sofern sie an diesem Tag keine Prüfungen der Kammern, beziehungsweise Klausuren haben. Die anderen Bildungsgänge an den beruflichen Schulen haben Präsenzunterricht.

Angebote dazu für Schulen werden bald online zu finden sein.

Quelle: Presse-Info des Bildungsministeriums SH

Schleswig-Holsteiner Schulen können ab sofort das Learning-Management-Systems “ItsLearning” inklusive Beratungsleistungen sowie ein Online-Konferenz-System nutzen. Außerdem ist die kurzfristige technische Ausstattung über das Sofortprogramm des DigitalPakts möglich, und: das Weiterbildungs-Angebot für Lehrkräfte wird erweitert.

Die folgenden Informationen stammen teilweise von der Pressekonferenz der Bildungsministerin Karin Prien am 5.8.; weitere aus Insider-Quellen.

Innovationsschub in der digitalen Bildung

Karin Prien berichtete unter Anderem, dass die Corona-Pandemie zu einem gewaltigen Innovationsschub in der digitalen Bildung führte, die das Ministerium mit allen Mitteln weiter verfolgen wird. Zum Beispiel stellt es ab sofort allen Schulen ein einheitliches Lernmanagementsystem (kurz: LMS) zur Verfügung.

Die Wahl fiel auf ItsLearning, welches das Schulportal von SH (betrieben von Dataport, basierend auf dem System von Univention, bekannt als UCS) ergänzen wird.


ItsLearning ist eine kommerzielle, webbasierte Lern- und Community-Plattform, welche 1999 von Studenten des Bergen University College in Norwegen gegründet wurde und heute weltweit vertreten ist. Die deutsche Niederlassung ist in Berlin. ItsLearning wurde als bestes Produkt in der Kategorie Lehr- und Lern-Management-Systeme mit der Comenius-EduMedia-Medaille 2013 ausgezeichnet.

Im Dezember 2019 wurde ItsLearning von der Sanoma Group übernommen, einem führenden europäischen Lern- und Medienunternehmen mit Hauptsitz in Helsinki, Finnland. ItsLearning ist jedoch ein eigenständiges Unternehmen innerhalb des Konzerns, das 2019 einen Nettoumsatz von 913 Mio. EUR erzielte und 4.000 Fachkräfte beschäftigt.


In Schleswig-Holstein zeigten 415 Schulen (circa 50% der Schulen) Interesse an dem LMS.

Ob diese es tatsächlich nutzen werden oder sich für ein anderes LMS entscheiden, bleibt diesen überlassen.

Einen Antrag können und müssen Schleswig-Holsteiner Schulen ggf.  hier stellen: https://mbforms.schleswig-holstein.de/?view=lmstermin

Später nutzbare ItsLearning-Startseite: https://sh.itslearning.com/


Für die Einführung von ItsLearning werden jetzt die Fortbildungs-Angebote beim IQSH erweitert (siehe FORMIX, suche dort nach ItsLearning). 100 Schulen pro Woche sollen an das LMS angeschlossen werden können. Natürlich sollen auch Fortbildungs- und Beratungsangebote von Lehrkräften dazu genutzt werden können und werden entsprechend ausgebaut. Die Kosten dafür trägt das Land, wobei die Mittel dafür vermutlich teilweise aus dem DigitalPakt des Bundes stammen (Annahme der Redaktion*).

Nachtrag vom 20.8.: Laut Pressemitteilung des BIMI vom 19.8. stimmt die #Annahme der Redaktion. Darin steht folgendes:

“Die Kosten für das LMS werden vom Land und vom Bund Schleswig-Holstein aus den Mitteln des DigitalPaktes Schule getragen.”

Gegenstände der Förderung der DigitalPakt-Vereinbarung in der Vergaberichtlinie von SH gestrichen.

Laut der Verwaltungsvereinbarung vom #DigitalPakt Ziffer 3.1.3 und 3.2. sowie 3.4 können auch Lehr-Lern-Infrastrukturen, z.B. #Lernportale sowie Beratungsleistungen daraus finanziert werden.

