Im Songtext “I Want You To Know” von Zedd und Selena Gomez singen sie davon, dass sie für immer einer unbekannten Person gehören wird, und dass sie die gleichen Ziele wie diese Person hat. Außerdem singen sie in einer Strophe, dass sie ein Glühen in der Person gesehen haben, was auch jede andere, der dieser Person begegnet ist, gespürt hat. Weil es in der nächsten Nacht Regnen und Stürmen soll, möchte Gomez, dass sich die Person verstecken soll.


Dieser Artikel gehört zur erKant-Serie “Throwback Summer 2019” von Redakteur Tobias, in der alle zwei Wochen (am WE) ein Song und sein Sänger (m/w/d) oder Band vorgestellt wirdbekannte, wie unbekannte. Video dazu: siehe unten.

“Ich finde der Song versprüht absolut Lust aufs Feiern und ausgelassene Partys. Denn bei den Rhythmen im Refrain des Songs muss man einfach Anfangen zu tanzen”, meint Redakteur Tobias.

Der Song wurde von Zedd, dem Frontman der Poprock Band OneRepublic Ryan Tedder und dem Sänger, Produzenten und DJ Kevin Nicolas Drew besser bekannt als “KDrew” geschrieben. Tedder und Zedd hatten schon einige Jahre vorher an dem Song “Lost At Sea” zusammengearbeitet, welcher 2012 auf Zedds Debütalbum “Clarity” erschien.

“Ich habe niemanden sonst für den Song ausprobiert.”

Tedder rief Zedd an und sagte, er habe eine neue Idee für einen Song. Am 4. Dezember. 2014 trafen Zedd und Selena Gomez zufällig im Studio aufeinander “Unsere Studios liegen direkt gegenüber. Ich ging gerade ins Badezimmer und dann traf ich sie im Studio.”, sagte er im Interview mit der New-York Times. Nach einigen Aufnahmen, so die Times weiter, gefiel Zedd Gomez Stimme so gut, dass er niemanden anderes für diesen Song ausprobiert habe. Dem Mitproduzenten des Songs Ryan Tedder gefiel der neue Song und vor allem Gomez Stimme allerdings überhaupt nicht: Als der Billboard-Journalist Jason Lipshutz Tedder auf Pre-Grammys Party am 7. Februar 2015 nach seiner Meinung zum neuen Song von Gomez und Zedd fragte, sagte er:

“Meinen sie den neuen Song von Selena Gomez und Zedd? Das ist meiner!” Weiter findet Tedder: “Ich habe den Song beim Laufen mehrmals über meine Kopfhörer gehört und Selena hat einen großartigen Job gemacht, sie hat ihn zerstört”.

Fotomontage Zedd und Selena Gomez © Universal Music

Zedd wuchs als Kind von zwei Musiklehrern auf

Zedd, der mit bürgerlichem Namen Anton Zaslavski heißt, ist ein russich-deutscher DJ. Er wuchs als Kind von zwei Musiklehrern, die Klavier, Gitarre und Gesang unterrichteten, in Kaiserslautern, in Rheinland-Pfalz auf. Mit gerade einmal vier Jahren fing er an Klavier zu spielen. Zedd machte sich unter anderem mit Songs wie “Stay” (mit Alessia Cara) oder Happy Now (mit Elley Duhé), einen Namen. 2015 hatte der damals schon sehr bekannte DJ den Song “I Want You to Know” zusammen mit seiner Freundin Selena Gomez aufgenommen.

Selena Gomez wurde als Tochter einer Italo-Amerikanerin und eines Mexikaners in Texas geboren. Als sie fünf Jahre alt war, ließen ihre Eltern sich scheiden. Von dort an wuchs sie bei ihrer Mutter in Grand Prairie auf. 2002 begann sie eine Schauspielkariere mit einer Rolle in der Fernsehserie “Barnie und seine Freunde”. Ihren Durchbruch schaffte sie 2007 mit der Disney-Channel-Serie “Die Zauberer von Waverly Place”, für die sie auch den Titelsong sang. Das war gleichzeitig ihr Start in die Musikkariere.

Zeeds aktueller Song heißt “Good Thing”. Er hat ihn mit der US-Amerikanischen R&B-Sängerin Kehlani aufgenommen. In dem Song geht es laut dem Plattenlabel Universal Music darum “Selbstliebe einzugestehen” und “dass man für ein glückliches und erfülltes Leben niemand anderen braucht”. Quelle: Universal Music.de

Wenn man den Song nun mit “I Want You To Know” vergleicht, fällt einem schnell auf, dass dieser Song wesentlich Ruhiger und entspannter daherkommt. Obwohl man am Anfang die für Zeed bekannten hellen Sounds hört, die in manchen Fällen den Hauptpart des Songs übernehmen, wird der aktuelle Song fast ausschließlich von Kehlanis Gesang getragen und die Beats von Zeed tragen den Song nur ein bisschen mit. Dadurch ist der Song sehr einfach und Entspannt anzuhören.

Beitragsbild © Interscope Records/Universal Music

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