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Nach zweijähriger Amtszeit wird im November 2021 der dreizehnte Kinder- und Jugendbeirat seit 1996 gewählt. Zum dritten Mal wählen dann Kommunen in Schleswig-Holstein ihre Kinder- und Jugendvertretungen im gleichen Zeitraum.

Die Auftaktveranstaltung zur #LaWa_SH, so der Arbeitstitel der landesweiten Wahlen, fand bereits am 20. August 2021 in Neumünster statt. Sozialminister Heiner Garg hat den aktuell amtierenden Beiratsmitgliedern für ihr aktives Engagement gedankt und ermuntert die Wahlberechtigen, sich als Kandidat*in zu bewerben, in jedem Fall aber, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Auch der Ministerpräsident Daniel Günther hat in seiner Videobotschaft die herzliche Bitte an die jungen Menschen in Schleswig-Holstein gerichtet, als Sprachrohr ihrer Generation in Kinder- und Jugendvertretungen mitzuwirken und so vor Ort in der eigenen Kommune die Interessen zu vertreten.

In der Stadt Reinfeld gibt es dieses Mal 1.151 wahlberechtigte Kinder und Jugendliche von 8- 23 Jahren. Sie alle erhalten in diesen Tagen Post. In jedem Umschlag liegt ein Flyer über die bevorstehende Wahl bei, ebenso eine Bewerbung zur Kandidatur, mit dem sich die Empfänger zur Wahl stellen können. Sowohl die Infos als auch das Kandidatenblatt stehen für Jugendliche, die den Zettel verlegt haben, demnächst auch zum Download auf der städtischen Homepage www.reinfeld.de bereit oder können bei der Wahlleiterin Katrin von Schmude-Göhlert angefordert werden.

Der amtierende Kinder- und Jugendbeirat wird sich noch in den Reinfelder Schulen den wahlberechtigten Schülern vorstellen und über die Kandidatur und den Ablauf der Wahl aufklären. Auf dem Foto: Cosima, Laura, Lucy, Elisabeth, Tammo; unten: Michail, Mara

Bis zum 22. September sollten mindestens 8 Bewerbungen ausgefüllt bei der Stadtverwaltung oder im Jugendtreff eingehen, damit eine Wahl stattfinden kann. Bei 7 oder weniger Bewerbungen würden die Bewerber automatisch als Mitglieder des Beirates benannt werden. Einen neuen KJB wird es also in jedem Fall geben.

Das Mitwirken lohnt sich!

Eine Mitwirkung in dem Gremium lohnt sich für Kinder und Jugendliche und auch für die Verwaltung und die Politik, denn so kann gemeinsam die Stadt noch kinderfreundlicher gestaltet werden. Der aktuelle Beirat wurde durch Corona in den Aktivitäten eingeschränkt, hat aber beispielsweise gleich zu Beginn des Lockdowns durch Aushänge an Spielplätzen ‚Tipps für Familien‘ angefertigt. Auch die Sitzungen haben weiterhin regelmäßig online stattgefunden. So wurde dort die Öffnung der Badestelle diskutiert, über Spielplätze beraten, eine neue Person für das Ehrenamt als Kinderbeauftrage/r gesucht und vorsichtig werden nun noch Veranstaltungen geplant und die bevorstehende Wahl vorbereitet.

Aktuell ist der KJB auch mit konzeptionellen Überlegungen zum Bürgerzentrum befasst, wie dort weitgehend unabhängige Jugendräume entstehen können und welche Kooperationen ein Gelingen ermöglichen.

Fragen an die KJB-Mitglieder können per E-Mail an kjb@reinfeld.de gestellt werden oder über deren Instagram-Account kjb_reinfeld. Zur Durchführung der Wahl ist Katrin von Schmude-Göhlert im Reinfelder Jugendtreff ansprechbar und steht telefonisch unter 04533-2001525 oder per E-Mail jugendpflege@stadt-reinfeld.de zur Verfügung.

Für weitere Informationen:

KJB_Kandidatur_2021

KJB_Flyer_Wahlinfos_2021_farbig

 

München, 16.11.2018:  Den ganzen Vormittag lang wurde angeregt diskutiert und analysiert bis das Gremium vom Langenscheidt-Verlag das Jugendwort „Ehrenmann/Ehrenfrau“ zum Sieger erklärte. Diese Wortschöpfung bedeutet „jemand, der etwas Besonderes für dich tut“ 

Die jährlich neu zusammengestellte, unabhängige 21-köpfige Jury aus Jugendlichen, Medienvertretern und Sprachwissenschaftlern beriet sich intensiv, bis das Jugendwort des Jahres fest stand.

Der Juror Dr. Oliver Bach, Literaturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München, begründet seine Entscheidung so:

„Es ist eine Entlehnung aus einer früheren Sprachstufe und einem anderen gesellschaftlichen Kontext. Die Jugendsprache hat dieses Wort wiederentdeckt und anders als früher ist es nicht mehr auf höhere Gesellschaftsschichten und nicht mehr auf Männer einschränkt.“

Der 18-jährige Youtuber Fabian Grischkat bringt es auf den Punkt:

„Ehrenmann/Ehrenfrau ist ohne jede Frage das Jugendwort 2018. Ich freue mich besonders über das Wort, da es in Zeiten von Hass und Hetze ein positives Zeichen setzt. Jeder Mensch, der eine gute Tat vollbringt, darf sich ab heute mit dem offiziellen Jugendwort schmücken!“

Die Wahl blieb spannend bis in die letzten Minuten des zweiten Wahlgangs. Hier mussten die Juroren aus den Top 5 das finale Gewinnerwort ermitteln.