Aber: in der Vergabe-Richtlinie von SH ist das nicht wiederzufinden.

Laut Auskunft der Staatssekretärin Dr. Dorit Stenke war im Vorwege bereits vorgesehen gewesen, dass finanzielle Mittel für Lehr-Lern-Management-Systeme, Lernportale, etc sowie Beratungsleistungen aus dem DigitalPakt nur vom Land genutzt werden sollen.

Im Umkehrschluss haben dadurch weder Schulen noch Schulträger diese, vom Bund vorgesehene, Möglichkeit und müssen Beratungsleistungen und Lernportale / Lern-Management-Systeme selbst finanzieren – sofern es sich nicht um das einheitliche System des Landes handelt. Anders ist das z.B. in Bremen (siehe pdf)und Hamburg (siehe pdf) – dort können sehr wohl Lehr-Lern-Infrastrukturen aus DigitalPakt-Mitteln bezahlt werden.

Download DigitalPakt des Bundes – Download der Vergabe-Richtlinie SH.

Entsprechend zählt neben den laufenden Lizenz- / Nutzungskosten und den technischen Möglichkeiten und Funktionen des LMS, für die Schulen wohl auch, wer die Kosten trägt. Sie selbst, wenn sie etwas Anderes als ItsLearning nutzen. Dieses durfte übrigens aufgrund der Corona-Krise ohne Ausschreibung eingekauft werden. Aber nicht für die Nutzung auf Dauer. In 2021 muss das Land eine öffentliche Ausschreibung durchführen.

Sollte es soweit kommen, das ItsLearning danach nicht mehr DAS einheitliche LMS des Landes ist, haben Schulen aber durchaus die Möglichkeit, es weiterhin zu nutzen.

Denn: sie können es ja in eigener Regie weiterbetreiben und ihre Schulträger die Kosten dafür selbst tragen – so, wie die anderen 50% der Schulen im Land, die bereits vor oder seit der Corona-Krise Learning-Management-Systeme wie Moodle oder iServ nutzen. Alternativ wäre der Wechsel des LMS (z.B. von ItsLearning zu iServ) technisch durch einen Ex- und Import der Daten möglich.


Ein Video-Konferenz-System wird von Dataport zum Schulbeginn zur Verfügung stehen.

Welches es ist, wurde während der Pressekonferenz nicht genannt. Zur Debatte standen, nach den uns bekannten Informationen, entweder #Jitsi oder #BigBlueButton. Beide sind datenschutzkonform, sofern sie auf eigenen Servern (hier den Servern von Dataport), betrieben werden. #BigBluebutton bietet sehr viel mehr Funktionen für digitalen Unterricht als Jitsi, insbesondere aber nicht nur hat es ein digitales Whiteboard sowie ein (Ether-) Pad. #Jitsi ist dagegen einfacher zu installieren, sowie leichter zu nutzen.

Nachtrag: Auf Nachfrage erfuhr die erKant-Redaktion, dass das Online-Konferenz-System #Jitsi sein wird. Link: https://video.openws.de/ – bitte den Chrome-Browser dafür nutzen.

Gut zu wissen: An das LMS “ItsLearning” kann wahlweise BBB oder Jitsi angebunden werden. Auch dazu gibt es eine Schulung beim IQSH.

Da diverse Schulen und Schulträger bereits in der Corona-Schulschließungs-Phase auf BigBlueButton (BBB) setzten und eigene Server betreiben oder bei einem Hoster “gemietet” hatten, können sie BBB auch dann weiterhin nutzen, wenn sie sich für das LMS #ItsLearning entscheiden.


Außerdem wurden, laut der Presse-Informationen des Bildungsministeriums, die formalen Voraussetzungen (um Mittel aus dem Digitalpakt zu erhalten) weiter vereinfacht. Heißt: es werden zusätzliche Stellen geschaffen, um die Schulen bei der Digitalisierung zu beraten.

“Das Sofortausstattungsprogramm um Schulen mit digitalen Endgeräten zu versorgen ist, seit ich mich erinnern kann, das erste Bundesprogramm dieser Art, das seinen Namen wirklich verdient“, betonte die Ministerin. Schon seit Anfang Juni hätten die Schulträger sich auf die Beschaffung der Geräte einstellen können. „Spätestens seit dem 14. Juli konnten die Schulträger über das Sofortprogramm digitale Ausstattung beschaffen“, so Prien. Seitdem seien 7,35 Millionen Euro vergeben und insgesamt 9,18 Millionen Euro von 107 Schulträgern beantragt worden.

Das WARUM lässt sich nicht so leicht erklären … Fakt ist aber: Nur die Schleswig-Holsteiner haben ganze drei Wochen Herbstferien! Vom 01.10. bis 19.10. – das Wochenende davor und danach nicht mitgerechnet.

Eigentlich sollen in allen Bundesländern gleichlang Ferien sein. Dazu stehen 75 Ferientage zur Verfügung, die sinnvoll auf das Schuljahr verteilt werden sollen. Und das ist wohl nicht immer einfach, weil FERIENtage nicht mit FEIERtagen verrechnet werden dürfen und mindestens 6 Wochen zwischen Pfingsten und den Sommerferien liegen sollen – wegen der Prüfungen, die in dem Zeitraum immer stattfinden.

Weihnachten ist wohl schuld, denn es fällt 2018 auf Montag, Dienstag und Mittwoch. In der Summe werden in den zwei Wochen Weihnachtsferien wohl nur fünf Ferientage verbraucht. Das heißt, es sind welche übrig und die sind wohl auf die Herbstferien umgebucht worden. Einen Feiertag (3. Oktober, Tag der deutschen Einheit) gibt es auch noch …

Fakt ist auf jeden Fall: Die Schüler aus SH können getrost die Füße hochlegen und mal laaange chillen.

Die Osterferien wurden schon um eine halbe Woche verlängert und die anderen Bundesländer haben das Problem alternativ durch eine Extrawoche um Pfingsten gelöst. Aber SH macht halt sein eigenes Ding …

Die Ferien von jetzt und die nächsten Jahre stehen übrigens hier:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/F/Ferien.html

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:

Am 26. April fand eine Podiumsdiskussion in der Kant-Gemeinschaftsschule statt. Eingeladen waren hierzu alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10-13, die in diesem Jahr erstmalig die Möglichkeit haben, an einer Landtagswahl teilzunehmen. Schülersprecher Marvin Ladwig (12bs) war Organisator dieser Veranstaltung. An der Diskussion nahmen Politiker verschiedenen Alters der bekannten Parteien teil. Angereist waren:

  • Hendrik Holst (Die Linke),
  • Lars Schalnat (Jusos/SPD),
  • Malte Krüger (Grüne Jugend/Die Grünen),
  • Uli König (Piraten),
  • Christopher Vogt (FDP) sowie der
  • Direktkandidat im Wahlkreis Stormarn Nord Claus Christian Clausen (CDU).

Die Alternative für Deutschland (AfD) reagierte auf keinerlei Anfragen der Schule und war deshalb nicht da.

Nach einer kurzen Einleitung stellten sich die Teilnehmer einzeln vor. Hierbei konnte man schon die ersten Wahlthemen erkennen. So sprach Hendrik Holst hauptsächlich vom “Investieren in die Zukunft”. Sein Konkurrent Lars Schalnat plädierte hingegen im Namen seiner Partei für eine gute Arbeit, die durch eine weitere Regierungsperiode fortgesetzt werden könnte, Die SPD ist im aktuellen Landtag vertreten.

Im Kontrast dazu waren die Hauptanliegen von Malte Krüger mehr Weltoffenheit und eine Politik, die ökologisch ausgerichtet ist. Uli König sagte, das Ziel der Piraten-Partei sei eine direktere Politik mit mehr Mitbestimmungs-Möglichkeiten für die Bürger. Christoph Vogt von der FDP sah seine Hauptthemen in den Bereichen Studententicket (landesweites Ticket für ÖPNV in Schleswig-Holstein für Schüler/Studenten), bezahlbarer Wohnraum mit Hilfe einer Mietpreisbremse und ein Abbau von Bürokratie. Der Direktkandidat Claus Christian Clausen versuchte, die anwesenden Schülerinnen und Schüler mit Themen wie der Ausserkraftsetzung von GEZ-Gebühren für Studenten für die CDU zu begeistern.