In den Top 5 waren auch „Auf dein Nacken“, „Ich küss dein Auge“, „glukose-haltig“ und „Snackosaurus“.

Zum elften Mal rief der Langenscheidt Verlag zur Wahl des Jugendworts des Jahres auf. Zwischen Anfang September und Mitte November 2018 konnten alle Sprachinteressierten acht Wochen lang über die Top 30 abstimmen. Die Top 10 wurde dann der Jury zur Auswahl vorgestellt, darunter Worte wie „Lauch“ (Schwächling oder Trottel), „lindnern“ (lieber etwas gar nicht machen, als etwas schlecht machen), „AF, as fuck“ (Betonung, wie besonders etwas ist).

Über 1,5 Millionen Votings hat der Verlag in diesem Jahr gezählt. Die Kriterien für die Top 30 sind Originalität, Kreativität, Verbreitung sowie kulturelle, gesellschaftliche und zukünftige Relevanz.

Diese Woche, am Dienstag, den 13. Februar, fanden wieder die Wahlen zum Schülersprecher bzw. zur Schülersprecherin statt. Zwei 8-Klässlerinnen wollten dieses Amt für sich gewinnen: Lena Förster und Lena Marie Paulsen.

Lena F. und Lena P. stellten sich zunächst erstmal jedem Jahrgang vor und erwähnten ggf. kurz ihre Ziele, die sie als Schülersprecherin erreichen wollen. Anschließend standen sie für Fragen der Schüler bereit. Nach der Veranstaltung durfte jeder Schüler eine Stimme abgeben. Gegen Mittag wurden die Stimmen ausgezählt und das Ergebnis bekannt gegeben.

Ein klarer Sieg

Lena Förster gewann die Wahl zur Schülersprecherin mit 471 Stimmen. Lena Marie Paulsen hatte 129 Stimmen für sich gewinnen können. Lena Förster darf sich ab sofort Schülersprecherin nennen und verliert dieses Amt nur, wenn sie die Schule verlässt, bei einer Klassensprecherversammlung abgewählt wird oder aus eigenem Interesse zurücktritt (siehe dazu das Schleswigholsteinische Schulgesetz). Lena P. hat die Möglichkeit, trotz verlorener Wahl, ihre Ideen für die Schule als Mitglied der SV in der SV einzubringen.

 

Wir gratulieren Lena Förster zu ihrem Wahlsieg und wünschen ihr viel Erfolg in ihrer Zeit als Schülersprecherin!

Hast du auch das Zeug zum Schülersprecher? Dann werde doch Mitglied in der SV und lasse dich das nächste Mal selber zur Wahl aufstellen!

 

Der KJB 2015, Foto: Urheber Uwe Krog / LN (mit freundl. Genehmigung)

Rund 1400 Wahlberechtigte dürfen ab Mitte November 2017 per Briefwahl abstimmen (Post dazu ist schon versendet worden). Am 27. November 2017 werden dann die 7 Mitglieder des neuen Kinder- und Jugendbeirates für die nächsten 2 Jahre feststehen. Den Vorsitz haben derzeit noch Annika Weise und Hannah Löchel.

Was ist ein KJB?

Kinder- und Jugendbeiräte (KJB/KiJuB) können sich an Entscheidungen und Prozessen einer Kommune bzw. Gemeinde (hier: Stadt Reinfeld) beteiligen. Ob eine Gemeinde KJB´s im eigenen Wirkungskreis einrichtet, kann sie selbst entscheiden. In Schleswig-Holstein, dem Vorreiter, regelt § 47 f der Gemeindeordnung das Verfahren. Die Kinder und Jugendbeiräte sind politische Gremien und bestehen aus gewählten Vertretern der Kinder und Jugendlichen der Kommune. (Quelle: Wikipedia)

In der Gemeinde Reinfeld gibt es seit 1996 einen Kinder- und Jugendbeirat.

Er wird in Reinfeld schon zum 11. Mal gewählt. Die Wahl der Kinder- und Jugendvertretungen findet in diesem Jahr erstmals zeitgleich in 26 Kommunen in Schleswig-Holstein statt. Hier stehen die Kontaktdaten, etc vom Reinfelder KJB.

Zukünftige Themen des KJB in Reinfeld

Neben der Fortführung des Spielplatzprojektes, sind auch die Durchführung von Stormini 2018 und die Sicherheit von Schulwegen wichtig. Themen sind z.B. auch die Erweiterung von Ferienpass-Angeboten, Sauberkeit, Umweltschutz, Graffiti-Flächen, längere Buss-Fahrzeiten, Verbesserung der Skate-Anlage, mehr Freizeitangebote, ein weiterer Jugendtreff, etc.

15 Kandidaten stehen zur Wahl!

„Die Kandidatensuche war erfolgreich!“ sagt die Jugendpflegerin und Wahlleiterin Katrin Göhlert. Der Wahlausschuss hat 15 Bewerber zwischen 9 und 22 Jahren zur Wahl im November zugelassen. In alphabethischer Reihenfolge sind das:

  • Tammo Hartwig (12)
  • Madita Sophie Heinisch (13)
  • Ruben Janys (12)
  • Angelina John (13)
  • Hannah Löchel (15)
  • Merle Nissen (12)
  • Raphael Röhrs (22)
  • Michail Schneider (9)
  • Florian Scholz (13)
  • Luise Scholz (11)
  • Maximilian Schulz (13)
  • Tabea Thissen (12)
  • Anna Carlotta Tomaszewski (9)
  • Annika Weise (19)
  • und Conny Wenzel (12)

Schau Dir hier gerne die Kandidaten an (pdf) – klick hier drauf.