Wer würde wen wählen?

Im Laufe der Diskussions-Veranstaltung wurden leider nur wenige Fragen der Schülerschaft gestellt, da die Beantwortung der Fragen jeweils viel Zeit in Anspruch nahm. Doch mit welcher Frage wohl keiner der anwesenden Politiker gerechnet hatte, war die Frage eines Oberstufenschülers: “Welchen der hier anwesenden Politikern würden sie wählen, wenn nur diese zur Wahl stehen würden?”

Holst antwortete darauf spontan und authentisch: “Ich könnte mir gut eine Landesregierung mit der SPD, den Grünen und der Piraten-Partei vorstellen.

Claus Christian Clausen dagegen sagte spontan, dass er sich selbst wählen würde. Für diese ehrliche Aussage belohnte ihn das Publikum mit einem Applaus. Als anwesender Politiker der FDP sagte Vogt, dass er auch SPD, Grüne, CDU sowie Piraten mit seiner Stimme unterstützen würde.

Uli König nannte als erste Partei die FDP. Doch in seiner anschließenden Erklärung ließ der Landtagsabgeordnete durchblicken, dass er diese Entscheidung nur Aufgrund der Empathie zu Christopher Vogt getroffen hätte. Mit den politischen Zielen der Partei könnte er sich nicht anfreunden. Dem entsprechend tendierte er dann doch zu den Grünen. Malte Krüger (Grüne) entschied sich schnell und unterstützte die SPD. Schalnat erwiderte und nannte auch die Grünen sowie die Linke mit Holst.

Marihuana legalisieren ja oder nein?

Eine der spannendsten Fragen brannte bestimmt schon vielen Schülerinnen und Schülern unter den Fingernägeln, bis diese endlich gestellt wurde: “Was sagen sie zur Legalisierung von Marihuana?”

Holst begann damit, dass er Konsum seinerseits zugab und betonte, dass seine Partei die Frage der Legalisierung unterstütze und diese durchsetzen wolle. Auch der Jusos-Anhänger Lars Schalnat machte direkt klar, dass die SPD die Legalisierung-Pläne nicht unterstütze, aber eine Entkriminalisierung fordere. Persönlich fordere er aber auch eine komplette Legalisierung.

Die Grünen, eine der Parteien, die das Thema Marihuana-Legalisierung schon länger verfolgen, wollen dieser natürlich auch zustimmen, denn ihrer Meinung nach sei Alkoholkonsum schädlicher als eine geringe Dosis Marihuana. Die Piraten seien ebenfalls Unterstützer des Projekts. Allerdings wies Uli König als erster darauf hin, dass die Wahlversprechen der politischen Parteien stark von ihrem Abstimmungsverhalten im schleswig-holsteinischen Landtag abweichen.

Christopher Vogt von der FDP sagte zur Legalisierung, dass nur bundesweite Gesetzesänderungen helfen könnten. Auch ein staatlich kontrollierter Anbau sei wichtig. Der einzige, der von den Meinungen der Anderen Politiker abwich war Claus Christian Clausen. Er betonte, dass seine Partei dieses “Feld mit weiteren Problemen” ablehne.

Nach der Podiumsdiskussion folgte dann noch das sogenannte “World Café“.

Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler sich nochmal in kleinerer Runde mit den Politikern und ihrer Meinung auseinandersetzen.

Am Ende des Tages folgte noch ein Schlusswort des Schülersprechers bevor jeder wieder in seine Klasse verschwand.

Fazit: Den Politikern hatte der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern viel Spaß gemacht. Alle Politiker waren begeistert von der guten Stimmung, die schon seit dem Anfang der Veranstaltung sich durch viel Applaus ausdrückte. Uli König fand vor allen Dingen den Austausch im kleineren Kreisen schön: “Hier kamen die Schüler aus sich heraus und stellten viele Fragen.”